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	<title>Arsenal (Wien) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;JuTe CLZ: Die letzte Textänderung von ~2026-21804-58 wurde verworfen und die Version 261751226 von SchlurcherBot wiederhergestellt. Solche Änderungen sind zu begründen oder zu belegen.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-21804-58&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-21804-58&quot;&gt;~2026-21804-58&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/261751226&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/261751226&quot;&gt;261751226&lt;/a&gt; von SchlurcherBot wiederhergestellt. Solche Änderungen sind zu begründen oder zu belegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Arsenal Heeresgeschichtliches Museum-DSC 7920w.jpg|mini|Wiener Arsenal: Objekt 1, das ehemalige Kommandanturgebäude an der Ghegastraße, heute Wohnhaus mit Büros, Durchgangsmöglichkeit zum Heeresgeschichtlichen Museum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arsenal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Wien]] ist ein ehemals militärischer Gebäudekomplex im Südosten der Stadt, im [[Landstraße (Wien)|3. Wiener Gemeindebezirk]] gelegen.&lt;br /&gt;
Die mächtige, aus mehreren [[Backstein]]bauten bestehende Anlage befindet sich auf einem rechteckigen Grundriss auf einer Anhöhe südlich des [[Gürtel (Wien)#Landstraßer Gürtel|Landstraßer Gürtels]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Das Arsenal ist die bedeutendste profane Baugruppe des Romantischen [[Historismus]] in Wien und wurde in italienisch-mittelalterlichen bzw. [[Orientalisierende Architektur|byzantinisch-maurischen]] Formen ausgeführt. Im Wesentlichen ist die Anlage in ihrer ursprünglichen Form erhalten; lediglich die ehemaligen Werkstättengebäude innerhalb der begrenzenden, von außen sichtbaren Trakte wurden durch Neubauten ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte bis 1945 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ArsenalWienAKaiser1855.JPG|mini|Vogelschau des Arsenalkomplexes, Blick Richtung Osten, [[Lithografie]], Alexander Kaiser, 1855]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Arsenal Vienna 2013 (1).JPG|mini|Luftbild von 2013, links vorne die Baustelle des Wiener Hauptbahnhofes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Arsenal Wien.jpg|mini|Wiener Arsenal: Heeresgeschichtliches Museum (Objekt 18), dahinter ehemaliges Kommandanturgebäude (Objekt 1), dahinter Schweizergarten und Landstraßer Gürtel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Arsenal Objekt 15 Ruine 1945.jpg|mini|Ruine des Objekts 15 (nordöstlich neben dem Heeresgeschichtlichen Museum) nach den Luftangriffen 1944]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage mit insgesamt 31 „Objekten“ (Gebäuden) wurde aus Anlass der [[Märzrevolution#Österreich|Märzrevolution 1848]] von 1849 bis 1856 erbaut und war der erste Bau des die alte [[Wiener Stadtmauer]] ablösenden Festungsdreiecks mit der [[Rossauer Kaserne]] und der heute nicht mehr existierenden [[Franz-Josephs-Kaserne Wien|Franz-Joseph-Kaserne]] am Stubenring. Die im heutigen 9. Bezirk gelegene [[Gewehrfabrik (Wien)|Gewehrfabrik]] von 1785 war Vorläufer der Einrichtung. Die Bauten sollten nicht dazu dienen, äußere Feinde von der Stadt abzuhalten, sondern die Staatsmacht für den Fall revolutionärer Erhebungen in Wien absichern. Die Entscheidung zum Bau des Arsenals traf der 19-jährige, am 2. Dezember 1848 auf den Thron gelangte Kaiser [[Franz Joseph I.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Entwurf für das &amp;#039;&amp;#039;k.&amp;amp;nbsp;k.&amp;amp;nbsp;Artillerie-Arsenal&amp;#039;&amp;#039; stammte von &amp;#039;&amp;#039;General-Artillerie-Director&amp;#039;&amp;#039;  [[Vincenz von Augustin|Vincenz Freiherr von Augustin]], dem in weiterer Folge auch die Bauleitung übertragen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Dolleczek: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der österreichischen Artillerie von den frühesten Zeiten bis zur Gegenwart. Nach authentischen und größtenteils offiziellen Quellen verfasst.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1887, S. 350.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter seiner Führung wurden die Bauwerke unter Zuweisung von Sektoren von den Architekten [[Carl Roesner]], Antonius Pius de Riegel, [[August Sicard von Sicardsburg]], [[Eduard van der Nüll]], [[Theophil von Hansen]] und [[Ludwig Förster]] geplant und von der Firma des Baumeisters [[Leopold Mayr]] gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1853 bis 1856 wurde nach den Plänen des Architekten [[Carl Roesner]] die [[Pfarrkirche Arsenal|Arsenalkirche]] gebaut. Das [[Heeresgeschichtliches Museum|k.k. Hof-Waffenmuseum]], später k.k. Heeresmuseum (ab 1889 k.u.k. Heeresmuseum), heute [[Heeresgeschichtliches Museum]], in einem eigenen, repräsentativen, freistehenden Trakt untergebracht, wurde baulich 1856 fertiggestellt, war aber erst 1869 erstmals zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bau des Arsenals wurden 177 Millionen Ziegel verbaut. Die Baukosten beliefen sich auf insgesamt 8,5 Millionen [[Gulden]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Christoph Allmayer-Beck]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Heeresgeschichtliche Museum Wien. Das Museum und seine Repräsentationsräume.&amp;#039;&amp;#039; Salzburg 1981, S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folgezeit gab es immer wieder Erweiterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1869 bis 1907 beherbergte das Arsenal die [[Kadettenschulen (Österreich-Ungarn)|k.u.k. Artilleriekadettenschule]]. Ihre Schulgebäude lagen am Südostrand des Arsenalgeländes und umschlossen auf drei Seiten die Arsenalkirche.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Wurde nach Schließung als Kaserne verwendet. – Siehe: Einzelnachweis zu &amp;#039;&amp;#039;Infanteriekadettenschule Triest&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;Die (längst nicht mehr bestehenden) Schulgebäude lagen am Südostrand des Arsenalgeländes (heute: [[Liste der Straßennamen von Wien/Landstraße#L|Lilienthalgasse]] 9, 9A, 9B) und umschlossen auf drei Seiten die (nach 1945 restaurierte) [[Pfarrkirche Arsenal|Arsenalkirche]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 1900 wurde in [[Traiskirchen]] mit dem Bau einer [[Bundesbetreuungsstelle Ost|neuen Artilleriekadettenschule]] begonnen, welche 1907 die bisherige Artilleriekadettenschule im Wiener Arsenal ersetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der beiden Weltkriege diente der Gebäudekomplex des Wiener Arsenals als Waffenfabrik und Waffendepot, vor allem aber als [[Kaserne]]. Der Personalhöchststand im Arsenal wurde im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] mit rund 20.000 Beschäftigten erreicht. Nach 1918 wurde der militärisch-industrielle Betrieb mit eigenem Stahlwerk in eine [[Gemeinwirtschaftliche Anstalt]] mit dem Namen „[[Österreichische Werke Arsenal]]“ umgewandelt. Es gab aber nahezu unlösbare Konversionsprobleme beim Übergang zur Friedensproduktion, die Produktpalette war zu groß und die Misswirtschaft beträchtlich. Die Mitarbeiterzahl sank kontinuierlich, und das Unternehmen wurde zu einem der großen wirtschaftlichen Skandalfälle der Ersten Republik.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vestpockets.bauli.at/archiv/oewad.htm Österreichische Werke, Gemeinwirtschaftliche Anstalt in Wien (Kurzdarstellung des Arsenalskandals)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Herbst 1938 gehörte das Areal zum 10. Bezirk, [[Favoriten]]. Als jedoch während des [[Drittes Reich|„Dritten Reichs“]] der [[Reichsgau]] [[Groß-Wien]] errichtet wurde, wurden der Arsenalkomplex und die südöstlich davon gelegenen Gebiete im Zuge von Bezirksgrenzenänderungen Teile des 3. Bezirks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurden im Arsenal Panzerreparaturwerkstätten der [[Waffen-SS]] eingerichtet. In den letzten beiden Kriegsjahren wurden mehrere Gebäude durch Bombentreffer schwer beschädigt. Im Verlauf der [[Wiener Operation|Schlacht um Wien]], in den Tagen vom 7. bis 9.&amp;amp;nbsp;April 1945, war das Arsenal, von der [[SS-Division Totenkopf|3. SS-Panzer-Division „Totenkopf“]] verteidigt, Brennpunkt der Kämpfe, wobei die [[Rote Armee]] vor ihrem Sieg hohe Verluste zu verzeichnen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manfried Rauchensteiner]]: &amp;#039;&amp;#039;Phönix aus der Asche. Zerstörung und Wiederaufbau des Heeresgeschichtlichen Museums 1944 bis 1955&amp;#039;&amp;#039;. Begleitband der Sonderausstellung des Heeresgeschichtlichen Museums 21. Juni bis 20. Oktober 2005, Wien 2005, ISBN 3-85028-411-5, S. 23 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ab 1945 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Arsenal-Depots.jpg|mini|Es gibt drei langgestreckte Depotgebäude (Objekte 4, 6 und 15), hier das Objekt 6 an der Arsenalstraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Arsenal Objekt 3 DSC 7902w.jpg|mini|Arsenal Objekt 3, Ecke Ghegastraße / Arsenalstraße (heute Wohnhaus)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien - Funkturm Arsenal (2).JPG|mini|Der [[Funkturm Wien-Arsenal|Richtfunkturm]], Teil des von 1973 bis 1978 errichteten Fernmeldezentrums an der Adresse &amp;#039;&amp;#039;Arsenal 22&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach schweren Bombenschäden im Laufe des Zweiten Weltkrieges wurden die Gebäude des Arsenals weitgehend in den ursprünglichen Formen wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südlichen Teil und im ehemaligen Innenhof des Arsenals kamen mehrere Neubauten hinzu, darunter 1959 bis 1963 die Dekorationswerkstätten der [[Bundestheater]] nach den Plänen der Architekten [[Erich Boltenstern]] und [[Robert Weinlich]]. Rund um das Objekt 4 entstand 1960 das Tenniszentrum Arsenal, das bis heute zu einer der größten Tennisanlagen Wiens gehört.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ganz-wien.at/freizeit/sport/tennis/tennisplaetze.html |titel=Tennisplätze Wien: Sandplätze - Hardcourtplätze - Tenniskurse |sprache=de |abruf=2023-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1961 bis 1963 wurde das Fernmeldezentralamt nach den Plänen des Architekten [[Fritz Pfeffer (Architekt)|Fritz Pfeffer]] errichtet. Von 1973 bis 1975 wurden Betriebs- und Bürogebäude der Post- und Telegraphendirektion für Wien, Niederösterreich und das Burgenland (heute &amp;#039;&amp;#039;Technologiezentrum Arsenal&amp;#039;&amp;#039; der [[Telekom Austria]]) mit dem 150 Meter hohen [[Funkturm Wien-Arsenal]] nach den Plänen des Architekten [[Kurt Eckel (Architekt)|Kurt Eckel]] gebaut. In den 1990er Jahren wurde nach Plänen von [[Gustav Peichl]] eine&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Probebühne des [[Burgtheater]]s&amp;#039;&amp;#039; errichtet, und im Jahr 2012 kam die &lt;br /&gt;
Probebühne für die Wiener Staatsoper, errichtet nach den Plänen von Kiskan-Kaufmann + Venturo ZT Architekten, hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Forschungs- und Prüfzentrum Arsenal&amp;#039;&amp;#039;, nunmehr &amp;#039;&amp;#039;Arsenal Research&amp;#039;&amp;#039;, das sich durch eine der größten Klimakammern weltweit (inzwischen nach [[Floridsdorf]] übersiedelt, siehe [[Rail Tec Arsenal]]) einen Namen gemacht hat, war in dem Komplex untergebracht. Ein kleinerer Teil der Anlage wird auch heute noch vom [[Bundesheer|österreichischen Bundesheer]] als Kaserne genutzt. Des Weiteren sind die &amp;#039;&amp;#039;Zentraldesinfektionsanstalt&amp;#039;&amp;#039; der [[Magistrat der Stadt Wien|Stadt Wien]], das &amp;#039;&amp;#039;Chemische Zentrallabor des [[Bundesdenkmalamt]]es&amp;#039;&amp;#039; und das [[Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung|Wirtschaftsforschungsinstitut]] im Arsenal untergebracht. Das Heeresgeschichtliche Museum nutzt mehrere Objekte als Depots.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Objekte 1, 2, 3, 5, 12, 14, 15 und 16 wurden zu Wohngebäuden umgebaut. Die Objekte 7 bis 11 wurden als Wohngebäude neu errichtet. Das Arsenal bildet einen eigenen, zwei [[Zählsprengel]] umfassenden Zählbezirk, der laut Volkszählung 2001 2.058 Einwohner hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Statistik Austria (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ortsverzeichnis 2001 Wien.&amp;#039;&amp;#039; Wien 2005, S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2003 wurde das Arsenal im Zusammenhang mit anderen Liegenschaften von der staatlichen Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) an eine private Investorengruppe verkauft. Seit Anfang 2006 sind der Badener Anwalt Rudolf Fries und der Industrielle Walter Scherb Mehrheitseigentümer der 72.000 m&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; großen historischen Anlage, die sie sanieren und &amp;#039;&amp;#039;nach Möglichkeit neu vermieten&amp;#039;&amp;#039; wollen.&amp;lt;ref&amp;gt;Irina Frühmann In: Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftsblatt&amp;#039;&amp;#039;, Wien, 9. Dezember 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Fries plant auch, die vorhandene Wohnfläche um mehr als die Hälfte (etwa 40.000 m&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;) zu vergrößern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Objekte wurden seit 2010 für die Nutzung durch die [[Technische Universität Wien]] adaptiert: Objekt 227, die so genannte „Panzerhalle“, wird Labors des Instituts für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik beherbergen. Im Objekt 221, der „Siemens-Halle“, sind Labors des Instituts für Energietechnik und Thermodynamik sowie des Instituts für Fertigungstechnik und Photonische Technologien eingerichtet. Im Objekt 214 ist neben der [[Technische Versuchs- und Forschungsanstalt|Technischen Versuchs- und Forschungsanstalt]] (TVFA) auch die zweite und die dritte Ausbaustufe des „Vienna Scientific Cluster“ untergebracht, eines Supercomputers, der gemeinsam von der TU Wien, der [[Universität Wien]] und der [[Universität für Bodenkultur Wien|Universität für Bodenkultur]] errichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web&lt;br /&gt;
| url         = https://www.tuwien.ac.at/aktuelles/news_detail/article/6761/&lt;br /&gt;
| title       = Start für das „Science Center“ der TU Wien am Arsenal&lt;br /&gt;
| author      = Werner F. Sommer&lt;br /&gt;
| date        = 2010-12-07&lt;br /&gt;
| publisher   = Technische Universität Wien&lt;br /&gt;
| accessdate  = 2011-02-27&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vsc.ac.at/ Vienna Scientific Cluster]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände errichtete [[Wien Energie]] 2013–2015 das neue Fernheizwerk Arsenal, Österreichs größtes fossil befeuertes Heizwerk, mit einer Leistung von 340 MW.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Michael Hierner | url=https://www.derstandard.at/story/1392686279625/fernblick-vom-neuen-fernheizwerk-im-arsenal | titel=Fernblick vom neuen Fernheizwerk im Wiener Arsenal | werk=[[Der Standard|derstandard.at]] | datum=2014-02-25 |abruf=2024-02-02}} Der Standard&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Anlage arbeitet mit zwei Kesseln, diese können mit Erdgas oder Heizöl befeuert werden. Ca. 70.000 Haushalte können so mit Fernwärme versorgt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wienenergie.at/eportal3/ep/channelView.do?pageTypeId=67831&amp;amp;channelId=-48390&amp;amp;contentId=69117&amp;amp;contentTypeId=1001#69454 |titel=Fernheizwek Arsenal |hrsg=Wien Energie |abruf=2016-08-16 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160816114437/http://www.wienenergie.at/eportal3/ep/channelView.do?pageTypeId=67831&amp;amp;channelId=-48390&amp;amp;contentId=69117&amp;amp;contentTypeId=1001#69454 |archiv-datum=2016-08-16 |offline=yes}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2024 bezog das [[Österreichisches Filmmuseum|Österreichische Filmmuseum]] eine 1.500 Quadratmeter umfassende Anlage für das Depot und die Digitallabors im Arsenal. Die alte Anlage in der [[Heiligenstädter Straße]] soll aufgelassen und in die neue Anlage übersiedelt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sn.at/kultur/kino/dosenwanderung-filmmuseum-depotstandort-173386120 | titel=Dosenwanderung: Filmmuseum bezieht neuen Depotstandort|datum=2025-02-12|abruf=2025-02-12|autor=|werk=[[Salzburger Nachrichten]]/APA}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wien.orf.at/stories/3293450/ | titel=Österreichisches Filmmuseum zieht um|datum=2025-02-16|abruf=2025-02-16|autor=|werk=[[ORF.at]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Das Arsenal wurde historisch vor allem über den Landstraßer Gürtel erschlossen. Heute verläuft südöstlich in unmittelbarer Nähe die [[Südosttangente]] genannte Stadtautobahn A23 mit ihrem Anschluss Gürtel / Landstraßer Hauptstraße. Südwestlich des Areals verläuft die [[Ostbahn (Österreich)|Ostbahn]], der neue Wiener [[Wien Hauptbahnhof|Hauptbahnhof]] schließt im Westen an das Arsenal an. Zwei neue Brücken über die Ostbahn, der Arsenalsteg und die [[Südbahnhofbrücke]], und eine Unterführung im Zuge von Ghegastraße und Alfred-Adler-Straße stellen die Verbindung zum jenseits der Bahnanlagen gelegenen [[Sonnwendviertel]] im 10. Bezirk her, das auf dem ehemaligen Areal des Frachtenbahnhofs Wien Südbahnhof errichtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadtzentrumsseitig befindet sich zwischen Arsenal und Landstraßer Gürtel der ehemalige Maria-Josefa-Park, heute [[Schweizergarten]] genannt. Hier steht an der Arsenalstraße das [[21er Haus]], eine Dependance der [[Österreichische Galerie Belvedere|Österreichischen Galerie Belvedere]], Anfang 2018 in &amp;#039;&amp;#039;Belvedere 21&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Am zentrumsseitigen Rand des Schweizergartens hat die stark befahrene [[S-Bahn Wien|S-Bahn-Stammstrecke]] die [[Haltestelle Wien Quartier Belvedere]], an der auch die von den [[Wiener Linien]] betriebenen Straßenbahnlinien D, 18, und O halten. Die Buslinie 69A verbindet das Arsenal über die Arsenalstraße und das [[Sonnwendviertel]] mit dem [[Wien Hauptbahnhof|Wiener Hauptbahnhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiserliches Arsenal (Wien)]]&lt;br /&gt;
* [[Militärische Einrichtungen in Wien]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kasernen des österreichischen Bundesheeres]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anton Dolleczek: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der österreichischen Artillerie von den frühesten Zeiten bis zur Gegenwart. Nach authentischen und größtenteils offiziellen Quellen verfasst.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1887.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs: Wien. II. bis IX. und XX. Bezirk, III. Bezirk Landstraße, Monumentalbauten. Arsenal.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Anton Schroll &amp;amp; Co, Wien 1993, ISBN 3-7031-0680-8, S. 73–77.&lt;br /&gt;
* Heeresgeschichtliches Museum / Militärhistorisches Institut (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Heeresgeschichtliche Museum im Wiener Arsenal&amp;#039;&amp;#039;. [[Verlag Militaria]], Wien 2016, ISBN 978-3-902551-69-6&lt;br /&gt;
* Peter &amp;amp; Wolfgang Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Das Wiener Arsenal.&amp;#039;&amp;#039; Mayer &amp;amp; Comp, Klosterneuburg 2003, ISBN 3-902177-03-9.&lt;br /&gt;
* Josef Gerdenitsch: &amp;#039;&amp;#039;Das Wiener Arsenal in der Ersten Republik; die politische, wirtschaftliche und militärische Bedeutung in den Jahren 1918–1927&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation. Universität Wien, 1968.&lt;br /&gt;
* Erich Schroll, Alfred Diemling: &amp;#039;&amp;#039;Arsenal 2000; Bundesversuchs- und Forschungsanstalt Arsenal; anlässlich des 40-Jahr-Jubiläums&amp;#039;&amp;#039;. Metrica-Fachverlag Bartak, 1990, ISBN 3-900368-19-8.&lt;br /&gt;
* Richard Hufschmied: &amp;#039;&amp;#039;Die unmittelbaren Nachkriegspläne zum Wiener Arsenal und dem Heeresgeschichtlichen Museum&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Viribus Unitis. Jahresbericht 2003 des Heeresgeschichtlichen Museums&amp;#039;&amp;#039;, Wien 2004, S. 51–60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speziell zum Wirtschafts- und Sozialproblem des Arsenals nach dem Ersten Weltkrieg:&lt;br /&gt;
* Rudolf Gerlich: &amp;#039;&amp;#039;Die gescheiterte Alternative. Sozialisierung in Österreich nach dem Ersten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1980.&lt;br /&gt;
* Ferdinand Steiner: &amp;#039;&amp;#039;Das verkrachte Wiener Arsenal.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1926.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Vienna Arsenal|Arsenal (Wien)}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.dasmuseen.net/Wien/BezMus03/page.asp/729.htm |titel=Das Arsenal |hrsg=Bezirksmuseum Landstraße |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131014095156/http://www.dasmuseen.net/Wien/BezMus03/page.asp/729.htm |archiv-datum=2013-10-14 |abruf=2018-01-03}}&lt;br /&gt;
* [https://www.hgm.or.at/ Heeresgeschichtliches Museum]&lt;br /&gt;
* [http://oe1.orf.at/highlights/119132.html Arsenal, Objekt 210 Neues Leben auf Zeit]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4808611-3|VIAF=242761138}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/10/55/N |EW=16/23/27/E |type=landmark |region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Einrichtung in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landstraße (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaserne der Österreichisch-Ungarischen Armee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Kaserne in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Standort des Bundesheeres]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1850er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Historismus in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neobyzantinisches Bauwerk in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arsenal (Wien)| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arsenal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eduard van der Nüll]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:August Sicard von Sicardsburg]]&lt;/div&gt;</summary>
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