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	<title>Arnold Langen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T00:49:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Leuni: /* Leben */</title>
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		<updated>2023-04-03T17:04:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arnold Langen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Juli]] [[1876]] in [[Köln]]; † [[17. Januar]] [[1947]] in [[Darmstadt]]) war ein deutscher [[Ingenieur]] und [[Unternehmer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Arnold Langen war ein Sohn von [[Eugen Langen]] aus dessen zweiter Ehe mit Hermine Langen geb. Schleicher. Nach dem Besuch des [[Realgymnasium]]s in Köln und der [[Handelsschule]] in [[Neuchâtel (Stadt)|Neuchâtel]] leistete er seinen Militärdienst als [[Einjährig-Freiwilliger]] beim [[Husaren]]-Regiment Nr. 7 in [[Bonn]], studierte an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]] Naturwissenschaften und wurde dort 1895 Mitglied des [[Corps Hansea Bonn|Corps Hansea]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Kösener Corpslisten]].&amp;#039;&amp;#039; 1960, 11, 332.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Wintersemester 1896 wechselte er zum Ingenieurstudium mit Schwerpunkt [[Thermodynamik]] an die [[Technische Universität Berlin|Technische Hochschule (Berlin-)Charlottenburg]] und 1898 an die [[Technische Universität Dresden|Technische Hochschule Dresden]]. 1902 wurde er an der [[Universität Rostock]] mit einer [[Dissertation]] über [[Isochore Zustandsänderung|isochore]] Explosionsdrücke von Gasgemischen zum &amp;#039;&amp;#039;Dr. phil.&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1903 trat er als Versuchsingenieur in die von seinem Vater mit [[Nicolaus August Otto]] gegründete [[Deutz AG|Gasmotorenfabrik Deutz AG]] ein. 1907 wurde er Leiter der Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Neuheiten und Versuche&amp;#039;&amp;#039; und Mitglied des Direktoriums. 1908 übernahm er die technische Gesamtleitung. In der Zeit von 1903 bis 1909 nahm er erheblichen Einfluss auf die Weiterentwicklung des [[Dieselmotor]]s. 1909 wurde er Vorstandsmitglied und ordnete mit seinem Bruder Adolf Langen (1875–1954), mit dem er bereits in Bonn und Berlin studiert hatte und nunmehr in der Unternehmensleitung zusammenarbeitete, das gesamte Motorenprogramm neu, womit er den geschäftlichen Erfolg der Motorenfabrik vor dem Ersten Weltkrieg begründete, an dem er als [[Rittmeister]] der [[Reserve (Militärwesen)|Reserve]] teilnahm. 1918 wurde er [[Generaldirektor]]. Aus der Herstellung von [[Artillerie]]-[[Zugmaschine]]n wurde nach dem Krieg die Herstellung von [[Traktor]]en entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 schied Arnold Langen als Vorstandsvorsitzender des Unternehmens, das seit 1921 die verkürzte [[Firma]] &amp;#039;&amp;#039;Motorenfabrik Deutz AG&amp;#039;&amp;#039; führte, aus und wurde stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats, dessen Vorsitzender seit 1924 der Montanunternehmer [[Peter Klöckner]] war, nachdem dieser die Mehrheit am Aktienkapital erworben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arnold Langen war außerdem Vorsitzender des Aufsichtsrats der Werkzeugmaschinenfabrik &amp;#039;&amp;#039;[[Collet &amp;amp; Engelhard]] AG&amp;#039;&amp;#039; in [[Offenbach am Main]] sowie Aufsichtsratsmitglied des Transportanlagen-Herstellers &amp;#039;&amp;#039;[[Julius Pohlig junior|J. Pohlig AG]]&amp;#039;&amp;#039; in Köln, der &amp;#039;&amp;#039;[[Pfeifer &amp;amp; Langen]] AG&amp;#039;&amp;#039; in Köln und der Zuckerfabriken Köln. Er war Vorsitzender im &amp;#039;&amp;#039;Arbeitgeberverband der Metallindustrie&amp;#039;&amp;#039; in Köln, im &amp;#039;&amp;#039;Verband rheinischer Industrieller&amp;#039;&amp;#039; und im &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Ausschusses für technisches Schulwesen&amp;#039;&amp;#039; sowie von 1929 bis 1936 Vizepräsident der &amp;#039;&amp;#039;[[Industrie- und Handelskammer zu Köln]]&amp;#039;&amp;#039;. Er gehörte dem &amp;#039;&amp;#039;Vorläufigen Wirtschaftsrat&amp;#039;&amp;#039; und dem Präsidium des &amp;#039;&amp;#039;[[Reichsverband der Deutschen Industrie|Reichsverbandes der Deutschen Industrie]]&amp;#039;&amp;#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Maschinenfabrik Deutz AG schuf Langen 1925 das erste der Öffentlichkeit zugängliche Motorenmuseum. Zum 60. Jahrestag der Erfindung des Ottomotors verfasste er 1936 eine ausführliche Darstellung der Entstehungsgeschichte des Verbrennungsmotors. 1947 kam er bei einem Autounfall ums Leben. 1949 erschien posthum sein Werk Nicolaus August Otto – der Schöpfer des Verbrennungsmotors, in dem er die Rolle [[Christian Reithmann]]s bei der Erfindung des Viertaktmotors und deren Vertuschung durch seinen Vater beleuchtete.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kulturkaufhaus.de/de/detail/ISBN-9783963453656/Langen-Arnold/Nicolaus-August-Otto.-Der-Sch%C3%B6pfer-des-Verbrennungsmotors&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Ehrendoktor]]würde der [[Technische Hochschule Aachen|Technischen Hochschule Aachen]] (als &amp;#039;&amp;#039;Dr.-Ing. E. h.&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Ehrendoktorwürde der [[Universität zu Köln]] (als &amp;#039;&amp;#039;Dr. iur. h. c.&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über die Drücke, welche bei Explosionen von Wasserstoff und Kohlenoxyd in geschlossenen Gefäßen auftreten.&amp;#039;&amp;#039; 1902.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Diesellokomotive mit unmittelbarem Antrieb.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Johann Jakob Langen (1794-1869) und seine Sippe.&amp;#039;&amp;#039; Köln 1941.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nicolaus August Otto, der Schöpfer des Verbrennungsmotors.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Langen, Arnold.&amp;#039;&amp;#039; In: Robert Volz: &amp;#039;&amp;#039;[[Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft]]. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Band 2 (L–Z), Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1931, S. 1073. ({{DNB|453960294}})&lt;br /&gt;
* {{NDB|13|573|574|Langen, Arnold|Hans-Jürgen Reuß|133544621}}&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Langen, Arnold, Dr.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ulrich Soénius|Ulrich S. Soénius]], [[Jürgen Wilhelm (Politiker)|Jürgen Wilhelm]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kölner Personen-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Greven, Köln 2007, ISBN 978-3-7743-0400-0, S. 315.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133544621|VIAF=7767911}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Langen, Arnold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der RWTH Aachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität zu Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Langen, Arnold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ingenieur und Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Juli 1876&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Januar 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Darmstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leuni</name></author>
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