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	<title>Arnsburger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T20:17:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:1|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Arnsburger07-3.jpg|mini|300px|Blätter und Trauben der weißen Rebsorte Arnsburger]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arnsburger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Rebsorte|Weißweinsorte]]. Sie ist eine [[Neuzüchtung]] aus [[Müller-Thurgau]] und [[Gutedel]], die 1939 durch [[Heinrich Birk]] an der [[Forschungsanstalt Geisenheim]] im [[Rheingau (Weinbaugebiet)|Rheingau]] erfolgte. Die ursprünglichen Angaben des Züchters, es handele sich um eine Kreuzung der beiden [[Riesling]]-Klone 88 und 64, konnten in der Zwischenzeit durch eine DNA-Analyse von Myles im Jahr 2011 widerlegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;“ Die Kreuzungseltern deutscher Rebenneuzüchtungen im Fokus – Was sagt der genetische Fingerabdruck”, von Erika Maul, Fritz Schumann, Bernd H.E. Hill, Frauke Dörner, Heike Bennek, Valérie Laucou, Jean-Michel Boursiquot, Thierry Lacombe, Eva Zyprian, Rudolf Eibach und Reinhard Töpfer;  in „Deutsches Weinjahrbuch 2013“ (64. Jahrgang) – Seite 128 bis 142, ISBN 978-3-8001-7783-7&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Jahr 1984 wurde der [[Sortenschutz]] erteilt. Im gleichen Jahr wurde der Arnsburger in die [[Sortenliste]] eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde nach dem [[Kloster Arnsburg]] in der [[Wetterau]] in Hessen benannt. Die Namensgebung ist eine [[Hommage]] an die Leistung des [[Zisterzienser]]-Ordens beim Weinbau in Deutschland. Neben einer bescheidenen Anbaufläche in Deutschland sind auch kleinere Anpflanzungen auf der Insel [[Madeira]] und in [[Italien]] bekannt. Im Jahr 2007 lag die bestockte Rebfläche in [[Neuseeland]] bei noch stagnierender Tendenz bei fünf [[Hektar]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.nzwine.com/assets/NZW_Stats_Annual_2007_Final_for_web.pdf | wayback=20081018034123 | text=New Zealand Winegrowers Statistical annual 2007}} (PDF; 375&amp;amp;nbsp;kB; englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rebsorte eignet sich aufgrund der geringen Anfälligkeit für die Grauschimmelfäule [[Botrytis cinerea]] und der rieslingähnlichen [[Aromen im Wein|Fruchtigkeit]] auch als [[Sekt]]grundwein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ertragsleistung der Sorte ist etwas höher als beim [[Müller-Thurgau]], das [[Mostgewicht]] liegt dabei jedoch bei vergleichbaren Bedingungen um fünf bis acht [[Grad Öchsle]] niedriger. Arnsburger war einer der [[Kreuzung (Genetik)|Kreuzungspartner]] bei der Neuzüchtung [[Saphira (Rebsorte)|Saphira]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch die Artikel [[Weinbau in Deutschland]], [[Weinbau in Italien]], [[Weinbau in Neuseeland]] und [[Weinbau in Portugal]] sowie die [[Liste von Rebsorten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Synonyme:&amp;#039;&amp;#039; Zuchtstammnummer Geisenheim 22-74&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abstammung:&amp;#039;&amp;#039; [[Müller-Thurgau]] x [[Gutedel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ampelographische Sortenmerkmale ==&lt;br /&gt;
In der [[Ampelographie]] wird der [[Habitus (Biologie)|Habitus]] folgendermaßen beschrieben:&lt;br /&gt;
* Die Triebspitze ist offen. Sie ist gelblich-grün, schwachwollig behaart und die Spitzen sind karminrot gefärbt. Die Jungblätter sind spinnwebig behaart.&lt;br /&gt;
* Die großen [[Blatt (Pflanze)|Blätter]] sind deutlich siebenlappig und weit gebuchtet (siehe auch den Artikel [[Blattform]]). Die Stielbucht ist selten V-förmig offen, meist jedoch leicht überlappend geschlossen. Das Blatt ist lang und stumpf gezahnt.&lt;br /&gt;
* Die kegelförmige Traube ist groß und breit, geschultert, langstielig und lockerbeerig. Die rundlichen bis kurzovalen Beeren sind mittelgroß und von gelblich-grüner Farbe. Die Beeren sind von neutralem Geschmack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst verfärbt sich das Laub gelblich. Wegen einer mittleren Holzreife ist die Sorte nur bedingt frosthart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die starkwüchsige Rebsorte reift etwa 15 Tage nach dem [[Gutedel]] und gilt somit im internationalen Vergleich als noch früh reifend. Arnsburger ist eine Varietät der [[Edle Weinrebe|Edlen Weinrebe]] (&amp;#039;&amp;#039;Vitis vinifera&amp;#039;&amp;#039;). Sie besitzt zwittrige Blüten und ist somit selbstfruchtend. Beim [[Weinbau]] wird der ökonomische Nachteil vermieden, keinen Ertrag liefernde, männliche Pflanzen anbauen zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{VIVC|630}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Pierre Galet]] |Titel=Dictionnaire encyclopédique des cépages |Verlag=Hachette Livre |Ort=Paris |Datum=2000 |ISBN=2-01-236331-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Jancis Robinson]] |Titel=Das Oxford Weinlexikon |Auflage=3. überarbeitete |Verlag=Gräfe und Unzer Verlag |Ort=München |Datum=2007 |ISBN=978-3-8338-0691-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Walter Hillebrand, Heinz Lott und Franz Pfaff |Titel=Taschenbuch der Rebsorten |Auflage=13. |Verlag=Fachverlag Fraund |Ort=Mainz |Datum=2003 |ISBN=3-921156-53-X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzüchtung (Rebsorte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weißweinsorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheingau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JoKa1979</name></author>
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