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	<title>Arthur Erich Haas - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T00:29:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Erich_Haas&amp;diff=396723&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-27T14:15:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Erich Haas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. April]] [[1884]] in [[Brünn]]; † [[20. Februar]] [[1941]] in [[Chicago]]) war ein [[österreich]]ischer [[Physiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Arthur Erich Haas wuchs als ältester Sohn des Rechtsanwalts Gustav Haas in Brünn auf. Dort besuchte er das Deutsche Gymnasium, an dem er 1902 maturierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1902 studierte er [[Mathematik]] und [[Physik]] an den Universitäten [[Universität Wien|Wien]] und [[Universität Göttingen|Göttingen]]. 1906 promovierte er in Wien zum Dr. phil. mit einer Dissertation über &amp;#039;&amp;#039;Antike Lichttheorien&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren beschäftigte er sich hauptsächlich mit der [[Wissenschaftsgeschichte]] und reichte 1909 eine [[Habilitation]]sschrift über &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklungsgeschichte des Satzes von der Erhaltung der Kraft&amp;#039;&amp;#039; ein, die abgelehnt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wendete er sich enttäuscht physikalischen Studien zu und veröffentlichte einige Bücher im Bereich der [[Atomphysik]]. Dabei gelang es ihm 1910, erstmals einen Zusammenhang zwischen der [[Quantenhypothese]] von [[Max Planck]] und der Atomphysik herzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 konnte er mit seiner Arbeit über die &amp;#039;&amp;#039;Gleichgewichtslagen von Elektronengruppen&amp;#039;&amp;#039; schließlich habilitieren. Im selben Jahr wurde er Professor für Geschichte der Physik an der Philosophischen Fakultät der [[Universität Leipzig]], wo er auch Kurse in theoretischer Physik hielt und 1919 das Lehrbuch „Einführung in die theoretische Physik“ veröffentlichte. Von 1923 bis 1935 lehrte er als Professor an der Universität Wien. 1924 war er Gastprofessor am [[University College London]], 1927 und 1931 hielt er auf Einladung des Institute of International Education Gastvorlesungen an zahlreichen Universitäten in den USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 heiratete er Emma Beatrice Huber, das Paar bekam zwei Söhne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1935 emigrierte Haas mit seiner Familie in die USA und war zunächst Gastprofessor am [[Bowdoin College]] in [[Brunswick (Maine)|Brunswick]], Maine. Ein Jahr später wurde er Professor für Physik an der [[Universität Notre Dame]] bei [[South Bend (Indiana)|South Bend]] im Bundesstaat [[Indiana]], wo er bis zu seinem Tod 1941 blieb. 1937 wurde er Fellow der [[American Physical Society]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1910 entwickelte Haas ein [[Atommodell]], welches erstmals die [[Planck-Konstante]] enthielt. Auf der Grundlage seines Modells für das Wasserstoffatom leitete er einen Ausdruck für die [[Rydberg-Konstante]] nur aus Grundkonstanten her und nahm damit in ähnlicher Form [[Niels Bohr]]s Formel um drei Jahre vorweg. Der Unterschied in der Formel kam daher, dass Haas das [[Thomsonsches Atommodell|Thomsonsche Atommodell]] verwendete (Bohr hingegen das [[Rutherfordsches Atommodell|Rutherfordsche Atommodell]]) und überdies den Normalzustand des Atoms mit dem Grundzustand der [[Balmer-Serie]] identifizierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haas entwickelte früh ein Interesse an [[Kosmologie|kosmologischen]] Fragen, welches nicht nur physikalischer, sondern auch philosophischer und theologischer Natur war. In Arbeiten aus den Jahren 1907 und 1911 schloss er, dass ein ewig existierendes Universum inkonsistent mit den Gesetzen der Physik wäre, was er nicht nur mit dem [[Thermodynamik#Zweiter Hauptsatz|zweiten Hauptsatz der Thermodynamik]], sondern auch mit der begrenzten Lebenszeit von [[Radioaktivität|radioaktiven]] Elementen begründete. Es war das erste Mal, dass Radioaktivität in einem kosmologischen Kontext berücksichtigt wurde. Er unterstützte die [[Urknall]]theorie und vertrat wie [[Georges Lemaître]] die Ansicht, dass das Universum eine endliche Ausdehnung haben müsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner „Einführung in die theoretische Physik“, dem ersten modernen Lehrbuch zur theoretischen Physik, verfasste Haas zahlreiche weitere Lehrbücher, die weite Verbreitung fanden und in zehn Sprachen übersetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 entwickelte Haas eine Theorie für den [[Isotopeneffekt]] in Rotationsspektren, unabhängig von [[Francis Wheeler Loomis]] (1889–1976) und [[Adolf Kratzer]], die dieselbe Theorie aufstellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1938 organisierte er an der Universität Notre Dame unter dem Titel „The Physics of the Universe and the Nature of Primordial Particles“ eine der ersten Konferenzen zur physikalischen Kosmologie, an der unter anderem [[Harlow Shapley]], [[Arthur Holly Compton]], [[Georges Lemaître]] und [[Carl David Anderson]] teilnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge der mathematischen Physik&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Festschrift [[Moritz Cantor]] anläßlich seines achtzigsten Geburtstages.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1909, S. 110–117. ([https://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/13029/ Digitalisat Univ. Heidelberg])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die elektrodynamische Bedeutung des Planck’schen Strahlungsgesetzes und über eine neue Bestimmung des elektrischen Elementarquantums und der Dimension des Wasserstoffatoms&amp;#039;&amp;#039;. In: Sitzungsberichte der Akademie der Wissenschaften in Wien, Abt. IIa, Bd.&amp;amp;nbsp;119, S.&amp;amp;nbsp;119–144 (1910)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die theoretische Physik&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bde. (1919)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Naturbild der Neuen Physik&amp;#039;&amp;#039;. (1920)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Atomtheorie&amp;#039;&amp;#039;. (1924)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Materiewellen und Quantenmechanik&amp;#039;&amp;#039;. (1928)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Grundlagen der Quantenchemie&amp;#039;&amp;#039;. (1929)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Umwandlungen der chemischen Elemente&amp;#039;&amp;#039;. (1935)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|2|117||Haas Arthur Erich|}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|7|373|374|Haas, Arthur Erich|Armin Hermann|118699717}}&lt;br /&gt;
* Michael Wiescher: Arthur E. Haas, Ein verborgener Pionier der modernen Physik. Eine Biografie. LIT Verlag, Wien 2022&lt;br /&gt;
* Helge Kragh: &amp;#039;&amp;#039;Haas, Arthur Erich.&amp;#039;&amp;#039; In: Thomas Hockey et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographical Encyclopedia of Astronomers&amp;#039;&amp;#039;. Springer, New York 2014, ISBN 978-1-4419-9916-0, S.&amp;amp;nbsp;871–872. {{DOI|10.1007/978-1-4419-9917-7_9281}}, {{arXiv|1208.3114}}&lt;br /&gt;
* Eugene Guth: &amp;#039;&amp;#039;Arthur Erich Haas, 1884–1941&amp;#039;&amp;#039;. In: American Journal of Physics 9, 198 (1941), S. 198, [[doi:10.1119/1.1991675]]&lt;br /&gt;
* „Information Assistant“, Verein für Informationsmanagement (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Zentralbibliothek für Physik. Geschichte – Dokumente – Dienste.&amp;#039;&amp;#039; Wien 2004, S.&amp;amp;nbsp;139. [https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:35/bdef:Content/get (PDF; 5&amp;amp;nbsp;MB)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Haas,_Arthur_Erich}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118699717}}&lt;br /&gt;
* {{CPL|Haas_419}}&lt;br /&gt;
* Wissenschaftskalender: {{Webarchiv |url=http://www.wissenschaftskalender.at/portrait.aspx?D=1003 |text=Portrait des Tages: Arthur Erich Haas |wayback=20070828175054}}, 10. März 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118699717|LCCN=n/79/128988|VIAF=7492038}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haas, Arthur Erich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (University of Notre Dame)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fellow der American Physical Society]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Haas, Arthur Erich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Physiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. April 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brünn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Februar 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Chicago]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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