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	<title>Arnoldsweiler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-13T00:18:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arnoldsweiler&amp;diff=700064&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: archivlinks geprüft</title>
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		<updated>2026-03-29T08:35:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;archivlinks geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Kreisstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Düren&lt;br /&gt;
| Ortswappen            = Wappen Arnoldsweiler.jpg&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 50/50/17/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 6/29/27/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 118 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 9.51&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 3241&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dueren.de/kultur-tourismus/stadtportraet/zahlen__fakten dueren.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1972-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 52353&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 02421&lt;br /&gt;
| Bild                  = Timbered House Arnoldsweiler.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung     = Fachwerkhaus in Arnoldsweiler&lt;br /&gt;
| Lagekarte             = Übersicht der Stadtteile von Düren.jpg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arnoldsweiler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Dürener Platt]] &amp;#039;&amp;#039;Anoldswiele&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Stadtteil und Bezirk der Stadt [[Düren]] im [[Kreis Düren]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Zum Bezirk Arnoldsweiler gehört der Herrensitz [[Haus Rath (Düren)|Haus Rath]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirchen Arnoldsweiler HDR.jpg|mini|hochkant|Klein St. Arnold (links) und Groß St. Arnold (rechts)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arnoldsweiler liegt am südlichen Rande des [[Hambacher Forst|Bürgewaldes]] im Norden des Stadtgebietes. Wenige hundert Meter nördlich vom Ort verläuft auch die [[Bundesautobahn 4]], nordöstlich liegt der [[Tagebau Hambach|Braunkohle-Tagebau Hambach]], der sich mit der [[Tagebau Hambach#Kritik und Protest|Verlegung der A&amp;amp;nbsp;4]] der Ortsgrenze nähert. Nachbarorte von Arnoldsweiler sind im Norden [[Ellen (Niederzier)|Ellen]] und [[Oberzier]], im Nordwesten [[Bürgewald (Merzenich)|Bürgewald]], im Südwesten [[Merzenich]], im Süden [[Düren]], im Westen [[Birkesdorf]] und im Nordwesten [[Huchem-Stammeln]]. Östlich des Ortes an Haus Rath fließt der [[Ellebach|Ellbach]] am Ort vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Als erste Besiedlung mit Häusern und einem Kastenbrunnen ist die bandkeramische [[Jungsteinzeitliche Siedlung bei Arnoldsweiler|Siedlung aus der Jungsteinzeit bei Düren-Arnoldsweiler]] nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Mitte des 12. Jahrhunderts wurde Arnoldsweiler &amp;#039;&amp;#039;Ginizwilre&amp;#039;&amp;#039; genannt. Bereits 922&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren/arnoldsweiler-bereits-922-erstmals-erwaehnt-1.1431755 |titel=Arnoldsweiler bereits 922 erstmals erwähnt |werk=Dürener Zeitung |datum=2016-08-22 |abruf=2018-03-15 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180708133447/http://www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren/arnoldsweiler-bereits-922-erstmals-erwaehnt-1.1431755 |archiv-datum=2018-07-08 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; führte der [[Hermann I. (Köln)|Kölner Erzbischof Hermann I.]] Kirche und Hof von „Ginizwilre“ unter den Gütern des Kölner St. Ursula-Stiftes auf. In dieser Urkunde werden auch bereits zwei Kirchen erwähnt. Klein St. Arnold ist die Nachfolgekirche einer der beiden Kirchen, von der anderen aufgeführten Kirche ist heute nichts mehr bekannt. Im Jahre 1168 wird der Ort „Wilre S(ancti) Arnoldi“, also nach dem [[Arnold von Arnoldsweiler|heiligen Arnold]] benannt. Daraus wurde im Laufe der Jahrhunderte Sankt Arnoldsweiler und schließlich Arnoldsweiler. Des Weiteren zählte Arnoldsweiler zu den vier Gerichten um Düren, die 1246 von [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich II.]] an die Jülicher Herzöge verpfändet wurden. Bis 1289 war der Ort im Besitz der Kirche von [[Cambrai]] und wurde im selben Jahr an Ritter Gerhard Rost von Disternich verkauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dueren.de&amp;quot;&amp;gt;dueren.de: {{Webarchiv |url=http://www.dueren.de/stadtinfo/stadtrundgang/stadtteile/arnoldsweiler/historie-wappen-arnoldsweiler/ |text=Arnoldsweiler: Historie &amp;amp; Wappen |wayback=20160304091315}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1360 bestätigt eine Urkunde des [[Wilhelm I. (Jülich)|Herzogs Wilhelm I. von Jülich]] den [[Wachszins]], welchen 26 am Bürgewald gelegenen Dörfer jährlich am Pfingstdienstag an die Pfarrkirche von Arnoldsweiler entrichten mussten. Auch die Bewohner von &amp;#039;&amp;#039;St. Arnoltzwiler&amp;#039;&amp;#039; mussten zusammen mit den Einwohnern von Ellen und [[Oberzier]] eine Kerze von 12 Pfund Wachs abliefern. Der Wachszins wurde erst in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch eine einmalige Geldzahlung aufgelöst. Dieses Kerzenopfer ist auf die Legende des hl. [[Arnold von Arnoldsweiler]] zurückzuführen, durch den die Dörfer den Wald erst nutzen durften. Zuvor stand dieser unter kaiserlichem [[Wildbann]], das Betreten war für die einfache Bevölkerung verboten. Über Jahrhunderte nutzten die berechtigten Gemeinden den Wald gleichermaßen, erst 1775 wurde jeder Gemeinde ein spezifisches Waldstück zugewiesen. Auch Arnoldsweiler erhielt nordöstlich von Ellen ebenfalls ein Stück des Waldes, die {{Coordinate|NS=50.88366|EW=6.52186|type=landmark|region=DE-NW|text=Arnoldsweiler Bürge|name=Arnoldsweiler Bürge}}. Dieser Teil des Bürgewaldes ist mittlerweile komplett abgeholzt und durch den Tagebau Hambach abgebaggert.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf A. H. Wyrsch: &amp;#039;&amp;#039;Der heilige Arnold von Arnoldsweiler. Legende und Geschichte der Verehrung eines rheinischen Heiligen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Forum Jülicher Geschichte Heft 9&amp;#039;&amp;#039;, Jülich 1994, S. 73 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Klein St. Arnold (Arnolduskapelle) befindet sich das Grab von Arnold von Arnoldsweiler. 2010 wurden in der Nähe Arnoldsweilers die Reste eines jungsteinzeitlichen Dorfes freigelegt, die auf eine Besiedlung der Gegend bereits um 5100 vor Christus schließen lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.az-web.de/lokales/dueren-detail-az/1389082?_link&amp;amp;skip&amp;amp;_g=Rund-7200-Jahre-alte-Grosssiedlung-bei-Dueren-freigelegt.html |titel=Jungsteinzeitliche Großsiedlung bei Düren freigelegt |werk=Aachener Zeitung |datum=2010-08-25 |offline=1 |abruf=2018-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgewald ===&lt;br /&gt;
Der [[Bürgewald]], ein Waldgebiet zwischen Arnoldsweiler, [[Elsdorf (Rheinland)|Elsdorf]], [[Manheim-Alt|Manheim]] und [[Lich-Steinstraß (Niederzier)|Alt-Steinstraß]] wurde erstmals im 12. Jahrhundert erwähnt. In der Waldordnung von 1557 ist der Hauptort der Bürge „St. Arnoldtswieler“ (in verschiedener Schreibung) siebenmal genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tafel Gedenkstätte Stalag Arnoldsweiler.jpg|mini|hochkant|Erinnerungstafel Gedenkstätte Stalag Arnoldsweiler an der Rather Hecke in der Merzenicher Heide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenstelle des Stalag VI H ===&lt;br /&gt;
Nordöstlich vom Ort befand sich im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ein Barackenlager, ein [[Stammlager|Stalag]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Liste der Kriegsgefangenenlager der Wehrmacht]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.historicum.net/de/themen/zwangsarbeit-rhein-erft-rur/ausstellung/lebensumstaende/stalag-arnoldsweiler/ |titel=Die Lebensumstände. Stalag Arnoldsweiler |werk=historicum.net |datum=2006-10-30 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181227181645/https://www.historicum.net/de/themen/zwangsarbeit-rhein-erft-rur/ausstellung/lebensumstaende/stalag-arnoldsweiler/ |archiv-datum=2018-12-27 |abruf=2018-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Tausende französischer und später sowjetischer [[Kriegsgefangener]] und [[Zwangsarbeiter]] waren hier interniert, und viele von ihnen starben unter grausamen Umständen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren/erinnerung-an-die-kriegsgefangenen-im-duerener-land-wachhalten-1.706803 |titel=Erinnerung an die Kriegsgefangenen im Dürener Land wachhalten |werk=Dürener Zeitung |datum=2013-11-27 |abruf=2018-05-25 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180525205159/http://www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren/erinnerung-an-die-kriegsgefangenen-im-duerener-land-wachhalten-1.706803 |archiv-datum=2018-05-25 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst 1960 wurden die Toten auf dem Friedhof in der Merzenicher Heide exhumiert. Sie haben auf der Ehrenanlage in [[Rurberg]] ihre letzte Ruhestätte gefunden. Man fand dort statt der ursprünglich geschätzten 500 schließlich über 1500 Tote. Erst jetzt wurde das ganze Ausmaß der Grausamkeiten bekannt. An der Ecke Cormeillesstraße/Neußer Straße befindet sich eine [[Rückriem-Stelen|Stele]] des Künstlers [[Ulrich Rückriem]], welche an die Opfer erinnert und im Eingangsbereich der Alten Pfarrkirche ist eine Gedenktafel angebracht. Des Weiteren befindet sich am ehemaligen Friedhof in der Merzenicher Heide auch ein Gedenkstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe von Arnoldsweiler, und zwar westlich des Ortes und im Südostwinkel zwischen der A4 und der Bahnlinie Düren-Jülich bei der Höhe 120,6 befand sich eine nur beschränkt ausgebaute Batteriestellung der [[Westwall#Luftverteidigungszone West|Luftverteidigungszone West]]. In der Hauptstellung konnten vier [[Unterstand|Unterstände]] nachgewiesen werden. Am Westrand der Bahnlinie fand man die Trümmer des [[Maschinengewehr|MG-Schartenstandes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dürener Bevölkerung benutzte 1944 nachts die [[Bunker]] als Unterschlupf. Am 23. September 1944 befand sich der [[Gefechtsstand]] des [[Flugabwehrkanone|Flak-Regiments 3 (mot.)]] im Gasthof Rheinbach. Am 5. Dezember 1944 wurden starke [[Jagdbomber|Jabo-]] und [[Kampfpilot|Kampffliegerangriffe]] gegen den Ort geflogen. Sie warfen [[Bombe]]n gegen [[Artillerie]]- und Flakstellungen. Der Ort wurde am 25. Februar 1945 von den [[United States Army|Amerikanern]] eingenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Groß: &amp;#039;&amp;#039;Bunkerstellungen der Luftverteidigungszone West im Rheinland und Hitlers Hauptquartier in Bad Münstereifel-Rodert.&amp;#039;&amp;#039; Meckenheim 2001, S. 119.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde und kommunale Neugliederung ==&lt;br /&gt;
Seit 1794 stand auch Arnoldsweiler unter [[Franzosenzeit|französischer Besatzung]]. Dadurch wurde die [[Mairie]] Arnoldsweiler im [[Département de la Roer]] gebildet. Zu diesem Verwaltungsbezirk gehörten neben Arnoldsweiler mit Haus Rath auch Ellen und [[Bürgewald (Merzenich)|Morschenich]]. Nachdem der Ort wie das gesamte [[Rheinland]] 1815 an [[Preußen]] gefallen war, wurde aus der Mairie die [[Bürgermeisterei (Preußen)|Bürgermeisterei]] Arnoldsweiler im Jahr 1816. Das Gebiet bestand wiederum aus den Gemeinden Arnoldsweiler (mit Haus Rath), Ellen und Morschenich. 1927 wurde die Bürgermeisterei in [[Amt (Kommunalrecht)|Amt]] umbenannt und am 8. März 1936 wurden die beiden Ämter Arnoldsweiler und Merzenich mit den dazugehörigen Gemeinden zum neuen Amt Merzenich zusammengeschlossen. Dazu gehörten die Gemeinden Arnoldsweiler, Ellen, [[Girbelsrath]], [[Golzheim (Merzenich)|Golzheim]], [[Merzenich]] und Morschenich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1972 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde in die Stadt Düren eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dueren.de&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=306}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ratsmitglieder ===&lt;br /&gt;
Die Arnoldsweiler wählten bei den letzten Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 für den Rat der Stadt Düren:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wahlen.regioit.de/AC/KWEW14/05358008/html5/Ratswahl_Stadtteil_Merken.html Ratswahl am 25. März 2014], auf [http://wahlen.regioit.de/ wahlen.regioit.de] (abgerufen am 2. Juni 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CDU || 594 Stimmen || 47,41 % || 7 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SPD || 416 Stimmen || 33,20 % || 5 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Grüne || 89 Stimmen || 7,10 % || 1 Sitz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| AfD || 74 Stimmen || 5,91 % || 1 Sitz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Die Linke || 37 Stimmen || 2,95 % || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| FDP || 31 Stimmen || 2,47 % || -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| BfD || 12 Stimmen || 0,96 % || -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bezirksausschuss Arnoldsweiler ===&lt;br /&gt;
Seit 1999 existiert ein Bezirksausschuss Arnoldsweiler. Den Vorsitz führten&lt;br /&gt;
* 1999–2014 Hermann Josef Geuenich, CDU&lt;br /&gt;
* Seit 2014 Frank Heinrichs, Bürger für Düren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsitzender des Bezirksausschusses ist Frank Heinrichs, Bürger für Düren, sein Stellvertreter ist Hermann Josef Geuenich, CDU.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sessionnet.krz.de/dueren/bi/kp0040.asp?__cwpnr=6&amp;amp;__cselect=0&amp;amp;__kgrnr=160980&amp;amp;__cselect=0 Bezirksausschuss Arnoldsweiler], auf wahlen.regioit.de (abgerufen am 2. Juni 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren hat die Bevölkerungszahl von Arnoldsweiler geringfügig abgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Jahr&lt;br /&gt;
|1830&lt;br /&gt;
|1885&lt;br /&gt;
|1925&lt;br /&gt;
|1933&lt;br /&gt;
|1939&lt;br /&gt;
|2007&lt;br /&gt;
|2008&lt;br /&gt;
|2009&lt;br /&gt;
|2010&lt;br /&gt;
|2011&lt;br /&gt;
|2012&lt;br /&gt;
|2013&lt;br /&gt;
|2014&lt;br /&gt;
|2015&lt;br /&gt;
|2016&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|2020&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ew&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=dueren.html|name=Landkreis Düren}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.dueren.de/kultur-tourismus/stadtportrait/zahlen-der-stadt/bevlkerung/ |titel=Bevölkerung der Stadt Düren |werk=Internetseite der Stadt Düren |datum= |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180316084757/https://www.dueren.de/kultur-tourismus/stadtportrait/zahlen-der-stadt/bevlkerung/ |archiv-datum=2018-03-16 |abruf=2021-04-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Beschreibung Rheinprovinz 1830 |Seite=801}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|{{0}}766&lt;br /&gt;
|1284&lt;br /&gt;
|2381&lt;br /&gt;
|2340&lt;br /&gt;
|2388&lt;br /&gt;
|3303&lt;br /&gt;
|3289&lt;br /&gt;
|3286&lt;br /&gt;
|3273&lt;br /&gt;
|3270&lt;br /&gt;
|3236&lt;br /&gt;
|3253&lt;br /&gt;
|3241&lt;br /&gt;
|3222&lt;br /&gt;
|3218&lt;br /&gt;
|3185&lt;br /&gt;
|3214&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulen ==&lt;br /&gt;
In Arnoldsweiler gibt es eine katholische [[Grundschule]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.grundschule-arnoldsweiler.de/ |text=Katholische Grundschule St. Arnold in Düren-Arnoldsweiler |wayback=20130613200435 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bürgewaldschule, eine Sonderschule für Lernbehinderte, zog am 7. Dezember 2009 in ein neuerbautes Schulgebäude in [[Birkesdorf]] um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchen ==&lt;br /&gt;
In Arnoldsweiler bestehen die romanisch-gotische Kirche Klein St. Arnold und direkt daneben die neuromanische Kirche Groß St. Arnold. Außerdem befindet sich östlich des Ortes die kleine [[Kapelle Maria Rast (Arnoldsweiler)|Wegekapelle Maria Rast]] aus dem Jahr 1960.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Klein St. Arnold (Arnoldsweiler)|Groß St. Arnold (Arnoldsweiler)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
* Alte kath. Pfarrkirche St. Arnoldus&lt;br /&gt;
* Neue kath. Pfarrkirche St. Arnoldus&lt;br /&gt;
* [[Katholisches Pfarrhaus (Arnoldsweiler)|Kath. Pfarrhaus Arnoldusstraße 10]]&lt;br /&gt;
* [[Arnoldusstraße 2 (Arnoldsweiler)|Wohnhaus Arnoldusstraße 2]]&lt;br /&gt;
* [[Ellener Straße 10 (Arnoldsweiler)|Wohnhaus Ellener Straße 10]]&lt;br /&gt;
* [[Rather Straße 5 (Arnoldsweiler)|Hof Minten Rather Straße 5]]&lt;br /&gt;
* [[Wegekreuz Trierer Straße]]&lt;br /&gt;
* [[Prozessionskreuz Ellener Straße]]&lt;br /&gt;
* [[Wegekreuz Auf dem Driesch]]&lt;br /&gt;
* [[Haus Rath (Düren)|Haus Rath]]&lt;br /&gt;
* [[Arnoldusstraße 17 (Arnoldsweiler)|Wohnhaus Arnoldusstraße 17]]&lt;br /&gt;
* [[Arnoldusstraße 26 (Arnoldsweiler)|Hofanlage Arnoldusstraße 26]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Brassartshof|Liste der Baudenkmäler in Düren}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regelmäßige Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Karnevalszug am [[Orchideensonntag]]&lt;br /&gt;
* Ostereiersuche des ATV in der Woche vor Ostern&lt;br /&gt;
* [[Wallfahrt]] zum Grab des [[Matthias (Apostel)|hl. Apostels Matthias]] nach [[Trier]] in der Woche von [[Christi Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
* Maispiel und [[Maifest]] am ersten Maiwochenende durch den Junggesellenclub 1905&lt;br /&gt;
* Vatertagsfest des Junggesellenclubs 1905 an Christi Himmelfahrt&lt;br /&gt;
* [[Schützenfest]] an [[Pfingsten]]&lt;br /&gt;
* [[Arnold von Arnoldsweiler|Arnolduswoche]] in der Woche des 18. Juli&lt;br /&gt;
* Arei-Cup des Fußballclubs im Juli&lt;br /&gt;
* Zelten des ATV für die Jugend in den Sommerferien&lt;br /&gt;
* Sportabzeichen-Abnahme des ATV&lt;br /&gt;
* Lokalschau des Kaninchenzuchtvereins im November&lt;br /&gt;
* [[Martinszug]] in der Woche des 11. November&lt;br /&gt;
* Lebendiger Adventkalender im Dezember&lt;br /&gt;
* Weihnachtsfeier des ATV im Dezember&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* Städtepartnerschaft Arnoldsweiler Cormeilles e. v.&amp;lt;ref&amp;gt;Vereinsregister Amtsgericht Düren Nr. 2550&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Karnevalsverein „Bedrövde Jecke 1930“ e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* [[Viktoria Arnoldsweiler|Fußballclub Viktoria 08 Düren-Arnoldsweiler e.&amp;amp;nbsp;V.]]&lt;br /&gt;
* Hundesportverein MV Arnoldsweiler am Tagebau Hambach e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Arnoldsweiler Turnverein 1883/06 e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.atv1883.de/ atv1883.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Motorsportclub Arnoldsweiler 1969 e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Sankt-Arnoldus-Schützenbruderschaft Düren-Arnoldsweiler 1587 e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Junggesellenclub „Gemütlichkeit“ gegr. 1905&lt;br /&gt;
* Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), Stamm Arnoldsweiler&lt;br /&gt;
* [[Matthiasbruderschaft|Sankt Matthias Bruderschaft]] Arnoldsweiler&lt;br /&gt;
* Kaninchenzuchtverein R16 Arnoldsweiler e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Martinskomitee Arnoldsweiler&lt;br /&gt;
* [[Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands|Kfd]]-Arnoldsweiler (Katholische Frauengemeinschaft)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Busse des [[Rurtalbus]], fahren in kurzen Intervallen ab &amp;#039;&amp;#039;Arnoldsweiler Mitte&amp;#039;&amp;#039; zum [[Bahnhof Düren|Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Düren&amp;#039;&amp;#039;]], [[Birkesdorf]], [[Niederzier]] und Merzenich und binden den Ort in den [[öffentlicher Personennahverkehr|öffentlichen Personennahverkehr]] ein. Zusätzlich verkehrt an Wochenenden ein Nachtbus. Bis zum 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 2019 wurde die Linie 209 von der [[Dürener Kreisbahn]], die Linien 236 und 238 vom [[BVR Busverkehr Rheinland]] bedient. An Schultagen verkehrt zudem die Schulbuslinie 240&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|209}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|229}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|236}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|238}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|240}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|SB38}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf AVV|N1}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vom Zentrum von Arnoldsweiler 2,5&amp;amp;nbsp;km entfernte S-Bahn-Haltepunkt Merzenich&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.openstreetmap.org/?lat=50.8319914340973&amp;amp;layers=00B0FTF&amp;amp;lon=6.5008807182312&amp;amp;zoom=14 Arnoldsweiler mit S-Bahn-Haltepunkt Merzenich auf OpenStreetMap]&amp;lt;/ref&amp;gt; verbindet über die [[S-Bahn Köln#Zweite Ausbaustufe|S-Bahn-Linie 12]] im 20-Minuten-Takt mit [[Köln Hauptbahnhof|&amp;#039;&amp;#039;Köln Hbf&amp;#039;&amp;#039;]]. Seit 1. April 2006 gehört die Stadt Düren auch zum [[Verkehrsverbund Rhein-Sieg#Übergangstarife|Tarifkragen]] des [[Verkehrsverbund Rhein-Sieg]]. Vorher gehörte sie bereits zum [[Aachener Verkehrsverbund]]. Nächste Autobahn-Anschlussstelle ist &amp;#039;&amp;#039;Düren&amp;#039;&amp;#039; an der A&amp;amp;nbsp;4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Windpark Düren-Arnoldsweiler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerstadt ==&lt;br /&gt;
Seit 1970 besteht eine Partnerschaft mit [[Cormeilles (Eure)|Cormeilles]] in [[Frankreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Arnold von Arnoldsweiler]] (* im 8. Jahrhundert; † um 800 in Ginnizweiler, heute Arnoldsweiler), Heiliger&lt;br /&gt;
* [[Friedrich von Bourscheidt|Friedrich Freiherr von Bourscheidt]] (1816–1885), Abgeordneter der [[Rheinprovinz]]&lt;br /&gt;
* [[Arnold Nesselrath]] (* 1952), Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
* Hubert Schiffer (1939–2017), Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande&lt;br /&gt;
* [[Rolf Schumacher (Politiker)|Rolf Schumacher]] (* 1961), Bürgermeister von Alfter&lt;br /&gt;
* [[Christoph Moritz]] (* 1990), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Frank Peter Ullrich]] (* 1969), Bürgermeister der Stadt Düren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Arnswiller |Band=8 |Seite=9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dueren.de/kultur-tourismus/stadtportraet/stadtteile/arnoldsweiler Arnoldsweiler] auf der Website der Stadt Düren&lt;br /&gt;
* [https://wiki.genealogy.net/Amt_Arnoldsweiler Amt Arnoldsweiler auf genealogy.net, deutscher Genealogieserver], abgerufen am 19. April 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Düren}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4085963-0|VIAF=235494235}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Düren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Düren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgewaldgemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholischer Wallfahrtsort in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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