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	<title>Arnulf Priem - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arnulf_Priem&amp;diff=2512740&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kolja21: Normdaten überprüft</title>
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		<updated>2026-04-04T00:18:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten überprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arnulf Winfried Horst Priem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1948]]) ist ein deutscher [[Rechtsextremismus|Rechtsextremist]], der eine Reihe von Organisationen gründete. Er galt lange Jahre als Bindeglied zur [[Rocker]]- und zur [[Rechte Esoterik|rechten neuheidnischen]] Szene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Arnulf Priem wuchs in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] auf und wurde 1967 in [[Ost-Berlin]] zu zweieinhalb Jahren Haft wegen „[[Unzucht]]“ und „[[Kriegs- und Boykotthetze|staatsfeindlicher Propaganda]]“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Burkhard Schröder (Autor)|Burkhard Schröder]] |url=http://www.burks.de/artikel/040897.html |titel=Das Netz des Berliner Neonazi-Terrors |werk=[[die tageszeitung]] |datum=1998-08-04 |abruf=2012-12-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; verurteilt. 1968 [[Häftlingsfreikauf|kaufte ihn die Bundesrepublik]] frei. Er ließ sich in [[Freiburg im Breisgau]] nieder, wo er sich 1971 der [[Deutsche Volksunion|Deutschen Volksunion]] anschloss. 1976 kandidierte er als Listenkandidat für die [[Die Heimat|NPD]]. Seine erste eigene Organisation gründete er 1974&amp;lt;ref name=&amp;quot;bnr&amp;quot;&amp;gt;[[Anton Maegerle]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.bnr.de/artikel/aktuelle-meldungen/waffenfund-bei-altem-kameraden Waffenfund bei altem „Kameraden“].&amp;#039;&amp;#039; Website &amp;#039;&amp;#039;Blick nach rechts&amp;#039;&amp;#039;, 15. Juni 2012. Abgerufen am 11. August 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die [[Kampfgruppe Priem]]. Diese [[Wehrsportgruppe]], die Neonazis an der Waffe ausbildete, bestand bis 1984.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HR&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Thomas Grumke]], [[Bernd Wagner (Kriminalist)|Bernd Wagner]] |Titel=Personen: Arnulf Winfried Horst Priem |Sammelwerk=[[Handbuch Rechtsradikalismus]] |Verlag=Leske + Budrich |Ort=Opladen |Datum=2002 |ISBN=3-8100-3399-5 |Seiten=294–296}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Priem, der ein Image als [[Rocker]] pflegt, zog 1977 nach [[West-Berlin]] und schloss sich der [[NSDAP-Aufbauorganisation]] als „Aktionsführer“ an. Nach Waffen- und NS-Propagandafunden bei einer Hausdurchsuchung wurde er zu einer [[Bewährung (Deutschland)|Bewährungsstrafe]] verurteilt. Weitere Verurteilungen auf Bewährung folgten 1980 und 1982. 1980 war er Mitbegründer des [[Asgard-Bund]]es. 1984/85 war er wegen des Hissens einer [[Hakenkreuzfahne]] auf der Berliner Siegessäule inhaftiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=13686660 |Titel=Vereine – Bewaffnete Haufen |Jahr=1994 |Nr=39}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1987 gründete er die Jugendabteilung [[Wotans Volk]]. Diese war eng mit der [[Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front]] verbunden. Jährlich erschien der [[Nordisch-Germanischer Jahrweiser|Nordisch-Germanische Jahrweiser]], ein Kalender mit Hinweisen auf „Ariertage“, heidnisches Brauchtum und Verherrlichung des [[Nationalsozialismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.apabiz.de/archiv/material/Profile/Asgard-Bund.htm apabiz.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://antifa.sfa.over-blog.com/article-neugermanisch-heidnische-gruppen-40233410.html antifa.sfa.over-blog.com]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er kandidierte bei der [[Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 1989]] für die [[Freiheitspartei (Berlin)|Freiheitspartei]], einen Zusammenschluss verschiedener rechtsextremer Politiker.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit des [[Berliner Mauerfall]]s und der [[Deutsche Wiedervereinigung|Deutschen Wiedervereinigung]] unterstützte Priem [[Michael Kühnen]], zu dem er seit den 1970ern Kontakt hatte. Als Neonaziführer etablierte er sich zunächst in der [[Nationale Alternative|Nationalen Alternative]] und wurde 1992 Landesvorsitzender der [[Deutsche Alternative|Deutschen Alternative]]. Er war außerdem Mitglied im Rockerclub [[Vandalen – Ariogermanische Kampfgemeinschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Deutscher Bundestag]] |Titel=Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke und der weiteren Abgeordneten der PDS: Entwicklung der militanten Neonazi-Strukturen |Sammelwerk=Drucksache 13/387 |Datum=1995-02-02 |Online=http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/13/003/1300387.asc}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tod von Kühnen übernahm er eine Führungsposition in der Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front, wurde jedoch 1994 verhaftet und 1995 zu dreieinhalb Jahren Haft wegen diverser Waffenfunde, Verunglimpfung des Staates und „Bildung eines bewaffneten Haufens“ verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Rechtsextremist Arnulf Priem angeklagt / Mehrjährige Haftstrafe erwartet: Neonazi-Führer lagerte Sprengstoff |Sammelwerk=[[Berliner Zeitung]] |Datum=1995-02-16 |Online=http://www.berliner-zeitung.de/newsticker/rechtsextremist-arnulf-priem-angeklagt---mehrjaehrige-haftstrafe-erwartet-neonazi-fuehrer-lagerte-sprengstoff,10917074,8915280.html |Abruf=2012-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Neonazi verurteilt |Sammelwerk=[[Berliner Zeitung]] |Datum=1995-05-24 |Online=http://www.berliner-zeitung.de/archiv/berlin-und-die-mark-neonazi-verurteilt,10810590,8959130.html |Abruf=2012-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er galt während des Prozesses fälschlicherweise als „Verräter“ und verlor so zeitweise seine Reputation in der rechtsextremen Szene. Nach Verbüßung seiner Haftstrafe konzentrierte er sich eigenen Angaben nach auf seine [[Zucht#Tierzucht|Hühnerzucht]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HR&amp;quot; /&amp;gt; Es gab Berichte, dass er wie früher auf [[Flohmarkt|Flohmärkten]] mit Nazi-[[Devotionalie]]n handele. Am 1. Oktober 2011 war er Redner auf einer von der Neonazi-Kameradschaft Hamm organisierten Demonstration.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://nrwrex.wordpress.com/2011/06/06/ham-neonazi-%E2%80%9Eoriginal%E2%80%9C-aus-der-reichshauptstadt/ nrwrex.wordpress.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.logr.org/demohamm/kontakt/ |text=logr.org |wayback=20101024183955 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2012 wurde Priems Wohnung in [[Berlin-Moabit]] durchsucht. Dabei beschlagnahmte die Polizei zwei scharfe [[Maschinenpistole]]n, einen [[Revolver]], zwei [[Luftdruckwaffe|Luftdruck-Pistolen]] und eine [[Softairwaffe]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Kopietz |url=https://www.berliner-zeitung.de/berlin/waffenfund-in-wohnung-razzia-bei-berliner-neonazi-arnulf-priem,10809148,16385366.html |titel=Razzia bei Berliner Neonazi Arnulf Priem |hrsg=[[Berliner Zeitung]] |datum=2012-06-14 |abruf=2021-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Juli 2021 kam es zu einer erneuten Hausdurchsuchung. Anlass war ein Siegelring mit Hitler-Motiv, den Priem in einer 2020 gesendeten ARD-Dokumentation zeigte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Julius Geiler |url=https://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/razzia-in-berlin-pankow-einsatzhundertschaft-und-sek-durchsuchen-haus-von-arnulf-priem/27386482.html |titel= Einsatzhundertschaft und SEK durchsuchen Haus von Arnulf Priem |hrsg=[[Tagesspiegel]] |datum=2021-07-02|abruf=2021-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Arnulf Priem galt bis zu seiner Verurteilung 1995 als einer der wichtigsten Neonaziführer und als eine der „‚schillerndsten‘ Randfiguren im deutschen Rechtsextremismus“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HR&amp;quot; /&amp;gt; Als [[Michael Kühnen|Kühnen]]-Getreuer, NSDAP-AO-Mitglied und durch die Gründung zahlreicher [[Neuheidentum|neuheidnischer]] Splittergruppen gilt er als einer der Wegbereiter einer [[Rechte Esoterik|Rechten Esoterik]] und der Verschmelzung mit der Rocker-Szene.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Burkhard Schröder (Autor)|Burkhard Schröder]] |url=http://www.burks.de/artikel/040897.html |titel=Das Netz des Berliner Neonazi-Terrors |hrsg=Burks.de |abruf=2012-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der ehemalige Neonazi [[Kay Diesner]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=8671487 |Titel=Lebende Zeitbomben |Jahr=1997 |Nr=10 |Seiten=33–34}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der bekannte Szene-Aussteiger [[Ingo Hasselbach]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ingo Hasselbach]]/[[Winfried Bonengel]] |Titel=Die Abrechnung. Ein Neonazi steigt aus |Auflage=2. |Verlag=Aufbau Verlag |Datum=2001 |ISBN=3-7466-7036-5 |Seiten=110–112}}&amp;lt;/ref&amp;gt; unterhielten Verbindungen zu Priem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1280473533|VIAF=2997167625760603660008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Priem, Arnulf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rocker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Neopaganismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-AO-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GdNF-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Priem, Arnulf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Priem, Arnulf Winfried Horst (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtsextremist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1948&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kolja21</name></author>
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