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	<title>Arsenal VB-10 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Geschichte */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-05-12T10:06:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Name                = Arsenal VB-10&lt;br /&gt;
|Bild                = &amp;lt;!-- [[Datei:&amp;lt;Bildname&amp;gt;.jpg|250px|&amp;lt;Bildbeschreibung&amp;gt;]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Typ                 = Jagdflugzeug&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{FRA}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = Arsenal de l’Aéronautique (Entwicklung)&amp;lt;br /&amp;gt;Société Nationale de Construction Aéronautiques du Nord (Produktion)&lt;br /&gt;
|Erstflug            = 7. Juli 1945&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = –&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = 1947–1948&lt;br /&gt;
|Stückzahl           = ≈20 (alle vor Einsatz verschrottet)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arsenal VB-10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Jagdflugzeug]] des [[Frankreich|französischen]] Herstellers [[Arsenal de l’Aéronautique]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die VB-10 geht auf die Idee des damaligen Direktors der Arsenal de l’Aéronautique [[Michel Vernisse]] zurück, ein Jagdflugzeug mit zwei hintereinander liegenden Motoren für bessere Flugleistungen und höhere Ausfallsicherheit zu bauen. Beide Motoren sollten jeweils eine Luftschraube am Bug antreiben, wobei der hintere Motor seine Kraft per [[Fernwelle]] übertragen sollte. Das Cockpit sollte zwischen den beiden angeordnet sein. Gemeinsam mit dem Chef der Entwicklungsabteilung [[Jean Galtier]] begann 1937 die Konstruktion eines VG-10 (Vernisse-Gaultier-10) genannten Experimentalflugzeuges in Holzbauweise. Die mögliche Serienversion sollte die Bezeichnung VG-20 erhalten. Als Antrieb sollten zwei flüssigkeitsgekühlte [[Zwölfzylindermotor]]en [[Hispano-Suiza 12]]Y dienen. Um die technisch anspruchsvolle Fernwelle vor Verformungen zu schützen, wurde diese in einzelne Elemente mit [[Kupplung]]en eingeteilt. Erste Prüfstandversuche waren erfolgreich, dennoch wurde die VG-10 nie gebaut, da es Probleme mit der Stabilität der Motorverkleidungen gab, deren Verstärkung ein zu hohes Gewicht des Jägers ergeben hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich daraufhin Gaultier mehr mit dem Entwurf der [[Arsenal VG-30]] beschäftigte, nahm sich der Ingenieur [[Robert Badie]] des Entwurfes an, der den nun VB-10 genannten Entwurf auf eine Metallbauweise umkonstruierte. Die französische Regierung bestellte 40 Exemplare, die jedoch nach dem Einmarsch der Deutschen durch die Verlegung des Arsenal-Werkes in den Süden des Landes nicht produziert werden konnten. Nach der Besetzung des Landes durch die Deutschen und der Besichtigung der Maschine schlugen Abgesandte des [[Reichsluftfahrtministerium]]s den Einbau zweier [[Junkers Jumo 213|Junkers-Jumo-213]]-Motoren in der als VB-15 bezeichneten Version vor, was jedoch bis zum Kriegsende nicht realisiert wurde. Nach dem Ende der Besatzung wurde die Entwicklung der Maschine weiter vorangetrieben. Als Antrieb waren nun zwei Hispano-Suiza&amp;amp;nbsp;12Z vorgesehen. Aufgrund des Mangels an Ingenieuren und Einrichtungen sollte die Fertigung bei der [[Société Nationale de Constructions Aéronautiques du Nord]] in [[Méaulte]] erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erstflug erfolgte am 7. Juli 1945 in [[Lyon-Bron]] mit Testpilot Modeste Vonner am Steuer. Schon am 22.&amp;amp;nbsp;Dezember 1945 erfolgte übereilt die Bestellung von 200 Maschinen für die [[Französische Luftstreitkräfte|französischen Luftstreitkräfte]], die bis Januar 1948 ausgeliefert werden sollten. Die Flugerprobung zeigte jedoch einige Mängel der Konstruktion auf. So gab es Probleme mit der Synchronisation der Propeller, der Kühlung der Motoren und dem Erreichen der Flugleistungen durch eine inzwischen veraltete [[Aerodynamik]]. Da die Maschine nur 491&amp;amp;nbsp;km/h in Bodennähe und 610&amp;amp;nbsp;km/h in größeren Höhe (gefordert waren 700&amp;amp;nbsp;km/h) erreichte, wurde im Februar 1946 die Bestellung auf 50 Stück reduziert. Am 11. Juli 1946 wurde der erste Prototyp bei einem Testflug beschädigt, da der hintere Motor ausgefallen und in Brand geraten war. Der Pilot Roger Receveau konnte jedoch sicher landen. Am 21.&amp;amp;nbsp;September 1946 startete der verbesserte zweite Prototyp zu seinem Erstflug. Er war mit einem geänderten Lufteinlauf für die Motoren, einer neuen Cockpithaube und der kompletten vorgesehenen Bewaffnung (vier 20-mm-Kanonen und sechs 12,7-mm-MG) ausgerüstet. Ende 1946 entschied die Luftwaffe jedoch, die Maschinen nur noch als Aufklärer einzusetzen, wozu zwei Kameras in den hinteren Rumpf eingebaut werden sollten. Der Test des zweiten Prototyps ab Februar 1947 bestätigten die Ergebnisse der ersten Maschine. Die VB-10 war für ihre Zeit zu schwer, zu langsam und zu schwerfällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch startete am 3. November 1947 mit Pierre Decroo an Bord die erste Serienmaschine zu ihrem Erstflug, die sich durch vor allem durch ein vergrößertes [[Seitenleitwerk]] und den Wegfall der MG von den Prototypen unterschied. Nach einem Unfall am 10.&amp;amp;nbsp;Januar 1948, den Decroo nur schwer verletzt überlebte, da er infolge des Versuchs, die Maschine über unbewohntem Gebiet abstürzen zu lassen, zu spät aus der Maschine ausgestiegen war, beendete der damalige Armee-Minister [[Pierre-Henri Teitgen]] am 18.&amp;amp;nbsp;Februar 1948 das Programm. Als Ursache des Unfalls stellte sich der Verstellmechanismus des hinteren Propellers heraus, der während des Fluges den Propeller in die falsche Richtung verstellte und so den hinteren Motor überdrehte, was zu dessen Zerstörung und dem Brand führte. Aufgrund der hohen Kosten und schon zehn fertiggestellter Maschinen gab man der Maschine eine letzte Chance, die jedoch tragisch endete. Beim Erstflug der dritten Serienmaschine mit Henri Koechlin an Bord stürzte diese bereits nach zehn Minuten ab, wobei der Testpilot getötet wurde. Daraufhin wurden jegliche Flüge untersagt und alle Maschinen (einschließlich des noch nie geflogenen dritten Prototyps mit Jumo-Motoren) verschrottet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FR06/2011&amp;quot;&amp;gt;Flug Revue, Juni 2011, S. 93–95, &amp;#039;&amp;#039;Neustart mit Hindernissen.&amp;#039;&amp;#039; Arsenal VB 10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion ==&lt;br /&gt;
Die VB-10 war ein einsitziger und zweimotoriger [[Tiefdecker]] in Metallbauweise. Seine Besonderheit war der Einbau von je einem flüssigkeitsgekühlten Zwölfzylindermotor Hispano-Suiza 12Z vor und hinter dem Cockpit, die jeweils einen dreiblättrigen Propeller von [[Ratier]] am Bug antreiben sollten. Die Motoren waren mit [[Turbolader]]n von [[Turboméca]] ausgerüstet. Der hintere Motor übertrug seine Kraft über eine mehrteilige, über Kupplungen verbundene und unter dem Sitz des Piloten verlaufende Fernwelle an den vorderen Propeller. Der Rumpf war eine Konstruktion aus verschweißten Stahlrohren die mit größtenteils abnehmbaren Metallplatten beplankt war. Diese Platten bestanden aus glatten [[Duraluminium]]blech auf der Außenseite, die auf der Innenseite mit gewellten Metallplatten verstärkt waren. Die [[Holm (Flügel)|zweiholmigen]] [[Tragfläche]]n waren ebenfalls mit Metall beplankt. Als Bewaffnung waren in der Serienversion vier 20-mm-[[Maschinenkanone]]n in den Tragflächen vorgesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FR06/2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Kenngröße&lt;br /&gt;
! Daten&amp;lt;ref name=&amp;quot;FR06/2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 12,98 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || 15,49 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 5,20 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 35,5 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelstreckung || 6,8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || 6600 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| max. Startmasse || 9500 kg (geplant)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Marschgeschwindigkeit || ? km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 700 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dienstgipfelhöhe || 11,010 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite || 1700 km (geplant)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Triebwerke || zwei [[Hispano-Suiza 12|Hispano-Suiza 12Z]] mit je {{kW2PS|772}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bewaffnung || vier 20-mm-Kanonen [[Hispano-Suiza HS.404|HS 404]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Aviastar: [http://www.aviastar.org/air/france/arsenal_vb-10.php Arsenal VB-10]&lt;br /&gt;
* aviationprojects: [http://aviationprojects.blogspot.com/2010/07/arsenal-vb-10.html Arsenal VB-10]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärischer Flugzeugtyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweimotoriges Flugzeug mit Kolbenmotoren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1945]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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