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	<title>Arthur F. Utz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T07:24:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_F._Utz&amp;diff=1101445&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: Änderung 238762575 von Mehtap2 rückgängig gemacht; ; Bedeutung gerade dieses Werks nicht erkennbar. Bitte erst auf der Disk vorstellen</title>
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		<updated>2023-11-03T16:19:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/238762575&quot; title=&quot;Spezial:Diff/238762575&quot;&gt;238762575&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Mehtap2&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Mehtap2&quot;&gt;Mehtap2&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; ; Bedeutung gerade dieses Werks nicht erkennbar. Bitte erst auf der Disk vorstellen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Fridolin Utz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Dominikaner|OP]], bürgerlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Utz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. April]] [[1908]] in [[Basel]]; † [[18. Oktober]] [[2001]] in [[Villars-sur-Glâne]]) war ein deutsch-Schweizer katholischer [[Theologe]], [[Ordensgeistlicher]],  [[Dominikaner]] und [[Sozialphilosoph]], der als Nestor der [[Katholische Soziallehre|katholischen Soziallehre]] galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Arthur Utz war der Sohn des Schlossers und badischen Bahnangestellten August Utz (* 1877) aus [[Oberwangen (Stühlingen)|Oberwangen]] im Südschwarzwald und der Mutter Elisabeth geborene Fitz (* 1883) aus [[Inzlingen]] bei Lörrach. Er wurde in Basel als Deutscher Staatsbürger geboren. Er wuchs in Basel auf und besuchte dort die Grund- und Realschule. Mit seinem Wunsch der Priesterausbildung absolvierte er sein Abitur am Gymnasium in [[Freiburg im Breisgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1928 trat Utz in die deutsche Ordensprovinz &amp;#039;&amp;#039;Teutonia&amp;#039;&amp;#039; des Dominikanerordens ein, erhielt den Ordensnamen „Fridolin“ und absolvierte sein Noviziat im holländischen [[Venlo]]. Er studierte von 1929 bis 1936 Philosophie in [[Düsseldorf]] und Theologie an der philosophisch-theologischen Hochschule im [[Dominikanerkloster St. Albert (Walberberg)|Dominikanerkloster St. Albert]] in [[Walberberg]] bei Bonn. 1934 empfing der die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]]. 1937 wurde er in Fribourg mit einer moraltheologischen Arbeit bei dem spanischen Thomisten [[Santiago María Ramírez de Dulanto]] zum &amp;#039;&amp;#039;[[Doctor theologiae|Dr. theol.]]&amp;#039;&amp;#039; promoviert. Von 1937 bis 1946 lehrte er Logik und Metaphysik in Walberberg an der Albertus-Magnus-Akademie. Parallel studierte er Wirtschaftswissenschaften. Zudem war er als Pfarrer in [[Lüttershausen]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 erhielt er einen Ruf als außerordentlicher Professor auf den neuen Lehrstuhl für Ethik und Sozialphilosophiean der Schweizer [[Universität Freiburg (Schweiz)|Université de Fribourg]]. 1950 wurde er Schweizer Staatsbürger, 1952 wurde er Lehrstuhlinhaber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Utz beteiligte sich 1946 an der Gründung des &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Instituts für Sozialwissenschaften und Politik&amp;#039;&amp;#039; in Fribourg., dessen Leitung er bis 1978 innehatte. Ab 1949 gab er die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Politeia]]&amp;#039;&amp;#039; heraus, die sich zu einer Plattform der internationalen Sozialwissenschaft entwickelte. Gründungsintention und Zielsetzung des Instituts war es, die katholische Soziallehre auf aktuelle politische und soziale Probleme anzuwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Utz war von 1976 bis 1998 Präsident der &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Stiftung Humanum&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in Lugano und leitete in dieser Eigenschaft das &amp;#039;&amp;#039;[[Scientia Humana Institut]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Bonn]]. Diese Stiftung war die Erfüllung des Auftrages der Pastoralkonstitution des [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzils]] &amp;#039;&amp;#039;[[Gaudium et spes]]&amp;#039;&amp;#039;, also den Dialog zwischen Welt und Kirche zu fördern und zu diesem Zweck ein wirksames Forum zur Verfügung zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der in Pensier ([[Barberêche]]) lebende Utz war zudem von 1966 bis 1993 Vorsitzender des &amp;#039;&amp;#039;Instituts für Gesellschaftswissenschaften Walberberg&amp;#039;&amp;#039;. Nach dem Tode [[Oswald von Nell-Breuning]]s galt er als der [[Nestor (Wissenschaft)|Nestor]] der katholischen Sozialethik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 bestellte ihn Papst [[Johannes Paul II.]] als eines der ersten Mitglieder in die mit der Initiative von Utz selbst errichtete [[Päpstliche Akademie der Sozialwissenschaften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Utz war aktives Mitglied der katholischen Studentenverbindung [[Carolingia-Fribourg]] im [[Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine|KV]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1985: [[Ehrendoktorwürde]] &amp;#039;&amp;#039;Dr. h.c.&amp;#039;&amp;#039; der Philosophischen Fakultät der [[Universität Basel]]&lt;br /&gt;
* 1968: Großes Verdienstkreuz des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
* 1991: [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
* Ehrenpräsident der Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Recht und Gerechtigkeit.&amp;#039;&amp;#039; 1953.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Formen und Grenzen.&amp;#039;&amp;#039; 1956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sozialethik.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände. 1958–1984:&lt;br /&gt;
** Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Prinzipien der Gesellschaftslehre.&amp;#039;&amp;#039; 1958.&lt;br /&gt;
** Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Rechtsphilosophie.&amp;#039;&amp;#039; 1963.&lt;br /&gt;
** Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Die soziale Ordnung.&amp;#039;&amp;#039; 1984.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bibliographie der Sozialethik.&amp;#039;&amp;#039; 11 Bände. 1960–1980.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ethik.&amp;#039;&amp;#039; 1970.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ethik und Politik. Aktuelle Grundfragen der Gesellschafts-, Wirtschafts- und Rechtsphilosophie. Gesammelte Aufsätze.&amp;#039;&amp;#039; Seewald, Stuttgart 1970.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Freiheit und Bindung des Eigentums.&amp;#039;&amp;#039; Kerle, Heidelberg 1975.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Neoliberalismus und Neomarxismus. Die Philosophie des 3. Weges.&amp;#039;&amp;#039; Hanstein, Köln 1975, ISBN 3-7756-7557-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die marxistische Wirtschaftsphilosophie.&amp;#039;&amp;#039; 1982.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die soziale Ordnung.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1986, ISBN 3-922183-14-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|42828|Utz, Arthur Fridolin|Autor=Heinrich Bortis, Grzegorz W. Sienkiewicz}}, 2013&lt;br /&gt;
* Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe (von [[Herrmann A. L. Degener|Degeners]] &amp;#039;&amp;#039;Wer ist’s?&amp;#039;&amp;#039;) Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1274.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613061900/http://www.bautz.de/bbkl/u/utz_a_f.shtml |band=22|spalten=1396-1412|autor=Bernd Kettern}}&lt;br /&gt;
* Giovanni Franchi: &amp;#039;&amp;#039;Arthur F. Utz als Interpret der pluralistischen Demokratie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Neue Ordnung&amp;#039;&amp;#039;, 2/2013, Institut für Gesellschaftswissenschaften Walberberg, S. 84–97, {{ISSN|0932-7665}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|26|680||Utz, Arthur F.|[[Wolfgang Hariolf Spindler]]|119064022}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119064022}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stiftung-utz.de/ Homepage der Stiftung Prof. Dr. A. F. Utz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119064022|LCCN=n/79/4133|VIAF=110146654|NDL=00459433}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Utz, Arthur F}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christlicher Sozialethiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moraltheologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Freiburg, Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dominikanerbruder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Päpstlichen Akademie der Sozialwissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Utz, Arthur F.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Utz, Arthur Fridolin&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schweizerisch-deutscher römisch-katholischer Ordensgeistlicher, Theologe und Sozialphilosoph&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. April 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Basel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Oktober 2001&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Villars-sur-Glâne]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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