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	<title>Arthur Bretschneider - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Bretschneider&amp;diff=2223994&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ewald Grothe (ADL) am 5. März 2026 um 15:26 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Bretschneider&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Februar]] [[1886]] in [[Zadel]] bei [[Meißen]]; † [[27. Februar]] [[1949]] in [[Dresden]]) war ein deutscher liberaler [[Politiker]] ([[Fortschrittliche Volkspartei|FVP]]/[[Deutsche Demokratische Partei|DDP/DStP]]/[[Liberal-Demokratische Partei Deutschlands|LDPD]]). Er war von 1947 bis 1949 LDPD-Landesvorsitzender in [[Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bretschneider besuchte von 1892 bis 1900 die [[Bürgerschule]] in Meißen und absolvierte anschließend von 1900 bis 1906 eine Lehrerausbildung am [[Lehrerseminar]] in [[Plauen]] und legte dort die Prüfung ab. Zwischen 1906 und 1909 war er zunächst Hilfslehrer in [[Niederwürschnitz]] und anschließend bis 1934 Lehrer in [[Chemnitz]]. &lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] wurde er 1933 als Schulleiter entlassen und 1934 als Lehrer nach [[Leipzig]] zwangsversetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 trat Bretschneider der Fortschrittlichen Volkspartei bei. Im November 1918 war er Mitglied in [[Arbeiter- und Soldatenrat]] in Chemnitz und Vertreter im Landesarbeiterrat Sachsen. 1919 gehörte er zu den Mitbegründer der DDP in Chemnitz. Ab 1926 wirkte er als DDP-Kreisvorsitzender im Reichstagswahlkreis Chemnitz-Zwickau-Plauen. Von 1928 bis 1933 war er für die DDP bzw. DStP Abgeordneter im Sächsischen Landtag und war dessen Zweiter, später Erster Vizepräsident. Am 23. Mai 1933 sprach er sich im Landtag für die Annahme des [[Ermächtigungsgesetz#Erm.C3.A4chtigungsgesetze_in_den_L.C3.A4ndern_.281933.29|Ermächtigungsgesetzes]] aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Mike Schmeitzner]]: &amp;#039;&amp;#039;Dresden: Landtag und Staatskanzlei&amp;#039;&amp;#039;. In: Konstantin Hermann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Führerschule, Thingplatz, „Judenhaus“ – Orte und Gebäude der nationalsozialistischen Diktatur in Sachsen&amp;#039;&amp;#039;. Sandstein Verlag, Dresden 2014, ISBN 978-3-95498-052-9, S. 58–61, hier speziell Anmerkung 7 auf S. 61 (Der Autor nennt aus unbekannten Gründen Bretschneider nicht namentlich, sondern umschreibt ihn als linksliberalen Abgeordneten.).&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 29. Juni 1933 legte er sein Mandat nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verhandlungen des Sächsischen Landtages&amp;#039;&amp;#039;, 6. Wahlperiode (1933), S. 12 und 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Mai bis September 1945 war er im Bezirksschulamt [[Oschatz]] tätig. 1945 gehörte er zu den Mitbegründern der LDPD in Dresden und gehörte dem Landesvorstand an. Ab 1946 wirkte er als stellvertretender Landesvorsitzender. Auf dem [[Schandau]]er Landesparteitag der LDPD im Oktober 1947 wurde er zum Landesvorsitzenden der LDPD gewählt. Ab Juli 1947 gehörte er dem Zentralvorstand der LDPD an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab September 1945 war er als [[Ministerialrat]] in der Landesverwaltung Sachsen tätig und war Referent für höhere Schulen und staatliche Anstalten, später für Volksschulangelegenheiten im Ressort Inneres und Volksbildung. Von Dezember 1946 bis Juni 1947 war er in der Abteilung Schulwesen des sächsischen Ministeriums für Volksbildung tätig. In der Landesregierung Sachsen leitete er ab Juli 1947 als [[Ministerialdirektor]] die Hauptabteilung Verkehr des Ministeriums für Wirtschaft und Wirtschaftsplanung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1946 wurde er als Abgeordneter erneut in den [[Sächsischer Landtag (1946–1952)|Sächsischen Landtag]] gewählt und wirkte als Mitglied des Landtagspräsidiums. Bis zum 30. Juni 1948 war er Schriftführer, vom 30. Juni 1948 bis zu seinem Tode Vizepräsident des Landtags. 1948/49 war er zudem Mitglied des [[Deutscher Volksrat|Deutschen Volksrates]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bretschneider verunglückte auf der Autofahrt zum LDPD-Parteitag in [[Eisenach]] und verstarb im Krankenhaus. Er ist auf dem [[Südfriedhof (Leipzig)|Leipziger Südfriedhof]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod erhielt der Eutritzscher Park in Leipzig den Namen [[Arthur-Bretschneider-Park]], in [[Chemnitz-Schloßchemnitz]] ist eine Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz Brümmer: &amp;#039;&amp;#039;Bretschneider, Artur.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten von Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. 6. Auflage. Reclam, Leipzig 1913, Band 1, S. 349 ([http://archive.org/stream/lexikonderdeutsc01bruoft#page/349/mode/1up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Martin Broszat]] et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;SBZ-Handbuch. Staatliche Verwaltungen, Parteien, gesellschaftliche Organisationen und ihre Führungskräfte in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands 1945–1949&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg, München 1993, S. 878.&lt;br /&gt;
* [[Martin Schumacher (Historiker)|Martin Schumacher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;M.d.L. Das Ende der Parlamente 1933 und die Abgeordneten der Landtage und Bürgerschaften der Weimarer Republik in der Zeit des Nationalsozialismus: Politische Verfolgung, Emigration und Ausbürgerung 1933–1945. Ein biographischer Index.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 1995, S. 18.&lt;br /&gt;
* Gabriele Baumgartner, [[Dieter Hebig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. 1945–1990.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Abendroth – Lyr.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 1996, ISBN 3-598-11176-2, S. 85.&lt;br /&gt;
* Andreas Thüsing (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Präsidium der Landesverwaltung Sachsen. Die Protokolle der Sitzungen vom 9. Juli 1945 bis 10. Dezember 1946&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2010, S. 505.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44435994.html &amp;#039;&amp;#039;Personalien&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; 10 (1949), S. 22.&lt;br /&gt;
* [https://www.leipzig-lexikon.de/biogramm/Bretschneider_Arthur.htm Eintrag] im Leipzig-Lexikon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landesvorsitzende der LDPD Sachsen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133598764|VIAF=3667121}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bretschneider, Arthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Sächsischen Landtags (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Sachsen 1946–1952)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Fortschrittlichen Volkspartei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirektor (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LDPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Chemnitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unfallopfer (Straßenverkehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bretschneider, Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher liberaler Politiker (FVP, DDP, DStP, LDPD)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Februar 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zadel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Februar 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ewald Grothe (ADL)</name></author>
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