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	<title>Ars antiqua - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T16:13:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ars_antiqua&amp;diff=137772&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;FordPrefect42: /* Literatur */ warum nur die veraltete MGG1 zitieren?</title>
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		<updated>2024-01-11T15:32:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; warum nur die veraltete MGG1 zitieren?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Musikepoche, für die Buchreihe siehe [[Ars Antiqua – Große Epochen der Weltkunst]], für den Chor siehe [[Kammerchor Ars Antiqua Aschaffenburg]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ars antiqua&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[latein]]isch für „alte [[Kunst]]“) ist die Bezeichnung für die Musikepoche von 1230 bis 1330, die auf einer zeitgenössischen Bezeichnung des 14. Jahrhunderts&amp;lt;ref&amp;gt;Etwa bei [[Jakobus von Lüttich]] in dessen &amp;#039;&amp;#039;Speculum musicae&amp;#039;&amp;#039; (Band 7, Kapitel XLIII: Vergleich der Ars antiqua musicae mensurabilis mit der der Ars nova).&amp;lt;/ref&amp;gt; basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Begriff [[Ars nova (Musik)|Ars nova]] für die Zeit von 1320 bis etwa 1380 mit [[Paris]] als Zentrum aufkam, bezeichnete man in einem abwertenden Sinne mit der &amp;#039;&amp;#039;Ars antiqua&amp;#039;&amp;#039; alle bisher komponierte Musik. Insbesondere betraf die abwertende Bezeichnung die [[Organum]]- und frühe [[Motette]]nkunst des 12. und 13. Jahrhunderts. Diese hatte man seit mindestens zwei Generationen im eigenen, frühmensuralen Sinne interpretiert. Damit wurden die historischen Verhältnisse weitgehend verwischt. Erst von der neueren Forschung wurde der Übergang von der [[Modalnotation|modalen]] zur frühen [[Mensuralnotation|mensuralen]] Rhythmik (Modus) spätestens um die Mitte des 13. Jahrhunderts als wesentlich erkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gliedert man diesen Abschnitt daher in eine Modalzeit oder [[Notre-Dame-Schule]] und behält den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Ars antiqua&amp;#039;&amp;#039; den Generationen nach [[Pérotin]] vor, die mit der Entwicklung der Mensuralnotation die &amp;#039;&amp;#039;Ars Nova&amp;#039;&amp;#039; vorbereiteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formen ==&lt;br /&gt;
Die Formenwelt der &amp;#039;&amp;#039;Ars antiqua&amp;#039;&amp;#039; ist (neben dem nach wie vor gepflegten einstimmigen weltlichen Lied und Tanz; Trouvères) gekennzeichnet durch einen unerhörten Aufschwung der Motette, die das Organum als eigentlichen Träger der Hauptentwicklung ablöste, durch die Existenz des Rondellus, durch das ziemlich rasche Absterben des Conductus und die nur noch traditionelle Pflege des Organums. In der Praxis nimmt die Einstimmigkeit mit [[Lied]] und [[Choral]] immer noch den größten Raum ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Theoretiker: [[Franco von Köln]], Lambertus [[Pseudo-Aristoteles]], Petrus de Cruce, [[Walter Odington]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptgattungen dieser Epoche sind das Organum, [[Conductus]], Motette und [[Hoquetus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Organum&amp;#039;&amp;#039; wird zwar noch gesungen, jedoch stagniert das Neuschaffen. Der &amp;#039;&amp;#039;Conductus&amp;#039;&amp;#039; ist sehr beliebt, wird aber allmählich von der &amp;#039;&amp;#039;Motette&amp;#039;&amp;#039; abgelöst. Des Öfteren haben geistliche (christliche) &amp;#039;&amp;#039;Conductus&amp;#039;&amp;#039; weltliche Trouvèreslieder als Grundlage. Die &amp;#039;&amp;#039;Motette&amp;#039;&amp;#039; ist die Hauptgattung der &amp;#039;&amp;#039;Ars antiqua&amp;#039;&amp;#039;, zugleich auch der Bereich für Experimente und Neuerungen. Der &amp;#039;&amp;#039;Hoquetus&amp;#039;&amp;#039; geht satztechnisch auf die Notre-Dame-Schule zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komponisten ==&lt;br /&gt;
Komponisten der Ars Antiqua sind u. a.:&lt;br /&gt;
* [[Johannes de Garlandia (Musiktheoretiker)|Johannes de Garlandia]], um 1195–1272&lt;br /&gt;
* [[Franco von Köln]] (&amp;#039;&amp;#039;ars mensurabilis&amp;#039;&amp;#039;, um 1280)&lt;br /&gt;
* [[Hieronymus de Moravia]], 2. Hälfte des 13. Jh.&lt;br /&gt;
* [[Adam de la Halle]], um 1237–1287&lt;br /&gt;
* [[Petrus de Cruce]], 2. Hälfte des 13. Jh.&lt;br /&gt;
* [[Jakobus von Lüttich]], um 1260–1330&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Beiche: &amp;#039;&amp;#039;Ars antiqua, ars nova, ars subtilior&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Handwörterbuch der musikalischen Terminologie]]&amp;#039;&amp;#039;. Band&amp;amp;nbsp;1, hrsg. von [[Hans Heinrich Eggebrecht]] und [[Albrecht Riethmüller]], Schriftleitung Markus Bandur, Steiner, Stuttgart 1972 ([https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0007/bsb00070509/images/index.html?fip=193.174.98.30&amp;amp;seite=187&amp;amp;pdfseitex= online]).&lt;br /&gt;
* Jacques Handschin: &amp;#039;&amp;#039;Musikgeschichte im Überblick.&amp;#039;&amp;#039; 4.&amp;amp;nbsp;Auflage. Heinrichshofen, Wilhelmshaven 1982, ISBN 3-7959-0321-1.&lt;br /&gt;
* Ulrich Michels: &amp;#039;&amp;#039;dtv-Atlas zur Musik.&amp;#039;&amp;#039; 2., durchgesehene und aktualisierte Ausgabe. Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 2005, ISBN 3-423-08597-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das große Metzler Musiklexikon.&amp;#039;&amp;#039; CD-ROM-Ausgabe.&lt;br /&gt;
* {{MGG1|Verfasser=Heinrich Besseler|Lemma=Ars antiqua|Band=1|SpalteVon=679|SpalteBis=697|DigibibSeiteVon=3380|DigibibSeiteBis=3425}}&lt;br /&gt;
* {{MGG2|Verfasser=Wolf Frobenius|Lemma=Ars antiqua|Band=S1|SpalteVon=|SpalteBis=|ID=mgg15096}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik des Mittelalters]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FordPrefect42</name></author>
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