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	<title>Arnold Fratzscher - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-12-31T13:09:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arnold Theodor Ernst Friedrich August Johannes Fratzscher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. März]] [[1904]] in [[Tarnow|Boitin]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=|Titel=Geburts- und Taufeintrag Nr. 6/1904|Sammelwerk=Kirchenbuch Boitin (Duplikat)|Datum=1904|Seiten=210 |Online=https://www.ancestry.de/sharing/5953788?mark=7b22746f6b656e223a22784a70646a4632473063534f4a54754d4a7378494f6d5670626a63724152794e307458556e5049412f55303d222c22746f6b656e5f76657273696f6e223a225632227d}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[23. Februar]] [[1987]] in [[Bad Münder am Deister]]) war  ein deutscher Politiker ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]) und Abgeordneter des [[Niedersächsischer Landtag|Niedersächsischen Landtages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Arnold Fratzscher wurde als Sohn des Gutspächters von Hof Boitin, Eduard August Heinrich Fratzscher, und dessen Frau Auguste Anna Friederike, geb. Kahl, geboren. Er absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaften in Leipzig, Tübingen, München und Rostock.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu den Eintrag der [http://purl.uni-rostock.de/matrikel/200019039 Immatrikulation von Arnold Fratzscher] im [[Rostocker Matrikelportal]]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 musste er als Gerichtsassessor aus dem mecklenburgischen Staatsdienst ausscheiden, er war dann Dozent an der Volkspflegerschule des Stephansstiftes in Hannover und später Leiter dieser Schule. Während der NS-Zeit gehörte er zur sogenannten &amp;#039;&amp;#039;[[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]]&amp;#039;&amp;#039;, die die Autonomie der evangelisch-kirchlichen Institutionen gegenüber dem NS-Staat verteidigt hatte, und rechnete sich zum konservativen Widerstand gegen das NS-Regime&amp;lt;ref&amp;gt;Stöss, Richard (Hrsg.): Parteien-Handbuch. Die Parteien der Bundesrepublik Deutschland 1945–1980, Bd. 1, Opladen 1986, S. 498 (Beitrag von Ute Schmidt).&amp;lt;/ref&amp;gt;. Inwieweit diese Selbsteinschätzung zutrifft, machen Aussagen wie die aus dem Jahre 1934 in dem von ihm verantworteten &amp;#039;&amp;#039;Monatsboten aus dem Stephansstift&amp;#039;&amp;#039; fragwürdig:&amp;lt;ref name=&amp;quot;hh&amp;quot;&amp;gt;[[Hartwig Hohnsbein]] in Ossietzky Nr. 16/2010, S. 589&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|&amp;#039;&amp;#039;Wir sind &amp;lt;die&amp;gt; Wohlfahrtsschule einer evangelischen Diakonenanstalt, die ihre Schüler als echte [[Nationalsozialist]]en und gehorsame Untertanen des Dritten Reiches und zugleich als ernste evangelisch-lutherische Christen erziehen will.&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls 1934 gab er zusammen mit Friedrich Ehringhaus eine Volksausgabe der „Hitler-Gesetze“ heraus, in dem die ersten Nazi-Regulative wie das „[[Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses]]“ und das „[[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]]“ verbreitet wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hh&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war auch nach dem Krieg aktiv in der Kirche und dabei Mitglied des Landesbruderrates der Bekenntnisgemeinschaft der [[Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers|Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers]] sowie bis 1950 Mitglied des [[Reichsbruderrat]]es der Bekennenden Kirche. Von 1960 bis 1970 war er Mitglied des Rundfunkrates des [[NDR]] und zeitweise dessen Vorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Fratscher  engagierte sich seit 1930 im  [[Christlich-Sozialer Volksdienst|Christlich-Sozialen Volksdienst]]&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtlexikon Hannover]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Gemeinsam mit [[Adolf Cillien]] gehörte Fratzscher in der [[Provinz Hannover]] zu den Protestanten, die sich für eine überkonfessionelle christliche Partei aussprachen und gehörte folgerichtig auch zu den Mitbegründern der dortigen CDU am 18. November 1945. Zu diesem Zeitpunkt nannte sich die neue gegründete Partei noch CDP. Als am 1. März 1946 der Aufruf zum Zusammenschluss der Christlich-Demokratischen Union in der britischen Zone erfolgte, gehörte Fratzscher zusammen mit [[Wilhelm Naegel]] für den Landesverband Hannover mit zu den Unterzeichnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Mai 1946 bis November 1969 war er Generalsekretär der CDU im Land Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Fratzscher war als Nachrücker für den verstorbenen Arnold Kuntscher Mitglied des Niedersächsischen Landtages der 1. Wahlperiode vom 23. September 1949 bis zum 30. April 1951. Nochmal war er von der 3. bis zur 6. Wahlperiode vom 6. Mai 1955 bis 20. Juni 1970 Mitglied des Niedersächsischen Landtages. Er war Vorsitzender des Wohlfahrtsausschusses vom 28. Februar 1950 bis 30. April 1951. Ab 28. März 1951 für einen Monat bis zum Ende der Wahlperiode und nochmal vom 9. Mai 1955 bis 5. Mai 1959 war er Vorsitzender der DP/CDU-Fraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Fratzscher war Inhaber des Großen Verdienstkreuzes des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur von Arnold Fratzscher ==&lt;br /&gt;
* Die [[CDU in Niedersachsen]]: Demokratie der ersten Stunde, Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung, 1971.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* [[Barbara Simon (Archivarin)|Barbara Simon]]: &amp;#039;&amp;#039;Abgeordnete in Niedersachsen 1946–1994. Biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages. Niedersächsischer Landtag, Hannover 1996, S. 105.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
//--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137005547|VIAF=81256604}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fratzscher, Arnold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Bekennenden Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CSVD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fratzscher, Arnold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Fratzscher, Arnold Theodor Ernst Friedrich August Johannes (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. März 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Tarnow|Boitin]], [[Deutsches Reich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Februar 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Münder am Deister]], [[Niedersachsen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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