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	<title>Arthur Geiss - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T07:53:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Geiss&amp;diff=1147757&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bisam: Tempus</title>
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		<updated>2024-12-17T15:31:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tempus&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Geiss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. April]] [[1903]] in [[Hockenheim]]; † [[5. Februar]] [[1982]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Motorradsport|Motorradrennfahrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gilt als einer der besten deutschen Motorradrennfahrer vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Er gewann in seiner Karriere u.&amp;amp;nbsp;a. die [[Motorrad-Europameisterschaft]] sowie sechs [[Deutsche Motorrad-Straßenmeisterschaft|Deutsche Meistertitel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Pforzheimer Jockey“, wie er wegen seines geringen Körpergewichts und seiner markanten Körperhaltung auf dem Motorrad genannt wurde, löste mit seinen großen Erfolgen in seiner Heimatstadt eine regelrechte Motorsport-Euphorie aus, die zum Bau des [[Hockenheimring Baden-Württemberg|Hockenheimrings]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
Arthur Geiss wurde Mechaniker, da sein Vater in Hockenheim eine Reparaturwerkstatt und Fahrschule betrieb. Auch sein Bruder Wilhelm war in diesem Berufsfeld tätig, hatte sich aber in seiner [[Pforzheim]]er Werkstatt auf Motorräder spezialisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geiss sammelte seine ersten Rennerfahrungen bei kleineren Veranstaltungen rund um Pforzheim, er fuhr dabei Maschinen verschiedener Fabrikate, darunter [[NSU Motorenwerke|NSU]], [[A.J.S.]] und [[Garelli]]. Sein erster Sieg gelang ihm 1923 beim [[Karlsruher Dreiecksrennen|Karlsruher Wildparkrennen]] auf einer 175-[[Kubikmeter#Kubikzentimeter|cm³]]-[[DKW]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 wechselte er endgültig zu den [[Zschopau]]er DKW-Werken, die ihn 1927 in den Kreis der Werksfahrer aufnahmen. 1935 zog  Arthur Geiss in das nahe „Rennfahrerdörfchen“ [[Chemnitz-Adelsberg|Adelsberg]] bei [[Chemnitz]] um, wo auch seine Kollegen und Freunde [[Walfried Winkler]] und [[Ewald Kluge]] wohnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren startete Arthur Geiss regelmäßig bei den in ganz Europa ausgetragenen Motorrad-Grand-Prix-Rennen sowie bei vielen Veranstaltungen in Deutschland und erzielte dabei eine unvergleichliche Siegesserie. Geiss gewann 1928 die [[Deutsche Motorrad-Straßenmeisterschaft|Deutsche Meisterschaft]] in der 175-cm³-Klasse. 1930, 1931, 1933 und 1935 folgten vier Titel in der 250-cm³-Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Motorrad-Europameisterschaft 1935|1935]] war er außerdem beim Großen Preis der [[Fédération Internationale de Motocyclisme|F.I.C.M.]], der in diesem Jahr im Rahmen des [[Ulster Grand Prix]] auf dem [[Clady Circuit]] in [[Nordirland]] ausgetragen wurde, siegreich und sicherte sich so den 250er-[[Motorrad-Europameisterschaft|EM-Titel]]. Bereits kurz nach dem Start hatte er sich in Führung gesetzt, sie in der dritten Runde verloren und wenige Umläufe später mit zwei Rekordrunden zurückerkämpft. Nach einem Tankstopp und einem [[Zündkerze]]nwechsel lag Geiss zwischenzeitlich wieder auf Rang zwei. Nachdem der führende [[England|Engländer]] [[Bob Foster (Rennfahrer)|Bob Foster]] auf [[New Imperial]] ebenfalls hatte nachtanken müssen, setzte sich Geiss erneut an die Spitze und überquerte die Ziellinie schließlich mit 25 Sekunden Vorsprung auf Foster. Arthur Geiss wurde damit der erste Nicht-[[Vereinigtes Königreich|Brite]], der mit einer nicht-britischen Maschine den seit 1922 ausgetragenen Ulster Grand Prix gewann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren stellte Arthur Geiss 1933 in [[Ungarn]] mit 161,46&amp;amp;nbsp;km/h einen Geschwindigkeitsweltrekord in der 250-cm³-Klasse auf. 1935 gewann er, zusammen mit seinen langjährigen DKW-Stallgefährten Ewald Kluge und Walfried Winkler, in [[Oberstdorf]] im [[Allgäu]] die Silbervase bei der [[17. Internationale Sechstagefahrt|17. Internationalen Sechstagefahrt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geiss’ Karriere, in der er über 150 Rennen bestritt und elf Grands Prix gewinnen konnte, fand im Herbst 1936 ein jähes Ende. Nach einem Unfall bei einer Fahrt zu einer Siegerehrung, der einen 15-monatigen Krankenhausaufenthalt nach sich zog, war sein linker Arm nicht mehr voll einsetzbar. Arthur Geiss arbeitete in den folgenden Jahren als Betreuer der Nachwuchsfahrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende verließ Geiss Adelsberg und zog zuerst nach [[Brake (Unterweser)|Brake]] und später nach [[Maulbronn|Zaisersweiher]], wo er eine Reparaturwerkstatt für DKW-Motorräder eröffnete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783000286117|Seiten=22–91, 104, 113–123}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3931770494|Seiten=7 ff.}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783000367052|Seiten=12 ff.}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Steffen Ottinger|Titel=Internationale Sechstagefahrt 2012. Die Geschichte seit 1913|Verlag=HB-Werbung und Verlag GmbH &amp;amp; Co. KG|Ort=Chemnitz|ISBN=978-3000395666|Jahr=2012|Seiten=25–28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.arthur-geiss.de offizielle Website über Arthur Geiss]&lt;br /&gt;
* {{IOMTT|767}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste 250-cm³-Europameister}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Geiss, Arthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorrad-Rennfahrer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europameister (Motorradsport)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Meister (Motorradsport)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Zschopau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hockenheim)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME= Geiss, Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Motorradrennfahrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. April 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hockenheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Februar 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bisam</name></author>
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