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	<title>Artaria - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2025-26178-1 am 24. Juli 2025 um 13:29 Uhr</title>
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		<updated>2025-07-24T13:29:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Artaria &amp;amp; Co.&lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Unternehmensform = Teil von [[Freytag &amp;amp; Berndt]]&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1770&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = 1932&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Wien]]&lt;br /&gt;
| Leitung          =&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = &lt;br /&gt;
| Branche          = Verlag&lt;br /&gt;
| Homepage         =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Artaria &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war der Name einer Kunst- und Musikalienhandlung und zugleich eines [[Verlag]]es, der als Kunst-, Landkarten- und insbesondere [[Musikverlag]] im [[Wien]] des 18. und 19. Jahrhunderts eine wichtige Rolle spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jahrhundertausstellung 1906 KatNr. 0899.jpg|miniatur|Bildnis des Mannheimer Kunsthändlers [[Domenico Artaria (Kunstverleger)|Domenico Artaria]], von [[Johann Peter Krafft]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wolfgang Amadeus Mozart K. 493.jpg|miniatur|links|Erstausgabe von Mozarts Klavierquartett, KV 493, herausgegeben von Artaria im Jahre 1787]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Freytag &amp;amp; Berndt 0220.JPG|miniatur|[[Artaria-Haus]] am [[Kohlmarkt (Wien)|Kohlmarkt]], von [[Max Fabiani]] 1901/02 erbaut]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Artaria 3596.JPG|miniatur|Innenansicht des Geschäfts der Kunsthandlung Artaria &amp;amp; Co. im Artaria-Haus]]&lt;br /&gt;
1765 gründete die aus Italien stammende Familie Artaria unter der Bezeichnung „Giov. Artaria et Comp.“ einen Verlag in [[Mainz]]. Durch jüngere Familienmitglieder wurde 1770 im „Zornischen Haus“ in Wien die Kunsthandlung „Artaria &amp;amp; Comp.“ eröffnet und 1774 ein eigener Musikverlag gegründet. Ab 1789 befand sich der Firmensitz am [[Kohlmarkt (Wien)|Kohlmarkt]] 9 in Wien (1901/02 wurde dort das heute noch stehende sogenannte [[Artaria-Haus]] errichtet). Dieser erlangte durch Aufnahme von mehr als 300 Werken [[Joseph Haydn|Haydns]] rasche Berühmtheit. In der Folge wurden auch Werke von [[Christoph Willibald von Gluck|Gluck]], [[Luigi Boccherini|Boccherini]] (ab 1780), [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]] (ab 1781), [[Ludwig van Beethoven|Beethoven]] (ab 1793) und [[Franz Schubert|Schubert]] ins Verlagsprogramm aufgenommen. Teilhaber von 1793 bis 1798 war auch der Italiener [[Tranquillo Mollo]], der ab 1798 mit einem eigenen Kunstverlag in Wien sehr bekannt wurde. Mit [[Domenico Artaria (Musikverleger)|Domenico Artaria]] hatte das Unternehmen 1804 erstmals einen Alleineigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verlagerte sich die Aktivität von Artaria zunehmend auf Landkarten, wofür eine Zusammenarbeit mit [[Joseph von Scheda]] die Basis war und der Verlag Artaria auch Produkte des [[K.u.k. Militärgeographisches Institut|Militärgeografischen Institutes]] und dessen Mitarbeitern vertrieb, so wurde beispielsweise die Generalkarte Griechenlands und der europäischen Türkei bei Artaria verlegt. Außerdem wurde in dieser Zeit der Kartograph [[Anton Steinhauser der Ältere]] wissenschaftlicher Leiter. Es erschienen allerdings bei Artaria noch 1894–1918 die „Denkmäler der Tonkunst in Österreich“ (eine Publikationsreihe, die repräsentativen Werken der österreichischen Musikgeschichte galt). 1920 ging der kartographische Teil im Verlag [[Freytag &amp;amp; Berndt]], nun in Freytag-Berndt &amp;amp; Artaria KG umbenannt, auf. 1932 wurde der Verlag Artaria aufgelöst. Die Kunsthandlung Artaria &amp;amp; Co., die hauptsächlich mit [[Druckgrafik]] vertrieb, wurde Ende 2012 geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert wurde das bisher kaum berücksichtigte [[Urheberrecht]] der Komponisten an ihren eigenen Werken zunehmend geregelt und ausformuliert. Artaria, in dieser Zeit zu den führenden europäischen Musikverlagen zählend, kam dabei eine wichtige Rolle zu. Dass dies nicht reibungslos verlief, wird beispielsweise an langwierigen Streitigkeiten Beethovens mit Artaria in Zusammenhang mit dem &amp;#039;&amp;#039;Streichquintett C-Dur op. 29&amp;#039;&amp;#039; deutlich, die bis zum Prozess führten (den Beethoven 1805 verlor, woraufhin er seine Verbindung zu Artaria weitgehend einstellte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Carl Dahlhaus, Hans Heinrich Eggebrecht (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brockhaus Riemann Musiklexikon&amp;#039;&amp;#039;, 1. Band. Schott Mainz, Piper München, 3. Aufl. 1989, ISBN 3-7957-8301-1&lt;br /&gt;
* Barbara Dossi: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Kunsthändler- und Verlegerfamilie Artaria&amp;#039;&amp;#039;, in: Barockberichte 4 (1991), S. 120–125 ([https://www.salzburgmuseum.at/fileadmin/Salzburg_Museum/06_Service/Publikationen/03_Barockberichte/Pdfs_Barockberichte/BB_04/Dossi__Artaria.pdf Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Rosemary Hilmar: &amp;#039;&amp;#039;Der Musikverlag Artaria &amp;amp; Comp. Geschichte und Probleme der Druckproduktion&amp;#039;&amp;#039;. Schneider, Tutzing 1977. ISBN 3-7952-0211-6&lt;br /&gt;
* {{OeML|Artaria|Artaria|ETH}}&lt;br /&gt;
* János Kalmár, Mella Waldstein: &amp;#039;&amp;#039;K.u.K. Hoflieferanten Wiens&amp;#039;&amp;#039;. Stocker, Graz 2001, ISBN 3-7020-0935-3. S. 86–89.&lt;br /&gt;
* {{ADB|46|59|59|Artaria, Carlo|[[Karl Friedrich Pfau]]|ADB:Artaria, Carlo}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|399||Artaria|Alexander Witeschik|1080815686}} (zur Familie)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;August Artaria&amp;#039;&amp;#039;†. In: &amp;#039;&amp;#039;Österreichisch-Ungarische Buchdrucker-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 51, 21. Dezember 1893, S. 527 ([http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=buz&amp;amp;datum=18931221&amp;amp;seite=3 ANNO], kurzer Abriss zur Firmengeschichte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Artaria &amp;amp; Co.|Artaria}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Artaria}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2030321-X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikverlag (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlag (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Verlag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1770]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1932]]&lt;/div&gt;</summary>
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