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	<title>Arnold Kitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arnold_Kitz&amp;diff=2122083&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: /* Leben */ Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2026-04-02T04:43:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arnold Kitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. April]] [[1807]] in [[Vechta]]; † [[22. Januar]] [[1874]] in [[Oldenburg (Oldb)|Oldenburg]]) war Jurist, Landtagspräsident und Mitglied des [[Reichstag (Norddeutscher Bund)|Reichstags des Norddeutschen Bundes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kitz war der Sohn des Arztes Johann Heinrich Kitz (1778–1835) und dessen Ehefrau Franziska geb. Keppel. Er besuchte die Gymnasien zu Vechta und [[Altes Gymnasium Oldenburg|Oldenburg]] und studierte von 1825 bis 1828 [[Rechtswissenschaften]] an den Universitäten [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]] und [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]]. Zuerst war er [[Advokat]] in [[Ovelgönne]], dann Amtsauditor in [[Tossens]], [[Steinfeld (Oldenburg)|Steinfeld]], [[Cloppenburg]], [[Wildeshausen]] und [[Rodenkirchen (Stadland)|Rodenkirchen]]. 1837 wurde er Regierungsassessor in [[Birkenfeld]] und 1844 wurde er zum Hofrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Deutsche Revolution 1848/1849|Revolution von 1848]] war er Mitbegründer des &amp;#039;&amp;#039;Birkenfelder Volksvereins&amp;#039;&amp;#039;, der eine weitgehende Autonomie Birkenfelds mit eigener Verfassung bei weiterer Zugehörigkeit des Fürstentums zum [[Großherzogtum Oldenburg]] forderte. Von Mai bis Dezember 1848 war Kitz auch Vorsitzender des Volksvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1848 wurde er zum Vizepräsidenten des [[Oldenburgischer Landtag#Konstituierender Landtag|konstituierenden Landtags]] bestimmt, seine Forderungen für Birkenfeld konnte Kitz allerdings nicht durchsetzen. Dies hatte eine zunehmende Radikalisierung in Birkenfeld zur Folge, sodass Kitz im Dezember 1848 den Vorsitz des Volksvereins niederlegte und sich aus Rücksicht auf seine Amtsstellung im Landtag aus der Birkenfelder Politik zurückzog. Nach Einführung der [[Staatsgrundgesetz von Oldenburg|Oldenburgischen Verfassung]] 1849 war Kitz Mitglied der ersten vier Landtage und auch als dessen Präsident tätig. Im November 1851 legte er sein Mandat aus familiären und gesundheitlichen Gründen nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernd Haunfelder]], [[Klaus Erich Pollmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Reichstag des Norddeutschen Bundes 1867–1870. Historische Photographien und biographisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Photodokumente zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Droste, Düsseldorf 1989, ISBN 3-7700-5151-3, Kurzbiographie S. 426.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kitz konzentrierte sich in den folgenden Jahren auf seine juristische Amtstätigkeit, wurde im Dezember 1853 Vorsitzender des Justizsenats bei der Regierung in Birkenfeld und trat nach der [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung|Trennung von Justiz und Verwaltung]] an die Stelle des Justizsenats beim [[Oberstes Gericht|Obergericht]] zu Birkenfeld, dessen Direktor er im Dezember 1856 wurde. Am 1. November 1866 wurde er Direktor des [[Landgericht Oldenburg#Geschichte|Obergerichts Oldenburg]] und am 5. Dezember 1868 Vizepräsident des [[Oberappellationsgericht Oldenburg|Oberappellationsgerichts]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit wurde Kitz noch einmal politisch aktiv. Von Februar bis August 1867 war er Abgeordneter des [[Reichstag (Norddeutscher Bund)#Wahl des konstituierenden Reichstages|konstituierenden Reichstags des Norddeutschen Bundes]], für den [[Reichstagswahlkreis Großherzogtum Oldenburg 3]] ([[Landkreis Vechta|Vechta]], [[Delmenhorst]], [[Landkreis Cloppenburg|Cloppenburg]]) und die [[Bundesstaatlich-konstitutionelle Vereinigung]].&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Specht, Paul Schwabe: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 277.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er musste jedoch auch hier bald einsehen, dass seine Forderung nach einer [[Großdeutsche Lösung|großdeutschen Erweiterung]] des Norddeutschen Bundes aussichtslos war. Resigniert stimmte er schließlich dem Verfassungsentwurf zur &amp;#039;&amp;#039;Verfassung des Norddeutschen Bundes&amp;#039;&amp;#039; zu und zog sich aus dem politischen Leben zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Ausrichtung ==&lt;br /&gt;
Kitz war großdeutsch gesinnt und hatte sich schon 1848 in einer Broschüre gegen die [[Kleindeutsche Lösung]] der nationalen Frage unter [[Preußen|preußischer]] Führung gewandt. Im Oldenburgischen Landtag gehörte er als Katholik der demokratisch-katholischen Zweckkoalition an, die den Anschluss Oldenburgs an Preußen vehement ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Kitz war seit Dezember 1839 verheiratet mit Julie Wilhelmine Elisabeth geb. Weyrich (1821–1894), der Tochter des Birkenfelder Regierungsrates [[Ludwig Weyrich]] und der Elisabeth Constantine Sybille geb. von Emden. Das Ehepaar hatte vier Kinder, von denen Richard (1843–1913) Landgerichtsrat in Oldenburg und [[Wilhelm Kitz|Wilhelm]] (1851–1919) Landgerichtspräsident in [[Krefeld]] wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur großen deutschen Frage. Kein Kaiser alten Styls und mit Erblanden, sondern entweder ein Reich und ein Staat, oder ein Bundesstaat mit einem ausführenden Präsidenten.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt. 1848.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Seyn oder Sollen. Abriß einer philosophischen Einleitung in das Sitten- und Rechtsgesetz.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt. 1864. ([https://books.google.nl/books?id=pMcGAAAAcAAJ&amp;amp;hl=nl&amp;amp;pg=PP5 online])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Princip der Strafe in seinem Ursprunge aus der Sittlichkeit. Eine philosophisch-juristische Abhandlung.&amp;#039;&amp;#039; Oldenburg. 1874. ([https://books.google.nl/books?id=YOoPAAAAYAAJ&amp;amp;hl=nl&amp;amp;pg=PP5 online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Albrecht Eckhardt: &amp;#039;&amp;#039;Von der bürgerlichen Revolution bis zur nationalsozialistischen Machtübernahme. Der oldenburgische Landtag und seine Abgeordneten 1848–1933.&amp;#039;&amp;#039; Isensee, Oldenburg 1996, ISBN 3-89598-327-6, S. 99 (&amp;#039;&amp;#039;Oldenburger Forschungen&amp;#039;&amp;#039; NF 1).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kitz, Arnold.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans Friedl u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der Oldenburgischen Landschaft. Isensee, Oldenburg 1992, ISBN 3-89442-135-5, S.&amp;amp;nbsp;369–370 ([https://www.lb-oldenburg.de/pdf/biohandb/ijk.pdf online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|116194537}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Arnold Kitz|1256}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Abgeordnete des Reichstagswahlkreises Großherzogtum Oldenburg 3&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landtagspräsidenten Oldenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116194537|VIAF=10591082}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kitz, Arnold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Birkenfeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Obergericht Oldenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gerichtspräsident (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Oberappellationsgericht Oldenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Norddeutscher Bund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Großherzogtum Oldenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1807]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kitz, Arnold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, Landtagspräsident und Reichstagsabgeordneter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. April 1807&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Vechta]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Januar 1874&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Oldenburg (Oldb)]] &lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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