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	<title>Arthur Arzt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T10:34:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arthur_Arzt&amp;diff=925432&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ WP:LIT</title>
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		<updated>2025-10-02T19:02:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; WP:LIT&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ArztArthur1928.jpg|miniatur|Arthur Arzt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Arthur Arzt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Oktober]] [[1880]] in [[Reichenbach im Vogtland|Reichenbach]]; † [[22. Mai]] [[1953]] in [[Wiesbaden]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] der Weimarer Republik und [[Mitglied des Reichstages|Reichstagsabgeordneter]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Dem Reichstag gehörte er von 1928 (4. Wahlperiode) bis 1933 (8. Wahlperiode) an.&amp;lt;!-- er bezeichnet sich selbst als Dissident, was wohl religiös zu verstehen ist, vgl. den zugehörigen WP-Artikel!--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Er war der Sohn von Robert Arzt, besuchte das Seminar zu [[Auerbach/Vogtl.|Auerbach i. V.]] und wurde dann Lehrer in [[Brunndöbra]], [[Ebmath]] und [[Dresden]]. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] war er als [[Unteroffizier]] Kriegsteilnehmer. Zwischen 1919 und 1923 war Arzt Bezirksschulinspektor und von 1923 bis 1927 Bezirksschulrat in Dresden. Danach war er wegen seiner Mandate im Wartestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem Beruf zusammen hing das Engagement in der Lehrerbewegung. So war er Vorsitzender des [[Dresdner Lehrerverein]]s, Vorstandsmitglied im [[Sächsischer Lehrerverein|Sächsischen Lehrerverein]] und Mitglied im [[Deutscher Lehrerverein|deutschen Lehrerverein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arzt war vor dem Ersten Weltkrieg politisch dem [[Linksliberalismus]] zuzuordnen. So war er bis 1910 Mitglied der [[Freisinnige Vereinigung|Freisinnigen Vereinigung]]. Während der [[Novemberrevolution]] war er Vorsitzender eines [[Soldatenrat]]es für ein [[Armeekorps]] im Osten. Im Dezember 1918 war Arzt Delegierter beim ersten [[Reichsrätekongress|Rätekongress]]. Ebenfalls 1918 trat er der SPD bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1919 wurde Arzt Mitglied des [[Sächsischer Landtag (Weimarer Republik)|Sächsischen Landtages]]. Zwischen 1923 und 1928 war er Leiter des Landesausschusses der SPD Sachsen (Landesvorsitzender) und vertrat dort den linken Flügel. Außerdem war er von 1920 bis 1928 Bezirksvorsitzender der Partei für Ostsachsen. Er war unter außerdem Mitglied im großen SPD-Beamtenausschuss in Sachsen sowie des Landesarbeitsausschusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seiner Wahl in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] legte er sein Landtagsmandat am 11. Juni 1928 nieder. Dem Reichstag gehörte Arzt bis 1933 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Beginn der [[Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Herrschaft]] ging Arzt in die [[Emigration]]. Im Jahr 1933 hielt er sich in der [[Tschechoslowakei]] auf, wo er Grenzsekretär der [[Sopade]] im [[Sudetenland]] war. In dieser Zeit war er auch Mitglied im [[Verband deutscher Lehreremigranten]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;FMS&amp;quot; &amp;gt;Hildegard Feidel-Mertz/Hermann Schnorbach: Lehrer in der Emigration. Der Verband deutscher Lehreremigranten (1933-39) im Traditionszusammenhang der demokratischen Lehrerbewegung, Beltz Verlag, Weinheim und Basel, 1981, ISBN 3-407-54114-7, S. 227&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen mit [[Fritz Max Cahén]] und [[Hans Jaeger (Publizist)|Hans Jaeger]] war er im Februar 1936 an der Gründung der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Volkssozialistischen Bewegung (DVB)&amp;#039;&amp;#039; beteiligt.{{Zitat| Schon das politische Spektrum der Gründer zeigt anschaulich die Zielsetzung dieser Partei: die ‚Sprengung der Scheidewände zwischen rechts und links‘ zugunsten einer ‚Dritten Front‘. Durch die Wiederbelebung nationaler Traditionen sollte die Arbeiterbewegung gegen künftige nationalistische Verlockungen des Faschismus gewappnet werden, um so einen erneuten Einbruch des Nationalsozialismus in die Arbeiterschaft zu verhindern. Als linkes Pendant der von [[Otto Strasser]] geführten [[Schwarze Front|Schwarzen Front]] wurde die Aufgabe der Volkssozialisten darin gesehen, von der sozialistischen Seite der politischen Parteienlandschaft die Synthese aus nichtmarxistischem Sozialismus und nationalrevolutionärer Bewegung vorzubereiten. […] Nicht zufällig bestanden anfänglich enge Kontakte zu Strassers Schwarzer Front, mit der die Volkssozialisten am 10. januar 1937 ein gemeinsames Manifest der ‚Deutschen Front gegen den Hitlerismus‘ verabschiedeten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schilmar&amp;quot; &amp;gt;Boris Schilmar: &amp;#039;&amp;#039;Der Europadiskurs im deutschen Exil 1933-1945&amp;#039;&amp;#039;, R. Oldenbourg Verlag, München, 2004, ISBN 3-486-56829-9, S. 84–85&amp;lt;/ref&amp;gt;}} &lt;br /&gt;
Die Kooperation der DVB mit der &amp;#039;&amp;#039;Schwarzen Front&amp;#039;&amp;#039; zerbrach bereits 1937, und Arzt, der im Juli 1936 [[Ausbürgerung#Diktatur des Nationalsozialismus|ausgebürgert]] worden war&amp;lt;ref name=&amp;quot;FMS&amp;quot; /&amp;gt;, ging im März 1939 nach [[England]], wo er sich einer Gruppe um [[Karl Höltermann]] anschloss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schilmar&amp;quot; /&amp;gt; Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde er als Deutscher bis Ende 1940 auf der [[Isle of Man]] interniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1946 kehrte Arzt nach Deutschland zurück. Er war zunächst in [[Westfalen]] tätig. Seit 1947 war er Regierungsrat später Oberregierungsrat in [[Hessen]] und war daneben als freier Schriftsteller tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Welche Mängel zeigt der gegenwärtige Religionsunterricht und auf welche Weise ist ihnen zu begegnen?&amp;#039;&amp;#039; Bleyl &amp;amp; Kaemmerer, Dresden 1908.&lt;br /&gt;
* zusammen mit [[Kurt Weckel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Arbeitsschule eine Notwendigkeit unserer Zeit. Betrachtungen über die Entwickelung und das Wesen der Arbeitsschule.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1911.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sport und Politik. Eine notwendige Klarstellung für Nursportler und Nurpolitiker.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1927.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770051831}}&lt;br /&gt;
* [[Mike Schmeitzner]] und Michael Rudloff: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Sozialdemokratie im Sächsischen Landtag – Darstellung und Dokumentation 1877–1997.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage 1998, ISBN 3-00-002084-5, Seite 170–172.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arzt, Arthur.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1980, S. 21.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116353856}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|116353856}}&lt;br /&gt;
* {{Biosop||10280}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabw||330}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116353856|titel=Arzt, Arthur Georg|datum=2025-09-30}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116353856|VIAF=72143108}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Arzt, Arthur}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Reichsrätekongress]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Sächsischen Landtags (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FVg-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberregierungsrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Arzt, Arthur&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Arzt, Georg Arthur (vollständiger Name); Lowerz, Arthur (Pseudonym) &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Oktober 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Reichenbach im Vogtland|Reichenbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Mai 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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