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	<title>Arnold Zweig - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arnold_Zweig&amp;diff=15575&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Giebenrath: /* Leben in der DDR */ Offensichtliche Fehler in EN korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-24T13:02:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben in der DDR: &lt;/span&gt; Offensichtliche Fehler in EN korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum gleichnamigen Dokumentarfilm siehe [[Arnold Zweig (Film)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-28224-0009, Berlin, Ausstellung sowjetischer Grafik (cropped).jpg|mini|hochkant=1.2|{{Center|Arnold Zweig, 1955 [[Datei:Arnold Zweig-signature-20150608-vector.svg|rahmenlos|zentriert|160px|klasse=skin-invert-image]]}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arnold Zweig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. November]] [[1887]] in [[Głogów|Glogau]], [[Provinz Schlesien]]; † [[26. November]] [[1968]] in [[Ost-Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Bis zum Ende des Ersten Weltkriegs ===&lt;br /&gt;
Arnold Zweig war Sohn eines jüdischen, in der [[Zionismus|zionistischen]] Bewegung aktiven [[Sattler]]s. Er ist nicht verwandt mit [[Stefan Zweig]]. Nach dem Besuch der Oberrealschule zu Kattowitz nahm er 1907 das Studium der [[Germanistik]], [[Philosophie]], [[Psychologie]], [[Kunstgeschichte]] und [[Volkswirtschaftslehre|Nationalökonomie]] an der [[Universität Breslau]] auf. Später wechselte er an die Universitäten [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]], [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]], [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]], [[Universität Rostock|Rostock]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://purl.uni-rostock.de/matrikel/200012024 Immatrikulation von Arnold Zweig] im [[Rostocker Matrikelportal]]&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]]. Während jener Zeit wurde er vom [[Neokantianismus]] und von [[Friedrich Nietzsche|Nietzsches]] Philosophie beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein literarisches Debüt war 1912 der Band &amp;#039;&amp;#039;[[Novellen um Claudia]]&amp;#039;&amp;#039;. 1915 erhielt er für die Tragödie &amp;#039;&amp;#039;[[Ritualmord in Ungarn]]&amp;#039;&amp;#039; den [[Kleist-Preis]]. 1915 wurde Zweig zum [[Wehrdienst|Militärdienst]] eingezogen. Ab 1917 war Zweig Mitarbeiter der Presseabteilung des [[Ober Ost#Oberbefehlshaber Ost|Oberbefehlshabers Ost]], wo er für die [[Zensur (Informationskontrolle)|Zensur]] zuständig war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludger Heid]]:&lt;br /&gt;
[http://www.zeit.de/2014/09/erster-weltkrieg-ostpreussen-juden &amp;#039;&amp;#039;Erster Weltkrieg: Im Reich Ober Ost.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]],&amp;#039;&amp;#039; 20. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort kam der [[Jüdischer Säkularismus|säkulare Jude]] Zweig in Kontakt mit dem [[Juden in Mittel- und Osteuropa|Ostjudentum]], das bei ihm einen bleibenden Eindruck hinterließ. War er zuvor deutlich preußisch-national gesinnt, wandelte er sich unter dem Eindruck des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]], nachdem er unter anderem in [[Serbien#Serbien im Ersten Weltkrieg und in der Zwischenkriegszeit|Serbien]], [[Belgien#Geschichte|Belgien]] und bei [[Verdun]] eingesetzt worden war, zum [[Pazifismus|Pazifisten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916 heiratete Zweig seine Cousine, die Malerin [[Beatrice Zweig]]. Aus der Ehe gingen der spätere Schweizer Psychiater [[Adam Zweig|Adam]] (1924–2021) und Michael hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während der Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg ließ sich Zweig als freier Schriftsteller am [[Starnberger See]] nieder. Es entwickelte sich eine Freundschaft mit [[Lion Feuchtwanger]] und [[Sigmund Freud]], dem er den Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Einsetzung eines Königs]]&amp;#039;&amp;#039; widmete. In [[Essay]]s, Theaterstücken und Kurzprosa gestaltete Zweig seine Kriegserlebnisse und seine Auseinandersetzung mit dem Judentum. Zweig bekannte sich nun zu einem humanistisch geprägten [[Sozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für rechtsextreme und [[Geschichte des Antisemitismus bis 1945#Weimarer Republik|antisemitische]] Parteien wurde Zweig zum Feindbild. Als er 1923 an seinem Wohnort Starnberg Drohbriefe erhielt, zog die Familie nach Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kuenste-im-exil.de/KIE/Content/DE/Personen/zweig-arnold.html &amp;#039;&amp;#039;Arnold Zweig.&amp;#039;&amp;#039;] Bei &amp;#039;&amp;#039;Künste im Exil,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 15. März 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort arbeitete Zweig als [[Redakteur]] für die &amp;#039;&amp;#039;[[Jüdische Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039;. Der Kontakt zu [[Martin Buber]], der bereits während des Krieges begonnen hatte, führte Zweig in die Nähe des [[Zionismus]], dem er in den folgenden Jahren eng verbunden blieb. An der Gründung der „Jüdisches Künstlertheater AG“ am 15. Februar 1923 beteiligte sich Arnold Zweig als Aktionär.&amp;lt;ref&amp;gt;Handelsregister Berlin, HRB Nr. 31228.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kühler Weg 9 (Berlin-Westend).JPG|mini|Rosenthal-Haus &amp;#039;&amp;#039;Kühler Weg 9&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
{{Anker|Der große Krieg}}1927 erschien Zweigs bekanntestes Werk, der Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Der Streit um den Sergeanten Grischa]]&amp;#039;&amp;#039;. Das Buch behandelt einen militärischen [[Justizmord]] gegen Ende des Ersten Weltkriegs. Der Roman, stilistisch zwischen [[Expressionismus]] und [[Neue Sachlichkeit (Literatur)|Neuer Sachlichkeit]], gestaltet den Zusammenprall zwischen säkularisiertem Judentum und ostjüdischer Frömmigkeit, zwischen aufgeklärter preußischer Tradition und [[Wilhelminismus|wilhelminischem]] [[Kadavergehorsam]] – vor dem Hintergrund des Zusammenbruchs des Deutschen Kaiserreichs. Der Roman gehört zu dem [[Romanzyklus|Zyklus]] &amp;#039;&amp;#039;Der große Krieg der weißen Männer&amp;#039;&amp;#039; über den Ersten Weltkrieg, dessen weitere Teile &amp;#039;&amp;#039;[[Junge Frau von 1914]]&amp;#039;&amp;#039; (1931), &amp;#039;&amp;#039;[[Erziehung vor Verdun]]&amp;#039;&amp;#039; (1935), &amp;#039;&amp;#039;[[Einsetzung eines Königs]]&amp;#039;&amp;#039; (1937), &amp;#039;&amp;#039;Die Feuerpause&amp;#039;&amp;#039; (1954) und &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit ist reif&amp;#039;&amp;#039; (1957) sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930–1931 ließ sich Zweig nach Plänen des Architekten [[Harry Rosenthal]] ein Atelierhaus in der [[Siedlung Eichkamp]] in [[Berlin-Charlottenburg]], Kühler Weg 9, bauen, das heute unter Denkmalschutz steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit im Exil ===&lt;br /&gt;
Nach der Übernahme der Macht durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] 1933 wurden Zweigs Bücher Opfer öffentlicher [[Bücherverbrennung 1933 in Deutschland|Bücherverbrennungen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|uzf|23|07|1933|3.|BÜCHERVERBRENNUNG|NAME=[[Die Unzufriedene]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweig emigrierte zuerst in die [[Geschichte der Tschechoslowakei#Tschechoslowakische Republik|Tschechoslowakei]], dann in die Schweiz und schließlich nach [[Sanary-sur-Mer]] (Frankreich). Seine zionistische Einstellung führte ihn von dort weiter ins Exil nach [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]], wo er sich 1934 in [[Haifa]] niederließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 wurde er aus Deutschland [[Ausbürgerung|ausgebürgert]], und sein Vermögen wurde beschlagnahmt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MH&amp;quot;&amp;gt;[[Deutscher Reichsanzeiger]] und Preußischer Staatsanzeiger. Nr. 53 vom 3. März 1936. Nach: [[Michael Hepp (Historiker)|Michael Hepp]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Ausbürgerung deutscher Staatsangehöriger 1933–45 nach den im Reichsanzeiger veröffentlichten Listen.&amp;#039;&amp;#039; Bände 1–3. Saur, München 1985–1988, ISBN 3-598-10537-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Haifa geriet er bald schon in Konflikt mit national-jüdischen Gruppen, die sowohl die deutsche als auch die [[Jiddisch|jiddische Sprache]] ablehnten – während Zweig in der deutschsprachigen Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Orient (Zeitschrift, 1942)|Orient]]&amp;#039;&amp;#039; publizierte. Die Situation führte so weit, dass für eine „Hebräisierung“ eintretende, anti-arabische Nationalisten einen Bombenanschlag auf die Redaktion des &amp;#039;&amp;#039;Orient&amp;#039;&amp;#039; ausführten – was zur Einstellung der Zeitschrift zwang. Bereits 1932, vor der Flucht ins Exil, hatte Zweig in seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;De Vriendt kehrt heim&amp;#039;&amp;#039; eine ähnliche Situation geschildert; wie ein in Palästina lebender holländischer Jude durch einen neu einwandernden zionistisch orientierten Juden aus Osteuropa nach einer diffamierenden, zionistischen Pressekampagne ermordet wird, weil ersterer sich auf der Grundlage [[Orthodoxes Judentum|orthodoxen Judentums]] für Verständigung mit der arabischen Bevölkerung einsetzte. Der Roman bezieht sich auf reale Ereignisse aus dem Jahr 1924, als die [[Hagana]] in Jerusalem [[Jacob Israël de Haan]] ermordete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgeschnitten von seinem literarischen Umfeld wurde Zweigs Existenz in Palästina auch wirtschaftlich unhaltbar. Über die Verbindung mit Feuchtwanger und anderen Linksintellektuellen engagierte sich Zweig während des Exils verstärkt für den Sozialismus, publizierte in antifaschistischen Publikationen wie der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Weltbühne#Die Neue Weltbühne|Neuen Weltbühne]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Volkszeitung (1936–1939)|Deutschen Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039; und wurde Ehrenvorsitzender der Gruppe &amp;#039;&amp;#039;[[Freie Deutsche Bewegung|Komitee Freies Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;. 1947 erschien der Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Das Beil von Wandsbek]]&amp;#039;&amp;#039;, in dem Zweig psychologisch dicht und historisch stimmig die Anpassung kleiner Leute an den Nationalsozialismus gestaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben in der DDR ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stamps of Germany (DDR) 1977, MiNr 2199.jpg|mini|Arnold Zweig auf einer DDR-Briefmarke aus dem Jahr 1977]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 kehrte Arnold Zweig aus dem Exil nach Ost-Berlin zurück. Als bekennender Sozialist wurde er in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] und der späteren [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] geehrt. Zu seiner Anerkennung trug besonders bei, dass [[Georg Lukács]] sein Werk im Vergleich zur vermeintlich „dekadenten“ Moderne lobte und ihn in einen Traditionszusammenhang zu den Autoren des [[Realismus (Literatur)|realistischen Romans]] des 19. Jahrhunderts stellte. Wegen seines Eintretens für den Sozialismus und die DDR fand Zweigs Werk für lange Jahre in der Bundesrepublik Deutschland kaum Anerkennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab von Arnold Zweig.jpg|mini|hochkant|Ehrengrab von Arnold Zweig auf dem [[Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinden|Dorotheenstädtischen Friedhof]] in [[Berlin-Mitte]]]]&lt;br /&gt;
1949 wurde Arnold Zweig Mitglied des [[Weltfriedensrat]]es und trat in dieser Funktion als Redner bei Kongressen in Paris und Warschau auf. 1951 wurde unter der Regie von [[Falk Harnack]] sein Roman &amp;#039;&amp;#039;Das Beil von Wandsbek&amp;#039;&amp;#039; in den [[DEFA]]-Studios verfilmt. Von 1949 bis 1967 war er Abgeordneter der [[Volkskammer]] der DDR, und 1950 wurde ihm der [[Nationalpreis der DDR]] 1. Klasse verliehen. Von 1950 bis 1953 war Zweig Präsident der [[Akademie der Künste der DDR|Deutschen Akademie der Künste]] der DDR, danach ihr Ehrenpräsident. 1952 erschien anlässlich seines 65. Geburtstages ein &amp;#039;&amp;#039;Sonderheft Arnold Zweig&amp;#039;&amp;#039; der von der [[Akademie der Künste der DDR|Deutschen Akademie der Künste]] herausgegebenen Literaturzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Sinn und Form]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sinn-und-form.de/?kat_id=3&amp;amp;tabelle=ve_titel&amp;amp;name=1952&amp;amp;nummer=Sonderheft+Arnold+Zweig%2F1952 &amp;#039;&amp;#039;Sonderheft Arnold Zweig.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Sinn und Form&amp;#039;&amp;#039; 1952.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Beiträgen u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Lion Feuchtwanger]], [[Alfred Döblin]], [[Georg Lukács]], [[Johannes R. Becher]], [[Hans Mayer (Literaturwissenschaftler)|Hans Mayer]] und eigenen Texten. 1952 erhielt er von der [[Universität Leipzig]] den [[Ehrendoktor]]titel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://geschichte.archiv.uni-leipzig.de/ws/ehrenpromotionen.php| titel=Verzeichnis der Ehrenpromotionen| hrsg=Archiv der Universität Leipzig| abruf=2020-11-09| kommentar=Ordnung nach Graduierungsjahr| archiv-url=https://web.archive.org/web/20201019231702/https://geschichte.archiv.uni-leipzig.de/ws/ehrenpromotionen.php| archiv-datum=2020-10-19 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zweig war Gründungsmitglied (1956) der [[Pirckheimer-Gesellschaft]] beim [[Kulturbund der DDR|Kulturbund]] der DDR. 1957 wurde er zum Präsidenten des Deutschen [[PEN International|P.E.N.]]-Zentrums Ost und West (ab 1967: „P.E.N.-Zentrum DDR“) ernannt.&lt;br /&gt;
In einem Beitrag über &amp;#039;&amp;#039;Zweigs Heimatutopie in der DDR&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Saskia Thieme: &amp;#039;&amp;#039;Ein Heimkehrender ist ein Träumender. Arnold Zweigs Heimatutopie in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sinn und Form,&amp;#039;&amp;#039; 3/2019, S. 413–417.&amp;lt;/ref&amp;gt; konstatiert die Autorin Saskia Thieme, Zweig sei als Aushängeschild der DDR instrumentalisiert und in wichtige Positionen gebracht worden, habe sich aber zunehmend verweigert. Sein widersprüchliches Verhalten in der DDR habe mit dem lebenslangen Kampf zu tun gehabt, „zwei (…) Kräfte zu entfalten, das Deutsche nämlich und das Jüdische.“ (Vorwort zu &amp;#039;&amp;#039;Fahrt zum Acheron&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der sechziger Jahre zog sich Zweig, fast erblindet, aus gesundheitlichen Gründen aus der politischen und künstlerischen Öffentlichkeit zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Tilman Krause]]: [https://www.welt.de/kultur/history/article13753791/Erster-Weltkrieg-Todessehnsucht-einer-Generation.html &amp;#039;&amp;#039;Erster Weltkrieg – Todessehnsucht einer Generation.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[welt.de]] am 7. Dezember 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arnold Zweig starb nach langer, schwerer Krankheit, kurz nach seinem 81.&amp;amp;nbsp;Geburtstag, am 26.&amp;amp;nbsp;November 1968 in Ost-Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Arnold Zweig gestorben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. 27.&amp;amp;nbsp;November 1968. S.&amp;amp;nbsp;1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Trauerfeier, die am 2.&amp;amp;nbsp;Dezember 1968 im [[Deutsches Theater Berlin|Deutschen Theater]] stattfand, sprachen [[Alexander Abusch]], [[Boris Nikolajewitsch Polewoi|Boris Polewoi]] und [[Max Walter Schulz]] Worte des Gedenkens. Nach einem von vielen Menschen gesäumten Trauerzug fand auf dem [[Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinden|Dorotheenstädtischen Friedhof]] an der [[Chausseestraße]] die Beisetzung statt, bei der [[Konrad Wolf]] als Präsident der [[Akademie der Künste der DDR]] die Grabrede hielt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Abschied von Arnold Zweig.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;. 3.&amp;amp;nbsp;Dezember 1968. S.&amp;amp;nbsp;1–2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Joop Huisken]] porträtierte 1963 in dem DEFA-Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Arnold Zweig (Film)|Arnold Zweig]]&amp;#039;&amp;#039; sein Leben und Werk.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.defa-stiftung.de/huisken-joop |wayback=20170406110817 |text=Biografie und Filmografie Joop Huisken}}, DEFA-Stiftung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Homeyerstr 13 (Niedschh) Arnold Zweig.jpg|mini|hochkant|Gedenktafel am Haus Homeyerstraße&amp;amp;nbsp;13 in [[Berlin-Niederschönhausen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1968, kurz nach seinem Tod, ehrte die Post der DDR Arnold Zweig mit einer Sonderbriefmarke (siehe oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. November 1982 ließ die Akademie der Künste der DDR anlässlich seines 95.&amp;amp;nbsp;Geburtstages an Zweigs langjährigem Wohnhaus in [[Berlin-Niederschönhausen]], Homeyerstraße&amp;amp;nbsp;13, eine Gedenktafel anbringen. Das [[Relief]] mit einem Halbprofil von Zweig stammt vom Künstler [[Jo Jastram]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Berlin-Kalender 1997.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. [[Luisenstädtischer Bildungsverein]], 1997, ISBN 3-89542-089-1, S.&amp;amp;nbsp;204: 10.&amp;amp;nbsp;November.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bildhauerei-in-berlin.de/bildwerk/arnold-zweig/ Ansicht des Hauses und der Relieftafel] auf www.bildhauerei-in-berlin.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Zikadenweg 59 (West) Arnold Zweig.JPG|mini|Gedenktafel am Haus Zikadenweg&amp;amp;nbsp;59]]&lt;br /&gt;
In den 1990er-Jahren konnte an seinem früheren Wohnsitz in [[Berlin-Westend]] (Zikadenweg&amp;amp;nbsp;59) eine vom Berliner Senat gestiftete [[Berliner Gedenktafel]] enthüllt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Beschluss des [[Senat von Berlin|Berliner Senats]] ist die letzte Ruhestätte von Arnold Zweig auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof (Grablage: CM-1-56) seit 1999 als [[Liste der Ehrengräber des Landes Berlin|Ehrengrab des Landes Berlin]] gewidmet. Die Widmung wurde im Jahr 2021 um die übliche Frist von zwanzig Jahren verlängert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ehrengrabstätten des Landes Berlin (Stand: August 2021)&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 2,3&amp;amp;nbsp;MB), S.&amp;amp;nbsp;86. Auf: Webseite der [https://www.berlin.de/sen/uvk/natur-und-gruen/stadtgruen/friedhoefe-und-begraebnisstaetten/ehrengrabstaetten/ Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz]. Abgerufen am 24.&amp;amp;nbsp;Juli 2022. [https://www.parlament-berlin.de/ados/18/IIIPlen/vorgang/d18-3959.pdf &amp;#039;&amp;#039;Vorlage – zur Kenntnisnahme – Anerkennung, Verlängerung und Nichtverlängerung von Grabstätten als Ehrengrabstätten des Landes Berlin&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 195&amp;amp;nbsp;kB). Abgeordnetenhaus von Berlin, Drucksache&amp;amp;nbsp;18/3959 vom 4.&amp;amp;nbsp;August 2021, S.&amp;amp;nbsp;2, 6. Abgerufen am 24.&amp;amp;nbsp;Juli 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Straße und eine Grundschule im Berliner Ortsteil [[Berlin-Pankow|Pankow]] (Wollankstraße 131), tragen seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Pasewalk]] ist die Regionale Schule nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellung Zweigs in der bildenden Kunst (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Carin Kreuzberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Porträt Arnold Zweig&amp;#039;&amp;#039; (Bronze-Büste; 1975)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/70227095 Porträt Arnold Zweig], auf deutschefotothek.de, abgerufen am 21. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Jenny Mucchi-Wiegmann|Jenny Mucci-Wiegmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Arnold Zweig&amp;#039;&amp;#039; (Porträtplastik, Gips, getönt)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mucchi-Wiegmann, Jenny |url=https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/33007937/df_hauptkatalog_0212223_006_004 |titel=Porträt Arnold Zweig |abruf=2022-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Emil Stumpp]]: &amp;#039;&amp;#039;Arnold Zweig&amp;#039;&amp;#039; (Kreide-Lithographie, 1927)&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Stumpp: &amp;#039;&amp;#039;Über meine Köpfe&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: [[Kurt Schwaen]]. [[Buchverlag Der Morgen]], Berlin, 1983, S. 53, 210&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Horst Zickelbein]]: &amp;#039;&amp;#039;Arnold Zweig&amp;#039;&amp;#039; (Lithografie, 26,5 × 27&amp;amp;nbsp;cm, 1987)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Regine; Zickelbein Richter |url=https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/30112723/df_hauptkatalog_0258822 |titel=Arnold Zweig |datum=1987 |abruf=2022-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Aufzeichnungen über eine Familie Klopfer]].&amp;#039;&amp;#039; 1911. (7. Aufl. 1923, bearbeitete Neuausgabe 1949)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Novellen um Claudia]].&amp;#039;&amp;#039; 1912, ISBN 3-351-03401-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abigail und Nabal.&amp;#039;&amp;#039; 1912 (Tragödie, 4. Aufl. 1921).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ritualmord in Ungarn.&amp;#039;&amp;#039; (Tragödie) Hyperionverlag, Berlin 1914.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/titleinfo/6470731 |titel=Arnold Zweig: Ritualmord in Ungarn |werk=Freimann-Sammlung, Universitätsbibliothek, Goethe-Universität Frankfurt |abruf=2023-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Quartettsatz von Schönberg.&amp;#039;&amp;#039; 1916. (Erzählung)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Judenzählung vor Verdun.&amp;#039;&amp;#039; 1916.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichtenbuch.&amp;#039;&amp;#039; 1916.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Sendung Semaels.&amp;#039;&amp;#039; 1920. (Umarbeitung von &amp;#039;&amp;#039;Ritualmord in Ungarn&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das ostjüdische Antlitz.&amp;#039;&amp;#039; 1920. (Mit [[Hermann Struck (Maler)|Hermann Struck]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gerufene Schatten.&amp;#039;&amp;#039; 1923.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frühe Fährten.&amp;#039;&amp;#039; 1925.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lessing, Kleist, Büchner.&amp;#039;&amp;#039; 1925. (Essayband)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das neue Kanaan.&amp;#039;&amp;#039; 1925.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Umkehr des Abtrünnigen.&amp;#039;&amp;#039; 1925.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Regenbogen.&amp;#039;&amp;#039; 1926.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel des grossen Kaisers.&amp;#039;&amp;#039; 1926.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Caliban oder Politik und Leidenschaft: Versuch über die menschlichen Gruppenleidenschaften dargetan am Antisemitismus.&amp;#039;&amp;#039; 1926; Neuausgabe: Aufbau-Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-351-03421-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gerufene Schatten.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1926&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Der Streit um den Sergeanten Grischa]].&amp;#039;&amp;#039; 1927, ISBN 3-7466-5207-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pont und Anna.&amp;#039;&amp;#039; Kiepenheuer, Berlin 1928.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Juden auf der deutschen Bühne.&amp;#039;&amp;#039; 1928. (20 Charakteristiken bedeutender Schauspieler)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Junge Frau von 1914]].&amp;#039;&amp;#039; 1931, ISBN 3-7466-5210-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De Vriendt kehrt heim.&amp;#039;&amp;#039; 1932, ISBN 3-7466-5202-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Knaben und Männer.&amp;#039;&amp;#039; 1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Aufgabe des Judentums.&amp;#039;&amp;#039; 1933 (mit Lion Feuchtwanger).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bilanz der deutschen Judenheit. Ein Versuch.&amp;#039;&amp;#039; Querido, Amsterdam 1934; Neuaufl. Aufbau, Berlin 2000.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Erziehung vor Verdun]].&amp;#039;&amp;#039; 1935, ISBN 3-7466-5211-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Einsetzung eines Königs]].&amp;#039;&amp;#039; 1937, ISBN 3-351-03406-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Versunkene Tage.&amp;#039;&amp;#039; 1938.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bonaparte in Jaffa.&amp;#039;&amp;#039; 1939.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Das Beil von Wandsbek]].&amp;#039;&amp;#039; Hebräisch 1943, dt. 1947, ISBN 3-7466-5209-X (siehe auch [[Altonaer Blutsonntag]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verklungene Tage.&amp;#039;&amp;#039; 1950.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Feuerpause.&amp;#039;&amp;#039; 1954.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Früchtekorb.&amp;#039;&amp;#039; 1956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit ist reif.&amp;#039;&amp;#039; 1957.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fünf Romanzen.&amp;#039;&amp;#039; 1958. (Lyrik)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Traum ist teuer.&amp;#039;&amp;#039; 1962. (Roman)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über Schriftsteller.&amp;#039;&amp;#039; 1967.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfilmungen ==&lt;br /&gt;
* [[The Case of Sergeant Grischa]], 1930, Regie: [[Herbert Brenon]], (Film gilt als verschollen)&lt;br /&gt;
* [[Das Beil von Wandsbek (1951)]], Regie: [[Falk Harnack]]&lt;br /&gt;
* [[Das Beil von Wandsbek (1982)]], Regie: [[Horst Königstein]] und [[Heinrich Breloer]]&lt;br /&gt;
* Der Streit um den Sergeanten Grischa, 1968, Regie: [[Helmut Schiemann]]&lt;br /&gt;
* [[Junge Frau von 1914 (Film)|Junge Frau von 1914]], 1970, Regie: [[Egon Günther]]&lt;br /&gt;
* Erziehung vor Verdun, 1973, Regie: Egon Günther&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Briefe, Hörbuch, Bibliographie ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst L. Freud]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Briefwechsel [[Sigmund Freud]] – Arnold Zweig.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuch 5629, Frankfurt am Main 1984 (Erstausgabe 1968), ISBN 3-596-25629-1.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Arnold Zweig, Beatrice Zweig, [[Helene Weyl]] |Herausgeber=Ilse Lange |Titel=Komm her, wir lieben dich. Briefe einer ungewöhnlichen Freundschaft zu dritt |Verlag=Aufbau-Verlag |ISBN=3-351-03439-3 |Jahr=1996 |Ort=Berlin}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Der Streit um den Sergeanten Grischa]].&amp;#039;&amp;#039; Lesung mit [[Wolfram Berger]]. 9h, 27 min, MDR FIGARO 2014 / Der Audio Verlag 2015, ISBN 978-3-86231-634-2.&lt;br /&gt;
* Maritta Rost: &amp;#039;&amp;#039;Bibliographie Arnold Zweig.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bde. Aufbau Verl. Berlin/Weimar 1987.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Lukács]]: &amp;#039;&amp;#039;Schicksalswende.&amp;#039;&amp;#039; 1948.&lt;br /&gt;
* [https://sinn-und-form.de/?kat_id=3&amp;amp;tabelle=ve_titel&amp;amp;name=1952&amp;amp;nummer=Sonderheft+Arnold+Zweig%2F1952 &amp;#039;&amp;#039;Sonderheft Arnold Zweig.&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;[[Sinn und Form]],&amp;#039;&amp;#039; 1952.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arnold Zweig zum 70. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Sektion Dichtkunst und Sprachpflege der Deutschen Akademie der Künste, Berlin (Ost) 1957.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arnold Zweig. Ein Almanach.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Deutschen Akademie der Künste, Berlin (Ost) 1962.&lt;br /&gt;
* [[Marcel Reich-Ranicki]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Literatur in Ost und West.&amp;#039;&amp;#039; 1963.&lt;br /&gt;
* Annie Voigtländer: &amp;#039;&amp;#039;Welt und Wirkung eines Romans.&amp;#039;&amp;#039; 1967.&lt;br /&gt;
* [[Eva Kaufmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Arnold Zweigs Weg zum Roman.&amp;#039;&amp;#039; 1967.&lt;br /&gt;
* E. Hilscher: &amp;#039;&amp;#039;Arnold Zweig.&amp;#039;&amp;#039; 1968.&lt;br /&gt;
* Ursula Wehlitz: &amp;#039;&amp;#039;Über die Nachlassbibliothek Arnold Zweigs.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Marginalien. Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, Achtundachtzigstes Heft, 4/1982, S. 2–0&lt;br /&gt;
* Manuel Wiznitzer: &amp;#039;&amp;#039;Arnold Zweig – Das Leben eines deutsch-jüdischen Schriftstellers.&amp;#039;&amp;#039; Athenäum, Königstein/Ts. 1983 u.ö. ISBN 3-596-25665-8.&lt;br /&gt;
* Marcel Reich-Ranicki: &amp;#039;&amp;#039;Der preußische Jude Arnold Zweig.&amp;#039;&amp;#039; In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Literatur in Ost und West.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1983.&lt;br /&gt;
* Hans-Albert Walter: &amp;#039;&amp;#039;Im Anfang war die Tat. Arnold Zweigs „Beil von Wandsbek“.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1985.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm von Sternburg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Arnold Zweig.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1987.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Koebner]] u. a (Hrsg.) i. A. Gesellschaft für [[Exil]]forschung / Society for Exile Studies: &amp;#039;&amp;#039;Publizistik im Exil und andere Themen.&amp;#039;&amp;#039; Beiträge von Arie Wolf über A. Z.; Exilforschung, 7; Edition Text + Kritik, München 1989, ISBN 3-88377-321-2.&lt;br /&gt;
* Sigrid Thielking: &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Irrweg ins „Neue Kanaan“? Palästina und der Zionismus im Werk Arnold Zweigs vor dem Exil.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, Bern u. a. 1990; ISBN 3-631-42609-7.&lt;br /&gt;
* Arie Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Größe und Tragik A. Zweigs. Ein jüdisch-deutsches Dichterschicksal in jüdischer Sicht.&amp;#039;&amp;#039; World of Books, London 1991; ISBN 3-88325-420-7. (Informativer Klappentext bei amazon.de wiedergegeben)&lt;br /&gt;
* Arnold Zweig: &amp;#039;&amp;#039;Jüdischer Ausdruckswille – Publizistik aus vier Jahrzehnten.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. [[Detlev Claussen]], 1991.&lt;br /&gt;
* Dieter Schiller: &amp;#039;&amp;#039;Arnold Zweig und die Erschießung der 48 Spezialisten in der Sowjetunion 1930.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Arbeiterbewegung,&amp;#039;&amp;#039; 40 (1998), II; S. 94–99.&lt;br /&gt;
* Dieter Schiller: &amp;#039;&amp;#039;Arnold Zweig der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]]&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Pankower Vorträge&amp;#039;&amp;#039; Heft 29). Helle Panke e.&amp;amp;nbsp;V., Berlin 2000.&lt;br /&gt;
* Wilhelm von Sternburg: &amp;#039;&amp;#039;„Um Deutschland geht es uns“. Arnold Zweig. Die Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Aufbau Verlag, Berlin 1998.&lt;br /&gt;
* Eva Raffel: &amp;#039;&amp;#039;Vertraute Fremde. Das östliche Judentum im Werk von Joseph Roth und Arnold Zweig.&amp;#039;&amp;#039; Narr, Tübingen 2002, ISBN 3-8233-5654-2 (Dissertation an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]] 2001).&lt;br /&gt;
* Gabriella Racz: &amp;#039;&amp;#039;„Kunstvolle Maskerade“: Modernität und Epigonalität in A. Zweigs „Die Novellen um Claudia“.&amp;#039;&amp;#039; Edition Präsens, Wien 2005, ISBN 3-7069-0338-5.&lt;br /&gt;
* Jörg Seidel: &amp;#039;&amp;#039;„Spielen wir eigentlich Schach oder Krieg?“ Zur Bedeutung des Schachspiels im Werke Arnold Zweigs.&amp;#039;&amp;#039; Edition Grundreihe, Rostock 2006, ISBN 3-937206-05-1.&lt;br /&gt;
* Reiner Scheel: &amp;#039;&amp;#039;Literarische Justizkritik bei Feuchtwanger, Musil, Wassermann und A. Zweig.&amp;#039;&amp;#039; Klartext, Essen 2008, ISBN 978-3-89861-919-6.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=arnold-zweig|lemma=Zweig, Arnold|autor=[[Bernd-Rainer Barth]]|band=2|idNum=3977}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Jost Hermand |Jahr=1990 |Titel=Arnold Zweig |Verlag=Rowohlt}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Herausgeber=Georg Wenzel |Jahr=1978 |Titel=Arnold Zweig. 1887–1968. Werk und Leben in Dokumenten und Bildern. Mit unveröffentlichten Manuskripten und Briefen aus dem Nachlaß |Verlag=Aufbau-Verlag}}&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Schulmeister: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Hoffnung und Enttäuschung. Arnold Zweigs Wirken im Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Pankower Vorträge,&amp;#039;&amp;#039; Nr. 16). Helle Panke, Berlin 1999.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Stefanie Leuenberger |Titel=Schrift-Raum Jerusalem: Identitätsdiskurse im Werk deutsch-jüdischer Autoren | Auflage= | Verlag=Böhlau | Ort= |Jahr=2007 |ISBN=978-3-412-20058-9 | Seiten=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118637452}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118637452}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG|Bio=arnold-zweig|Titel=Arnold Zweig|Autor=Katrin Sauermann}}&lt;br /&gt;
* [http://www.digitalisiertedrucke.de/?q=Arnold+Zweig Arnold Zweig im Zentralen Verzeichnis digitalisierter Drucke (zvdd)]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.ub.fu-berlin.de/service_neu/internetquellen/fachinformation/germanistik/autoren/autorz/azweig.html | wayback=20160104203902 | text=Kommentierte Linksammlung der Universitätsbibliothek der FU Berlin}} (Ulrich Goerdten)&lt;br /&gt;
* [[Jost Hermand]]: [http://docserver.bis.uni-oldenburg.de/publikationen/bisverlag/kracar91/kap11.pdf &amp;#039;&amp;#039;AZ und die Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;] (darin: Protest gegen die Moskauer Hinrichtungen von 34 Spezialisten und sein danach gespanntes Verhältnis zur KP; zu den Menschenrechten)&lt;br /&gt;
* [https://kuenste-im-exil.de/KIE/Content/DE/Personen/zweig-arnold.html Arnold Zweig] auf [[Künste im Exil]]&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/24911 Arnold-Zweig-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/search.php?query=creator%3A%22Zweig%2C+Arnold%2C+1887-%22 Werke bei archive.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Videos im [[ARD Retro|ARD-Retro]]-Angebot in der [[ARD Mediathek]]:&lt;br /&gt;
** [https://www.ardmediathek.de/video/reportagen-und-berichte-des-fernsehfunks/arnold-zweig-zu-brecht-und-gebrueder-mann/ard/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS8xNTA4NzI/ Arnold Zweig spricht über seine Freundschaft mit Schriftstellerkollegen], [[Deutscher Fernsehfunk]] vom 6. Oktober 1962.&lt;br /&gt;
** [https://www.ardmediathek.de/video/reportagen-und-berichte-des-fernsehfunks/arnold-zweig-ueber-krieg-und-sein-werk/ard/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS8xNjU2NzE Zum 70. Geburtstag des Schriftstellers Arnold Zweig], [[Deutscher Fernsehfunk]] vom 10. November 1957.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten der Akademie der Künste der DDR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118637452|LCCN=n50015933|NDL=00461942|VIAF=29547693}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zweig, Arnold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arnold Zweig| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zweig, Arnold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller und Politiker, MdV&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. November 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Głogów|Glogau]], [[Provinz Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. November 1968&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ost-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Giebenrath</name></author>
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