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	<title>Arthur Goldstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Goesseln am 25. November 2025 um 19:30 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-25T19:30:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Goldstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. März]] [[1887]] in [[Lipiny|Lipine]], [[Deutsches Reich]]; † [[25. Juni]] [[1943]] in [[KZ Auschwitz|Auschwitz]]) war Journalist und [[Kommunismus|kommunistischer]] Parteifunktionär. Er wurde im [[KZ Auschwitz]] ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Goldstein war promovierter [[Jurist]], arbeitete jedoch als Wirtschaftsjournalist. Er trat 1914 der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] bei; dort als [[Spartakusbund|Spartakist]] auf dem linken Flügel stehend, schloss er sich im April 1917 der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] an und zählte später zu den Gründungsmitgliedern der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]. Als Angehöriger des linksradikalen Flügels vertrat er antiparlamentarische Positionen und wurde nach dem im Oktober 1919 abgehaltenen [[Heidelberger Parteitag der KPD|Heidelberger Parteitag]] ausgeschlossen. Goldstein gehörte in der Folge neben [[Karl Schröder (Schriftsteller, 1884)|Karl Schröder]], [[Alexander Schwab]] und [[Bernhard Reichenbach]] zu den führenden Köpfen der Linken Opposition, so der Historiker Philippe Bourrinet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Philippe Bourrinet |url=https://maitron.fr/goldstein-arthur-pseudonyme-stahl/ |titel=Goldstein, Arthur. Pseudonyme : Stahl |werk=[[Le Maitron]] en ligne |datum=2013-04-04 |sprache=fr |abruf=2025-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 Mitbegründer der [[Kommunistische Arbeiterpartei Deutschlands|KAPD]], vertrat er diese eine kurze Zeit beim [[Exekutivkomitee der Kommunistischen Internationale|Exekutivkomitee der Komintern]] in [[Moskau]]. Auch zeichnete er zusammen mit [[Karl Schröder (Schriftsteller, 1884)|Karl Schröder]] und [[Adolf Dethmann]] für das Parteiorgan &amp;#039;&amp;#039;[[Kommunistische Arbeiter-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; verantwortlich. Unter dem Pseudonym „Stahl“ war er einer der Unterzeichner des Programmentwurfes der KAPD, der von [[Herman Gorter]] verfasst worden war. Das erste Exekutivkomitee der KAPD bestand aus Emil Sachs („Erdmann“), [[Friedrich Wendel]] („Friedrich“) und Arthur Goldstein („Stahl“). Goldstein war zusammen mit Schröder und Dethmann energischer Gegner der &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Richtung&amp;#039;&amp;#039; und ihren Vertretern innerhalb der KAPD, [[Heinrich Laufenberg (Politiker)|Heinrich Laufenberg]] und [[Fritz Wolffheim]], die einen nationalen Kommunismus vertraten. Auf dem zweiten Parteitag der KAPD vom 1.–4. August 1920 in [[Berlin-Weißensee]] setzte Goldstein die Trennung von der &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Richtung&amp;#039;&amp;#039; durch. Der 2. Weltkongreß der [[Komintern|KI]] nahm die KAPD auf, diese trat schon im September 1921 wieder aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goldstein wurde 1922 gemeinsam mit Karl Schröder als führendes Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Essener Richtung&amp;#039;&amp;#039; aus der [[Kommunistische Arbeiterpartei Deutschlands|KAPD]] ausgeschlossen. Er nahm Kontakt zu [[Paul Levi]] auf, arbeitete an dessen Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Unser Weg]]&amp;#039;&amp;#039; mit und trat 1923 wieder in die SPD ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Berlin formte er ab 1928 gemeinsam mit Schröder die von Levi 1924 gegründete [[Sozialwissenschaftliche Vereinigung]] zu einer [[Rätekommunismus|rätekommunistischen]] [[Kader]]organisation um, welche den Kern der 1931/32 gegründeten [[Rote Kämpfer|Roten Kämpfer]] darstellte, wo Goldstein als Fachmann für ökonomische Fragen fungierte. Gleichzeitig publizierte er in [[Sozialdemokratie|sozialdemokratischen]] Zeitungen wie dem &amp;#039;&amp;#039;[[Vorwärts (Deutschland)|Vorwärts]]&amp;#039;&amp;#039; und unterhielt Kontakte zu anderen linken Organisationen, so zur [[Trotzkismus|trotzkistischen]] [[Linke Opposition der KPD|Linken Opposition]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933, nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], floh Goldstein nach [[Paris]]; nach dem erfolglosen Versuch eine Auslandsleitung der Widerstandsbewegung [[Rote Kämpfer]] aufzubauen, schloss er sich der trotzkistischen [[Internationale Kommunisten Deutschlands (1933)|IKD]] an, in deren [[Exil]]leitung er zeitweise Mitglied war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den in [[KZ Auschwitz|Auschwitz]] vorliegenden Unterlagen wurde Arthur Goldstein am 23. Juni 1943 in einem Massentransport von 1018 Juden von dem  [[Sammellager Drancy]] (Frankreich) nach Auschwitz deportiert. Dort wurde er sofort nach der Ankunft am 25. Juni 1943 mit weiteren 517 Juden selektiert und in der Gaskammer von der SS ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nation und Internationale. Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Hamburger Kommunismus&amp;#039;&amp;#039;. Kommunistische Arbeiterpartei, Berlin 1920 ([https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:101:1-201609112043 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das lustige Buch des Bücherkreises. Eine Sammlung von Humoresken und Grotesken&amp;#039;&amp;#039;. [[Der Bücherkreis]], Berlin 1929 (2. Aufl. 1931).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kann der Trotzkismus wirklich siegen? Grundlinien einer Trotzki-Kritik&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: Gruppe Roter Kämpfer. K. Cierpka, Berlin 1932 ([https://www.left-dis.nl/d/trotzkismus.pdf Digitalisat] [PDF; 333 kB]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Olaf Ihlau]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Roten Kämpfer. Ein Beitrag zur Geschichte der Arbeiterbewegung in der Weimarer Republik und im „Dritten Reich“&amp;#039;&amp;#039;. Hain, Meisenheim am Glan 1969, S. 170 f.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Goldstein, Arthur |Hrsg=[[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] |Sammelwerk=[[Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933]] |Band=Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Politik, Wirtschaft, öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039; |Verlag=Saur |Ort=München |Datum=1980 |ISBN=0-89664-101-5 |Seiten=235}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/arthur-goldstein Goldstein, Arthur]&amp;#039;&amp;#039;. In: {{BibISBN|9783320021306}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12434769X|LCCN=|NDL=|VIAF=8318921}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Goldstein, Arthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rote Kämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trotzkist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KAPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immigrant in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Goldstein, Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stahl (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=kommunistischer Journalist und Parteifunktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. März 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lipiny]], [[Świętochłowice]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Juni 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Auschwitz|Auschwitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
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