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	<title>Arsakiden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arsakiden&amp;diff=287016&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dornwald am 13. März 2026 um 20:25 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arsakiden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Teil der &amp;#039;&amp;#039;Aškāniyān&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Fritz Wolff (Iranist)|Fritz Wolff]]: &amp;#039;&amp;#039;Glossar zu Firdosis Schahname.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der [[Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft]] in Verbindung mit der [[Deutsche Morgenländische Gesellschaft|Deutschen Morgenländischen Gesellschaft]], Berlin 1935; Nachdruck: Georg Olms Verlagsbuchhandlung, Hildesheim 1965 (und Teheran 1377/1998) mit (eingebundenem) Supplementband &amp;#039;&amp;#039;Verskonkordanz der Schahname-Ausgaben von Macan, [[Johann August Vullers|Vullers]] und [[Julius Mohl|Mohl]]&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 964-5960-55-X, S. VII.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist der Name der vom [[Parther]] [[Arsakes I.]] begründeten [[Dynastie]], die ab der Mitte des 3. Jahrhunderts v. Chr. bis 224 n. Chr. das [[Partherreich]] beherrschte. Eine Nebenlinie stellte bis 428 n. Chr. die Könige [[Armenien]]s.&lt;br /&gt;
[[Datei:Parther reich.jpg|mini|Ungefähre Ausdehnung des Arsakidenreichs]]&lt;br /&gt;
Um 250 v. Chr. drang der Nomadenstamm der Parni unter seinem Anführer Arsakes in die Provinz [[Parthien|Parthia]] am nördlichen Rand des [[Seleukidenreich]]es ein (die spätere Bezeichnung als &amp;#039;&amp;#039;Parther&amp;#039;&amp;#039; leiteten sie vom Namen der Provinz ab). Bis 238 v. Chr. eroberten sie die Provinz, töteten den [[Satrapie|Satrapen]] [[Andragoras]] und lösten das Gebiet damit aus dem seleukidischen Machtbereich. Bereits wenige Jahre nach Arsakes’ Tod ging die Unabhängigkeit wieder verloren: Der Seleukidenkönig [[Antiochos III.]] konnte die zuvor verloren gegangenen Randgebiete des Reiches in einem groß angelegten Feldzug (&amp;#039;&amp;#039;[[Anabasis]]&amp;#039;&amp;#039;) zurückerobern. Der parthische Herrscher [[Arsakes II.]] musste sich ebenfalls unterwerfen; die formale Oberheit der Seleukiden war für die folgenden Jahrzehnte wiederhergestellt. Um 170 v. Chr. konnten die Parther die [[Vasall|Vasallität]] erneut abschütteln und in den folgenden Jahrzehnten ihr Herrschaftsgebiet – vor allem auf Kosten der Seleukiden – weit nach Süden und Westen ausdehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab etwa 140 v. Chr. reichte das Partherreich von [[Mesopotamien]] bis an den [[Amudarja]] und von den südlichen Ausläufern des [[Kaukasus]] bis nach [[Gedrosien]]. Seit der Eroberung Mesopotamiens führte der arsakidische Herrscher den Titel &amp;#039;&amp;#039;König der Könige&amp;#039;&amp;#039;. In den wechselhaften [[Partherkriege]]n mit dem [[Römisches Reich|Römischen Reich]] mussten die Arsakiden Anfang des [[2. Jahrhundert]]s zeitweilig große Gebiete im Westen ihres Reiches aufgeben, gewannen diese aber schon bald wieder zurück. Um 200 mussten die Arsakiden hinnehmen, dass Kaiser [[Septimius Severus]] Nordmesopotamien annektierte, doch der letzte Krieg mit den Römern unter [[Macrinus]] endete 218 mit einem parthischen Sieg. Folgenreicher waren die von [[Usurpation]]en wiederholt ausgelösten Bürgerkriege, die die Dynastie schwächten. Der letzte arsakidische Großkönig, [[Artabanos IV.]], wurde 224 n.&amp;amp;nbsp;Chr. von dem [[Sassaniden]] [[Ardaschir I.]] getötet, einem aufständischen Unterkönig aus der [[Persis]], der daraufhin die Macht im Reich an sich riss und sich 226 zum König der Könige krönen ließ. Viele parthische Adlige liefen zur neuen Dynastie über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Geschichte Armeniens|Armenien]] konnte sich eine [[Arsakiden (Armenien)|Nebenlinie der Arsakiden]] jedoch noch bis 428 auf dem Thron halten – wenn auch zuletzt unter persischer Oberhoheit. Noch im sechsten Jahrhundert erwähnten [[spätantike]] römische Autoren wie [[Prokopios von Caesarea|Prokopios]] armenische Adlige, die sich selbst als Arsakiden bezeichneten. Darüber gab es noch [[Arsakiden (Iberien)|weitere Seitenlinien der Arsakiden]] als Herrscher im antiken georgischen Königreich [[Iberien (Kaukasien)|Iberien]] und in [[Albania]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Arsakiden (Iberien)]]&lt;br /&gt;
* [[Arsakiden (Armenien)]]&lt;br /&gt;
* [[Partherreich]]&lt;br /&gt;
* [[Perserreich]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Herrscher des Partherreiches]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Josef Wiesehöfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte Irans von den Achaimeniden bis in frühislamische Zeit.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wilfried Seipel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;7000 Jahre persische Kunst. Meisterwerke aus dem Iranischen Nationalmuseum in Teheran: Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums Wien und des [[Iranisches Nationalmuseum|Iranischen Nationalmuseums]] in Teheran.&amp;#039;&amp;#039; Kunsthistorisches Museum, Wien 2001, ISBN 3-85497-018-8, S. 55–74, hier S. 67–69: &amp;#039;&amp;#039;Parthische Geschichte von Arsakes I. bis Artabanos IV. (247 v. Chr. – 224 n. Chr.)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{EIr|arsacids-index#pt2|Verfasser=A. Sh. Shahbazi, K. Schippmann, M. Alram, M. Boyce, [[Cyrille Toumanoff|C. Toumanoff]]|Band=|TB=|Artikelname= Arsacids|Artikeldatum=2011-08-15|Zugriff=2012-07-09}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arsakiden| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großarmenien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dynastie (Iran)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Alter Orient)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dornwald</name></author>
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