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	<title>Arnold Ebel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arnold_Ebel&amp;diff=1000121&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Shaun92: Foto ergänzt</title>
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		<updated>2025-12-20T20:16:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Foto ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Arnold Ebel.jpg|mini|Arnold Ebel, um 1917]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arnold Ebel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. August]] [[1883]] in [[Heide (Holstein)]]; † [[4. März]] [[1963]] in [[Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Musikpädagoge]] und [[Komponist]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er war zunächst Lehrer und Organist in [[Tinglev Sogn]] (ehemals Nordschleswig) und besuchte auf Empfehlung von [[Rochus von Liliencron]] 1906 unter anderem die königliche [[Universität der Künste Berlin|Hochschule für Musik]] und studierte an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berliner Universität]] [[Musikwissenschaft]]en. Von 1909 bis 1911 war er Meisterschüler von [[Max Bruch]]. Danach Chordirektor und Organist des Johanniterordens in Berlin. 1911 heiratete er [[Minna Wilde]], eine Konzert- und Oratoriensängerin. 1913 kam Tochter Maren auf die Welt, sie war das einzige Kind des Paares.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1919 war er Chordirektor und Organist an der Berliner [[MACHmit! Museum für Kinder|Eliaskirche]] im Ortsteil [[Berlin-Prenzlauer Berg|Prenzlauer Berg]], 1920 wurde er Vorsitzender des Berliner Tonkünstler-Vereins sowie der vereinigten Musikpädagogischen Verbände. 1921 trat er die Nachfolge von [[Arthur Egidi]] an der [[Paul-Gerhardt-Kirche (Berlin-Schöneberg)|Paul-Gerhardt-Kirche]] in Berlin-Schöneberg an. 1922 wurde er Dirigent des Scheinpflugschen Chors in Berlin. Daneben war er von 1930 bis 1945 Lehrer an der Akademie für Kirchen- und Schulmusik, an der er seit 1939 als Professor für Komposition und Musiklehre wirkte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prieberg&amp;quot;&amp;gt;[[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 1360.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] passte er sich dem Regime an und vertonte verschiedene nationalsozialistische Lieder, die jedoch anfangs keinen Anklang fanden. So warf ihm die Musikkritik eine epigonale [[Johannes Brahms|Brahms]]-Nachfolge vor, und die [[Kampfbund für deutsche Kultur|Nationalsozialistische Kulturgemeinde]] diffamierte ihn noch 1935 als &amp;#039;&amp;#039;[[Kulturbolschewismus|Kulturbolschewist]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prieberg2&amp;quot;&amp;gt;Fred K. Prieberg: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, CD-Rom-Lexikon, Kiel 2004, S. 6269, Rundschreiben des Amts für Kunstpflege der NSKG vom 26. Juli 1935, ferner S. 1361.&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotzdem trat Ebel zum 1. Mai 1937 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 5.846.831).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/7130359&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prieberg&amp;quot;/&amp;gt; Im selben Jahr dirigierte der aufstrebende [[Aachen]]er Generalmusikdirektor [[Herbert von Karajan]] Ebels &amp;#039;&amp;#039;Symphonische Ouvertüre&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Fred K. Prieberg: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 1361.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebel wurde 1938 Musikreferent und Musikzugführer im [[Nationalsozialistisches Kraftfahrkorps|NSKK]] und schrieb für dieses verschiedene Märsche sowie Kriegslieder. &lt;br /&gt;
Am 6. Dezember 1944 meldete sich Ebel als Freiwilliger zum [[Volkssturm]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prieberg&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] arbeitete Ebel zunächst als freischaffender Komponist in Berlin. Er gründete das [[Deutscher Tonkünstlerverband|Präsidium der Vereinigung der Landesverbände Deutscher Tonkünstler und Musiklehrer (VDTM)]] neu und wurde dessen Vorsitzender. Von 1953 bis 1955 war er Vorstandsmitglied des [[Deutscher Musikrat|Deutschen Musikrats]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prieberg&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wirkte an Fachzeitschriften wie der „Allgemeinen Musikzeitung“ mit. 1951 gründete er die Arbeitsgemeinschaft der Berliner Schulmusikerzieher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebel trat auch weiterhin als Komponist hervor, so vertonte er Gedichte von [[Friedrich Hebbel]], [[Klaus Groth]], [[Theodor Storm]] und anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der [[Ehrenbürger]]schaft der Stadt Heide (seit dem 20. September 1953) hat Ebel 1959 die [[Felix Mendelssohn Bartholdy|Mendelssohn]]-Plakette erhalten, die ihm während der Mendelssohn-Gedenkwoche in [[Leipzig]] verliehen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Privatunterricht in der Musik. der Erlass des Preussischen [[Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung|Ministers für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung]] vom 2. Mai 1925&amp;#039;&amp;#039;. Auf Veranlassung des „Reichsverbandes Deutscher Tonkünstler und Musiklehrer e.V.“ / herausgegeben und mit einer Einführung versehen von Arnold Ebel. Verlag der „Deutschen Tonkünstler-Zeitung“, Berlin 1925&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Spielmann&amp;#039;&amp;#039;. Ein Liederbuch für die deutsche Schule und fürs Haus. Hrsg. von Arnold Ebel und Wilhelm Witzke. Diesterweg, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1928&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Berliner Musikjahrbuch&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Arnold Ebel. Verlagsanstalt Deutscher Tonkünstler, Berlin und Leipzig 1926 (mehr nicht erschienen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musikalische Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Symphonische Ouverture (Apassionata). Für großes Orchester op. 13. Simrock, Leipzig 1914&lt;br /&gt;
* Die Weihe der Nacht. Kantate für Bariton (oder Alt)-Solo, gemischten Chor und großes Orchester op. 19. Siegel, Leipzig 1913&lt;br /&gt;
* Requiem (nach Gebbel) für Sopransolo, gemischten Chor und großes Orchester op. 17. Siegel, Leipzig 1912&lt;br /&gt;
* Zehn Lieder aus dem Quickborn von Klaus Groth, für eine Singstimme und Klavier op. 20. N. Simrock, Hamburg - London &lt;br /&gt;
* Sechs kleine lyrische Stücke in leichter Spielart für Klavier zu 2 Händen op. 24. Rahter, Leipzig 1924&lt;br /&gt;
* Sonate für Violine und Klavier op. 37. Berlin: Verlagsanstalt Deutscher Tonkünstler 1928 (Sammlung neuer Meister 30)&lt;br /&gt;
* Sinfonietta giocosa. Für großes Orchester op. 39. Ries &amp;amp; Erler, Berlin 1929/1989&lt;br /&gt;
* Lieder der Zeit op. 47. Wilke, Berlin 1941&lt;br /&gt;
* Vorspiel zu einem Fest. Heitere Ouvertüre. Originalkomposition für Luftwaffenmusik. Wilke, Berlin 1942 &lt;br /&gt;
* Kleine Sonate für Klavier zu zwei Händen. Edition Peters, Leipzig 1961&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ebel, Arnold.&amp;#039;&amp;#039; In: Robert Volz: &amp;#039;&amp;#039;[[Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft]]. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–K.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1930, {{DNB|453960286}}, S. 359.&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 1360–1362. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
* Arnold Ebel. In: Heinz Santruschek: Die alte Paul-Gerhardt-Kirche in Berlin-Schöneberg und ihre Orgel. 1. Auflage. Hendrik Bäßler Verlag, Berlin 2023, ISBN 978-3-910447-24-0, S. 149–156&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116319518|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* [https://www.heide.de/bildung-kultur/stadtarchiv.html Nachlass von Arnold Ebel im Stadtarchiv Heide]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116319518|VIAF=13054926}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ebel, Arnold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität der Künste Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSKK-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ebel, Arnold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Musikpädagoge und Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. August 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heide (Holstein)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. März 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Shaun92</name></author>
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