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	<title>Arnold Flammersfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T08:37:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arnold_Flammersfeld&amp;diff=2432443&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: Einzelnachweis ergänzt</title>
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		<updated>2025-09-18T18:21:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einzelnachweis ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arnold Flammersfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Februar]] [[1913]] in [[Berlin]]; † [[5. Januar]] [[2001]] in [[Icking]]) war ein deutscher Physiker und Hochschullehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammersfeld studierte von 1931 bis 1937 Physik an der [[Humboldt-Universität|Friedrich-Wilhelms-Universität]] (seit 1949 &amp;#039;&amp;#039;Humboldt-Universität&amp;#039;&amp;#039;) in [[Berlin]]. Ab 1937 war Flammersfeld Wissenschaftlicher Mitarbeiter von [[Lise Meitner]] am [[Max-Planck-Institut für Chemie|Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie]] in [[Berlin-Dahlem]], dessen dritte Abteilung von [[Otto Hahn]] und Lise Meitner geleitet wurde. Diese Abteilung gehörte zu den führenden [[Kernphysik]]-Instituten. Hier promovierte Flammersfeld 1938 bei Kurt Philipp&amp;lt;ref&amp;gt;Dahlemer Archivgespräche Band 13. Max Planck-Gesellschaft Berlin 2008. Darin von [[Horst  Kant]]: &amp;#039;&amp;#039;Von der Lichttherapie zum Zyklotron. Das Institut für Physik im Heidelberger Kaiser-Wilhelm-Institut für medizinische Forschung bis 1945&amp;#039;&amp;#039;, S. 84.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit einer Messung des Betaspektrums des [[Bismut|Wismut]]-Isotops &amp;lt;sup&amp;gt;210&amp;lt;/sup&amp;gt;Bi, das die Theorie des [[Betazerfall]]s erst viele Jahre später interpretieren konnte. Wenige Monate später musste Lise Meitner Deutschland verlassen. Flammersfeld hielt aber brieflichen Kontakt mit ihr und berichtete über den Fortschritt seiner spektroskopischen Arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flammersfeld war von 1939 bis 1945 Mitarbeiter am deutschen „[[Uranprojekt]]“, zunächst für zwei Jahre unter [[Walther Bothe]] im Institut für Physik am [[Max-Planck-Institut für medizinische Forschung|Kaiser-Wilhelm-Institut für medizinische Forschung]] (seit 1948 &amp;#039;&amp;#039;Max-Planck-Institut für medizinische Forschung&amp;#039;&amp;#039;) in [[Heidelberg]], anschließend wieder am Dahlemer Institut, das 1943 nach [[Tailfingen]] (Württemberg) verlegt wurde. In Heidelberg arbeitete er mit Bothe über die Spaltung und den resonanten [[Neutroneneinfang]] in natürlichem [[Uran]], und außerdem untersuchte er die Produkte der Uranspaltung. Dabei konnte er mit einer Doppel-[[Ionisationskammer]] die „Zwei-Höcker-Struktur“ in der Energie- und Massenstruktur der Spaltbruchstücke nachweisen. In Tailfingen begann Flammersfeld an einem kleinen [[Teilchenbeschleuniger]] mit Experimenten zur Erzeugung [[isomer]]er [[Atomkern]]e, die dann für längere Zeit sein wichtigstes Arbeitsgebiet bildeten. Von dort aus habilitierte sich Flammersfeld 1947 in [[Tübingen]], war hier Privatdozent und wechselte 1949 an das [[Max-Planck-Institut für Chemie]] in [[Mainz]]. Hier wurden vor allem die [[Isomer]]enexperimente fortgesetzt und um die Messung von Koeffizienten bei konvertierten Strahlungsübergängen erweitert. Gemeinsam mit [[Josef Mattauch]] publizierte er den für längere Zeit maßgeblichen „Isotopenbericht“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 ging Arnold Flammersfeld in der Nachfolge von [[Hans Kopfermann]] als Direktor des II. Physikalischen Instituts an die [[Georg-August-Universität Göttingen|Georg-August-Universität]] in [[Göttingen]]. Dort baute er ein modernes Institut für [[Kernphysik]] auf. Zunächst wurde an einem 1&amp;amp;nbsp;MV-Drucktank-[[Teilchenbeschleuniger|Kaskadenbeschleuniger]] die Herstellung und [[Spektroskopie]] isomerer Atomkerne fortgesetzt und durch den Einsatz der damals neuen [[Szintillationsdetektor]]en für [[Elektron]]en und [[Photon]]en erweitert. Dann folgte 1958 ein Ruf auf die Stelle des Physikalischen Direktors am [[Hahn-Meitner-Institut]] in [[Berlin-Wannsee]]. Flammersfeld entschloss sich jedoch, in Göttingen zu bleiben. In der Folge wurde das Göttinger Institut wesentlich vergrößert und ein großer Beschleuniger kam nach Göttingen. Das [[Zyklotron|Synchrozyklotron]] diente in erster Linie der [[Isotop]]enproduktion. An der Maschine sowie im neu installierten Radiochemischen Labor wurden reine Quellen für die ausgiebig betriebene [[Spektroskopie|Zerfallsspektroskopie]] hergestellt. Eine wichtige Rolle spielten dabei unter anderem die direkte Erzeugung gasförmiger Quellen im internen Strahl und auch der schnelle Transport von radioaktiven Kernen an [[Aerosol]]en in [[Edelgas]]-Jets. Der interne [[Zyklotron]]strahl war für die Herstellung starker [[monochromatisch]]er Photonenquellen geeignet, mit denen u.&amp;amp;nbsp;a. der erste Nachweis der dispersiven [[Delbrück-Streuung]] gelang. Dieser Effekt, der bereits 1933 im Dahlemer Institut vorausgesagt wurde, beruht auf der [[Vakuumpolarisation]], die dem [[Elektrisches Feld|Coulombfeld]] von schweren [[Atomkern|Kernen]] einen [[Brechungsindex]] verleiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Forschung war Arnold Flammersfelds zentrales Anliegen die akademische Lehre, besonders die Ausbildung der Studenten in den großen Praktika. Die Göttinger [[Akademie der Wissenschaften]] wählte Flammersfeld 1956 zu ihrem Mitglied.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://adw-goe.de/mitglieder/personendetails/person/arnold-flammersfeld/| titel=Mitglieder: Arnold Flammersfeld| hrsg=Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen| zugriff=2025-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Amtsjahr 1961/62 war er [[Rektor]] der [[Universität Göttingen]]. Im Jahr 1978 erfolgte die Emeritierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine genaue Bestimmung des kontinuierlichen Beta-Spektrums des RaE.&amp;#039;&amp;#039; Jena 1938.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Isomere zu stabilen Kernen bei Rhodium, Silber, Dysprosium und Hafnium.&amp;#039;&amp;#039; 1946.&lt;br /&gt;
* mit [[Josef Mattauch]]: &amp;#039;&amp;#039;Isotopenbericht.&amp;#039;&amp;#039; Tübingen 1949.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Probleme der heutigen Atomphysik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Göttinger Universitätsreden.&amp;#039;&amp;#039; Heft 34). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen/Zürich 1962.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=107472447X|LCCN=n87139440|VIAF=17551024}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Flammersfeld, Arnold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kernphysiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lise Meitner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Flammersfeld, Arnold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Physiker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Februar 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Januar 2001&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Icking]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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