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	<title>Arrangement - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arrangement&amp;diff=45685&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2023-07-24T16:53:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
Durch ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arrangement&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der [[Musik]] ein oftmals [[Urheberrecht|urheberrechtlich]] geschütztes [[Musikwerk (Urheberrecht)|Musikwerk]] mit Hilfe musikalischer oder technischer Gestaltungsmittel in seiner ursprünglichen Ausdrucksform verändert. [[Arrangeur]] ist die Person, die derartige Arrangements durchführt. Daneben existiert auch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Instrumentation|Orchestrator]]&amp;#039;&amp;#039;, dessen Tätigkeitsfeld meist auf größer besetzte orchestrale Werke abzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
In der [[Klassische Musik|klassischen Musik]] verlangt heutzutage die sogenannte [[Werktreue]] eine originalgetreue Wiedergabe der [[Partitur]]en, selbst für geringfügige Neugestaltungen ist dadurch kein Raum. Die Werktreue verleiht den Werken einen sicheren [[Wiedererkennungseffekt|Wiedererkennungswert]], ohne Rücksicht darauf, welches [[Sinfonieorchester]] oder Ensemble sie spielt. Aber selbst bei strengen Partituren bedarf die Realisierung des Werkes doch der Interpretation durch Musiker und Sänger und damit der ästhetischen Auslegung der Noten, auch wenn die Grenzen eng gesetzt sind.&amp;lt;ref&amp;gt;A. A. Schmieder: &amp;#039;&amp;#039;Werkintegrität und Freiheit der Interpretation&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;NJW&amp;#039;&amp;#039;. 1990, 1945, 1947&amp;lt;/ref&amp;gt; Arrangements sind somit eine besondere Form der [[Interpretation (Musik)|Interpretation]] und die Abweichung von der Partitur des Originals durch musikalische Gestaltungsmittel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schunke-S. 63&amp;quot;&amp;gt;[[Sebastian Schunke]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Bearbeitungsrecht in der Musik und dessen Wahrnehmung durch die GEMA&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter, Berlin 2008, [http://books.google.de/books?id=grsIrSngSwgC&amp;amp;pg=PA63&amp;amp;dq=musik+arrangement&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=WOvSUsKpF8TBswaB54BI&amp;amp;ved=0CEoQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=arrangement&amp;amp;f=false S. 63]&amp;lt;/ref&amp;gt; Arrangements als Form der Werkinterpretation gibt es daher heutzutage meist nur bei anderen Musikstilen, insbesondere in [[Jazz]]-, [[Popmusik]] und [[Rockmusik]]. Die Arrangements des 19. Jahrhunderts oder [[Arnold Schönberg|Schönbergs]] &amp;#039;&amp;#039;Verein für musikalische Privataufführungen&amp;#039;&amp;#039; sind allerdings Beispiele für weitverbreitete historische Praxis von Arrangements klassischer Musik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arrangement wird nur die Neugestaltung eines Originals verstanden. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass –&amp;amp;nbsp;auch in der klassischen Musik&amp;amp;nbsp;– [[Komponist]]en oft auf Arrangeure zurückgegriffen hatten, weil sie nicht selbst arrangieren wollten oder konnten. Das Arrangement ist eine für den Bereich der populären Musik typische kreative Erscheinung.&amp;lt;ref&amp;gt;Wieland Ziegenrücker, [[Peter Wicke]]: &amp;#039;&amp;#039;Sachlexikon Popularmusik&amp;#039;&amp;#039;. 1987, S. 25&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Skala des Arrangements reicht hier vom gelegentlichen Eingriff bis hin zu einer vollständigen Neugestaltung des Originals.&amp;lt;ref&amp;gt;Tibor Kneif: &amp;#039;&amp;#039;Sachlexikon Rockmusik&amp;#039;&amp;#039;. 1978, S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art der (Neu-)Einrichtung eines Musikstücks bzw. die [[Bearbeitung (Urheberrecht)|Bearbeitung]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolf Moser]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Repertoire aus zweiter Hand. Die Geschichte der Übertragung und ihrer Aufgaben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gitarre &amp;amp; Laute&amp;#039;&amp;#039;, 9, 1987, 3, S. 19–26; hier: S. 19 (zu &amp;#039;&amp;#039;Adaption&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Arrangement&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Bearbeitung&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt; kann dabei sehr unterschiedlich sein:&lt;br /&gt;
* Der Inhalt des Originals bleibt erhalten wie etwa bei der Umschreibung (Transkription) einer Komposition für eine andere Besetzung.&lt;br /&gt;
* Teile des Originals oder verschiedene Originalkompositionen werden zu einer neuen Reihenfolge zusammengestellt und gegebenenfalls mit zusätzlich komponierten Überleitungen verbunden wie bei [[Suite (Musik)|Suiten]], [[Potpourri (Musik)|Potpourris]] oder [[Medley]]s von beliebten Melodien eines bestimmten Themenkreises.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestaltungsmittel ==&lt;br /&gt;
Der Stellenwert des Arrangements kann anhand der Bestandteile einer Komposition abgelesen werden. Eine Komposition besteht aus &amp;#039;&amp;#039;Primärkomponenten&amp;#039;&amp;#039; (Melodik, Rhythmik, Harmonik und Form) und &amp;#039;&amp;#039;Sekundärkomponenten&amp;#039;&amp;#039; (Arrangement, Interpretation und Aufnahmetechnik). Für Arrangements stehen dem Arrangeur musikalische und/oder technische Gestaltungsmittel zur Verfügung. Von ihnen kann er eines oder mehrere beim Arrangement betonen, andere wiederum ignorieren. Die Gestaltungsmittel bestehen insbesondere aus anderen Instrumentierungen, Reharmonisierungen oder [[Modulation (Musik)|Modulationen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schunke-S. 63&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musikalisch ===&lt;br /&gt;
Für ein anderes Arrangement stehen dieselben Gestaltungsmittel zur Verfügung, die auch der Komponist bei der Gestaltung seines Originalwerkes anwenden kann. Zu den musikalischen Gestaltungsmitteln gehören [[Besetzung (Musik)|Besetzung]], [[Melodik]], [[Harmonik]], [[Rhythmus (Musik)|Rhythmik]], [[Metrum (Musik)|Metrik]], [[Tempo (Musik)|Tempo]], [[Phrasierung]], [[Artikulation (Musik)|Artikulierung]], [[Verzierung (Musik)|Ornamentik]], [[Kadenz (Harmonielehre)|Kadenz]] oder Periodik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Technisch ===&lt;br /&gt;
Technische Gestaltungsmittel kommen im [[Tonstudio]] bei der [[Tonaufnahme]] selbst oder bei deren [[Postproduktion]] zum Einsatz, sie sind Teil der [[Tongestaltung]]. Bei der Tonaufnahme selbst können [[Echo]]- oder [[Nachhall]]effekte eingesetzt werden, bei der Postproduktion [[Soundeffekt]]e. Selbst die [[Abmischung]] als vorletzter Prozess im Tonstudio kann noch gestalterische Aspekte eines Arrangements enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die größte Bedeutung kam dem Arrangement in der nicht-orchestralen Musik seit dem 20. Jahrhundert zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Barockzeit gab es gar keine fest vorgeschriebenen Besetzungen und die [[Verzierung (Musik)|Verzierungskunst]] war ein bedeutender Bestandteil der [[Interpretation (Musik)|Interpretation]], so dass ein und dasselbe Stück ganz unterschiedlich erklingen konnte. Es gab außerdem bereits in der Renaissance das Mittel der sogenannten [[Kontrafaktur]], wobei z.&amp;amp;nbsp;B. ein weltliches Chorstück mithilfe eines anderen Textes in ein geistliches Werk verwandelt wurde (oder umgekehrt). Tatsächlich um eine Art von Arrangement handelte es sich, wenn beliebte Vokalwerke wie [[Motette]]n, [[Chanson (Alte Musik)|Chansons]] oder [[Madrigal (Musik)|Madrigale]] für Instrumente wie [[Laute]], [[Vihuela]], [[Harfe]], [[Cembalo]], [[Clavichord]] oder [[Orgel]] [[Intabulierung|intabuliert]] wurden. Im Laufe des 16. Jahrhunderts wurden diese Intabulierungen nicht nur improvisatorisch mit immer virtuoseren [[Diminutionen]] oder [[Glosa (Musik)|Glosas]] (Verzierungen) versehen, sondern besonders komplexe und künstlerisch gelungene Diminutionen wurden auch notiert und veröffentlicht. Von einigen der damaligen „Schlager“ gibt es zahlreiche solcher instrumentalen „Arrangements“, beispielsweise wurde [[Orlando di Lasso]]s &amp;#039;&amp;#039;Susanne un jour&amp;#039;&amp;#039; u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Antonio de Cabezón|Cabezón]], [[Andrea Gabrieli]], [[Claudio Merulo|Merulo]] und allein viermal von [[Manuel Rodrigues Coelho|Coelho]] bearbeitet. Auch Tänze liegen manchmal in mehreren Fassungen bedeutender Komponisten vor, wie besonders [[John Dowland|Dowlands]] &amp;#039;&amp;#039;Pavana Lacrimae&amp;#039;&amp;#039; (u.&amp;amp;nbsp;a. von [[William Byrd|Byrd]], [[Giles Farnaby]] und [[Jan Pieterszoon Sweelinck|Sweelinck]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der späten Renaissance- und der [[Barockmusik]] lag schon eine Kürzelschreibweise (wie heute bei den &amp;#039;&amp;#039;[[Leadsheet]]s&amp;#039;&amp;#039;) vor – der [[Generalbass]] oder &amp;#039;&amp;#039;basso continuo&amp;#039;&amp;#039;, der nur aus einer Bassstimme mit Ziffern besteht, deren genaue Besetzung (z.&amp;amp;nbsp;B. Cembalo, Orgel, [[Viola da gamba|Gambe]], Laute, [[Theorbe]], [[Gitarre]] u.&amp;amp;nbsp;a.) und Ausführung (Stimmenzahl, Lage, Stimmführung, [[Verzierung (Musik)|Verzierungen]] usw.) nicht festgelegt war und oft mehr oder weniger improvisiert wurde, aber nach den relativ strengen Regeln des [[Kontrapunkt]]s. Dies gibt einem Continuospieler z.&amp;amp;nbsp;B. bei einer [[Arie]] oder bei einem [[Instrumentalkonzert|Konzert]] von [[Antonio Vivaldi|Vivaldi]] relativ große Freiheiten (nur zur Übung und seit dem 20. Jahrhundert wurden/werden auch feste Continuostimmen notiert). Improvisiert wurden außerdem bis ins 19. Jahrhundert auch Verzierungen und [[Kadenz (Instrumentalkonzert)|Kadenzen]] von Sängern und Instrumentalsolisten – trotzdem ist bei all dem nicht wirklich die Rede von einem Arrangement.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Musikgeschichte wurden Arrangements nicht nur von anderen Arrangeuren, sondern auch von den Komponisten der Originalwerke selbst vorgenommen. So hat z.&amp;amp;nbsp;B. [[Johann Sebastian Bach]] ein Konzert für 4 Violinen und Streichorchester in a-moll aus Vivaldis &amp;#039;&amp;#039;[[L’Estro Armonico]]&amp;#039;&amp;#039; zu einem Konzert für 4 Cembali und Streicher in [[H-Moll|h-moll]] (BWV 1065) arrangiert; Bach wandelte auch eigene [[Violinkonzerte (Bach)|Violinkonzerte]] in [[Cembalokonzerte (Bach)|Cembalokonzerte]] um und änderte dabei die [[Tonart]]en. Es war außerdem üblich, dass Opernkomponisten, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Georg Friedrich Händel]], Arien für andere Sänger mit anderen Stimmlagen und Fähigkeiten umarrangierten, manchmal auch Arien aus einem Werk in ein anderes Werk übernahmen und dabei etwas veränderten. Beispielsweise geht Händels berühmte Arie &amp;#039;&amp;#039;Lascia che pianga&amp;#039;&amp;#039; aus der Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Rinaldo]]&amp;#039;&amp;#039; (1711) auf die Arie &amp;#039;&amp;#039;Lascia la spina&amp;#039;&amp;#039; aus seinem Oratorium &amp;#039;&amp;#039;[[Il trionfo del Tempo e del Disinganno]]&amp;#039;&amp;#039; (1707) zurück, und diese wiederum auf eine [[Sarabande]] aus &amp;#039;&amp;#039;[[Armida]]&amp;#039;&amp;#039; (1705). Im 18. Jahrhundert wimmelte es außerdem von [[Sonate]]n (oder anderen Kompositionen), die für eine [[ad libitum|ad-libitum]]-Besetzung waren, z.&amp;amp;nbsp;B. „für 2 [[Violine]]n oder 2 [[Flöte]]n oder 2 Oboen oder Violine und Flöte“ usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert kam es z.&amp;amp;nbsp;B. bei [[Ballett]]musiken häufig vor, dass sie entweder von einem Komponisten nach dem [[Klavierauszug]] orchestriert und arrangiert wurden – [[Cesare Pugni]] z.&amp;amp;nbsp;B. machte das in den 1830er- und frühen 1840er-Jahren beruflich an der [[Pariser Oper]];&amp;lt;ref&amp;gt;[https://petipasociety.com/cesare-pugni/ &amp;#039;&amp;#039;Cesare Pugni&amp;#039;&amp;#039;], ausführliche Biografie auf der Website der Marius Petipa Society (englisch; Abruf am 3. Januar 2021)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Irina Sorokina: [https://www.apemusicale.it/joomla/terza-pagina/9638-cesare-pugni-un-compositore-italiano-alla-corte-degli-zar &amp;#039;&amp;#039;Cesare Pugni, un compositore italiano alla corte degli zar – Genio e sregolatezza di Cesare Pugni, operaio instancabile della fabbrica di balletti&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;L’ape musicale&amp;#039;&amp;#039;, 31. Mai 2020 (italienisch; Abruf am 3. Januar 2021)&amp;lt;/ref&amp;gt; oder dass sie bei späteren Wiederaufführungen von einem anderen Komponisten neu arrangiert wurden, manchmal weil sich die Mode verändert hatte. Beispiele dafür sind Pugni, [[Léon Minkus]] oder [[Riccardo Drigo]], welch letzterer sogar 1895 einige Klavierstücke von [[Pjotr Iljitsch Tschaikowski|Tschaikowski]] für eine Wiederaufführung von dessen &amp;#039;&amp;#039;[[Schwanensee]]&amp;#039;&amp;#039; (1877) zu einer neuen [[Choreografie]] von [[Marius Petipa]] und [[Lew Iwanowitsch Iwanow|Lew Iwanow]] arrangierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Abschnitt: &amp;#039;&amp;#039;Résumé of scenes and dances of the 1895 revival&amp;#039;&amp;#039;, in: [https://petipasociety.com/swan-lake-libretto/ &amp;#039;&amp;#039;Swan Lake (libretto)&amp;#039;&amp;#039;] auf der Website der Marius Petipa Society (englisch; Abruf am 4. Januar 2020)&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch im 20. Jahrhundert arrangierte [[John Lanchbery]] z.&amp;amp;nbsp;B. Ballettmusiken zu &amp;#039;&amp;#039;[[La Fille mal gardée]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[La Bayadère]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Johann Strauss (Sohn)]] schrieb zwar die Partituren seiner eigenen Kompositionen selbst, er bearbeitete jedoch auch Opern- und Konzertmusik anderer Autoren für seine eigenen Orchester. Insgesamt gibt es von ihm mehr als 500 Arrangements fremder Kompositionen.&amp;lt;ref&amp;gt;Renate Stephan: &amp;#039;&amp;#039;Johann Strauß, der Walzerkönig&amp;#039;&amp;#039;. 1999, [http://books.google.de/books?id=qL0ZAQAAIAAJ&amp;amp;q=johann+strau%C3%9F+sohn+arrangements+fremder&amp;amp;dq=johann+strau%C3%9F+sohn+arrangements+fremder&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=cPLTUoKGJIXStAa484H4Aw&amp;amp;ved=0CFEQ6AEwBg S. 46]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 19. Jahrhundert wuchs der Bedarf an leicht auszuführenden Bearbeitungen bekannter Werke etwa für Klavier oder für [[Tanzorchester]]. Seit dieser Zeit erhielt der Begriff des Arrangements den Beigeschmack des „aus zweiter Hand stammenden Werks“. Denn Meisterwerke der Musik wurden häufig an kleinere Besetzungen insbesondere in der [[Salonmusik|Salon-]] oder [[Kaffeehaus]]musik und an die Vorlieben von Laienmusikern oder weniger anspruchsvoller Hörerschichten angepasst, die nur die populären „schönen Melodien“ – herausgelöst aus qualitativem musikalischen Zusammenhang – hören wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während in der [[Kunstmusik]] bis in die heutige Zeit Note für Note auskomponiert und vom Komponisten [[Instrumentation|instrumentiert]] wurde&amp;amp;nbsp;– abgesehen z.&amp;amp;nbsp;B. von den Überleitungsteilen in Kadenzen&amp;amp;nbsp;–, geben andere Musikstile der freieren Ausführung oder der [[Improvisation]] mehr Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele im 20. Jahrhundert entstandene Musikstücke&amp;amp;nbsp;– etwa im [[Blues]], [[Jazz]] oder [[Popmusik|Pop]], in der [[Volksmusik]] und allen davon abgeleiteten Gattungen&amp;amp;nbsp;– geben den ausführenden [[Musiker]]n oder [[Gesang|Sängern]] größere Freiheit in der Interpretation eines Stückes. Sie erstreckt sich nicht nur auf den [[Künstlerischer Ausdruck|Ausdruck]], sondern schließt auch [[notation]]s-technisch relevante Aspekte ein. Stücke aus diesen Bereichen sind oft nur in [[Melodie]]linie und Harmoniefolge vorgegeben. Aufgabe des Arrangeurs ist es, aus diesen wenigen Vorgaben ein Arrangement zu machen, das den Musikern genauere Angaben oder Ausführungsmöglichkeiten gibt. Dies kann durch die Erstellung einer [[Partitur]] geschehen, durch mündliche Absprachen mit den Musikern oder auch durch [[Audio]]beispiele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größere Bedeutung erlangten Arrangements erst im Jazz. Hier wird das geschriebene Arrangement bereits bei den weißen „sinfonischen“ Jazzorchestern wie [[Paul Whiteman]], [[Leo Reisman]] oder [[Jean Goldkette]] verwendet. Berühmte Arrangeure jener Zeit waren [[Don Redman]] (für [[Fletcher Henderson]]), [[Doc Cook]] ([[Chicago-Jazz]]) oder [[Erskine Tate]]. Die Standardformeln der [[Big Band|Big-Band]]-Arrangements wurden von [[Art Hickman]], [[Bill Challis]] oder [[Ferde Grofé]] gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Wölfer: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Jazz&amp;#039;&amp;#039;. 1993, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere Grofé entwickelte für Paul Whiteman die Prinzipien, die in der Swing-Ära ihren Höhepunkt fanden:&lt;br /&gt;
* Aufteilung des Orchesters in „Sections“: Bläser, Streicher, Saxophone und Rhythmus;&lt;br /&gt;
* diese Sektionen spielen [[Call and Response]] oder [[Kontrapunkt|kontrapunktisch]];&lt;br /&gt;
* meist improvisierte [[Solo (Musik)|Soli]];&lt;br /&gt;
* Ensemblepassagen werden mit dem [[Feeling (Musik)|Feeling]] improvisierter Soli gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arrangement im Jazz ==&lt;br /&gt;
Charakteristisch für den Jazz ist, dass wegen vorherrschender [[Improvisation (Musik)|Improvisation]] meist keine [[Notation (Musik)|Notation]] vorliegt und damit auch keine Partituren für einzelne Instrumente vorhanden sind, wodurch das Arrangement besondere Bedeutung erhält. Unter Jazzarrangement versteht man die Einrichtung eines Musikstücks für eine andere als die originale Besetzung. Im Jazz erlangte das ausgeschriebene Arrangement besonders zu Zeiten der Big Band große Bedeutung; deren [[Bandleader]] kultivierten die Jazzarrangements für größere Bands, indem sie auf den Leistungen eines [[Jelly Roll Morton]] als Arrangeur aufbauten.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Lawn: &amp;#039;&amp;#039;Experiencing Jazz&amp;#039;&amp;#039;. 2013, [http://books.google.de/books?id=NMQNdJRSDksC&amp;amp;pg=PA127&amp;amp;dq=jazzarrangement&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=sBXZUrG1A8HNtQaXsIGACA&amp;amp;ved=0CGEQ6AEwBjgU#v=onepage&amp;amp;q=cultivated&amp;amp;f=false S. 127]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu steht das &amp;#039;&amp;#039;[[Head Arrangement]]&amp;#039;&amp;#039; als zwischen den Musikern lediglich mündlich abgesprochenem, spontanem Musikverlauf. Das Standard-Arrangement sieht im Jazz vor, dass nach dem [[Intro]] ein &amp;#039;&amp;#039;Head Arrangement&amp;#039;&amp;#039; folgt, das zu den Soli überleitet, die wiederum durch ein &amp;#039;&amp;#039;Head Arrangement&amp;#039;&amp;#039; abgelöst werden, um danach zum [[Outro]] zu gelangen.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul E. Rinzler: &amp;#039;&amp;#039;Jazz Arranging and Performance Practice&amp;#039;&amp;#039;. 1999, [http://books.google.de/books?id=jmy3EHBef2gC&amp;amp;pg=PA60&amp;amp;dq=jazzarrangement&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=8RPZUryHAsretAad0oGYBQ&amp;amp;ved=0CE8Q6AEwBA#v=onepage&amp;amp;q=jazzarrangement&amp;amp;f=false S. 60 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jazz wird das Ausgangsmaterial (das „Original“) lediglich als musikalischer Kern verstanden; das jeweilige Arrangement ist die eigentliche musikalische Schöpfung. Deshalb wird im Jazz der Arrangeur oft als der eigentliche Komponist angesehen. Viele Jazztitel sind erst in der Form eines bestimmten Arrangements populär geworden, so etwa &amp;#039;&amp;#039;[[In the Mood]]&amp;#039;&amp;#039; in der Fassung von [[Glenn Miller]] (aufgenommen im August 1939). Arrangements galten und gelten im Jazz als einzigartige Identität für die Jazzband.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Lawn: &amp;#039;&amp;#039;Experiencing Jazz&amp;#039;&amp;#039;, 2013, S. 36 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jazz dient das Arrangement als Alternative zur Improvisation und nicht als Ersatz der Improvisation wie in der Pop- und Rockmusik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arrangement in Pop- und Rockmusik ==&lt;br /&gt;
Das Arrangement ist in der Pop- und Rockmusik spätestens seit &amp;#039;&amp;#039;[[Yesterday]]&amp;#039;&amp;#039; von den [[Beatles]] (Juni 1965) nicht mehr an die übliche Instrumentation einer [[Beatband]] gebunden. Es kann sich jedoch auch eng an das Original anlehnen so wie &amp;#039;&amp;#039;[[Rock Around the Clock]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Bill Haley]] (April 1954) im Vergleich zum Original von [[Sonny Dae and his Knights]] (März 1954). Vorsichtige Neugestaltungen wie [[Ray Charles]]’ [[Coverversion]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Eleanor Rigby]]&amp;#039;&amp;#039; (März 1968; Original von den Beatles; Juni 1966) stehen umfassenden Neuarrangements wie dem [[Supremes]]-Hit &amp;#039;&amp;#039;[[You Keep Me Hangin’ On]]&amp;#039;&amp;#039; (August 1966) von [[Vanilla Fudge]] (Mai 1967) gegenüber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letztgenannte Musiktitel ist ein Beispiel dafür, wie stark ein Arrangement zur Veränderung des Originals beitragen kann. Im Ultrasonic-Studio entstand mit Vanilla Fudge in nur einem [[Take (Musik)|Take]] eine epische Version des Supremes-Hits. Während sich Coverversionen häufig stark an das Original anlehnen, war in diesem Fall jedoch das Original kaum noch wiederzuerkennen. Das in Mono aufgenommene Stück wurde auf 6:47 min ausgedehnt und auf [[Zeitlupe]]ntempo verlangsamt, denn das ursprüngliche Tempo wurde auf die Hälfte reduziert. Der [[psychedelisch]]e Sound mit einer neoklassischen [[Orgel]]partitur und [[Sitar]]-Passagen verfremdet das Original bis zur Unkenntlichkeit. Die auf 2:50 min verkürzte Single-Fassung erschien am 2. Juni 1967 und erregte weltweites Aufsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Arrangeure der Popmusik waren [[Leiber/Stoller]], [[Jack Nitzsche]], [[Phil Spector]], [[George Martin]] oder [[Todd Rundgren]]. Das Beispiel des [[Musikproduzent]]en George Martin zeigt, dass die Aufgaben zwischen Musikproduzent und Arrangeur in der kommerziellen Musik oft fließend sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
Das Arrangement soll dem Zuhörer eine weitere Variante der Interpretation des Originals nahebringen. Es kann andere Hörerkreise erschließen, wenn es im Vergleich zum Original einen anderen Musikstil präsentiert wie etwa &amp;#039;&amp;#039;[[Puttin’ on the Ritz]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Taco Ockerse|Taco]] (September 1982) gegenüber [[Leo Reisman]]s Original (Januar 1930). Aus kommerziellen Gründen wird ein im Original durchgefallener Song mit Hilfe eines attraktiveren Arrangements [[hitparade]]nfähig umgestaltet, so wie bei [[Chubby Checker]]s Version von &amp;#039;&amp;#039;[[The Twist]]&amp;#039;&amp;#039;, dessen Original von [[Hank Ballard]] (November 1958) stammte. Checkers Version wies derart frappierende Ähnlichkeiten mit dem Original auf, dass Hank Ballard beim Radiohören dachte, es sei sein Stück.&amp;lt;ref&amp;gt;Fred Bronson: &amp;#039;&amp;#039;The Billboard Book of Number One Hits&amp;#039;&amp;#039;. 1985, S. 74&amp;lt;/ref&amp;gt; Checkers Version war identisch in Tonhöhe, Rhythmus und Gesang. Während das Original – zumal [[B-Seite]] – unterging, entwickelte sich Checkers Coverversion zum [[Millionenseller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arrangement verleiht dem Musikstück seinen prägenden Charakter, der zum Wiedererkennungswert beitragen kann. Durch ein Arrangement kann die vom Komponisten vorgegebene Struktur einer Komposition simpler oder komplexer ausgestaltet werden. Das Arrangement ist das zentrale Stilmittel der Pop- und Rockmusik. „Der Arrangeur ist das wichtigste Bindeglied zwischen einem Komponisten und dessen Komposition und den Musikern bzw. den Orchestern, die diese Musikstücke aufführen oder aufnehmen. Seine Aufgabe besteht also darin, eine bereits existierende Komposition für jede Art von Besetzung und in jeder Stilistik bearbeiten zu können.“&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Keller, Markus Fritsch: &amp;#039;&amp;#039;Arrangieren und Produzieren&amp;#039;&amp;#039;. 1995, S. 45&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird insbesondere bei [[Elektronische Musik|elektronischer]] und Popmusik unter dem Arrangement mitunter auch ein Teil der Bearbeitung gezählt, welcher streng genommen eher als Teil der Komposition gesehen wird bzw. einem [[Remix]] nahekommt. Als Arrangeur ist oft jemand angegeben, der bei einer bereits fertigen Aufnahme noch einmal am Aufbau des Musikstückes gearbeitet hat. Die verschiedenen Tätigkeiten sind mitunter nicht ganz klar voneinander abzugrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzungen ==&lt;br /&gt;
Mit dem Arrangement ist also nicht die [[Instrumentation]] an sich gemeint, sondern vielmehr die individuelle, künstlerische Art und Prägung der Aufführung durch die jeweiligen Interpreten. [[Transkription (Musik)|Transkription]] ist lediglich die Umschreibung von einer [[Note (Musik)|Notenschrift]] in eine andere oder die Übertragung von akustisch wahrgenommener Musik in eine Notenschrift, so dass hier die für ein Arrangement wichtigen gestalterischen Aspekte fehlen. &amp;#039;&amp;#039;Head Arrangements&amp;#039;&amp;#039; sind die zwischen Musikern vor der Aufführung abgesprochenen Gestaltungen eines Musikstückes, ohne dass diese in Noten festgehalten werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Wölfer: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Jazz&amp;#039;&amp;#039;, 1993, S. 212.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei wird die Reihenfolge der Soli oder das Wechselspiel zwischen [[Rhythmusgruppe|Rhythmus-]] und [[Melodiegruppe]] festgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich um spontane, meist im Jazz zu findende Gestaltungen, die auch für den Memphis-Soul charakteristisch waren. Zwar sind in der Musik die Wiederholungen von einzelnen Phrasen nichts Besonderes und finden im [[Refrain]] einen zentralen Baustein, doch gibt es Musikstile, die eine intensive Wiederholung einzelner Fragmente präsentieren. Dieses &amp;#039;&amp;#039;repetitive Arrangement&amp;#039;&amp;#039; ist typisch im [[Country Blues]], [[Mambo]], [[Salsa (Musik)|Salsa]] und [[Techno]]. Im Jazz spricht man von &amp;#039;&amp;#039;Live-Arrangement&amp;#039;&amp;#039;, wenn die Verteilung der Aufgaben unter den Mitspielenden erst kurz vor oder sogar erst während der Aufführung mündlich oder auf Zeichen erfolgt. Dazu müssen das Hauptthema und die Harmoniefolge allen Musikern bekannt sein. Die [[Tutti]]-Abschnitte sowie zusätzliche gewünschte Effekte muss der [[Bandleader]] vorab erläutern oder einstudieren, sie liegen (seit den 1920er Jahren) deshalb als Partitur vor. Die Solo-Teile können dann von einzelnen Musikern improvisierend gestaltet werden, wobei in besseren Arrangements auch diesen Teilen jeweils vollständige Partituren zugrunde liegen, die im Verlauf eine thematisch rhythmische Entwicklung aufweisen und die Veränderung von Solist zu Solist in die Gesamtentwicklung des Stücks musikalisch einbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsfragen ==&lt;br /&gt;
Das neue Arrangement eines [[Musikwerk (Urheberrecht)|Musikwerkes]] ist stets abhängige [[Bearbeitung (Urheberrecht)|Bearbeitung]] nach {{§|3|urhg|juris}} UrhG oder – bei fehlender [[Schöpfungshöhe]] des Arrangements – eine abhängige &amp;#039;&amp;#039;andere Umgestaltung&amp;#039;&amp;#039; im Sinne von {{§|23|urhg|juris}} UrhG.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Homann: &amp;#039;&amp;#039;Praxishandbuch Musikrecht&amp;#039;&amp;#039;. 2006, [http://books.google.de/books?id=-e_gyu7TRXsC&amp;amp;pg=PT33&amp;amp;lpg=PT33&amp;amp;dq=bgh+arrangement+musik&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=PHYCnhmf0G&amp;amp;sig=Tqfm6y7iYP2POud3QuJK8LB8sSM&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=edXTUszOCsqUtAbE34CACg&amp;amp;ved=0CGMQ6AEwCQ#v=onepage&amp;amp;q=bgh%20arrangement%20musik&amp;amp;f=false S. 63]&amp;lt;/ref&amp;gt; In beiden Fällen ist die Einwilligung des Originalkomponisten erforderlich. Das individuelle Arrangement eines Musikwerkes ist schutzfähig, wenn der Arrangeur durch den Einsatz von Stilmitteln etwas Eigenschöpferisches schafft.&amp;lt;ref&amp;gt;BGH GRUR 1991, 533, 535 Brown Girl II&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem klassischen Arrangement spricht die [[Rechtsprechung]] eine schöpferische Eigenart nur zu, sofern das Arrangement über das rein handwerkliche Anwenden musikalischer Lehren hinausgeht.&amp;lt;ref&amp;gt;BGH GRUR 1981, 267, 268 – Dirlada&amp;lt;/ref&amp;gt; Da ein Arrangement begrifflich an einem bereits bestehenden und geschützten Werk vorgenommen wird, ist der Arrangeur als ein Bearbeiter im Sinne von § 3 UrhG anzusehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Homann: &amp;#039;&amp;#039;Praxishandbuch Musikrecht&amp;#039;&amp;#039;. 2006, S. 19&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei [[Gemeinfreiheit|gemeinfreien]] Musikwerken im Bereich der [[U-Musik]] wird nicht mehr ihr ursprünglicher Komponist angegeben, sondern ihr Arrangeur. Rechtsansprüche der Arrangements werden durch die [[Gema]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Markus Fritsch]], Peter Kellert: Arrangieren und Produzieren. Leu Verlag, ISBN 3-928825-22-4.&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Kaiser (Musiktheoretiker)|Ulrich Kaiser]], Carsten Gerlitz: &amp;#039;&amp;#039;Arrangieren und Instrumentieren, Barock bis Pop.&amp;#039;&amp;#039; Kassel 2005, ISBN 3-7618-1662-6.&lt;br /&gt;
* George T. Simon: &amp;#039;&amp;#039;Die Goldene Ära der Bigbands&amp;#039;&amp;#039;. hannibal Verlag, ISBN 3-85445-243-8.&lt;br /&gt;
* David Baker: &amp;#039;&amp;#039;Arranging &amp;amp; Composing, For the Small Ensemble: Jazz, R&amp;amp;B, Jazz-Rock&amp;#039;&amp;#039;. alfred, komplette Anleitung von der Melodie über Harmonisierung bis hin zur sechsstimmigen Partitur.&lt;br /&gt;
* Paul Wiebe: &amp;#039;&amp;#039;Bläser arrangieren&amp;#039;&amp;#039;. Wizoobooks Verlag, 2007, ISBN 978-3-934903-61-6.&lt;br /&gt;
* Achim Brochhausen: &amp;#039;&amp;#039;Arrangement Pop/Jazz/Rock&amp;#039;&amp;#039;. audio-workshop Fachskript, [http://www.audio-workshop.de/daten/arrangement_teaser.pdf Leseprobe] (PDF; 447&amp;amp;nbsp;kB) &amp;lt;!-- ohne ISBN --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Paul Wiebe: &amp;#039;&amp;#039;Streicher arrangieren&amp;#039;&amp;#039;. Wizoobooks Verlag, 2009, ISBN 978-3-934903-70-8 – Wege zum perfekten Orchestersatz am Computer.&lt;br /&gt;
* [[Andreas N. Tarkmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Arrangieren für Kammermusikensembles&amp;#039;&amp;#039;. Staccato-Verlag, Düsseldorf 2010, ISBN 978-3-932976-34-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4285138-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arrangement und Instrumentation| ]]&lt;/div&gt;</summary>
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