<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Arthur_Bopp</id>
	<title>Arthur Bopp - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Arthur_Bopp"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Bopp&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T05:27:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Bopp&amp;diff=2195534&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Prüm: /* Einzelnachweise */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Bopp&amp;diff=2195534&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-03-30T09:39:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Generalmajor Arthur Bopp (1860–1928) Landesarchiv Baden-Wuerttemberg Hauptstaatsarchiv Stuttgart M 707 Nr. 133 Bild 2 (1-325778-2) (cropped).jpg|mini|Generalmajor Arthur Bopp (1860–1928)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:PFH Arthur Bopp.jpg|mini|Grabstätte Bopps auf dem Stuttgarter Pragfriedhof]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Bopp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Dezember]] [[1860]] in [[Stuttgart]]; † [[30. Oktober]] [[1928]] in [[Mühlhausen an der Enz]]) war ein [[Königreich Württemberg|württembergischer]] [[Generalmajor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sein Vater war Offizier im 2. und 3. Reiterregiment der [[Württembergische Armee|Württembergischen Armee]]. Bopp besuchte zunächst die Schule in Stuttgart, Ulm und Cannstatt, dann die [[Kadettenanstalt]] [[Schloss Oranienstein|Oranienstein]] und später die [[Preußische Hauptkadettenanstalt]] in [[Groß-Lichterfelde]]. Am 19. April 1880 trat er als [[Leutnant|Sekondeleutnant]] in das [[Ulanen-Regiment „König Wilhelm I.“ (2. Württembergisches) Nr. 20|Ulanen-Regiment „König Wilhelm I.“ Nr. 20]] der Württembergischen Armee ein. 1888 wurde er zum [[Oberleutnant]], 1895 zum [[Rittmeister]] und 1902 zum [[Major]] befördert. Ab 18. Juni 1908 war Bopp als Kommandeur des Westfälischen Dragoner Regiments Nr. 7 nach Preußen kommandiert und avancierte in dieser Stellung Ende Januar 1909 zum [[Oberstleutnant]]. Unter Entbindung von diesem Kommando wurde ihm am 19. Oktober 1909 mit der Erlaubnis zum Tragen der Uniform des Ulanen-Regiments „König Wilhelm I.“ Nr. 20 der [[Abschied (Militär)|Abschied]] mit der gesetzlichen [[Pension (Altersversorgung)|Pension]] bewilligt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Württembergisches Militär-Verordnungsblatt.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 31 vom 20. Oktober 1909, S. 110.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bopp trat daraufhin zur [[Deutsche Militärmission im Osmanischen Reich|Deutschen Militärmission im Osmanischen Reich]] über. Dort diente er als [[Oberst]] und Kommandeur eines Kavallerieregiments bis 1912 in [[Erzincan]] in der [[Osmanische Armee|Osmanischen Armee]].&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Gallipoli 1915. Das deutsch-türkische Militärbündnis im Ersten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Report Verlag, Bonn 2008, ISBN 978-3-932385-29-2, S. 236.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Eigenschaft erhielt Bopp am 26. März 1911 die Erlaubnis zur Annahme des [[Mecidiye-Orden]]s II. Klasse mit Stern.&amp;lt;ref&amp;gt;Württembergisches Kriegsministerium (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Württembergisches Militär-Verordnungsblatt.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 7 vom 31. März 1911, Stuttgart 1911, S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Beendigung seiner Dienstzeit im Osmanischen Reich verlieh König [[Wilhelm II. (Württemberg)|Wilhelm II.]] ihm anlässlich der Jahrhundertfeier des [[Dragoner-Regiment „Königin Olga“ (1. Württembergisches) Nr. 25|Dragoner-Regiments „Königin Olga“ Nr. 25]] am 6. Dezember 1913 den [[Charakter (Titel)|Charakter]] als Oberst.&amp;lt;ref&amp;gt;Württembergisches Kriegsministerium (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Württembergisches Militär-Verordnungsblatt.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 32 vom 6. Dezember 1913, Stuttgart 1913, S. 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde Bopp wiederverwendet und war zunächst Kommandeur des Landwehr-Infanterie-Regiments Nr. 78, später des Landwehr-Infanterie-Regiments Nr. 30 an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]]. Ab Oktober 1915 war Bopp beim Stab des Feldmarschalls [[Colmar von der Goltz]], der in die Türkei nach [[Konstantinopel]] entsandt wurde, um dort die Deutsche Militärmission im Osmanischen Reich zu leiten. Nachdem Ende März 1915 [[Otto Liman von Sanders]] den Oberbefehl über die zur [[Schlacht von Gallipoli|Verteidigung der Dardanellen]] neu formierte 5. Armee erhielt, übernahm Goltz von ihm den Oberbefehl über die 1. Armee in Konstantinopel.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Liman von Sanders: &amp;#039;&amp;#039;Fünf Jahre Türkei.&amp;#039;&amp;#039; Scherl, Berlin 1920. S. 77.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Oktober 1915 führte Goltz zudem den Oberbefehl über die osmanische 6. Armee, um die türkischen und deutschen Operationen in [[Iran|Persien]] zu koordinieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joseph Pomiankowski]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Zusammenbruch des Ottomanischen Reiches. Erinnerungen an die Türkei aus der Zeit des Weltkrieges.&amp;#039;&amp;#039; Amalthea, Wien 1928, S. 152.&amp;lt;/ref&amp;gt; Goltz übertrug Bopp die selbständige Leitung der Operationen in Persien. Seine Aufgabe war es, „die Kräfte Persiens im Sinne der Zentralmächte und der Türkei zu verwerten und die Freiheit und Unabhängigkeit Persiens sicherzustellen. ... Eine persische Erhebung vorzubereiten und die Einleitung für die Aufstellung einer persischen Armee zu treffen ...“.&amp;lt;ref&amp;gt;Colmar Freiherr von der Goltz: &amp;#039;&amp;#039;Denkwürdigkeiten.&amp;#039;&amp;#039; bearbeitet und herausgegeben von Friedrich von der Goltz und Wolfgang Foerster, Berlin 1929, S. 418 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem völligen Scheitern der deutschen Operationen in Persien wurde Bopp am 17. Mai 1918 Kommandeur der 52. Landwehr-Infanterie-Brigade bei der [[7. (Württembergische) Landwehr-Division]], die zur Unterstützung der [[Weiße Armee|Weißen Armee]] in den Kämpfen gegen die Bolschewiken in der Ukraine im Zuge des [[Russischer Bürgerkrieg|Russischen Bürgerkriegs]] eingesetzt wurde. Ab dem 18. Februar 1918 marschierten deutsche und österreichische Truppen in die Ukraine ein und besetzten sie. Auf diese Weise konnte die Regierung der [[Ukrainische Volksrepublik|Ukrainischen Volksrepublik]], die zuvor vor den heranrückenden Truppen der Bolschewiki hatte fliehen müssen, nach Kiew zurückkehren. Die bürgerliche Ukrainische Volksrepublik stand von Beginn an im Machtkampf mit der prosowjetischen Regierung in [[Charkiw]], die sich im Dezember 1917 gebildet hatte. Nach einem gescheiterten Landung der Bolschewiken, den Deutschen an der [[Mius|Mius-Bucht]] neben [[Taganrog]] in den Rücken zu fallen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reinhard Nachtigal - Krasnyj Desant: Das Gefecht an der Mius-Bucht 1918&amp;quot;&amp;gt;Krasnyj Desant: &amp;#039;&amp;#039;Das Gefecht an der Mius-Bucht. Ein unbeachtetes Kapitel der deutschen Besetzung Südrusslands 1918 in Jahrbücher für Geschichte Osteuropas.&amp;#039;&amp;#039; {{ISSN|0021-4019}}, 2005. vol. 53, no 2, S. 221–246.&amp;lt;/ref&amp;gt;, ließ Bopp als dortiger Kommandeur sämtliche Gefangenen, etwa 3000 Menschen erschießen, was im Reichstag diskutiert wurde, aber folgenlos blieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Lieb: &amp;#039;&amp;#039;Wegweiser zum Vernichtungskrieg?&amp;#039;&amp;#039; S. ?&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist davon auszugehen, dass dieses Massaker am Mius-See in seiner Dimension eine Ausnahme während der Besatzungszeit darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abzug der österreichisch-ungarischen und dem Großteil der deutschen Truppen konnte sich das [[Hetmanat]] nicht mehr halten; es wurde durch das [[Direktorium der Ukrainischen Volksrepublik]] ersetzt. Im Zuge des Russischen Bürgerkrieges nahmen die Bolschewiki Kiew wieder ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang November 1918 erhielt er die Erlaubnis zur Annahme des [[Königlicher Kronen-Orden (Preußen)|Kronen-Ordens]] II. Klasse mit Schwertern und unter Beförderung zum Generalmajor schied Bopp am 8. November 1918 aus der Armee aus.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Württembergisches Militär-Verordnungsblatt.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 47 vom 8. November 1918, S. 389, 392.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Verabschiedung zog er auf sein Schloss nach Mühlhausen. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem [[Pragfriedhof]] in Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Erster Weltkrieg in Persien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Colmar Freiherr von der Goltz: &amp;#039;&amp;#039;Denkwürdigkeiten.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet und herausgegeben von Friedrich Freiherr von der Goltz und Wolfgang Foerster, Berlin 1929.&lt;br /&gt;
* [[Peter Lieb]]: &amp;#039;&amp;#039;Wegweiser zum Vernichtungskrieg?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Militärgeschichte. Zeitschrift für historische Bildung.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. [[Militärgeschichtliches Forschungsamt]], Ausgabe 4/2008. S. 10, 12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.muehlhausen-enz.de/schlossbopp &amp;#039;&amp;#039;Familie Franz Bopp&amp;#039;&amp;#039;] abgerufen am 16. März 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1023611732|VIAF=316739402}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bopp, Arthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Deutschen Militärmission im Osmanischen Reich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Osmanisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Württembergischen Militärverdienstordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommentur II. Klasse des Friedrichs-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Mecidiye-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1860]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bopp, Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=württembergischer Generalmajor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Dezember 1860&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Oktober 1928&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mühlhausen an der Enz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Prüm</name></author>
	</entry>
</feed>