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	<title>Arpeggio - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T06:10:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arpeggio&amp;diff=116918&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Drucker03: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2025-11-26T20:53:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Arpeggio example.svg|alternativtext=|mini|Notation und Ausführung]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arpeggio&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Mehrzahl: &amp;#039;&amp;#039;Arpeggios oder Arpeggien&amp;#039;&amp;#039;;&amp;lt;ref&amp;gt;Duden: [https://www.duden.de/rechtschreibung/Arpeggio Arpeggio].&amp;lt;/ref&amp;gt; spanisch &amp;#039;&amp;#039;arpegio&amp;#039;&amp;#039;) ist der musikalische Fachbegriff für einen [[Akkord]], bei dem die einzelnen [[Ton (Musik)|Töne]] nicht gleichzeitig einsetzen, sondern in kurzen Abständen nacheinander. Man spricht dann von einem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;arpeggierten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gebrochenen Akkord&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition und Klang ==&lt;br /&gt;
Das Wort leitet sich von &amp;#039;&amp;#039;arpa&amp;#039;&amp;#039;, italienisch für &amp;#039;&amp;#039;[[Harfe]]&amp;#039;&amp;#039;, ab und bedeutet, der Akkord soll wie auf einer Harfe, ein Ton nach dem anderen, gespielt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Notation ==&lt;br /&gt;
Wenn das Arpeggio nicht ausgeschrieben, d.&amp;amp;nbsp;h. in exakten [[Notenwert]]en notiert ist, wird es durch eine senkrechte Schlangenlinie kurz vor dem zu arpeggierenden Akkord gekennzeichnet (vgl. Abb. oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In exakten Notenwerten bzw. als vertikaler Akkord niedergeschriebene Arpeggios werden meist von unten nach oben gespielt. Von oben nach unten dagegen ist bei diesen eng-geschichteten Akkorden eher seltener anzutreffen. Aus letzterem Grund sind von oben nach unten zu spielende Arpeggios deswegen auch normalerweise ebenfalls mit einem Pfeil zur Anzeige der Richtung des Arpeggios (vom höchsten zum tiefsten Ton bzw. umgekehrt) ausgestattet. Teilweise aber gibt es auch Pfeile bei der Standardrichtung, um sicherzugehen, dass der Akkord auch richtig interpretiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem zweigeteilten, mit einer [[Notensystem (Musik) #Akkolade|Akkolade]] zusammengefassten Notensystem, ist das durch eine geschlängelte Linie notierte Arpeggio entweder über beide Systeme reichend (siehe Beispiel oben rechts), oder jedes System erhält eine eigene Linie. Bei der ersten Variante wird sich normalerweise vom niedrigsten bis zum höchsten Ton „hochgearbeitet“ (also etwa vom [[Bassschlüssel|Bass-]] zum [[Violinschlüssel]]), bei der zweiten erklingt das Arpeggio simultan, daher zweistimmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Arpeggios sind eine einfache und sehr wirkungsvolle Art für progressive [[Diminution]] (Akkordvariationen mit zunehmend kleineren Notenwerten) und können so sehr gut zur Belebung eines Musikstückes dienen. Es gibt daher viele Stücke, die sich hauptsächlich aus Arpeggios zusammensetzen, zum Beispiel das&amp;amp;nbsp;C-Dur-Präludium aus dem&amp;amp;nbsp;[[Das Wohltemperierte Klavier|WTK]] Band&amp;amp;nbsp;1 von [[Johann Sebastian Bach|Bach]], das Ges-Dur-[[Impromptu]] von [[Franz Schubert|Schubert]], auch viele „Show[[etüde]]n“ des&amp;amp;nbsp;19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, wie die&amp;amp;nbsp;C-Dur-Etüde von [[Frédéric Chopin|Chopin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|2=Der folgende Absatz}}&lt;br /&gt;
Im weiteren Sinne bedeutet „arpeggiert“ oder „arpeggiando“ eine Form der [[Begleitung (Musik)|Begleitung]] im [[Tonsatz]]: Die Begleitung wird nicht nur von eigenständigen [[kontrapunkt]]ischen [[Stimme (Musik)|Stimme]]n geleistet und besteht auch nicht aus [[Homophonie (Musik)|homophonen]] Begleitakkorden, sondern aus in Achtel- oder Sechzehntelfolgen, oft auch [[Punktierung (Musik)|punktiert]], aufgespaltenen Akkorden. Erreicht wird dadurch eine größere Ereignisdichte in der Begleitung und damit ein dichter wirkender Tonsatz. Diese Form der Begleitung war besonders in der [[Vorklassik]] beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Arpeggio gehörte ursprünglich, wie zum Beispiel der [[Triller (Musik)|Triller]], zu den musikalischen [[Verzierung (Musik)|Verzierungen]], die nicht vom Komponisten festgeschrieben, sondern dem Geschmack und Können des Musikers überlassen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Einordnung folgt Heinichen, der dazu u. a. schreibt: &amp;#039;&amp;#039;Die 3te Arth dergenigen Manieren, so von unsern eigenen Einfällen dependieren, waren die Harpeggiaturen,&amp;#039;&amp;#039; [...]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;#039;&amp;#039; (Der General-Bass in der Composition (1728))&amp;lt;/ref&amp;gt; Um&amp;amp;nbsp;1500 sind erste Andeutungen von Verzierungen durch Zeichen belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Renaissance&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Das Arpeggio diente, neben der Verzierung, insbesondere der Klangverlängerung auf Akkordinstrumenten mit kurzer Klangdauer (Tasteninstrumente, wie [[Virginal]]e, [[Cembalo|Cembali]] etc., sowie [[Laute]], [[Gitarre]], [[Harfe]] und später [[Theorbe]]). Auch auf [[Streichinstrument]]en, wie der in der alten Musik bedeutenden [[Viola da gamba|Gambe]], war es verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Barock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Barockmusik|Barock]] gewann das Arpeggio insbesondere in der [[Generalbass]]praxis Bedeutung. Diese Möglichkeit der durch den Spieler hinzugefügten Verzierung findet durch die gesamte Epoche in diversen Lehrwerken Erwähnung.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Arpeggio#Literatur|Literatur]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Auschnitt aus &amp;quot;Marques des Agrements erleuer signification&amp;quot;.jpg|alternativtext=Abbreviatur für Arpeggien: schräger Strich durch den Notenhals. Bei Arpeggien / autre von oben am oberen Notenhals, bei Arpeggien / autre von unten am unteren Notenhals.|mini|155x155px|Ausschnitt aus &amp;#039;&amp;#039;Marques des&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Agrements erleur signification&amp;#039;&amp;#039; in Jean-Henri d&amp;#039;Angleberts &amp;#039;&amp;#039;Pièces de clavecin&amp;#039;&amp;#039; (1689).]]&lt;br /&gt;
Auch in Werken für obligate Akkordinstrumente sind ausnotierte, ab dem 18. Jahrhundert auch in Abbreviaturen festgehaltene, oder durch den Spieler hinzugefügte Arpeggios zu finden. Als Abbreviatur findet sich in verschiedenen Verzierungstabellen ein Strich am Notenhals.&amp;lt;ref&amp;gt;Neben der dargestellten Tabelle von d&amp;#039;Anglebert findet sie sich beispielsweise in der Kopie Johann Sebastian Bachs (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:D%27Anglebert-Bach.png).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er kann auch die Richtung des Arpeggio angeben. [[Gaspar Sanz]] verwendete eine dünne Linie zwischen zwei Punkten (÷).&amp;lt;ref&amp;gt;Jerry Willard (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The complete works of Gaspar Sanz.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, Amsco Publications, New York 2006 (Übersetzung der Originalhandschrift durch Marko Miletich), ISBN 978-0-8256-1695-2, Band 1, S. 23 (&amp;#039;&amp;#039;Ninth Rule: To Play String by String (Arpeggio)&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Robert de Visée]] nannte den gebrochenen Akkord &amp;#039;&amp;#039;separer&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
[[Datei:Johann Sebastian Bach - Chaconne for violin alone.ogg|mini|[[Johann Sebastian Bach]] - Chaconna für Violine solo ([[BWV 1004]])&amp;lt;ref&amp;gt;Selbiges Werkbeispiel findet sich auch im Lexikon Musik in Geschichte und Gegenwart (Dieter Gutknecht: Art. &amp;#039;&amp;#039;Verzierungen, Die Verzierungen, »Willkürliche Veränderungen«&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;MGG Online&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Laurenz Lütteken, Kassel, Stuttgart, New York 2016ff., zuerst veröffentlicht 1998, online veröffentlicht 2016).&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Des Weiteren sind auf anderen Instrumenten auch Arpeggios zu finden. Beispielhaft insbesondere für Streichinstrumente sind hier die [[Sonaten und Partiten für Violine solo]] von [[Johann Sebastian Bach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spätere Entwicklungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Entwicklung in Richtung genauerer Notation im 18. und 19. Jahrhundert verlor das durch den Spieler hinzugefügte Arpeggio langsam an Bedeutung. Ähnliche, vor allem notierte Formen, wie beispielsweise den [[Alberti-Bass]] oder auch ausnotierte Arpeggios, gab es jedoch fortwährend. So sind die Kleine Studie, Nr. 14 aus Schumanns Album für die Jugend oder In der Weiterentwicklung der Notation kam in der Mitte des 19. Jahrhunderts die unter [[Arpeggio#Notation|Notation]] zu findende Schreibweise auf, verbreitete sich jedoch erst am folgenden Jahrhundertübergang in der praktischen Notation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Moderne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jüngerer Zeit kombinierten [[E-Gitarre|E-Gitarristen]] zum Erzielen höherer Spielgeschwindigkeiten häufig das Arpeggio mit der Anschlagstechnik [[Sweep Picking|Economy Picking (Sweeping)]]. In der [[elektronische Musik|elektronischen Musik]], etwa bei [[Synthesizer]]n, wird ein [[Arpeggiator]] eingesetzt, um ein Arpeggio aufzuzeichnen, das dann mit einem Anschlag oder Signal abgespielt werden kann.[[Datei:Generic chiptune arpeggio.ogg|mini|Typisches Chiptune-Arpeggio]]&lt;br /&gt;
In der frühen [[Videospielmusik]] und dem daraus entstandenen [[Chiptune]] werden schnelle Arpeggios oftmals aufgrund der limitierten Anzahl an Soundkanälen eingesetzt und sind dadurch für viele Menschen zum akustischen Sinnbild dieser Genres geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dieter Gutknecht (Musikwissenschaftler)|Dieter Gutknecht]]: Artikel &amp;#039;&amp;#039;Verzierungen, Die Verzierungen, »Willkürliche Veränderungen«&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;MGG Online&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Laurenz Lütteken, Kassel, Stuttgart, New York 2016ff., zuerst veröffentlicht 1998, online veröffentlicht 2016.&lt;br /&gt;
* [[Johann David Heinichen]]: &amp;#039;&amp;#039;Der General-Bass in der Composition, Oder: Neue und gründliche Anweisung, Wie Ein Music-Liebender mit besonderm Vortheil, durch die Principia der Composition, nicht allein den General-Bass im Kirchen-, Cammer- und Theatralischen Stylô vollkommen, &amp;amp; in altiori Gradu erlernen; sondern auch zu gleicher Zeit in der Composition selbst, wichtige Profectus machen könne: Nebst einer Einleitung Oder Musicalischen Raisonnement von der Music überhaupt, und vielen besondern Materien der heutigen Praxeos.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 1728, S. 556ff. ([https://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10527257.html Digitalisat der BSB])&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Lindlar]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rororo-Musikhandbuch. In 2 Bänden.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Musiklehre und Musikleben&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;rororo&amp;#039;&amp;#039; 6167 &amp;#039;&amp;#039;rororo-Handbuch&amp;#039;&amp;#039;). Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1973, ISBN 3-499-16167-2, S.&amp;amp;nbsp;36f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Arpeggios}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4831777-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musizierpraxis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[it:Abbellimento#Arpeggio]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drucker03</name></author>
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