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	<title>Arnold Angenendt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Arnold Angenendt Aufnahme von Werner Maleczek.jpg|mini|Arnold Angenendt im Jahr 2007, aufgenommen von [[Werner Maleczek]] auf einer [[Reichenau (Insel)|Reichenau]]-Tagung des [[Konstanzer Arbeitskreis für mittelalterliche Geschichte|Konstanzer Arbeitskreises für mittelalterliche Geschichte]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arnold Everhard Angenendt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20150402092254/http://kirchensite.de/aktuelles/bistum-aktuell/personalien/news-personalien/datum/2014/07/30/professor-dr-arnold-everhard-angenendt-wird-80/ &amp;#039;&amp;#039;Professor Dr. Arnold Everhard Angenendt wird 80&amp;#039;&amp;#039;]. Auf kirchensite.de, vom 30. Juli 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[12. August]] [[1934]] in [[Asperden]]; † [[8. August]] [[2021]] in [[Münster]]) war ein deutscher [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] [[Priester (Katholizismus)|Priester]], [[Theologe]] und [[Kirchenhistoriker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lehrte von 1981 bis 1982 als Professor für [[Liturgiewissenschaft]] und von 1983 bis 1999 als Professor für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der [[Westfälische Wilhelms-Universität Münster|Universität Münster]]. Angenendt gehörte zu den profiliertesten Kirchenhistorikern in Deutschland. Seine Darstellung &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Religiosität im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039; wurde zum Standardwerk und machte ihn in der Fachwelt zum führenden Spezialisten der mittelalterlichen Kirche und Religiosität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Arnold Angenendt wuchs als Sohn eines Bauern in [[Asperden]] auf. Ab 1940 besuchte er die dortige Volksschule und von 1946 bis 1955 das Altsprachliche Gymnasium [[Collegium Augustinianum Gaesdonck]], wo er 1955 das Abitur ablegte. Er studierte von 1955 bis 1961 katholische Theologie, Geschichte und Kunstgeschichte an den Universitäten [[Westfälische Wilhelms-Universität Münster|Münster]] (1955–1956/57; 1959–1961/62), [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Freiburg im Breisgau]] (1957–1957/58) und [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] (1958–1958/59). Nach seiner [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]] in Münster war er von 1963 bis 1965 als Kaplan und Religionslehrer in der Gemeinde [[St. Georg (Vreden)|St. Georg]] in [[Vreden]] und dann als [[Subsidiar]] in [[St. Stephanus (Münster)|St. Stephanus]] in Münster tätig. Er war von Sommersemester 1965 bis Sommersemester 1969 Assistent in Münster und Bonn bei [[Eduard Hegel]]. Von September 1969 bis März 1973 war er Studienleiter am [[Collegium Borromaeum Münster|Collegium Borromäum]]. Er wurde 1971 bei Hegel mit einer Arbeit über [[Pirminius|Pirmin]] und die monastischen Vorstellungen des frühen Mittelalters [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu die Besprechungen von [[Immo Eberl]] in: &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Zeitschrift für Geschichte&amp;#039;&amp;#039; 23, 1973, S. 372–374 ([https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=szg-006:1973:23::1031 online]); Ulrich Montag in: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039; 29, 1973, S. 283–284 ([https://www.digizeitschriften.de/dms/img/?PID=PPN345858735_0029|log41&amp;amp;physid=phys307#navi online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1973 bis 1975 hatte er einen Studienaufenthalt in Rom als Mitglied des Päpstlichen Priesterkollegs am [[Campo Santo Teutonico]]. Am 4. Juli 1975 erfolgte in Münster die [[Habilitation]] im Fach Kirchengeschichte mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Taufe und Politik im frühen Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. Diese Arbeit erschien 1984 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Kaiserherrschaft und Königstaufe&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold Angenendt: &amp;#039;&amp;#039;Kaiserherrschaft und Königstaufe. Kaiser, Könige und Päpste als geistliche Patrone in der abendländischen Missionsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Berlin u. a. 1984.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angenendt war 1975/76 [[Gastprofessor|Visiting Professor]] am &amp;#039;&amp;#039;Pontifical Institute of Medieval Studies&amp;#039;&amp;#039; in [[Toronto]]. Von 1976 bis 1980 lehrte er als Universitätsprofessor Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der [[Ruhr-Universität Bochum]]. Im Jahr 1981 wurde er auf den Lehrstuhl für [[Liturgiewissenschaft]] nach Münster berufen und folgte dort zwei Jahre später seinem Lehrer [[Erwin Iserloh]] auf den Lehrstuhl für Mittlere und Neuere [[Christentumsgeschichte|Kirchengeschichte]] nach. Er besuchte 1984 Lehrveranstaltungen bei [[Georges Duby]] in Paris. Von 1992 bis 1999 war er Mitglied des interdisziplinären Sonderforschungsbereiches 231 in Münster „Pragmatische Schriftlichkeit im Mittelalter“. Er war 1994 Sprecher des interdisziplinären [[Graduiertenkolleg]]s „Schriftkultur und Gesellschaft im Mittelalter“. Von 1991 bis 1999 war er Rektor der katholischen Universitätskirche, der [[Dominikanerkirche (Münster)|Dominikanerkirche]] in Münster. Seine [[Emeritierung]] erfolgte am 30. September 1999. Auf seinem Lehrstuhl folgte ihm [[Hubert Wolf (Theologe)|Hubert Wolf]] nach. Wie kaum ein anderer katholischer Kirchenhistoriker seiner Generation wirkte Angenendt [[Schule (Wissenschaft)|schulbildend]]. Nicht weniger als fünf seiner Schülerinnen und Schüler erhielten einen Lehrstuhl. Bedeutende akademische Schüler von Angenendt sind [[Wilhelm Damberg]], [[Andreas Holzem]], [[Stefan Klöckner]], [[Hubertus Lutterbach]], [[Gisela Muschiol]], [[Philip Naameh]], [[Joachim Schmiedl]], [[Barbara Stühlmeyer]], [[Ludger Stühlmeyer]] und [[Stefan Zekorn]]. Vor allem für die Erforschung der Frömmigkeit des Mittelalters hat die Angenendt-Schule wichtige Beiträge geliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Bremer]]: &amp;#039;&amp;#039;Geleitwort des Dekans der Katholisch-Theologischen Fakultät.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Liturgie im Mittelalter. Ausgewählte Aufsätze zum 70. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Thomas Flammer und Daniel Mayer. Münster u. a. 2004, S. VII–VIII, hier: S. VII.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Januar 2000 war er Mitglied des interdisziplinären [[Sonderforschungsbereich]] 496 Münster „Symbolische Kommunikation und gesellschaftliche Wertsysteme vom Mittelalter bis zur französischen Revolution“ und leitete dort auch das Projekt A4 „Liturgie im Mittelalter“ des Sonderforschungsbereichs 496 der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|DFG]]: „Symbolische Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme vom Mittelalter bis zur französischen Revolution“ an der Universität Münster. Von 2008 bis 2016 leitete er dort das Projekt „Sexualität und Ehe in religionsgeschichtlicher Perspektive“ des [[Exzellenzcluster]]s „Religion und Politik“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angenendt war 1986/87 Mitglied des [[Princeton University|Princeton Institute for Advanced Study]],&amp;lt;ref&amp;gt;Institute for Advanced Study Princeton [https://www.ias.edu/scholars/arnold-angenendt Mitgliederverzeichnis]&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1999 Gastprofessor an der [[École des Hautes Études en Sciences Sociales]] in Paris. Er wurde 1997 zum Mitglied der [[Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften|Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften]] (Klasse für Geisteswissenschaften) gewählt. Ihm wurde 1999 die theologische [[Ehrendoktor]]würde der [[Universität Lund]] verliehen. 1979 wurde er zum ordentlichen Mitglied der [[Historische Kommission für Westfalen|Historischen Kommission für Westfalen]] gewählt, ab 2009 war er deren korrespondierendes Mitglied. Als erster [[Geistlicher]] hielt er 2011 im [[Moskauer Kreml|Kreml]] einen Vortrag zum Thema: „Die Theologie der Gabe“. Der Vortrag fand im Rahmen einer Tagung, die das Exzellenzcluster „Religion und Politik“ zusammen mit dem [[Deutsches Historisches Institut Moskau|Deutschen Historischen Institut]] und der [[Lomonossow-Universität Moskau|Moskauer Lomonossow-Universität]] veranstaltete, statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arnold Angenendt starb in Münster am 8. August 2021, vier Tage vor seinem 87. Geburtstag. Er wurde am 16. August 2021 auf dem [[Zentralfriedhof Münster]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.trauer.ms/traueranzeige/arnold-angenendt-2021-08-08-muenster-130336 Traueranzeige]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Stefan Zekorn]], Münsteraner Weihbischof und akademischer Schüler Angenendts, stand dem [[Requiem]] in der St.-Theresia-Kirche vor.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theologie-und-kirche.de/zekorn-predigt-angenendt.pdf Predigt von Weihbischof Stefan Zekorn in der Auferstehungsfeier in der Pfarrkirche St. Theresia]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsschwerpunkte ==&lt;br /&gt;
Seine Forschungsschwerpunkte waren die mittelalterliche Religions- und Mentalitätsgeschichte, Liturgie, Opfer, Kirchliche Kunstgeschichte, und Heiligenverehrung. Mit seinen Arbeiten hatte Angenendt wesentlich Anteil an einer Neuorientierung der Liturgiegeschichtsschreibung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Albert Gerhards]], [[Benedikt Kranemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Einführung.&amp;#039;&amp;#039; In: Dies. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dynamik und Diversität des Gottesdienstes. Liturgiegeschichte in neuem Licht (QD 289).&amp;#039;&amp;#039; Freiburg u. a. 2018, S. 7–14, hier: S. 7 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als großes Verdienst Angenendts gilt, dass er [[Mentalitätsgeschichte|mentalitäts-]] und [[Sozialgeschichte|sozialgeschichtliche]] Ansätze, wie sie vor allem von der [[Annales-Schule]] in Frankreich entwickelt wurden, in die deutsche Kirchengeschichtsschreibung integriert hat. Dies wird nicht zuletzt an seiner mentalitäts- und sozialgeschichtlich geprägten Darstellung &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Religiosität im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039; (1997) deutlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu die Besprechungen von [[Hans Bernhard Meyer (Jesuit)|Hans Bernhard Meyer]] in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für katholische Theologie&amp;#039;&amp;#039; 120, 1998, S. 314–316; Sven Grosse 20 Jahre in: &amp;#039;&amp;#039;Theologische Literaturzeitung&amp;#039;&amp;#039; November 2000, Spalte 1167–1172 ([https://www.thlz.com/artikel/2918/?inhalt=heft%3D2000%23r485 online]); Herbert Schneider in: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039; 55, 1999, S. 854–855 ([http://www.digizeitschriften.de/dms/img/?PID=PPN345858735_0055|log65&amp;amp;physid=phys902#navi online]); Claude Carozzi in: &amp;#039;&amp;#039;Mediaevistik&amp;#039;&amp;#039; 13, 2000, S. 180–182; Prospero Tommaso Stella in: &amp;#039;&amp;#039;Salesianum&amp;#039;&amp;#039; 61, 1999, S. 831–832; [[Francis Rapp]] in: &amp;#039;&amp;#039;Theologische Revue&amp;#039;&amp;#039; 95, 1999, Sp. 390–391; Martin Nodl in: &amp;#039;&amp;#039;Listy filologické&amp;#039;&amp;#039; 124, 2001, S. 322–323.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach jahrzehntelanger Arbeit legte er damit eine Darstellung von knapp tausend Seiten und über 5500 Anmerkungen vor. Mit seinem Hauptwerk schloss er die von [[Peter Dinzelbacher]] angemahnte Forschungslücke. Dieser hatte 1990 eine interdisziplinär angelegte &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der mittelalterlichen Religiosität&amp;#039;&amp;#039; von einem „einzigen Bearbeiter“ gefordert.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Dinzelbacher: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Religiosität.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik&amp;#039;&amp;#039; 20, 1990, S. 14–34, hier: S. 15 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Darstellung &amp;#039;&amp;#039;Das Frühmittelalter. Die abendländische Christenheit von 400–900&amp;#039;&amp;#039; wurde zum Standardwerk. Mit dieser Studie legte er seit [[Hans von Schubert]] die erste Geschichte der christlichen Kirche im Frühmittelalter seit langem vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu die Besprechung von [[Lutz E. von Padberg]] in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039; 111, 2000, S. 110. Weitere Besprechungen von [[Heribert Müller]] in: &amp;#039;&amp;#039;Historische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039; 255, 1992, S. 736–739; Hans Bernhard Meyer in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für katholische Theologie&amp;#039;&amp;#039; 118, 1996, S. 301; [[Karl Suso Frank]] in: &amp;#039;&amp;#039;Rottenburger Jahrbuch für Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039; 11, 1992, S. 332–333.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Enzyklopädie deutscher Geschichte]] veröffentlichte er 2003 einen Band über Grundformen der Frömmigkeit im Mittelalter.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu die Besprechungen von [[Michael Borgolte]] in: &amp;#039;&amp;#039;Häresie der Formlosigkeit Liturgisch sollt ihr atmen: Arnold Angenendts profunde Studie über die Frömmigkeit im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 8. Dezember 2003, Nr. 285, S. 35; [[Ludger Körntgen]] in: &amp;#039;&amp;#039;sehepunkte&amp;#039;&amp;#039; 5 (2005), Nr. 2 [15. Februar 2005] ([http://www.sehepunkte.de/2005/02/5932.html online]); [[Hans-Henning Kortüm]] in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Historische Forschung&amp;#039;&amp;#039; 34, 2007, S. 86–87; Gerd Mentgen in: &amp;#039;&amp;#039;Das Mittelalter&amp;#039;&amp;#039; 8, 2003, S. 179; [[Meinolf Schumacher]] in: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur&amp;#039;&amp;#039; 128, 2006, S. 158–160; Herbert Schneider in: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039; 60, 2004, S. 719–720 ([http://www.digizeitschriften.de/dms/img/?PID=PPN345858735_0060_02|log18&amp;amp;physid=phys285#navi online]); [[Gert Melville]] in: &amp;#039;&amp;#039;Historische Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039; 285, 2007, S. 712–714.&amp;lt;/ref&amp;gt; Angenendt verstand die Christianisierung des mittelalterlichen Europas unter entwicklungsgeschichtlicher Perspektive als eine „Auseinandersetzung einer Hochreligion mit einfachreligiösen Systemen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold Angenendt: &amp;#039;&amp;#039;Grundformen der Frömmigkeit im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. München 2003, S. XI.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Spätmittelalter]] erfuhr in seiner Darstellung eine deutliche Aufwertung. Nach Angenendt gab das Spätmittelalter der „Christianisierung in Deutschland einen geradezu einzigartigen Schub“.&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold Angenendt: &amp;#039;&amp;#039;Grundformen der Frömmigkeit im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; München 2003, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Große Bedeutung räumte er den [[Ritual]]en ein: „Eine ausschließlich weltliche Rechtsordnung gab es lange Zeit nicht. Das Leben war vielmehr eingebettet in die Riten der Religion, und von Liturgie war gerade auch das Phänomen Herrschaft durchsetzt.“&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold Angenendt: &amp;#039;&amp;#039;Grundformen der Frömmigkeit im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. München 2003, S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er veröffentlichte 2013 mit „Offertorium“ über das mittelalterliche [[Messopfer]] eine Gesamtdarstellung der mittelalterlichen [[Heilige Messe|Messe]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu die Besprechungen von Klaus Unterburger in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039; 126, 2015, S. 97; Rudolf Neumaier in: &amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 26. Mai 2014, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angenendt bezog wiederholt mit historischen Argumenten gegen die katholische Sexualmoral und den [[Zölibat|Zwangszölibat]] Stellung. Mit einem 2011 veröffentlichten Beitrag in der „Süddeutschen Zeitung“ sorgte er im innerkirchlichen Bereich für Aufsehen. Darin vertrat er zum Zölibat die These: „Der Zölibat basiert auf einem archaischen Reinheitskult, den Jesus überwinden wollte.“&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold Angenendt: &amp;#039;&amp;#039;Die Angst der Kirche vor der Sexualität. Der Zölibat basiert auf einem archaischen Reinheitskult, den Jesus überwinden wollte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche Zeitung&amp;#039;&amp;#039; 9. Februar 2011, S. 11 ([https://www.sueddeutsche.de/kultur/debatte-um-den-zoelibat-die-angst-der-kirche-vor-der-sexualitaet-1.1057311 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; In seinem 2015 veröffentlichten Buch &amp;#039;&amp;#039;Ehe, Liebe und Sexualität im Christentum&amp;#039;&amp;#039; trat er für eine Reform der katholischen Sexuallehre und ein Überdenken des Pflichtzölibats ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere seiner Arbeiten befassten sich mit dem [[Bistum Münster]]. Er war Herausgeber einer fünfbändigen Geschichte des Bistums. Zum 1200-jährigen Jubiläum der Diözese konnten 1998 drei Bände vorgelegt werden. Darin behandelte er die Frühgeschichte des Bistums.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu die Besprechung von [[Enno Bünz]] in: Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte 75, 2003, S. 413–415 ([https://www.historische-kommission.niedersachsen.de/download/77560/JB_75_2003.pdf online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Anlässlich des 1200. Jahrestages (30. März 805) der Bischofsweihe [[Liudger]]s zum [[Liste der Bischöfe von Münster|Bischof von Münster]] legte er eine Zusammenfassung des Wissensstandes vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu die Besprechungen von [[Rudolf Schieffer]] in: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039; 61, 2005, S. 750–751 ([https://www.digizeitschriften.de/dms/img/?PID=PPN345858735_0061|log46&amp;amp;physid=phys918#navi online]); Martin Ohst in: &amp;#039;&amp;#039;Theologische Rundschau&amp;#039;&amp;#039; 75, 2010, S. 495–498; Pius Engelbert in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039; 118, 2007, S. 262.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schriftenverzeichnis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liturgie im Mittelalter. Ausgewählte Aufsätze zum 70. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Ästhetik – Theologie – Liturgik.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 35). Herausgegeben von Thomas Flammer und Daniel Mayer. LIT, Münster u. a. 2004, ISBN 3-8258-7505-9, S. 422–433.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufsatzsammlungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liturgie im Mittelalter. Ausgewählte Aufsätze zum 70. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Ästhetik – Theologie – Liturgik.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 35). Herausgegeben von Thomas Flammer und Daniel Mayer. LIT, Münster u. a. 2004, ISBN 3-8258-7505-9 (2. Auflage. ebenda 2005) (14 Beiträge, die bis auf zwei bereits zwischen 1977 und 2001 erschienen sind, wurden wieder abgedruckt).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gegenwart von Heiligen und Reliquien.&amp;#039;&amp;#039; Eingeleitet und herausgegeben von [[Hubertus Lutterbach]]. Unter Mitarbeit von Sebastian Eck. Aschendorff, Münster 2010, ISBN 978-3-402-12836-7 (Festgabe zum 75. Geburtstag mit acht seiner Aufsätze, die erstmals zwischen 1991 und 2002 veröffentlicht worden sind).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monographien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Monachi peregrini. Studien zu Pirmin und den monastischen Vorstellungen des frühen Mittelalters&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Münstersche Mittelalter-Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 6). Fink, München 1972, ISBN 3-7705-0605-7 (Zugleich: Münster, Universität, theol. Dissertation, 1969).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kaiserherrschaft und Königstaufe. Kaiser, Könige und Päpste als geistliche Patrone in der abendländischen Missionsgeschichte&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Arbeiten zur Frühmittelalterforschung.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 15). De Gruyter, Berlin u. a. 1984, ISBN 3-11-009898-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Frühmittelalter. Die abendländische Christenheit von 400–900.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart u. a. 1990, ISBN 3-17-009016-X (3. Auflage. ebenda 2001, ISBN 3-17-017225-5).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heilige und Reliquien. Die Geschichte ihres Kultes vom frühen Christentum bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1994, ISBN 3-406-38096-4 (2., überarbeitete Auflage. ebenda 1997, ISBN 3-406-42867-3).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Religiosität im Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Primus-Verlag, Darmstadt 1997, ISBN 3-89678-017-4 (4. Auflage, korrigierter Nachdruck der 3. Auflage 2005). ebenda 2009, ISBN 978-3-89678-655-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mission bis Millennium. 313–1000&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Bistums Münster.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1). Dialogverlag, Münster 1998, ISBN 3-933144-06-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liturgik und Historik. Gab es eine organische Liturgie-Entwicklung?&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Quaestiones disputatae.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 189). Herder, Freiburg (Breisgau) u. a. 2001, ISBN 3-451-02189-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundformen der Frömmigkeit im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Enzyklopädie deutscher Geschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 68). Oldenbourg, München 2003, ISBN 3-486-55703-3 (2. durchgesehene Auflage. ebenda 2004, ISBN 3-486-55700-9.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liudger. Missionar, Abt, Bischof im frühen Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Aschendorff, Münster 2005, ISBN 3-402-03417-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Toleranz und Gewalt. Das Christentum zwischen Bibel und Schwert.&amp;#039;&amp;#039; Aschendorff, Münster 2007, ISBN 978-3-402-00215-5 (5., aktualisierte Auflage. ebenda 2009; [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/der-zornige-gott-1386364.html Rezension in der &amp;#039;&amp;#039;FAZ&amp;#039;&amp;#039;], [https://www.zeit.de/2007/28/ST-Toleranz Rezension in der &amp;#039;&amp;#039;ZEIT&amp;#039;&amp;#039;], [http://www.taz.de/nc/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=pb&amp;amp;dig=2008%2F01%2F05%2Fa0010&amp;amp;src=GI&amp;amp;cHash=53dc240a26 Rezension in der &amp;#039;&amp;#039;taz&amp;#039;&amp;#039;]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Revolution des geistigen Opfers. Blut – Sündenbock – Eucharistie.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg (Breisgau) u. a. 2011, ISBN 978-3-451-30519-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Offertorium. Das mittelalterliche Messopfer&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Liturgiewissenschaftliche Quellen und Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 101). Aschendorff, Münster 2013, ISBN 978-3-402-11264-9 (3., korrigierte und erweiterte Auflage. ebenda 2014).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ehe, Liebe und Sexualität im Christentum. Von den Anfängen bis heute.&amp;#039;&amp;#039; Aschendorff, Münster 2015, ISBN 978-3-402-13146-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Lasst Beides wachsen bis zur Ernte“. Toleranz in der Geschichte des Christentums.&amp;#039;&amp;#039; Aschendorff, Münster 2018, ISBN 978-3-402-13246-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herausgeberschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Bistums Münster.&amp;#039;&amp;#039; Dialogverlag, Münster 1998–2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Erich Meuthen]]: &amp;#039;&amp;#039;Laudatio auf Prof. Dr. Arnold Angenendt in der 410. Sitzung am 15. April 1998.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch. Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften.&amp;#039;&amp;#039; 1998, {{ISSN|0944-8446}}, S. 99–102.&lt;br /&gt;
* [[Christian Geyer (Journalist)|Christian Geyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Himmel und Hölle. Zum siebzigsten Geburtstag des Historikers Arnold Angenendt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 12. August 2004, Nr. 186, S. 35.&lt;br /&gt;
* Joachim Frank: &amp;#039;&amp;#039;Der Mentalitätenforscher. Zum 80. Geburtstag des legendären Kirchenhistorikers Arnold Angenendt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039;, 11. August 2014 ([https://www.fr.de/kultur/mentalitaetenforscher-11257985.html online]).&lt;br /&gt;
* [[Stefan Trinks]]: &amp;#039;&amp;#039;Alles zwischen Hölle und Himmel Heilig der Mensch: Zum Tod des Kirchenhistorikers Arnold Angenendt, der Religions- als Sozialgeschichte schrieb.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 11. August 2021, Nr. 184, S. 9 ([https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst-und-architektur/der-bedeutende-mediaevist-und-kirchenhistoriker-arnold-angenendt-ist-gestorben-17479380.html online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|115781870}}&lt;br /&gt;
* {{Perlentaucher|arnold-angenendt}}&lt;br /&gt;
* [https://opac.regesta-imperii.de/lang_de/autoren.php?name=Angenendt%2C+Arnold Veröffentlichungen von Arnold Angenendt] im Opac der [[Regesta Imperii]]&lt;br /&gt;
* [https://www.uni-muenster.de/SFB496/angenendt/welcome.html Vita auf der Seite der Universität Münster]&lt;br /&gt;
* [https://www.theologie-und-kirche.de/arnold-angenendt.html Zum Tod von Arnold Angenendt] (Nachrufe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=115781870|LCCN=n86814776|VIAF=14786493}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Angenendt, Arnold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (Bistum Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenhistoriker (Theologe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ruhr-Universität Bochum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Lund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Historischen Kommission für Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Münster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2021]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Angenendt, Arnold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Angenendt, Arnold Everhard (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Priester, römisch-katholischer Theologe und Kirchenhistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. August 1934&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Asperden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. August 2021&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Münster]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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