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	<title>Arriva - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-24T10:33:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Satzstellung geändert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name = Arriva PLC&lt;br /&gt;
| Logo = Arriva Group logo.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Aktiengesellschaft (Vereinigtes Königreich)|Public Limited Company]]&lt;br /&gt;
| ISIN = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum = 1938&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum = &lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund = &lt;br /&gt;
| Sitz = [[Sunderland]], [[Tyne and Wear]],&amp;lt;br /&amp;gt;{{GBR}}&lt;br /&gt;
| Leitung = Mike Cooper ([[Chief Executive Officer|CEO]])&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl = 43.189 (2021)&lt;br /&gt;
| Umsatz = 4.069 [[Million|Mio]] [[Euro|€]] (2021)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ibir.deutschebahn.com/2021/de/konzern-lagebericht/entwicklung-der-geschaeftsfelder/geschaeftsfeld-db-arriva/entwicklung-im-berichtsjahr/ |titel=Geschäftsfeld DB Arriva: Entwicklung im Berichtsjahr |werk=Deutschen Bahn AG, (Konzern-Lagebericht 2019–2021) |abruf=2022-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Stand = &lt;br /&gt;
| Branche = Transportdienstleistungen&lt;br /&gt;
| Website = [https://www.arriva.co.uk/ arriva.co.uk]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arriva PLC&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein britisches [[Verkehrsunternehmen]], das als Bus- und Bahndienstleister in zehn europäischen Ländern operiert und im Jahr 2021 rund 1,31&amp;amp;nbsp;Milliarden Kunden beförderte. Von 2010 bis 2023 gehörte das Unternehmen unter der Marke &amp;#039;&amp;#039;DB&amp;amp;nbsp;Arriva&amp;#039;&amp;#039; zum Konzern der [[Deutsche Bahn|Deutschen Bahn]]. Im Oktober 2023 verkaufte die Deutsche Bahn das Tochterunternehmen an die [[Private Equity|Private-Equity-Gesellschaft]] [[I Squared Capital]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Gründung und erste Jahre ===&lt;br /&gt;
Die Familie Cowie begann 1931 im [[Nordengland|nordenglischen]] [[Sunderland]] mit einer Reparaturwerkstatt für [[Motorrad|Motorräder]], 1934 wurde mit dem Handel von Motorrädern der Betrieb ausgeweitet. Das Unternehmen der Familie Cowie endete 1942 vorerst durch die Ereignisse während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]]. 1948&amp;amp;nbsp;wurde das Geschäft mit Motorrädern wieder aufgenommen, wofür 1952 eine Filiale in [[Newcastle upon Tyne|Newcastle]] eingerichtet wurde. Ab 1955 folgten weitere Zweigstellen in Newcastle, [[Durham]] und [[Stockton-on-Tees]]. 1960&amp;amp;nbsp;wurde das Geschäft durch Übernahme des [[Schottland|schottischen]] Motorradhändlers J.R.&amp;amp;nbsp;Alexander mit Standorten in [[Edinburgh]] und [[Glasgow]] erweitert. Da sich der Markt für [[Motorisierter Individualverkehr|motorisierte Individualverkehrsmittel]] vom Zweirad zum Pkw verlagerte, wurde 1962 der Handel mit Automobilen in Sunderland aufgenommen. Bereits 1963 wurde 80 % des Umsatzes mit dem Automobilhandel gemacht. Die Gesellschaftsform des Unternehmens wurde 1965 geändert in &amp;#039;&amp;#039;T&amp;amp;nbsp;Cowie plc&amp;#039;&amp;#039; (Aktiengesellschaft mit Notierung an der [[Londoner Börse]]). Außerdem wurden zwei weitere Automobilhändler in [[Redcar]] und Sunderland übernommen, man trat besonders als [[Ford]]-Händler auf. Das Geschäft wurde in den 1970er Jahren durch weitere Übernahmen im Fahrzeugsektor weiter vergrößert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 erfolgte die Übernahme der &amp;#039;&amp;#039;George Ewer Group&amp;#039;&amp;#039; mit weiteren Aktivitäten, wozu auch &amp;#039;&amp;#039;Eastern Tractors&amp;#039;&amp;#039; gehörte. Mit der dazugehörenden &amp;#039;&amp;#039;Grey-Green Coaches&amp;#039;&amp;#039; in London begann der erste Schritt in den Bussektor. Grey-Green bot damals u.&amp;amp;nbsp;a. im Londoner Umgebung Pendelerdienste mit [[Reisebus]]sen an. Nach der [[Deregulierung]] der öffentlichen Buslinien gewann Grey-Green 1987 erste [[Ausschreibung]]en von Londoner Stadtbuslinien für [[London Regional Transport|London Transport]]. Am 29.&amp;amp;nbsp;September 1994 übernahm die &amp;#039;&amp;#039;Cowie Group plc&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Leaside Buses&amp;#039;&amp;#039; mit rund 530 Bussen als Teil der privatisierten Londoner [[London Regional Transport#Struktur|LBL]]-Tochterunternehmen. Am 10.&amp;amp;nbsp;Januar 1995 folgte die Übernahme von &amp;#039;&amp;#039;South London&amp;#039;&amp;#039; mit 447 Fahrzeugen. Es folgten weitere Übernahmen von Busunternehmen wie &amp;#039;&amp;#039;Kentish Bus&amp;#039;&amp;#039; (1997), &amp;#039;&amp;#039;County Bus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;London Links Ltd&amp;#039;&amp;#039; (1999).&lt;br /&gt;
Durch die bis dahin größte Übernahme von &amp;#039;&amp;#039;British Bus Group plc&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1996 wurde das Unternehmen zu einem der führenden Busbetreiber in Großbritannien.&lt;br /&gt;
1997 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Cowie Group&amp;#039;&amp;#039; schließlich in Arriva umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.arriva.co.uk/arriva/de/about_arriva/history/ |titel=Geschichte von Arriva |hrsg=Arriva |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130126080430/http://www.arriva.co.uk/arriva/de/about_arriva/history |archiv-datum=2013-01-26 |abruf=2022-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übernahme und Verkauf durch die Deutsche Bahn ===&lt;br /&gt;
Im März 2010 kündigte die [[Deutsche Bahn]] ein öffentliches Übernahmeangebot mit einem Wert von 2,8 Mrd. Euro&amp;lt;ref&amp;gt;Unternehmenswert ausgedrückt als [[Enterprise Value]]&amp;lt;/ref&amp;gt; für Arriva an. Am 27.&amp;amp;nbsp;August 2010&amp;lt;ref&amp;gt;Pressemitteilung: {{Webarchiv |url=http://www.arriva.co.uk/arriva/en/investor_relations/acquisition_arriva_db/ |text=„Acquisition of Arriva by Deutsche Bahn“ |wayback=20101204031232}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde die Übernahme vollzogen und die Börsennotierung an der Londoner Börse aufgehoben. Einerseits wurden die Tätigkeiten in Deutschland (heute firmierend unter [[Netinera]]) im Zuge der Übernahme an ein Konsortium um [[Trenitalia]] verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://zughalt.de/eu-kommission-billigt-arriva-uebernahme/ |titel=EU-Kommission billigt Arriva-Übernahme |hrsg=Eisenbahnjournal Zughalt.de |datum=2010-08-12 |abruf=2022-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einstieg&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,733577,00.html |titel=Italiens Staatsbahn steigt in deutschen Markt ein |werk=[[Der Spiegel]] |datum=2010-12-08 |abruf=2022-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Andererseits wurden die bisherigen Auslandsaktivitäten im Personenverkehr des Konzerns jetzt Arriva zugeordnet (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Chiltern Railways]]).&lt;br /&gt;
Mitte Mai 2013 hatte die Deutsche Bahn die mitteleuropäischen Regionalverkehrsleistungen von [[Veolia Transdev]] komplett übernommen, die unter der Marke &amp;#039;&amp;#039;Veolia Transport Central Europe&amp;#039;&amp;#039; geführt wurden. Damit verstärkte DB&amp;amp;nbsp;Arriva seine Aktivitäten in Polen, der Slowakei und Tschechien und dehnte diese erstmals auf die Länder [[Kroatien]], [[Serbien]] und [[Slowenien]] aus. Dadurch wurden 6300 Mitarbeiter und 3400 Fahrzeuge an 60 Standorten übernommen. Im Jahr 2012 betrug der Umsatz 253&amp;amp;nbsp;Millionen Euro. Die größten übernommenen Ländergesellschaften waren in Tschechien und Polen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DB_20130516&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschebahn.com/de/konzern/im_blickpunkt/3929588/VTCE.html |titel=Deutsche Bahn erwirbt Osteuropageschäft von Veolia Transdev |hrsg=Deutsche Bahn |datum=2013-05-16 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130607135933/http://www.deutschebahn.com/de/konzern/im_blickpunkt/3929588/VTCE.html |archiv-datum=2013-06-07 |abruf=2022-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In [[Malta#Öffentlicher Nahverkehr und Taxis|Malta]] wurde Arriva im Rahmen der Reform des Transportsystems als neuer Betreiber ausgewählt und betrieb ab dem 3.&amp;amp;nbsp;Juli 2011 den Busverkehr. Der Vertrag wurde zum Jahreswechsel 2013/2014 vorzeitig beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arriva ist 2021 in die Sparten &amp;#039;&amp;#039;UK Bus&amp;#039;&amp;#039; mit 13.398 Beschäftigten (2019: 15.130), &amp;#039;&amp;#039;UK Trains&amp;#039;&amp;#039; mit 4.844 Beschäftigten (2019: 11.215) und &amp;#039;&amp;#039;Mainland Europe&amp;#039;&amp;#039; mit 25.572 Beschäftigten (2019: 24.585) gegliedert.&lt;br /&gt;
Wegen eines Gewinnrückgangs der Deutschen Bahn im Jahr 2018 beabsichtigte das Unternehmen, die Tochtergesellschaft Arriva zu veräußern. Aufgrund bis dahin unbekannter Pensionsverpflichtungen von 432&amp;amp;nbsp;Millionen Euro sowie eines mehrjährigen Investitionsstaus zeigten potentielle Investoren ein geringes Interesse an dem Unternehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-2019-52-60&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=168598663 |Autor=Gerald Traufetter |Titel=Totes Gleis |Jahr=2019 |Nr=52 |Seiten=60–64}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte 2022 trennte sich Arriva von einer Landesgesellschaft und verkaufte das schwedische Bus- und Bahnunternehmen &amp;#039;&amp;#039;Arriva Sverige&amp;#039;&amp;#039; an die finnische [[VR-Yhtymä|VR Group]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.eurailpress.de/nachrichten/unternehmen-maerkte/detail/news/deutsche-bahn-verkauf-von-arriva-sverige-an-vr-group.html |titel=Deutsche Bahn: Verkauf von Arriva Sverige an VR Group |hrsg=[[Eurailpress]] |datum=2022-03-24 |abruf=2022-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verkauf weiterer Landesgesellschaften (in Dänemark, Polen und Serbien) wurde im September 2022 angekündigt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.eurailpress.de/nachrichten/unternehmen-maerkte/detail/news/deutsche-bahn-arriva-verkauf-von-drei-landesgesellschaften-an-private-equity-holding.html |titel=Deutsche Bahn/Arriva: Verkauf von drei Landesgesellschaften an Private-Equity-Holding |hrsg=Eurailpress |datum=2022-09-29 |abruf=2022-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und im Mai&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jessica Albert |url=https://mutares.com/mutares-hat-die-uebernahme-von-arriva-daenemark-und-serbien-von-der-arriva-gruppe-erfolgreich-abgeschlossen/ |titel=Mutares hat die Übernahme von Arriva Dänemark und Serbien von der Arriva Gruppe erfolgreich abgeschlossen |werk=Mutares SE &amp;amp; Co. KGaA |datum=2023-05-16 |sprache=de-de-formal |abruf=2024-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. Juni 2023&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Eva Hoefer |url=https://mutares.com/mutares-hat-die-uebernahme-von-arriva-polen-von-der-arriva-gruppe-erfolgreich-abgeschlossen/ |titel=Mutares hat die Übernahme von Arriva Polen von der Arriva Gruppe erfolgreich abgeschlossen |werk=Mutares SE &amp;amp; Co. KGaA |datum=2023-06-15 |sprache=de-de-formal |abruf=2024-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vertrag über den Verkauf von Arriva an den Infrastrukturinvestor [[I Squared Capital]] wurde im Oktober 2023 unterzeichnet. Er wurde im Juni 2024 abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Deutsche-Bahn-schliesst-Arriva-Verkauf-ab-12885760# |titel=Deutsche Bahn schließt Arriva-Verkauf ab und treibt Fokus auf Kerngeschäft voran |werk=deutschebahn.com |hrsg=Deutsche Bahn |datum=2024-06-03 |abruf=2024-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach unbestätigten Medienberichten soll der Kaufpreis rund 1,6 Milliarden Euro betragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/arriva-deutsche-bahn-trennt-sich-von-auslandstochter-a-1530bbc5-d449-4263-848d-9a0b85a8f5db |titel=Deutsche Bahn trennt sich von Auslandstochter Arriva |werk=[[Spiegel online]] |datum=2023-10-19 |abruf=2023-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leitung ===&lt;br /&gt;
Ab 2006 hatte David Martin, der bereits ab 1996 im Management für Arriva tätig war, die Leitung der DB Arriva inne. Am 1. Januar 2016 trat [[Manfred Rudhart]] seine Nachfolge als Vorstandsvorsitzender an, bis diese Position im Oktober 2020 an Mike Cooper übergeben wurde. Cooper war davor ab 2018 als Chef des Zugbetreibers [[Eurostar International|Eurostar]] tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.eurailpress.de/nachrichten/personen-positionen/detail/news/db-arriva-manfred-rudhart-loest-david-martin-ab.html |titel=DB Arriva: Manfred Rudhart löst David Martin ab |hrsg=Eurailpress |datum=2015-10-01 |abruf=2022-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.eurailpress.de/nachrichten/personen-positionen/detail/news/deutsche-bahn-mike-cooper-wird-neuer-ceo-von-arriva.html |titel=Deutsche Bahn: Mike Cooper wird neuer CEO von Arriva |hrsg=Eurailpress |datum=2020-08-24 |abruf=2022-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereinigtes Königreich ==&lt;br /&gt;
[[Datei:HA class London buses in Arriva Mk4 TfL roundel hybrid mark livery.jpg|mini|Arriva-Bus in London]]&lt;br /&gt;
=== UK Bus ===&lt;br /&gt;
Arriva betreibt Busservices in den [[Midlands]], [[North East England]], North West and Wales, Scotland West, the Shires and Essex, Southern Counties und [[Yorkshire]]. Arriva ist zudem Betreiber von Busverkehren in London.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2008 hatte Arriva ihr Portfolio in England mit der Übernahme von &amp;#039;&amp;#039;Telling Golden Miller&amp;#039;&amp;#039; erweitert und erbringt jetzt auch Dienste an den Flughäfen in London wie u.&amp;amp;nbsp;a. Shuttle-Services zu Hotels und Ersatzfahrten bei Flugzeugausfällen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UK Trains ===&lt;br /&gt;
Zu den von Arriva betriebenen [[Eisenbahn]]en gehörten ein Großteil der Bahnlinien von [[Wales]] mit [[Arriva Trains Wales]] (Trenau Arriva Cymru): Am 7.&amp;amp;nbsp;Dezember 2003 übernahm Arriva für 15 Jahre die Konzession der Bahnlinien in Wales von der &amp;#039;&amp;#039;NX Group&amp;#039;&amp;#039; (Wales and Borders Trains), wobei jeweils nach fünf Jahren eine Überprüfung stattfindet. Am 14.&amp;amp;nbsp;Oktober 2018 übernahm wiederum [[Transport for Wales/Trafnidiaeth Cymru]] diese Strecken. Bis 2004 wurden von der &amp;#039;&amp;#039;Arriva Trains North&amp;#039;&amp;#039; die Bahnlinien im Gebiet um [[Middlesbrough]], darunter auch die Strecke der ehemaligen [[Stockton and Darlington Railway]], betrieben. Am 10.&amp;amp;nbsp;Juli 2007 wurde Arriva das Franchise für das vorher von [[Virgin Group|Virgin]] betriebene Subnetz [[CrossCountry]] für die Zeit vom November 2007 bis April 2016 zugeteilt, dem noch Teile von &amp;#039;&amp;#039;Central Trains&amp;#039;&amp;#039; zugeschlagen werden, das Franchise wurde bis 15. Oktober 2027 verlängert. Im Dezember 2007 gründete Arriva die Eisenbahngesellschaft [[Grand Central Railway]], das Unternehmen betreibt ihre [[InterCity|InterCity-Dienste]], die [[London]] mit [[Nordengland]] verbinden, finanziell unabhängig vom britischen Verkehrsministerium und unterliegt daher auch keiner befristeten [[Konzession]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.grandcentralrail.com/about-us grandcentralrail.com - About Us] (englisch) abgerufen am 9. September 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zusammenhang mit der Übernahme durch die DB kamen Chiltern Railways, [[London Overground]] und [[Tyne and Wear Metro]] zu Arriva UK.&lt;br /&gt;
Zum 1. April 2016 ersetzte [[Northern (Arriva)|Northern]], eine Marke von Arriva UK Trains den vormaligen Betreiber [[Northern Rail]] in Nordengland. Am 13.&amp;amp;nbsp;November 2016 übernahm Arriva den Betrieb der &amp;#039;&amp;#039;London Overground&amp;#039;&amp;#039; als [[Arriva Rail London]]. Am 29. Februar 2020 übernahm [[DfT Operator]] das Franchise &amp;#039;&amp;#039;Northern&amp;#039;&amp;#039; von Arriva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontinentaleuropa ==&lt;br /&gt;
=== Derzeitiger Betrieb ===&lt;br /&gt;
==== Italien ====&lt;br /&gt;
Arriva stieg 2002 in den italienischen Busmarkt ein und gehört mittlerweile mit rund 3500 Mitarbeitern zu den großen Busbetreibern in Italien. Arriva betreibt unter anderem Busdienstleistungen in der [[Lombardei]], [[Friaul-Julisch Venetien]] und [[Turin]]. 2012&amp;amp;nbsp;wurde &amp;#039;&amp;#039;Arriva Italia Rail&amp;#039;&amp;#039; gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kroatien ====&lt;br /&gt;
Mit der Übernahme von Veolia Transdev erfolgte Mitte Mai 2013 der Einstieg in den Busverkehr in Kroatien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DB_20130516&amp;quot; /&amp;gt; Mit einer Flotte von 600 Bussen und mit 1400 Mitarbeitern bedient &amp;#039;&amp;#039;Arriva Hrvatska&amp;#039;&amp;#039; 11,7&amp;amp;nbsp;Mio. Fahrgäste pro Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== {{Anker|Arriva Openbaar Vervoer N.V. (ARR)}}Niederlande ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Arriva 301-III.JPG|mini|Triebwagen von Arriva Nederland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Niederlanden betreibt &amp;#039;&amp;#039;Arriva Personenvervoer Nederland&amp;#039;&amp;#039; zahlreiche Buslinien in der Hälfte der Provinzen (nicht in [[Provinz Noord-Holland|Noord-Holland]], [[Provinz Utrecht|Utrecht]] und [[Provinz Zeeland|Zeeland]] aktiv). Darüber hinaus erhielt ihr Tochterunternehmen &amp;#039;&amp;#039;[[NoordNed]]&amp;#039;&amp;#039; gemeinsam mit der Niederländischen Eisenbahn [[Nederlandse Spoorwegen|NS]] (Nederlandse Spoorwegen) die Konzession für die Bahnlinien im Nordosten des Landes (Provinzen: [[Provinz Groningen|Groningen]], [[Provinz Friesland|Friesland]]), dazu zählt auch die grenzüberschreitende [[Bahnstrecke Leer–Groningen]]. Arriva übernahm die Anteile am Konsortium im Jahr 2003 zu 100 %. Arriva betrieb zwischen 2007 und 2018 auch die Linie [[MerwedeLingelijn|Dordrecht–Geldermalsen]]. Im Dezember 2016 übernahm Arriva den gesamten Busverkehr, sowie etliche Bahnlinien in der [[Provinz Limburg (Niederlande)|Provinz Limburg]], unter anderem auch den grenzüberschreitenden [[Dreiländerzug]] (auch als RE&amp;amp;nbsp;18 bezeichnet) zwischen [[Bahnhof Herzogenrath|Herzogenrath]] und [[Bahnhof Heerlen|Heerlen]]. Seit dem 27.&amp;amp;nbsp;Januar 2019 verkehrt die Linie auf deutscher Seite bis [[Aachen Hauptbahnhof]] und auf niederländischer Seite bis [[Bahnhof Maastricht|Maastricht]] sowie seit 30. Juni 2024 die Verlängerung nach Lüttich als S43 der [[S-Bahn Lüttich]]. Zum Einsatz kommen Fahrzeuge des Typs Flirt 3 von Stadler. Für den Busverkehr bestellte im Jahr 2015 Arriva 226 neue Busse.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.railwaygazette.com/news/passenger/single-view/view/arriva-wins-re-awarded-limburg-operating-contract.html |titel=Arriva wins re-awarded Limburg operating contract |werk=railwaygazette.com |hrsg=[[Railway Gazette International]] |datum=2015-06-03 |abruf=2015-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Bahnverkehr stehen 99 [[Stadler GTW 4. Generation#Arriva|Stadler GTW]] und 36 [[Stadler Flirt|Stadler-Flirt]]-3-Züge im Einsatz. 2017 wurden 18 neuentwickelte [[Stadler Wink]] bestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Borkert: [http://www.tagblatt.ch/nachrichten/wirtschaft/ein-wink-fuer-frau-antje;art149,5148521 &amp;#039;&amp;#039;Ein Wink für Frau Antje.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[St. Galler Tagblatt]]&amp;#039;&amp;#039; (Online-Ausgabe) vom 23. November 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Limburger Abteilung von Arriva ist Mitglied im [[Aachener Verkehrsverbund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Polen ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Arriva RP}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Arriva RP&amp;#039;&amp;#039; ist im Regionalverkehr in der polnischen [[Woiwodschaft Kujawien-Pommern]] tätig. Das Unternehmen war bei der Gründung im Jahr 2007 das erste private Eisenbahnverkehrsunternehmen im Regionalverkehr in Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Slowakei ====&lt;br /&gt;
Im Juli 2008 hatte Arriva 80 % der Anteile von Eurobus Invest erstanden und ist seitdem auch in [[Ungarn]] und der [[Slowakei]] mit Busverkehrsdiensten vertreten. Von Veolia Transdev wurden im Jahr 2013 weitere slowakische Busunternehmen übernommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DB_20130516&amp;quot; /&amp;gt; Mit der Mehrheitsbeteiligung an den Busunternehmen &amp;#039;&amp;#039;SAD Trnava&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;SAD Liorbus&amp;#039;&amp;#039; arbeiten seit dem Sommer 2015 über 2000 Mitarbeiter in der Slowakei für Arriva. Arriva verfügt dort über 1300&amp;amp;nbsp;Busse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Slowenien ====&lt;br /&gt;
Mit der Übernahme von Veolia Transdev erfolgte Mitte Mai 2013 der Einstieg in den Busverkehr in [[Slowenien]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;DB_20130516&amp;quot; /&amp;gt; Ende 2015 wurde von Arriva noch das Busunternehmen Alpetour übernommen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.delo.si/gospodarstvo/podjetja/alpetour-je-poslej-v-druzini-db.html |titel=Alpetour gehört nun der DB Familie |hrsg=Delo |datum=2015-11-20 |abruf=2016-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, das zahlreiche Buslinien im Nordwesten des Landes betreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arriva hat in Slowenien rund 975&amp;amp;nbsp;Beschäftigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Spanien ====&lt;br /&gt;
In Spanien ist Arriva seit 1999 in [[Galicien]] mit 224 Bussen auf 25 Buslinien sowie in der Region Madrid und auf [[Mallorca]] aktiv.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Marktöffnung im grenzüberschreitenden Verkehr durch das [[Drittes Eisenbahnpaket|dritte Eisenbahnpaket]] sollen ab dem dritten Quartal 2019 täglich vier Hochgeschwindigkeitszüge mit [[European Train Control System|ETCS]] auf der im Jahr 2015 eröffneten Strecke zwischen [[A Coruña]] und [[Vigo]] fahren – und danach bis [[Porto]] in Portugal.&lt;br /&gt;
Die 342&amp;amp;nbsp;km lange Strecke zwischen A Coruña und Porto wird in zwei Stunden und 46 Minuten befahren – über [[Santiago de Compostela]], Vigo, [[Valença]] und [[Nine (Portugal)|Nine]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.railjournal.com/index.php/europe/arriva-to-launch-spain-portugal-open-access-services.html |titel=Arriva to launch Spain – Portugal open-access services |hrsg=railjournal.com |datum=2018-05-08 |abruf=2018-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tschechien ====&amp;lt;!-- Ziel einer Weiterleitung --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Arriva vlaky R26 Zliv.jpg|mini|Triebwagen von Arriva auf der Linie R26]]&lt;br /&gt;
Arriva betrat 2007 den tschechischen Busmarkt durch &amp;#039;&amp;#039;ARRIVA holding Česká republika s.r.o.&amp;#039;&amp;#039; und betreibt seitdem die Busunternehmen &amp;#039;&amp;#039;Transcentrum Bus s.r.o.&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bosák Bus s.r.o.&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;OSNADO s.r.o.&amp;#039;&amp;#039; im Norden von Prag (Praha) sowie im Südwesten von Prag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Übernahme von &amp;#039;&amp;#039;Veolia Transport Central Europe&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 2013 kamen die Busverkehre &amp;#039;&amp;#039;Veolia Transport Praha s.r.o.&amp;#039;&amp;#039; (in der Region um Prag), &amp;#039;&amp;#039;Veolia Transport Východní Čechy a.s.&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Veolia Transport Morava a.s.&amp;#039;&amp;#039; (in der Region um [[Ostrava]]) und &amp;#039;&amp;#039;Veolia Transport Teplice s.r.o.&amp;#039;&amp;#039; ([[Teplice|Teplitz]]) mit 2600 Beschäftigten und 1600 Fahrzeugen hinzu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DB_20130516&amp;quot; /&amp;gt; Am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 2013 wurden diese Unternehmen umbenannt in &amp;#039;&amp;#039;Arriva Praha s.r.o.&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Arriva Východní Čechy a.s.&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Arriva Morava a.s.&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Arriva Teplice s.r.o.&amp;#039;&amp;#039; Ebenfalls 2013 übernahm Arriva zwei Busunternehmen von [[Abellio (Unternehmen)|Abellio]]. Damit stieg die Zahl der Beschäftigten von DB&amp;amp;nbsp;Arriva in Tschechien auf rund 3100 und die der Busse auf über 2000&amp;amp;nbsp;Fahrzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Oberleitungsbus Teplice]] ist das einzige von Arriva betriebene [[Oberleitungsbus|O-Bus]]-Netz.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.arriva.co.uk/~/media/Files/A/Arriva-Corporate-V2/countries/czech-republic.pdf (englisch/pdf); aufgerufen am 21. Februar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Arriva Morava&amp;#039;&amp;#039; betreibt [[Schienenpersonennahverkehr|SPNV]] auf einer Strecke von 22 Kilometern ([[Železnice Desná]]). Seit dem 29.&amp;amp;nbsp;Februar 2016 wird werktags die Strecke von [[Prag]] nach [[Benešov]] im Zweistundentakt bedient. Die Fahrtdauer beträgt 51&amp;amp;nbsp;Minuten. Weitere Züge verkehren täglich von Prag über [[Pardubice]] und [[Olmütz]] nach [[Trenčín]] in der [[Slowakei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Arriva vlaky}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ungarn ====&lt;br /&gt;
Seit der Übernahme von 80 % der Anteile von Eurobus im Juli 2008 ist Arriva auch in Ungarn vertreten. 2012 gewann &amp;#039;&amp;#039;VT Arriva&amp;#039;&amp;#039; (als &amp;#039;&amp;#039;VT Transman&amp;#039;&amp;#039; gegründetes [[Joint Venture]] zwischen [[Videoton]] und Arriva) eine Ausschreibung über Busverkehr in [[Budapest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Märkte ===&lt;br /&gt;
==== Dänemark ====&lt;br /&gt;
[[Datei:DK 2021 Arriva.png|mini|Von Arriva in Dänemark befahrene Eisenbahnstrecken in rot]]&lt;br /&gt;
Dänemark war der erste Verkehrsmarkt auf dem europäischen Festland, in den Arriva sich 1997 mit dem Kauf der Firma Unibus begab. In den folgenden Jahren wurden die Busgesellschaften Bus Danmark, Combus, Wulff Bus, Veolia Danmark und [[Pan Bus]] integriert. 2003&amp;amp;nbsp;war &amp;#039;&amp;#039;Arriva Danmark&amp;#039;&amp;#039; das erste private Unternehmen, das Konzessionen für den Betrieb von [[Schienenpersonennahverkehr]] (SPNV) erhalten hatte. Diese Konzessionen erhielt Arriva 2009 erneut, sie wurden 2015 bis 2020 verlängert.{{Zukunft|2020}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 war Arriva Dänemarks größter Busbetreiber und zweitgrößter Bahnbetreiber. Mit knapp 4000 Mitarbeitern werden Bus- und Bahndienstleistungen unter anderem in Kopenhagen (hier auch Hafenfähren, für die seit 2020 Boote des Typs [[Damen Ferry 2306 E3]] zum Einsatz kommen) sowie die Bahnstrecken Aarhus–Skjern, Aarhus–Struer, Struer–Skjern, Thisted–Struer, Esbjerg–Skjern, Esbjerg–Nørre Nebel und Esbjerg–Niebüll in Mittel- und Nordjütland betrieben, seit dem 13.&amp;amp;nbsp;Dezember 2020 auch die Strecke Odense–Svendborg auf Fünen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Raum [[Kopenhagen]] betreibt Arriva Danmark seit Herbst 2015 unter dem Konzept „DriveNow – Operated by Arriva“ 400 Elektroautos als [[Franchising|Franchisenehmer]] von [[DriveNow]] [[Carsharing]] als Teil des öffentlichen Verkehrs. Die Fahrzeuge gehören zu den öffentlichen Verkehrsmitteln in Kopenhagen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://arriva.dk/om-arriva |titel=Om Arriva |werk=arriva.dk |sprache=da |abruf=2018-07-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2023 übernahm [[Mutares]] das dänische Arriva-Geschäft&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;, das seit Anfang 2024 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;[[GoCollective]]&amp;#039;&amp;#039; firmiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://mutares.com/beteiligung/gocollective-mobilitas-relobus/ |titel=GoCollective, MobiLitas, ReloBus |werk=Mutares SE &amp;amp; Co. KGaA |sprache=de |abruf=2024-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Deutschland ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Netinera}}&lt;br /&gt;
Im September 2004 übernahm die Arriva PLC die [[Prignitzer Eisenbahn Holding]], die fortan als &amp;#039;&amp;#039;PE Arriva&amp;#039;&amp;#039; firmierte. Zur Holding gehörten neben der [[Prignitzer Eisenbahn (ab 1996)|Prignitzer Eisenbahn]] auch die [[Ostdeutsche Eisenbahn]] und die [[Bahnbetriebswerk Neustrelitz|Ostmecklenburgischen Bahnwerke]]. Ebenfalls im September 2004 kaufte die Arriva-Gruppe die Aktienmehrheit an der [[Regentalbahn]] vom Freistaat Bayern inklusive Tochterunternehmen wie z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Vogtlandbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2007 gründeten die Arriva Deutschland und [[Verkehrsbetriebe Bachstein]] die &amp;#039;&amp;#039;Arriva Bachstein GmbH&amp;#039;&amp;#039;, die die Mehrheit an der [[Osthannoversche Eisenbahnen]] übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Busverkehr wurde Arriva unter anderem tätig nach der Übernahme von [[Autobus Sippel]] im Jahr 2005 sowie [[Verkehrsbetriebe Bils]] und [[Neißeverkehr]] im Jahr 2006. 2007 erwarb Arriva Deutschland die [[B.B.-Reisen]], Betreiber des Stadtverkehrs in [[Neustrelitz]] und 2008 die [[Südbrandenburger Nahverkehrs GmbH]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Übernahme des Arriva-Konzerns durch die Deutsche Bahn wurde &amp;#039;&amp;#039;Arriva Deutschland&amp;#039;&amp;#039; aus wettbewerbsrechtlichen Gründen zum Jahreswechsel 2010/2011 an die italienische Staatsbahn [[Ferrovie dello Stato Italiane]] verkauft und firmiert seitdem als &amp;#039;&amp;#039;Netinera Deutschland&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Malta ====&lt;br /&gt;
Im Rahmen einer umfassenden Umstrukturierung des Busverkehrs übernahm Arriva im Juli 2011 den Busverkehr auf Malta für 10 Jahre mit neuen Bussen von [[King Long]] und gebrauchten [[Mercedes-Benz Citaro|Citaro G]] aus London. Im August 2013 mussten die Gelenkbusse aus dem Verkehr gezogen werden, nachdem innerhalb von 48 Stunden zu drei Bränden an den Fahrzeugen gekommen ist. Auch aufgrund weiterer Probleme bei der Erfüllung der Qualitätsstandards machte Arriva seit Betriebsstart Verluste von 50 Millionen Euro. Zu Beginn des Jahres 2014 wurde der Busbetrieb unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Malta Public Transport&amp;#039;&amp;#039; verstaatlicht und später vom spanischen Unternehmen [[ALSA Grupo|ALSA]] übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Polen ====&lt;br /&gt;
In Polen war Arriva bis Mitte Mai 2013 mit der Tochtergesellschaft [[Arriva RP]] nur im regionalen Eisenbahnverkehr tätig. Seitdem wurde durch die Übernahme von Veolia Transdev auch Busverkehr im Norden und Süden des Landes betrieben (1300&amp;amp;nbsp;Beschäftigte und 840&amp;amp;nbsp;Fahrzeuge).&amp;lt;ref name=&amp;quot;DB_20130516&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Busgeschäft wurde im Jahr 2023 durch [[Mutares]] übernommen&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; und firmiert seit Anfang 2024 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Relobus&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Der Bahnverkehr der Arriva RP verbleibt bei der Arriva-Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Portugal ====&lt;br /&gt;
Portugal wurde von Arriva 2000 durch eine Akquisition im Nordwesten betreten. Arriva war in der Umgebung der Hauptstadt [[Lissabon]] aktiv, unter anderem mit einer Beteiligung am größten portugiesischen Verkehrsunternehmen &amp;#039;&amp;#039;Barraqueiro Transportes&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.barraqueirotransportes.pt/btransportes/emp_organigrama.asp |text=&amp;#039;&amp;#039;Organograma&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20180512112217}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Unternehmen [[Transportes Sul do Tejo]] gehörte vollständig der Gruppe.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.tsuldotejo.pt/index.php?page=inicio&amp;amp;sub=36&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 2022 wurde das Unternehmen an die israelische Dan Group verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://news.arriva.co.uk/news/arriva-group-concludes-the-sale-of-its-portuguese-business-to-dan-group |titel=Arriva Group concludes the sale of its Portuguese business to Dan Group |werk=news.arriva.co.uk |sprache=en |abruf=2024-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso wurden die Anteile an &amp;#039;&amp;#039;Barraqueiro Transportes&amp;#039;&amp;#039; veräußert an den Mehrheitsaktionär &amp;#039;&amp;#039;HPGP SGPS, S.A.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://eco.sapo.pt/2023/05/10/grupo-barraqueiro-deixa-de-ter-alemaes-a-bordo-apos-venda-de-participacao-de-315/ |titel=Grupo Barraqueiro deixa de ter alemães a bordo após venda de participação de 31,5% |werk=eco.sapo.pt |datum=2023-05-10 |sprache=pt |abruf=2024-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schweden ====&lt;br /&gt;
Bis zum Verkauf an die VR Group im Jahr 2022 hatte Arriva in Schweden mit der Landesgesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Arriva Sverige&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.arriva.se/om-arriva/arrivagruppen/db/ |text=&amp;#039;&amp;#039;DEUTSCHE BAHN OCH ARRIVA INTERNATIONAL&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20201201093450}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenfalls als Bus- und Bahnunternehmen fungiert. Seit Sommer 2007 wurden die [[Pågatåg]] genannten Regionalbahnlinien in [[Schonen]] im Süden des Landes betrieben. Im März 2009 kamen die Buslinien um [[Märsta]] und auf den Inseln des [[Mälaren]] im Auftrag von [[Storstockholms Lokaltrafik|SL]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2010 hatte Arriva zudem die „Östgotapendeln“ genannten Regionalbahnlinien in der Region Östergötland betrieben. Im August 2012 hatte das Unternehmen auch den Bus- und Bahnverkehr der Hauptstadt Stockholm übernommen. Der Vertrag hatte eine Laufzeit von 12&amp;amp;nbsp;Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.tagesschau.de/wirtschaft/arriva112.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Bahn betreibt Stockholms Straßenbahn&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20111126231125}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Januar 2013 betrieb Arriva Sverige die drei Strecken der [[Roslagsbanan]].&amp;lt;ref&amp;gt;jst: &amp;#039;&amp;#039;DB Arriva gewinnt in Stockholm&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Eisenbahn-Revue International]], 2012/1, S. 41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebliche Startprobleme bei den Verkehren in Stockholm und die daraufhin zu zahlenden hohen Strafen – die höchsten jemals im schwedischen Nahverkehr fälligen Pönalen – führten dazu, dass Arriva Sverige im Jahr 2013 einen Verlust von 326&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;SEK (35,3&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;Euro) machte und nur durch einen Zuschuss des Eigentümers DB vor dem Bankrott bewahrt werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.eurailpress.de/news/wirtschaft-unternehmen/single-view/news/schweden-katastrophales-ergebniss-fuer-arriva-sverige.html |titel=Schweden: Katastrophales Ergebnis für Arriva Sverige |werk=eurailpress.de |datum=2014-08-11 |sprache=de |abruf=2014-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Schweden arbeiteten für das Unternehmen 3500 Mitarbeiter, die Flotte bestand aus 800 Bussen, 122 Zügen und 65 Straßenbahnwagen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.arriva.se/om-arriva/ |text=&amp;#039;&amp;#039;OM ARRIVA&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20190326072625}} abgerufen am 12. Juni 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Serbien ====&lt;br /&gt;
Mitte Mai 2013 erfolgte durch die Übernahme von Veolia Transdev der Einstieg in den Busverkehr in Serbien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DB_20130516&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2023 wurde das serbische Geschäft an [[Mutares]] veräußert&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; und Anfang 2024 umfirmiert in &amp;#039;&amp;#039;Mobilitas&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrzeuge ==&lt;br /&gt;
Zum Jahresende 2015 verfügte Arriva über rund 16.000 [[Omnibus|Busse]], 25 [[Diesellokomotive]]n, über 700 [[Triebzug|Triebzüge]] (davon etwa 50 [[Straßenbahn]]wagen), rund 2000 [[Triebwagen]] und knapp 100 [[Reisezugwagen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Dennis Lance Plaxton Verde Arriva.jpg|Bus der Arriva in Liverpool, England&lt;br /&gt;
 Arriva LINT at Bramming.JPG|[[LINT|LINT-Triebwagen]] von Arriva in Dänemark&lt;br /&gt;
 Bus Arriva.jpg|Bus der Arriva Nederland in [[Meppel]]&lt;br /&gt;
 Harlingen Haven ARRIVA 10206.jpg|[[Stadler GTW 4. Generation|GTW 2/8]] der Arriva Nederland in [[Harlingen]] am Hafen&lt;br /&gt;
 ATW-143605-CardiffCentral-02.jpg|Dieseltriebwagen der Arriva Trains Wales in [[Cardiff]]&lt;br /&gt;
 13-04-05-Skoda Museum Mladá Boleslav by RalfR-255.jpg|Bus in [[Mladá Boleslav]], Tschechien&lt;br /&gt;
 Rybniště Bahnhof lub 2024-05-04 img03.jpg|Dieseltriebwagen (ehemals [[DB-Baureihe 628]]) der Arriva in Tschechien&lt;br /&gt;
 Arriva Bus in Malta- 2013-08-11 23-29.JPG|Bus auf [[Malta]] in der Nähe der Dingli Cliffs&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The 1998 Cowie Bus Handbook&amp;#039;&amp;#039;. British Bus Publishing, Telford 1997, ISBN 1-897990-71-5 (englisch)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The 2003 Arriva Bus Handbook&amp;#039;&amp;#039;. British Bus Publishing, Telford 2003, ISBN 1-897990-93-6 (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Arriva|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.arriva.co.uk/ Offizielle Website] von Arriva (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Verkehrsunternehmen im AVV}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=5325343-7|VIAF=135219983}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arriva-Gruppe| !]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahngesellschaft (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Busunternehmen (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen der Deutschen Bahn AG]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Tyne and Wear)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (City of Sunderland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Öffentlicher Personennahverkehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sunderland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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