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	<title>Arthur Galliner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Galliner&amp;diff=2716531&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Onkelkoeln: Archivlink ok</title>
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		<updated>2024-10-21T20:53:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink ok&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Galliner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Oktober]] [[1878]] in [[Kornewo|Zinten/Ostpreußen]]; † [[12. Dezember]] [[1961]] in [[London]]) war ein deutscher Maler, [[Kunsthistoriker]] und Dozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Galliner wurde am 9. Oktober 1878 im ostpreußischen Zinten geboren. Seine Eltern waren der Lehrer und Kantor Jonas Galliner und Lina Galliner, geb. Pianikowski. Er hatte eine Schwester und sechs Brüder, zu denen die Rabbiner [[Julius Galliner|Julius]] und [[Siegfried Galliner]] gehörten.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Michael Brocke]], Katrin Nele Jansen:  [http://books.google.de/books?id=JJL5HQCT6nMC&amp;amp;pg=PA211 &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Rabbiner.&amp;#039;&amp;#039;] Band 2, Walter de Gruyter, 2004, S. 211&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst besuchte Galliner die Volksschule in Zinten. Von 1893 bis 1898 absolvierte er eine Ausbildung an der [[Präparandenanstalt]] und jüdischen Lehrerbildungsanstalt in Berlin. Anschließend arbeitete er zwei Jahre als Hilfslehrer an Schulen der Berliner jüdischen Gemeinde und ab 1900 am [[Philanthropin (Frankfurt am Main)|Philanthropin]] in Frankfurt am Main. In den folgenden Jahren bildete er sich zum Zeichenlehrer für höhere Lehranstalten und Lehrerseminarien fort und wurde 1903 Realschullehrer.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2008/6113/pdf/Koessler-Gabel-Guzy.pdf Franz Kössler: &amp;#039;&amp;#039;Personenlexikon von Lehrern des 19. Jahrhunderts. Berufsbiographien aus Schul-Jahresberichten und Schulprogrammen.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF-Datei; 5,39&amp;amp;nbsp;MB) Universitätsbibliothek Gießen, 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt lehrte er fast 40 Jahre Kunst am Philanthropin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ajr.org.uk/journalpdf/1955_march.pdf |wayback=20130406222055 |text=The Philanthropin }} (PDF-Datei; 3,60&amp;amp;nbsp;MB) AJR Information, März 1955, S. 7{{Abrufdatum |1=2024-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galliner besuchte ab 1900 die [[Königliche Kunstschule zu Berlin|Königliche Kunstschule]] und Akademie in Berlin sowie die [[Akademie der Bildenden Künste München|Akademie der Bildenden Künste]] und die Malschule [[Hermann Groeber]] in München. Bei Aufenthalten in Italien führte er seine Studien fort. 1915 erlangte er das Abitur am Realgymnasium in [[Marburg]] und studierte anschließend Kunstgeschichte, Germanistik und Geschichte an der [[Johann-Wolfgang-Goethe-Universität|Universität Frankfurt am Main]]. 1918 promovierte er dort zum [[Dr. phil.]] 1920 legte er die Prüfung für das höhere Lehramt ab. Er war in Frankfurt als Dozent für Kunstgeschichte beim [[Bund für Volksbildung Frankfurt am Main Höchst|Bund für Volksbildung]] und am [[Freies Jüdisches Lehrhaus|Jüdischen Lehrhaus]] tätig. 1922 heiratete er die aus [[Bamberg]] stammende Pharmazeutin Paula Ali Wiesenfelder (1896–1971).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Galliner, Arthur&amp;#039;&amp;#039; In: [[Paul Arnsberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Frankfurter Juden seit der Französischen Revolution.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, Roether, Darmstadt 1983.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;exil&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Galliner, Arthur.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrike Wendland: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch deutschsprachiger Kunsthistoriker im Exil. Leben und Werk der unter dem Nationalsozialismus verfolgten und vertriebenen Wissenschaftler.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;A–K.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1999, ISBN 3-598-11339-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] war Galliner massiver Verfolgung ausgesetzt. Er wurde entlassen und im November 1938 kurzzeitig verhaftet, da er zeitweilig Präsident der Frankfurter Loge [[B’nai B’rith]] gewesen war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;exil&amp;quot; /&amp;gt; 1939 emigrierte er aus dem nationalsozialistischen Deutschland und ging nach England.&amp;lt;ref name=&amp;quot;arj1048&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ajr.org.uk/journalpdf/1958_october.pdf |wayback=20130406212413 |text=Dr. Arthur Galliner, 80 }} (PDF-Datei; 5,80&amp;amp;nbsp;MB) AJR Information, Oktober 1958, S. 8{{Abrufdatum |1=2024-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst arbeitete er bis 1946 als Kunstlehrer am College in [[Ellesmere (Shropshire)|Ellesmere]], einer Stadt in [[Shropshire]]. 1947 wurde er [[Einbürgerung|eingebürgert]] und lebte danach in London, wo er eine eigene Galerie unterhielt. Von 1947 bis 1950 lehrte er an der dortigen [[Hammersmith School of Art]] und anschließend bis 1952 an der [[London South Bank University|Borough Polytechnic]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;artists&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galliner malte vor allem Aquarelle mit Landschaftsmotiven sowie Porträts jüdischer Persönlichkeiten wie [[Leo Baeck]], [[Lazarus Goldschmidt]] und [[Martin Buber]]. Er stellte seine Bilder in verschiedenen Galerien in Deutschland und England aus, unter anderem in den Londoner Galerien der [[Royal Institute of Painters in Water Colours|RI]] und der [[Royal Society of British Artists|RBA]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;artists&amp;quot; /&amp;gt; In England fanden mehr als 50 Ausstellungen von Galliner statt. Er war Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;B’nai B’rith Leo Baeck Lodge&amp;#039;&amp;#039; in London, in deren Räumlichkeiten er 1948 gemeinsam mit Leo Horovitz Bilder ausstellte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;arj48&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ajr.org.uk/journalpdf/1948_february.pdf |wayback=20150905070851 |text=Exhibition Galliner-Horovitz }} (PDF-Datei; 2,97&amp;amp;nbsp;MB) AJR Information, Februar 1948, S. 7{{Abrufdatum |1=2024-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Dänische Königliche Bibliothek]] hält einige seiner Werke.&amp;lt;ref name=&amp;quot;artists&amp;quot;&amp;gt;David Buckman: &amp;#039;&amp;#039;Galliner, Arthur&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Artists in Britain Since 1945. A - L.&amp;#039;&amp;#039; Art Dictionaries Ltd, Bristol 2006, ISBN 978-0-9532609-5-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er veröffentlichte mehrere kunsthistorische Schriften, unter anderem über den Maler [[Max Liebermann]] (1927). Er schrieb außerdem Beiträge für die &amp;#039;&amp;#039;[[Encyclopaedia Judaica]]&amp;#039;&amp;#039; und den Deutschen Verein für Kunstwissenschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;arj1048&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galliner starb am 12. Dezember 1961 und hinterließ seine Ehefrau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ajr.org.uk/journalpdf/1962_january.pdf |text=Arthur Galliner |wayback=20110720063018}} (PDF-Datei; 4,32&amp;amp;nbsp;MB) AJR Information, Januar 1962, S. 9. Nach anderen Quellen starb Galliner am 13. Dezember 1961, vgl. Ulrike Wendland: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch deutschsprachiger Kunsthistoriker im Exil.&amp;#039;&amp;#039; Saur, 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die in Frankfurt geborene und in England lebende Autorin und Künstlerin [[Gabriella Gros-Galliner]] (ca. 1923–1984) war seine Tochter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ajr.org.uk/journalpdf/1984_december.pdf |wayback=20150905070512 |text=&amp;#039;&amp;#039;Mrs. Gabriella Gros-Galliner.&amp;#039;&amp;#039; }} (PDF-Datei; 3,94&amp;amp;nbsp;MB) AJR Information, Dezember 1984, S. 9{{Abrufdatum |1=2024-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Max Liebermann, der Künstler und der Führer.&amp;#039;&amp;#039; [[J. Kauffmann Jüdischer Buchverlag und Buchvertrieb|J. Kauffmann Verlag]], Frankfurt a. M. 1927 ([https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/download/pdf/121553?name=Max%20Liebermann%20der%20K%C3%BCnstler%20und%20der%20F%C3%BChrer online]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sigismund Stern, der Reformator und der Pädagoge.&amp;#039;&amp;#039; Englert &amp;amp; Schlosser, Frankfurt a. M. 1930.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Glasgemälde des Mittelalters aus Wimpfen.&amp;#039;&amp;#039; Urban-Verlag, Freiburg 1932.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ulrike Wendland]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch deutschsprachiger Kunsthistoriker im Exil. Leben und Werk der unter dem Nationalsozialismus verfolgten und vertriebenen Wissenschaftler.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–K.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1998, ISBN 3-598-11339-0, S. 185 f.&lt;br /&gt;
* [[Peter Bloch (Journalist)|Peter Bloch]]: &amp;#039;&amp;#039;Meine Lehrer.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Frankfurt am Main 2008 (enthält ein Porträt und die Abbildung eines Selbstporträts von Arthur Galliner).&lt;br /&gt;
* {{Vollmer|2|192||Galliner, Arthur}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116373229}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116373229|titel=Galliner, Arthur|datum=2021-10-06}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116373229|LCCN=|VIAF=97833699}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Galliner, Arthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (London Southbank University)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Galliner, Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-britischer Maler und Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Oktober 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kornewo|Zinten/Ostpreußen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Dezember 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[London]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Onkelkoeln</name></author>
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