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	<title>Arnulf Baumann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T20:47:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arnulf_Baumann&amp;diff=1171793&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Murli: lf.</title>
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		<updated>2026-02-24T16:27:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Baumann Arnulf Rede.jpg|mini|Arnulf Baumann hinter dem Wappen der [[Bessarabiendeutsche]]n]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arnulf Baumann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. April]] [[1932]] in [[Wessela Dolyna (Bolhrad)|Klöstitz]]/[[Bessarabien]], heute [[Wessela Dolyna (Bolhrad)|Wessela Dolyna]]/[[Ukraine]]; † [[22. Mai]] [[2022]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://trauer-anzeigen.de/traueranzeige/arnulf-baumann Traueranzeige]&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Wolfsburg]]) war ein evangelischer [[Geistlicher]] mit [[bessarabiendeutsche]]r Herkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Arnulf Baumann wurde als Kind von [[Immanuel Baumann (Pfarrer)|Immanuel Baumann]] und seiner Ehefrau Else, geb. Schulz, in [[Bessarabien]] geboren. Sein Vater war Pastor und wurde später als Oberpastor der oberste evangelische Geistliche der Bessarabiendeutschen. Seine Mutter hatte das Evangelisch-deutsche Mädchenlyzeum in [[Bessarabske|Tarutino]] besucht. Er entstammt damit dem Milieu der in Bessarabien sehr dünnen Schicht des [[Bildungsbürgertum]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Geburtsort ist die Siedlung Klöstitz in Bessarabien, das in dieser Zeit zu Rumänien gehörte. Sie wurde 1815 von deutschen Auswanderern gegründet und hatte 1940 etwa 3.300 Bewohner. Nach der [[Bessarabiendeutsche#Umsiedlung Herbst 1940|Umsiedlung der Bessarabiendeutschen 1940]] kam er mit seinen Eltern in ein Umsiedlungslager in Deutschland und von dort 1941 in das von Deutschland eroberte [[Wartheland]] in Polen. Die Familie lebte im Pfarrhaus in [[Konin an der Warthe|Konin]], wo der Vater als Ansiedlerpastor und [[Superintendent]] deutsche Umsiedler aus Bessarabien in ihrem neuen Ansiedlungsgebiet betreute. In Konin besuchte Arnulf Baumann das Gymnasium. Als im Januar 1945 die Ostfront infolge eines sowjetischen Großangriffs zusammenbrach, flüchtete die Familie nach Deutschland und trennte sich vorübergehend. Das Abitur legte er nach dem Krieg in [[Alfeld (Leine)|Alfeld]] in Niedersachsen ab. Danach studierte er [[Evangelische Theologie]] sowie Geschichte in Erlangen, Tübingen, Heidelberg und Göttingen. Seit 1951 war er Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft der Bubenreuther]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Arnulf Baumann: &amp;#039;&amp;#039;Ketzerhüte für Andersdenkende&amp;#039;&amp;#039;? In: &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaftliche Blätter]]&amp;#039;&amp;#039;, 76. Jg. (Mai 1961), H. 5, S. 134–135.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den USA studierte er ein Semester Theologie. In Kanada betreute Baumann 1956 und 1957 vier evangelische Gemeinden. Seine Ehefrau lernte er während seiner Tätigkeit für die [[Evangelische Akademie Loccum]] kennen. Zeitweise war er als wissenschaftlicher Assistent an der theologischen Fakultät in [[Münster]] tätig. Zwischen 1971 und 1976 war er Referent des [[Landesbischof]]s der [[Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers|Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers]]. Von 1976 bis 1997 leitete er das [[Diakonisches Werk|Diakonische Werk]] in [[Wolfsburg]]. Dabei stand er zeitweise vier Alten- und Pflegeheimen, einem Altenerholungsheim und zwei Altenpflegeschulen mit 530 Mitarbeitern vor. In dieser Funktion engagierte er sich für die [[Spätaussiedler]]betreuung durch Integrationsarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arnulf Baumann war verheiratet und hat Kinder. Er lebte in Wolfsburg. Er war Herausgeber der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Friede über Israel&amp;#039;&amp;#039; und war Mitarbeiter der &amp;#039;&amp;#039;Evangelischen Zeitung Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039; für Kircheneinrichtungen im Bereich Wolfsburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bessarabiendeutsches Engagement ==&lt;br /&gt;
Erst in späteren Lebensjahren übernahm Arnulf Baumann intensiv ehrenamtliche Tätigkeiten für die [[Bessarabiendeutsche]]n. Damit führte er das Wirken seines Vaters Immanuel Baumann nach dessen Tod 1974 fort, um das kulturelle Erbe der bessarabiendeutschen Bevölkerungsgruppe in Deutschland zu bewahren. Bereits seit 1968 war Arnulf Baumann Herausgeber der &amp;#039;&amp;#039;Kirchlichen Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; als Beilage des &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungsblattes der Bessarabiendeutschen&amp;#039;&amp;#039;. 1977 wurde er Bundesvorsitzender des [[Hilfskomitee der Evangelisch-lutherischen Kirche aus Bessarabien|Hilfskomitees der Evangelisch-lutherischen Kirche aus Bessarabien]]. Seit 1999 war er Mitherausgeber des jährlich erscheinenden &amp;#039;&amp;#039;Heimatkalenders der Bessarabiendeutschen&amp;#039;&amp;#039;. Seit der Gründung des [[Bessarabiendeutscher Verein|Bessarabiendeutschen Vereins]] 2006 war Baumann stellvertretender Vorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* als Herausgeber: &amp;#039;&amp;#039;Was jeder vom Judentum wissen muß&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Gütersloher Taschenbücher Siebenstern&amp;#039;&amp;#039; 1063). Mohn, Gütersloh 1983, ISBN 3-579-01063-8 (8., überarbeitete Auflage. (= &amp;#039;&amp;#039;Gütersloher Taschenbücher Siebenstern. GTB-Sachbuch&amp;#039;&amp;#039; 788). ebenda 1997, ISBN 3-579-00788-2).&lt;br /&gt;
* als Herausgeber: &amp;#039;&amp;#039;Luthers Erben und die Juden. Das Verhältnis lutherischer Kirchen Europas zu den Juden.&amp;#039;&amp;#039; Lutherisches Verlagshaus, Hannover 1984, ISBN 3-7859-0497-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spätaussiedler in Wolfsburg. Herkunft – Integration – Perspektiven&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Texte zur Geschichte Wolfsburgs.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 17, {{ZDB|236595-9}}). Stadtarchiv Wolfsburg, Wolfsburg 1988.&lt;br /&gt;
* als Herausgeber: &amp;#039;&amp;#039;Ausgegrenzt. Schicksalswege „nichtarischer“ Christen in der Hitlerzeit&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schalom-Bücher.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3). Lutherisches Verlagshaus, Hannover 1992, ISBN 3-7859-0619-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Deutschen aus Bessarabien.&amp;#039;&amp;#039; Hilfskomitee der Evangelisch-Lutherischen Kirche aus Bessarabien, Hannover 2000, ISBN 3-9807392-1-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neuaufbruch in einer Zeit der Krisen – Wartburgfest und Reformationsjubiläum&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Harald Lönnecker]], [[Klaus Malettke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;200 Jahre Wartburgfest. 18. Oktober 1817 – 18. Oktober 2017. Studien zur politischen Bedeutung, zum Zeithintergrund und zum Fortwirken der Wartburgfeier.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Darstellungen und Quellen zur Geschichte der deutschen Einheitsbewegung im 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Band 22), [[Universitätsverlag Winter]], Heidelberg 2019, ISBN 978-3-8253-4616-4, S. 111–123.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Bundesverdienstkreuz]] am Bande (1993)&lt;br /&gt;
* [[Kronenkreuz]] in Gold des [[Diakonisches Werk|Diakonischen Werkes]] der EKD (1997)&lt;br /&gt;
* Silberne Ehrennadel der [[Landsmannschaft der Deutschen aus Russland]] (1997)&lt;br /&gt;
* Ehrenmitgliedschaft der [[Franz Delitzsch|Franz-Delitzsch]]-Gesellschaft (2005)&lt;br /&gt;
* Goldene Ehrennadel des [[Bessarabiendeutscher Verein|Bessarabiendeutschen Vereins]] (2007)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Mitteilungsblatt des Hilfskomitees der Evangelisch-lutherischen Kirche aus Bessarabien und der Landsmannschaft der Bessarabiendeutschen vom 18. März 1982 und vom 19. März 1992&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1029595275}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1029595275|LCCN=n85124178|VIAF=52274812}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Baumann, Arnulf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertriebenenfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wolfsburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Kronenkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bessarabiendeutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Baumann, Arnulf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geistlicher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. April 1932&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Klöstitz, [[Bessarabien]], heute [[Wessela Dolyna (Bolhrad)|Wessela Dolyna]], [[Ukraine]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Mai 2022&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wolfsburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Murli</name></author>
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