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	<title>Arthur Binz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T10:22:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Binz&amp;diff=283274&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Claude J: /* Siehe auch */</title>
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		<updated>2022-06-21T11:49:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arthur Heinrich Binz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. November]] [[1868]] in [[Bonn]]; † [[25. Januar]] [[1943]] in [[Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Landesarchiv Berlin]], Sterberegister Standesamt Berlin-Wilmersdorf, Nr. 237/1943; kostenpflichtig abrufbar auf Ancestry.com&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher Chemiker und Hochschullehrer. Seine Forschungen sah er immer als Schnittstelle zwischen Chemie und Medizin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Binz war der Sohn des Pharmakologen [[Carl Binz]] und dessen Ehefrau Harriet Emily Binz geb. Schwabe. Mütterlicherseits war er weitläufig mit dem Schriftsteller [[William Makepeace Thackeray]] verwandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Binz besuchte das Gymnasium in Bonn und das Owens College in [[Manchester]]. Anschließend studierte er Chemie an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]] und der [[Universität Leipzig]]. 1888 wurde er [[Corpsschleifenträger]] der [[Corps Saxonia Bonn|Saxonia Bonn]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1960, 13/364&amp;lt;/ref&amp;gt; 1893 wurde Binz bei [[Otto Wallach]] an der [[Georg-August-Universität Göttingen]] zum Dr. phil. [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Über das optische Drehungsvermögen homologer und isomerer Terpenderivate und über neue Abkömmlinge des Fenchylamins&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1894–1897 verdiente Binz seinen Lebensunterhalt als Chemiker der [[Siegwerk (Siegburg)|Kattunfabrik Rolffs &amp;amp; Co.]] in [[Siegburg]]. Anschließend wechselte er in die Fabrik seines früh verstorbenen Großvaters, &amp;#039;&amp;#039;S.&amp;amp;nbsp;Schwabe &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039;, nach Manchester. Diese Zeit in Manchester nutzte Binz für seine [[Habilitation]], die er 1899 in Bonn abschloss. 1901 heiratete er die Schriftstellerin [[Juanita Reutlinger]] aus Paris. Mit ihr hatte er zwei Töchter, darunter die spätere Fotografin [[Tita Binz]]. Im Februar 1943 verstarb Arthur Binz im Alter von 74 Jahren in Berlin an [[Darmkrebs]]. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem [[Südwestkirchhof Stahnsdorf]] im Block „Trinitatis“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beruf ==&lt;br /&gt;
1906 nahm Binz den Ruf an die [[Handelshochschule Berlin]] an und lehrte dort als Dozent. Von 1911 bis 1913 leitete er diese Hochschule als [[Rektor]]. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde Binz 1918 mit der Leitung der &amp;#039;&amp;#039;Chemischen Abteilung&amp;#039;&amp;#039; des [[Speyer-Haus]]es in [[Frankfurt am Main]] betraut. 1921 wurde Binz zum Direktor des &amp;#039;&amp;#039;Chemischen Instituts&amp;#039;&amp;#039; der [[Landwirtschaftliche Hochschule Berlin|Landwirtschaftlichen Hochschule Berlin]] berufen. Als solcher fungierte Binz in den Jahren 1922 bis 1933 als Herausgeber der [[Angewandte Chemie (Zeitschrift)|Zeitschrift für angewandte Chemie]]. Außerdem gab er das &amp;#039;&amp;#039;Encyklopädische Handbuch der technischen Chemie&amp;#039;&amp;#039; von [[James Sheridan Muspratt]] neu heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seines 60. Geburtstags 1928 nahm die [[American Urological Association]] Binz als Ehrenmitglied auf. Ein Jahr darauf verlieh die [[Karlsruher Institut für Technologie|Technische Hochschule Karlsruhe]] Binz die [[Ehrendoktor]]würde als Dr.-Ing. E.h. Von 1931 bis 1933 saß Binz als Vizepräsident im Vorstand der [[Deutsche Chemische Gesellschaft|Deutschen Chemischen Gesellschaft]]. Als Generalsekretär von 1932 bis 1937 war er maßgeblich an der Entlassung jüdischer Angestellter der Deutschen Chemischen Gesellschaft beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Malte Stöcken |Titel=Dokumentation der Chemie in Krieg und Frieden. Maximilian Pflücke, Erich Pietsch und die Deutsche Chemische Gesellschaft von den 1920er bis in die 1970er Jahre |Verlag=Klartext Verlag |Ort=Essen |Datum=2016 |ISBN=978-3-8375-1624-1 |Seiten=54}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1937 bis 1938 lehrte Binz am [[Franklin Institute]] in Philadelphia in den [[Vereinigte Staaten|USA]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Ebd. |Seiten=42}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 synthetisierte er bei der Suche nach einem Heilmittel gegen [[Syphilis]] durch Zufall das erste intravenöse [[Urografie|Urografikum]] &amp;#039;&amp;#039;Selectan&amp;#039;&amp;#039;, ein radioaktives [[Kontrastmittel]], das später nach einigen Modifikationen unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Uroselectan&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander von Lichtenberg, Moses Swick: &amp;#039;&amp;#039;Klinische Prüfung des Uroselectans.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Klinische Wochenschrift&amp;#039;&amp;#039;, 8. Jahrgang 1929, S. 2089 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; vertrieben wurde. Wesentlich beteiligt waren [[Moses Swick]] (der die Bedeutung als Kontrastmittel erkannte) und [[Alexander von Lichtenberg]]. Binz wurde so zu einem der Begründer der Ausscheidungsurografie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Uroselectans.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Urologie&amp;#039;&amp;#039;, Band 31 (1937), S. 73–84.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Edelmetalle. Ihr Fluch und ihr Segen.&amp;#039;&amp;#039; Limpert, Berlin 1943.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|2|250||Binz, Arthur Heinrich|Berthold Peter Anft|116184248}}&lt;br /&gt;
* Malte Stöcken: Dokumentation der Chemie in Krieg und Frieden. Maximilian Pflücke, Erich Pietsch und die Deutsche Chemische Gesellschaft von den 1920er bis in die 1970er Jahre. Klartext Verlag, Essen 2016, ISBN 978-3-8375-1624-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116184248|LCCN=nb91433573|VIAF=30280993}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Binz, Arthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Landwirtschaftliche Hochschule Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Handelshochschule Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor des Karlsruher Instituts für Technologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Binz, Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Binz, Arthur Heinrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. November 1868&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Januar 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Claude J</name></author>
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