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	<title>Arthur Bock - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T07:15:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Bock&amp;diff=1766539&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alinea: Layout korr.</title>
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		<updated>2025-03-11T08:47:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Layout korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Junghanns LETTER Stiftung 2020.0113.tif|mini|Reinhard Paul Junghanns: &amp;#039;&amp;#039;Arthur Bock bei der Arbeit an einer Goethe-Büste&amp;#039;&amp;#039;, 1913]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Bock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Mai]] [[1875]] in [[Leipzig]]; † [[26. Oktober]] [[1957]] in [[Ettlingen]]) war ein deutscher [[Bildhauerei|Bildhauer]]. Sein Bruder war der [[Eisenach]]er Zeichner und Grafiker [[Hanns Bock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hh-stadtpark-a-bock.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Diana mit Hunden&amp;#039;&amp;#039; im Hamburger Stadtpark]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Arthur Bock Süd SAM 5797.JPG|mini|hochkant|Bauschmuck Arthur Bocks an der Landungsbrücke in St. Pauli]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab MaxAlbrecht (Bock) FriedhofOhlsdorf (6).jpg|mini|hochkant|„Werden Sein Vergehen“, Familiengrab Max Albrecht,&amp;lt;br /&amp;gt;Friedhof Ohlsdorf]]&lt;br /&gt;
Arthur Bock begann seine Studien an der [[Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig|Königlichen Kunstakademie und Kunstgewerbeschule Leipzig]] und setzte diese von 1894 bis 1897 an der [[Kunstgewerbeschule Dresden]] fort. Anschließend studierte er bis 1900 an der [[Berliner Kunstakademie]]. Ab 1903 war Bock als Dozent für Kunst in [[Hamburg]] tätig. Außerdem lehrte er an der privaten Malschule der Malerin und Kunstgewerblerin [[Gerda Koppel]]. Arthur Bock war Mitglied im [[Hamburger Künstlerverein von 1832]] und gehörte zum Freundeskreis von [[Oscar Troplowitz]], einem Hamburger Pharmazie-Unternehmer und Kunstmäzen.&lt;br /&gt;
Gemeinschaftsausstellungen in Hamburg, Berlin, München und Leipzig zeigten ab 1905 Werke von Bock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Hamburg schuf er beachtete Werke im öffentlichen Raum, so 1909 die „[[Allegorie]]n der Winde“ an den [[St. Pauli-Landungsbrücken]], 1911 die „Diana mit Hunden“ im [[Hamburger Stadtpark]], 1912 die „[[Justitia]]“ am Neubau für das [[Oberlandesgericht Hamburg]]. Für die damalige Brunnenanlage in der Mitte des [[Planten un Blomen|Sievekingplatzes]] am [[Justizforum Hamburg]] schuf Bock ebenfalls in 1912 mehrere allegorischen Plastiken, darunter die Figurengruppen „Technik – Handel – Industrie“ und „Bremen – Hamburg – Lübeck“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sh-kunst.de/?s=Arthur+Bock |titel=Künstler: Arthur Bock (mit zahlreichen Abbildungen) |werk=Kunst@SH&lt;br /&gt;
|abruf=2023-07-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Umgestaltung der Anlage für die [[Internationale Gartenbauausstellung 1963|IGA 1963]] wurde das Brunnenensemble aufgelöst, die einzelnen Werke wurden über den Platz verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 wurde Arthur Bock vom Herzog von [[Sachsen-Coburg und Gotha (Herzogtum)|Sachsen-Coburg und Gotha]] der Titel &amp;#039;&amp;#039;Professor&amp;#039;&amp;#039; verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.europeana.eu/de/item/9200338/BibliographicResource_3000119016088 |titel=Hamburger Nachrichten, Abend-Ausgabe vom 23. Juli 1914 (Spalte 2 unten) |werk=[[Hamburger Nachrichten]] auf Europeana: Europas digitales Kulturerbe |abruf=2023-07-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Friedhof Ohlsdorf&amp;lt;ref&amp;gt;Grabmal-Auflistung, teils mit historischen Abbildungen, bei Barbara Leisner, Heiko K. L. Schulze, Ellen Thormann: &amp;#039;&amp;#039;Der Hamburger Hauptfriedhof Ohlsdorf. Geschichte und Grabmäler.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Hans Christians, Hamburg 1990, ISBN 3-7672-1060-6, Seite 189.&amp;lt;/ref&amp;gt; fertigte er über 50 Arbeiten; meist war hier sein Thema „Werden, Sein, Vergehen“.&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Bei einigen Grabmälern fehlen die Skulpturen: &amp;#039;&amp;#039;Rodatz / Röder&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Sauerberg&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Thomsen / Wiebe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ahlff&amp;#039;&amp;#039; (teils gestohlen, teils eingelagert), die Grabstätte &amp;#039;&amp;#039;Scholtz&amp;#039;&amp;#039; wurde komplett nach Nienstedten verlegt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den [[Friedhof Altona|Hauptfriedhof Altona]] schuf er 1925 das Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Auch auf anderen Friedhöfen finden sich Grabmäler und Denkmäler von Arthur Bock, so das 1926 entstandene Grabmal des Dichters [[Otto Ernst (Schriftsteller)|Otto Ernst]] auf dem [[Friedhof Groß Flottbek]] oder 1937 das Denkmal auf dem [[Mennonitenfriedhof Hamburg-Altona]]. Grabmäler von Arthur Bock finden sich auch auf Friedhöfen in [[Eisenach]], [[Kassel]], [[Bad Oldesloe]], [[Wedel]], auf dem Kölner [[Melaten-Friedhof]], auf dem [[Südfriedhof (Kiel)|Südfriedhof in Kiel]] oder auf dem Friedhof Bois-de-Vaux in [[Lausanne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eisenach Grab Arthur und Hanns Bock.jpg|mini|hochkant|Grabanlage von Arthur und Hanns Bock in Eisenach]]&lt;br /&gt;
Durch seinen monumentalen, heroisch wirkenden Stil bekam Bock auch während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] Aufträge. Er fertigte z.&amp;amp;nbsp;B. eine Bronzebüste des 1936 bei einem Attentat getöteten und zum Märtyrer erklärten NSDAP-Funktionärs [[Wilhelm Gustloff]], die 1937 auf der [[Große Deutsche Kunstausstellung|Großen Deutschen Kunstausstellung]] in München gezeigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gdk-research.de/de/obj19400064.html |titel=Büste Wilhelm Gustloff |werk= GDK Research: Die Großen Deutsche Kunstausstellungen 1937 – 1944/45 |abruf=2023-07-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wohnhaus mit Atelier von Bock befand sich in [[Hamburg-St. Georg]] hinter der Adenauerallee 31&amp;lt;ref&amp;gt;Arthur Brock - ein Bildhauer aus St. Georg, Blätter aus St. Georg, Zeitung des Bürgervereins von St. Georg, 11/2023, S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde im Jahr 1943 zerstört, deshalb sind weder ein [[Werkverzeichnis]] noch ein Archiv erhalten. Die Werke sind nicht immer signiert oder datiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.fof-ohlsdorf.de/thema/2007/99s05_bockbehrens.htm|titel=Christine Behrens: &amp;#039;&amp;#039;Der Bildhauer Arthur Bock (1875–1957) in Hamburg&amp;#039;&amp;#039;|werk= Ohlsdorf, Zeitschrift für Trauerkultur, Nr. 99, IV, 2007|abruf=2023-07-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bock starb am 26. Oktober 1957 in [[Ettlingen]], sein Leichnam wurde am 22. November 1957 nach Eisenach überführt und in der Grabanlage der Familie Bock auf dem Eisenacher Hauptfriedhof beerdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Auskunft der Friedhofsverwaltung Eisenach&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Anlage mit dem Bildwerk „Mutter Erde“ in Form einer trauernden Frauengestalt mit ausgebreiteten Armen und dem Schriftzug „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet“, das die symbolische Darstellung der Verbundenheit zu den Hinterbliebenen zum Ausdruck bringen soll, wurde von ihm selbst, vermutlich für seine Mutter Ida Bock,  geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Mai 1993 steht die Grabanlage als Einzeldenkmal unter Denkmalschutz und gehört zu den imposantesten Stätten auf dem Eisenacher Friedhof. 2023 wurde die Grabstätte mit Mitteln des Thüringer Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie sowie Spenden vom Förderkreis zur Erhaltung Eisenachs e.&amp;amp;nbsp;V. und Einzelspenden grundlegend restauriert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Denkmalgeschützte Grabstätte der Familie Bock auf dem Eisenacher Friedhof restauriert.&amp;#039;&amp;#039; Pressemitteilung der Wartburgstadt Eisenach vom 1. Februar 2024, auf &amp;#039;&amp;#039;www.eisenach.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 1. Februar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bronzeskulptur_Sämann_(1928,_Arthur_Bock_(1875-1957)).jpg|mini|hochkant|Bronzeskulptur &lt;br /&gt;
„Sämann“, 1928]]&lt;br /&gt;
* 1905: Skulpturengruppen „Flüsternde Wellen“ und „Stürmische Wogen“ am Kontorhaus [[Elbhof]] in Hamburg-Neustadt / Hafenrand&lt;br /&gt;
* 1913: „Kamelreiter“ auf den Pfeilern der Schaartorbrücke in Hamburg (beim Elbhof) (1918 zu Kriegszwecken eingeschmolzen)&lt;br /&gt;
:::Die beiden ungewöhnlichen Bronzeskulpturen zur Versinnbildlichung der Beziehungen Hamburgs zum Orient stellten sitzende [[Dromedar]]e mit Gepäck und einem darauf sitzendem [[Beduine]]n (?) mit Gewehr bzw. einer arabischen Frau mit Kind dar.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Harbeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Hamburg, so wie es war.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 1966, Abbildung 13–16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;um 1915/16&amp;#039;&amp;#039;: Kriegsdenkmal 1914/15 der [[4. Division (Deutsches Kaiserreich)|4. Preußischen Infanterie-Division]] auf dem Heldenfriedhof zu [[Witry-lès-Reims]]&lt;br /&gt;
* 1927: Kriegerdenkmal (Gefallenen-Ehrenmal) in [[Mengede]], Adelmundstraße / Jonathanstraße (teilweise erhalten, seit 1989 unter [[Denkmalschutz]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Vollmer|Band=1|Seite=242|SeiteBis=|Lemma=Bock, Arthur}} / [[Denkmalliste der Stadt Dortmund]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1928 Grabanlage Emil Langer (Gründer Hotel Reichshof, Esplanade Hotel) mit Plastik „Sämann“ auf dem Friedhof Nienstedten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heiko K. L. Schulze]]: &amp;#039;&amp;#039;Arthur Bock – Ein Hamburger Bildhauer&amp;#039;&amp;#039;. Ludwig, Kiel 2022, ISBN 978-3-86935-430-9 ([https://www.hklschulze.de/arthur-bock/ Webseite hklschulze.de])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.fof-ohlsdorf.de/thema/2007/99s05_bockbehrens.htm Ausführliche Werkbeschreibung auf www.fof-ohlsdorf.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1267933550|VIAF=883166360561707070008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bock, Arthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bock, Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Mai 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Oktober 1957&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ettlingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alinea</name></author>
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