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	<title>Arthur Daehnke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T07:36:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Daehnke&amp;diff=2275941&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: lf nach Verschiebung, Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2024-11-27T04:23:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf nach Verschiebung, Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Daehnke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. August]] [[1872]] in [[Sztum|Grünhagen]], [[Westpreußen]]; † [[30. Januar]] [[1932]] in [[Salessje (Kaliningrad)|Mehlauken]], [[Kreis Labiau]]) war ein deutscher Richter und Offizier. In Ostpreußen wurde er als Jäger und bierfreundliches Original berühmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Sohn eines Gutsbesitzers besuchte Daehnke das Gymnasium in [[Malbork|Marienburg]]. Nach dem Abitur [[Immatrikulation|immatrikulierte]] er sich an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Friedrichs-Universität Halle]] für Rechtswissenschaft. Das [[Corps Borussia Halle]] admittierte ihn im Sommersemester 1891.&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1960, 96/443&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar 1892 [[Reception (Corps)|recipiert]], wurde er im Sommersemester 1892 ohne [[Couleur|Band]] entlassen.&amp;lt;ref name=BB&amp;gt;Preußenbrief  Nr. 231 (Corps Borussia Halle), April 1967, S. 13–16&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Studium setzte er an der heimatlichen [[Albertus-Universität Königsberg]] fort. Als [[Amtsrichter]] in Mehlauken war er von [[pedant]]ischer Genauigkeit. Seine „Freunde aus der Grünen Farbe“ brachte er oft zum Verzweifeln, wenn sie als Forstanwälte bei [[Waldfrevel]]n die Anklage vertraten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK&amp;quot;&amp;gt;H. Kramer, S. 107–109&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] führte er als [[Rittmeister]] der Reserve beim [[Train (Militär)|Train]] eine Munitionskolonne an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]]. Beim Stiftungsfest 1923 wurde er [[Corpsschleifenträger]] von Borussia Halle.&amp;lt;ref name=BB /&amp;gt; Daehnke litt unter den Folgen des Krieges und starb mit 60 Jahren ohne eigentlich krank zu sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK&amp;quot; /&amp;gt; An der Trauerfeier in seiner Wohnung nahmen viele Landsleute und „Gläubige“ teil. Als Jäger, Freund und Corpsbruder hielt der Superintendent Walter Treidel nach Daehnkes Willen die „Scheiterhaufenrede“. Der Kriegerverein Mehlauken unter Führung von Forstmeister Geissel (Altsternberg) gab ihm das letzte Geleit. Seine Asche wurde auf dem Friedhof von [[Załuski (Nidzica)|Salusken]] bei [[Nidzica|Neidenburg]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Fritsche (1981)&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Junggeselle und passionierte Jäger führte ein geselliges Leben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SiSchi&amp;quot;&amp;gt;Siegfried Schindelmeiser: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Corps Baltia.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2, hg. von [[Rüdiger Döhler]] und Georg von Klitzing, München 2010, S. 35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gastgeber ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferman des Großen Propheten.JPG|mini|[[Ferman]] des Großen Propheten (1920)]]&lt;br /&gt;
An den Prophetenfesten nahmen oft Damen teil; nur zum „Frühlingsfest“ und zur „Sommerjagd“ im gepachteten Schaltischleddiner Revier wurden sie nicht eingeladen. Nach bewundertem Jagdglück erhielt der Oberförster von Altsternberg (Geissel) als einziger den „Orden des Grünfüßigen Sumpfhuhns“. Mit der alkoholischen „Fruchtfolge“ musste man umgehen können: Zunächst [[Grog]] mit wenig Wasser, zum Essen „ostpreußisch hergerichteter“ Weißwein und danach Bier, das die Wirtschafterin in einem Kinderwagen brachte. Als der [[Landgericht]]spräsident sich ein Bild von den außerdienstlichen Aktivitäten des Amtsrichters machen wollte, schickte er einen [[Assessor]] nach Mehlauken. Da Daehnke ihn als Prüfer ablehnte, machten sich Herr Präsident selbst auf den Weg – und wurden „gläubig“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK&amp;quot; /&amp;gt; Der Forstmann [[Hans Kramer (Forstmann)|Hans Kramer]] brachte es zum „Bey von Szerszantinnen und Skierniewice“. In seinem Elchwald-Buch berichtet er ausführlich über den „klugen und gebildeten Mann mit einem goldenen Herzen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlachtenlenker ===&lt;br /&gt;
Die „Kampfmittel“ waren &amp;#039;&amp;#039;Tuberkel&amp;#039;&amp;#039; (Schnapsglas), &amp;#039;&amp;#039;Tubikel&amp;#039;&amp;#039; (Weinglas), &amp;#039;&amp;#039;Tubus&amp;#039;&amp;#039; (Bierglas), &amp;#039;&amp;#039;Kalabasse&amp;#039;&amp;#039; (Halbliterkrug), &amp;#039;&amp;#039;Überkalabasse&amp;#039;&amp;#039; (Literkrug), &amp;#039;&amp;#039;Oberüberkalabasse&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Feindlicher Truppenkörper&amp;#039;&amp;#039; (über 2 Liter). Die Grade waren &amp;#039;&amp;#039;Bey&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Aga&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pascha&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pascha mit dem Titel Exzellenz&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Großwesir&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SiSchi&amp;quot; /&amp;gt; Eine Inspektionsreise nach Königsberg hatte der Große Prophet mit dem „Großwesir von Königsberg“ generalstabsmäßig vorbereitet: In jedem Stadtteil trafen sich die Truppen in festgelegten Kneipen zur genau berechneten Zeit. Von dort brachen sie sternförmig zu einem Lokal in der Stadtmitte auf, wo sie Punkt 12 Uhr eintrafen. Der Keller war bald leergetrunken, die Schlacht gewonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OB&amp;quot;&amp;gt;[https://archiv.preussische-allgemeine.de/1973/1973_01_20_03.pdf &amp;#039;&amp;#039;Der große Prophet von Mehlauken. Amtsgerichtsrat Arthur Daehnke war ein liebenswertes ostpreußisches Original&amp;#039;&amp;#039;. Ostpreußenblatt, 20. Januar 1973, S. 13]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Krieg marschierte Daehnkes „Kohorte“ unter einer Fahne mit Halbmond und Stern.&amp;lt;ref name=BB /&amp;gt; Einem vorbeikommenden General meldete er: „Melde gehorsamst, der große Prophet mit hundert Gläubigen und zweihundert Kamelen auf dem Kriegspfad von der Oase X zur Oase Y“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HK&amp;quot; /&amp;gt; Der Krieg bescherte dem Orden Gläubige aus ganz Deutschland. Die Mitgliederzahl des Ordens wurde 1973 auf 5.000 geschätzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hugo Fritsche: &amp;#039;&amp;#039;Arthur Daehnke Borussiae Halle – „ein kluger und gebildeter Mann mit einem goldenen Herzen“&amp;#039;&amp;#039;. Einst und Jetzt, Jahrbuch des [[Verein für corpsstudentische Geschichtsforschung|Vereins für corpsstudentische Geschichtsforschung]], Bd. 26 (1981), S. 201–204.&lt;br /&gt;
* Hans Kramer: &amp;#039;&amp;#039;Elchwald. Land, Leute, Jagd&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage. Jagd- und Kulturverlag, Sulzberg im Allgäu 1990, ISBN 3-925456-00-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vfcg.eu/geschichten-die-keiner-mehr-kennt/#Prophet Prophet in Ostpreußen (VfcG)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Daehnke, Arthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rittmeister (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Amtsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1872]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Albertus-Universität Königsberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Daehnke, Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Der Große Prophet&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Amtsrichter und Offizier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. August 1872&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sztum|Grünhagen]], Westpreußen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Januar 1932&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Salessje (Kaliningrad)|Mehlauken]], Ostpreußen&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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