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	<title>Arrenkamp - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arrenkamp&amp;diff=1174131&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Definitiv: /* Geschichte */ Ergänz.</title>
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		<updated>2025-04-08T11:23:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Ergänz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Stemwede&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52.42859&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8.42081&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 72&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 5.52&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 247&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-02-12&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stemwede.de/media/custom/2487_3649_1.PDF?1676295440 |titel=Einwohnerstatistik Stemwede - Einwohnerzahlen der 13 Ortsteile |werk=stemwede.de |format=PDF |abruf=2024-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 32351&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05474&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Stemwede Ortsteile Arrenkamp.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arrenkamp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dorf am Südhang des Stemweder Berges und mit 5,52 km² der kleinste Ortsteil der Gemeinde [[Stemwede]] im nordrhein-westfälischen [[Kreis Minden-Lübbecke]]. In Arrenkamp leben etwa 250 Einwohner. Mit nur 45 Einwohnern pro km² ist Arrenkamp deutlich dünner besiedelt als die Gesamtgemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswert ist der Friedhof mit Gräbern aus dem 19. Jahrhundert. Der so genannte Hilgenpad (Heiliger Weg) führt von Arrenkamp aus auf die Höhe des [[Stemweder Berg]]es zu einem Hügelgrab, einer alten Opferstätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung von Arrenkamp geht auf das Jahr 1055 zurück: Für dieses Jahr wird erwähnt, dass der Bischof [[Egilbert von Minden]] in Arnicambe ein [[Vorwerk (Gutshof)|Vorewerch]] besitzt.&lt;br /&gt;
Für das Jahr 1222 ist belegt, dass ein Ritter Wulfried de Arnechamp als Zeuge auftritt und zwei Jahre später ein lehnsrühriges Haus in Arrenkamp an das [[Bistum Osnabrück|Domkapitel Osnabrück]] verkauft. Um 1250 gab es die Familie von Arnechamp in Arrenkamp noch.&lt;br /&gt;
Die Familien von Bastorps, von Goreve, von Gryp und von der Vechta hatten zu Beginn des 14. Jahrhunderts vom Lehensbesitz des [[Bistum Minden|Bistums Minden]] Land in Arrenkamp als [[Lehen]].&lt;br /&gt;
Aus dem 15. Jahrhundert gibt es vom Mindener [[Domherr]]en Heinrich Tibbe einen Hinweis auf eine &amp;#039;Haddenburg&amp;#039;. Diese Mindener Burg soll bei Arrenkamp gelegen haben.&lt;br /&gt;
Um 1530 hat sich auch in Arrenkamp die [[Reformation]] ausgebreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur [[Franzosenzeit]] gehörte Arrenkamp zur [[Vogt]]ei Stemwederberg im [[Amt Rahden (Fürstentum Minden)|Amt Rahden]] des [[Fürstentum Minden|Fürstentums Minden]]. Von 1807 bis 1810 gehörte der Ort zum [[Kanton Levern]] des [[Napoleon Bonaparte|napoleonischen]] [[Satellitenstaat]]s [[Königreich Westphalen]]. Von 1811 bis 1813 gehörte Arrenkamp unmittelbar zu [[Frankreich]] und dort zur [[Mairie]] Dielingen im [[Arrondissement Minden]] des [[Département de l’Ems-Supérieur|Departements der Oberen Ems]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Albrecht Friedrich Ludolph Lasius]] |Titel=Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812 |Verlag=Kißling |Ort=Osnabrück |Datum=1813 |Seiten=205 |Online=https://books.google.de/books?id=wH1EAAAAIAAJ&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA205#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1816 kam der Ort zum neuen [[Kreis Rahden]], aus dem 1832 der [[Kreis Lübbecke]] wurde. Bis zum 31. Dezember 1972 bildete Arrenkamp eine Gemeinde im [[Amt Dielingen]] bzw. seit 1936 im [[Amt Dielingen-Wehdem]] des Kreises Lübbecke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1897 erfolgte der Neubau der etwa 1760 gegründeten Arrenkämper Schule und es wurde ein Friedhof angelegt. Der erste Telefonanschluss in Arrenkamp datiert auf das Jahr 1902, der des ersten Stromanschlusses auf das Jahr 1911.&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] kamen im Jahr 1915 insgesamt 32 kriegsgefangene Soldaten des Russischen Reiches nach Arrenkamp, die bei den Bauern arbeiten mussten, da sämtliche Arrenkämper Männer unter 45 Jahren bereits zum Kriegsdienst eingezogen waren. Nach dem Ersten Weltkrieg und der [[Novemberrevolution]] wurde in Arrenkamp am 5. Februar 1919 ein Bauernrat gebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Freiwillige Feuerwehr]] von Arrenkamp wurde 1935 gegründet und erwarb 1938 eine gebrauchte Feuerwehr-Handdruckspritze. Diese wurde aber noch von Pferden gezogen, war also nicht motorisiert.&lt;br /&gt;
Das im Jahr 1933 in einem Stallgebäude in Arrenkamp eingerichtete Lager für Notstandsarbeiter (arbeitslose Männer und Jugendliche) wurde ab 1937 vom Landdienst gelegt. Im Jahr 1941 folgte die Belegung mit 50 kriegsgefangenen Franzosen, die zur Arbeit bei den Bauern in Arrenkamp und Haldem verteilt wurden. Die Franzosen wurden Anfang 1944 durch sowjetische Kriegsgefangene ersetzt. Zudem kam hinzu, dass im Sommer 1942 einige Familien aus der [[Ukraine]] zu Bauern in Arrenkamp kamen, um bei ihnen zu arbeiten.&lt;br /&gt;
Wegen der Gefahr von [[Bombenangriff]]en im Zuge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurden 1940 für acht Wochen 21 Stadtkinder in Arrenkamp untergebracht. Ab 1944 kamen Familien aus [[Gelsenkirchen]], [[Münster]] und [[Recklinghausen]] in Arrenkamp unter, zu denen ab 1945 Flüchtlinge aus dem Osten kamen. Zerstörungen durch Abwürfe alliierter Bomber entstanden in Arrenkamp nicht. Es sind nur einige wenige Bomben gefallen und auch die abgeworfenen leeren Benzintanks richteten keinen Schaden an. Jedoch wurde der Schulbetrieb durch den [[Fliegeralarm]] immer wieder in Mitleidenschaft gezogen.&lt;br /&gt;
Am 5. April 1945 erfolgte der Durchzug britischer Einheiten aus Richtung [[Osnabrück]] kommend gen [[Rahden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 bezogen Flüchtlinge aus den [[Ostgebiete des Deutschen Reiches|deutschen Ostgebieten]] das ehemalige Kriegsgefangenenlager.&lt;br /&gt;
Arrenkamp bekam schließlich ein [[Feuerwehrhaus]], das 1951 erbaut wurde. Bedingt durch die Schulreform in [[Nordrhein-Westfalen|NRW]] wurde die Schule in Arrenkamp im August 1968 aufgelöst. Seither besuchen die jungen Schüler die [[Grundschule]] in [[Haldem]], während die älteren Schüler die [[Hauptschule]] bzw. die [[Realschule]] in [[Wehdem]] bzw. das [[Gymnasium]] in Rahden besuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Gebietsreform|kommunalen Neuordnung]] entstand am 1. Januar 1973 die Gemeinde Stemwede.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=325}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1962 vergebene [[Postleitzahl (Deutschland)|Postleitzahl]] 4995 für den nordwestlichen Teil der Gemeinde Stemwede wurde am 1. Juli 1993 durch die fünfstellige Postleitzahl 32351 für die gesamte Gemeinde Stemwede ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der [[Bürgermeister]] bzw. [[Gemeindevorsteher]] in Arrenkamp:&lt;br /&gt;
* 1890–1897 – Christian Hohlt&lt;br /&gt;
* 1897–1919 – Gustav Lilie&lt;br /&gt;
* 1919–1936 – Fritz Maschmeier&lt;br /&gt;
* 1936–1945 – Wilhelm Hohlt&lt;br /&gt;
* 1945–1964 – Wilhelm Raabe&lt;br /&gt;
* 1964–1970 – Wilhelm Eickhoff&lt;br /&gt;
* 1970–1972 – Heinz Gräber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch das Gebiet des Dorfes Arrenkamp führen die [[L 766]] und die [[L 769]].&lt;br /&gt;
Die nächste Anschlussstelle ist &amp;#039;&amp;#039;Melle-Ost&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bundesautobahn 30|A 30]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinz Redeker: &amp;#039;&amp;#039;Stemwede – Junge Gemeinde – alte Dörfer&amp;#039;&amp;#039;, Lübbecke 1989&lt;br /&gt;
* Plattdeutscher Arbeitskreis Haldem: So war es in Arrenkamp. Ein Dorfbuch. Lübbecke 1991&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Stemwede}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7730914-5|VIAF=240607376}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Minden-Lübbecke)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Stemwede]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Definitiv</name></author>
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