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	<title>Aron Friedmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T02:26:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aron_Friedmann&amp;diff=1390060&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Longino: Foto vom Grabdenkmal und Angabe zum Friedhof ergänzt</title>
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		<updated>2025-04-11T22:32:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Foto vom Grabdenkmal und Angabe zum Friedhof ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aron Friedmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[22. August]] [[1855]] [[Šakiai|Schaki]], [[Russisches Kaiserreich]]; gestorben [[9. Juni]] [[1936]] in [[Berlin]]) war [[Chasan (Kantor)|Chasan]] und Komponist [[Jüdische Musik|synagogaler Musik]], der vor allem in Berlin gewirkt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Friedmann kam 1877 nach [[Berlin]], um an der &amp;#039;&amp;#039;Jüdischen Lehrerbildungsanstalt&amp;#039;&amp;#039; zu studieren; u.&amp;amp;nbsp;a. war er dort Schüler des Komponisten [[Louis Lewandowski]]. Nachdem er 1882 eine Anstellung als Chasan an der [[Neue Synagoge (Berlin)|Neuen Synagoge]] erhalten hatte, konnte er 1883 sein Studium erfolgreich abschließen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedmann X 2.jpg|mini|Grab auf dem Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee]]&lt;br /&gt;
Als Chasan studierte Friedmann weiter an der [[Hochschule für die Wissenschaft des Judentums]] und gründete dort noch in seinem ersten Jahr den &amp;#039;&amp;#039;Akademischen Verein für jüdische Geschichte und Literatur&amp;#039;&amp;#039;. Über diesen Verein machte Friedmann unter anderem die Bekanntschaft mit [[David Cassel]] und [[Leopold Zunz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel dazu wirkte Friedmann zwischen 1883 und 1892 (erst als Schüler, später als Dozent) am [[Stern’sches Konservatorium|Stern’schem Konservatorium]] und arbeitete dort auch mit [[Friedrich Gernsheim]] zusammen. Ende 1892 betraute man Friedmann mit einem Lehrauftrag an der [[Preußische Akademie der Künste|königlichen Akademie der Künste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Musik machte er auch die Bekanntschaft mit dem Komponisten [[Martin Blumner]], der ihn als wichtiges Mitglied an die von ihm geleitete [[Sing-Akademie zu Berlin|Sing-Akademie]] holte. Als zeitweiliger Vorsitzender des &amp;#039;&amp;#039;Allgemeinen Deutschen Kantorenvereins&amp;#039;&amp;#039; war er ein gern gehörter Berater der Sing-Akademie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1884 wurde Friedmann zum „Ersten Kantor“ befördert und 1907 verlieh man ihm den Titel „königl. Musikdirektor“. Den Höhepunkt seiner Karriere erreichte er 1914 mit der Ernennung zum „Oberkantor“. Ab 1923 legte er seine Ämter nach und nach nieder und zog sich ins Privatleben zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Abhandlung „Der synagogale Gesang“ (1908) ist eines der ersten Werke der modernen Forschung zur Musik der Synagoge im [[Aschkenasim|aschkenasischen]] Raum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hsozkult.de/journal/id/z6ann-107248 |titel=Aus dem Editorial |werk=[[PaRDeS]] 20 |datum=2014 |abruf=2025-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedmann fand seine letzte Ruhestätte auf dem [[Jüdischer Friedhof Berlin-Weißensee|Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee]] (Feld X 2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schir lischlomo. Chasanut für das ganze liturgische Jahr&amp;#039;&amp;#039; („[[Hohes Lied|Lied Salomos]]“). Berlin 1901.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Synagogale Gesänge. Eine Studie. Zum 100. Geburtstage Salomon Sulzer&amp;#039;s und 10. Todestage Louis Lewandowski&amp;#039;s (1904) nebst deren Bibliographien&amp;#039;&amp;#039;, dargestellt von Aron Friedmann, Haupt-Cantor der jüd. Gemeinde zu Berlin und Kgl. Musikdirektor. Zweite, vielfach erweiterte Auflage. Berlin, C. Boas, 1908&lt;br /&gt;
* Aron Friedmann 1908: &amp;#039;&amp;#039;Der Synagogale Gesang: Eine Studie&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Kessinger Publishing, printed on demand, ISBN 978-1-167-50540-9&lt;br /&gt;
* Leo Roth, Richard Campbell und Helmut Aris (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Synagogale Gesänge&amp;#039;&amp;#039;, fotomechanischer Nachdruck der Ausgabe 1908 mit Nachwort und Registern, Leipzig 1978, Edition Peters&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Denkschrift zum 200-jährigen Bestehen der [[Alte Synagoge (Berlin)|Berliner Alten Synagoge]]&amp;#039;&amp;#039;. 1914.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lebensbilder berühmter Kantoren&amp;#039;&amp;#039;. 1918–1928 (3 Bände).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre in Berlin. Memoiren&amp;#039;&amp;#039;. 1929&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walther Killy]] (Begr.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche biographische Enzyklopädie&amp;#039;&amp;#039;. Saur, München 1990.&lt;br /&gt;
* Philip V. Bohlman, Jüdische Volksmusik – eine mitteleuropäische Geistesgeschichte. Wien u.&amp;amp;nbsp;a. 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136572723|LCCN=no/2003/113098|VIAF=79256483}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Friedmann, Aron}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chasan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Synagogenmusik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russischer Emigrant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1855]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Friedmann, Aron&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=jüdischer Kantor und Komponist synagogaler Musik&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. August 1855&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Šakiai|Schaki]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Juni 1936&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Longino</name></author>
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