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	<title>Arnold Berney - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arnold_Berney&amp;diff=2520300&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Woldemar1958: Schriften +</title>
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		<updated>2026-04-05T13:35:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schriften +&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arnold Berney&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Mai]] [[1897]] in [[Mainz]]; † [[29. Dezember]] [[1943]] in [[Jerusalem]]) war ein deutscher [[Historiker]] und Emigrant nach [[Palästina (Region)|Palästina]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines jüdischen [[Weinbau in Mainz|Weinhändlers]] besuchte gemeinsam mit [[Carl Zuckmayer]] das altsprachliche [[Rabanus-Maurus-Gymnasium]] in Mainz.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Heimpel, Sabine Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Aspekte. Alte und neue Texte&amp;#039;&amp;#039;, Wallstein Verlag, Göttingen 1995, ISBN 3-89244095-6, S. 155.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er nahm am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil und beteiligte sich 1918 in Mainz an der Gründung eines &amp;#039;&amp;#039;Rats geistiger Arbeiter&amp;#039;&amp;#039;. Sein schnell absolviertes Jurastudium schloss er Ende 1920 in [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]] mit einer [[Promotion (Doktor)|Promotion]] ab und begann Geschichte zu studieren. In Heidelberg lernte er die Mitglieder des [[George-Kreis]]es [[Friedrich Gundolf]] und [[Ernst Kantorowicz]] kennen. Ende 1921 wechselte er nach [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau|Freiburg]]. Dort freundete er sich mit [[Hermann Heimpel]] an. Beide wurden 1924 in Freiburg promoviert und [[Habilitation|habilitierten]] sich dort im Jahr 1927. Berney publizierte über [[August Ludwig Schlözer]], über König [[Friedrich I. von Preußen]] und 1929 in der &amp;#039;&amp;#039;[[Historische Zeitschrift|Historischen Zeitschrift]]&amp;#039;&amp;#039; den Aufsatz &amp;#039;&amp;#039;Reichstradition und Nationalstaatsgedanke (1789–1815).&amp;#039;&amp;#039; Für seine [[Habilitation]] absolvierte Berney langwierige Archivstudien in [[Wien]], [[Paris]] und [[Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 übernahm [[Gerhard Ritter]] den Lehrstuhl in Freiburg und gab nicht dem älteren Berney, sondern Heimpel die Assistentenstelle am Seminar. Nach Heimpels Berufung auf den [[Georg von Below|Belowschen]] Lehrstuhl rückte Berney auf die Assistentenstelle nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berney beendete 1933 den ersten Band seiner Biographie [[Friedrich der Große|Friedrichs des Großen]], der bis 1756 reichte. Die Bemühungen Ritters und Heimpels, Berney zu fördern oder wenigstens trotz des [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums|Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]] (vom 7. April 1933) dem Seminar zu erhalten, scheiterten. Zusätzlich wurde er 1935 von [[Erwin Hölzle]] als Jude angegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde 1936 Dozent für Geschichte an der &amp;#039;&amp;#039;[[Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin]]. Unmittelbar nach dem [[Novemberpogrom 1938]] emigrierte er nach [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]], wobei im Hamburger Hafen die Bibliothek und der Großteil der schriftlichen Unterlagen beschlagnahmt wurden. In [[Jerusalem]] gründete er eine Familie. An der [[Hebräische Universität|Hebräischen Universität]] war [[Richard Koebner]] für Geschichte zuständig. Er war nach seiner Entlassung als außerordentlicher Professor in [[Universität Breslau|Breslau]] 1933 dorthin gegangen und hatte ein Historisches Institut gegründet. Berney erhielt nur eine untergeordnete Stelle, lehrte zusätzlich privat und musste einfache Hilfstätigkeiten annehmen. [[Hebräische Sprache|Hebräisch]] hatte er schon in Berlin gelernt. Am 29. Dezember 1943 starb er plötzlich an der [[Spanische Grippe|Spanischen Grippe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der deutschen Aufklärung: I. August Ludwig von Schlözer. II. Michael Ignatz Schmidt.&amp;#039;&amp;#039; Diss. Heidelberg 1924.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;König Friedrich I. und das Haus Habsburg (1701–1707).&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 1927.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Friedrich der Große. Entwicklungsgeschichte eines Staatsmannes.&amp;#039;&amp;#039; Mohr, Tübingen 1934.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinz Duchhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Arnold Berney (1897–1943). Das Schicksal eines jüdischen Historikers&amp;#039;&amp;#039;, Böhlau Verlag, Köln 1993, ISBN 978-3-412-13492-1.&lt;br /&gt;
* Michael Matthiesen: &amp;#039;&amp;#039;Verlorene Identität. Der Historiker Arnold Berney und seine Freiburger Kollegen 1923–1938&amp;#039;&amp;#039;, Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1998, ISBN 978-3-525-36233-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Berney, Arnold.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon deutsch-jüdischer Autoren]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Bend–Bins.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Archiv Bibliographia Judaica. Saur, München&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; 1993, ISBN 3-598-22682-9, S. 248–250.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119095386}}&lt;br /&gt;
* [http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensio/buecher/1999/sokl0299.htm Arnold Berney und Hermann Heimpel] – zwei Freunde und ihr Verhältnis zum Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/e4c7ed50-75a1-4763-901e-7d98b26e622a/ Nachlass Bundesarchiv N 2019]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119095386|LCCN=n93077106|VIAF=32799108}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Berney, Arnold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzeithistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Hochschule für die Wissenschaft des Judentums)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Berney, Arnold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-jüdischer Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Mai 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mainz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Dezember 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Jerusalem]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Woldemar1958</name></author>
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