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	<title>Arno Philippsthal - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T05:20:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arno_Philippsthal&amp;diff=330211&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Miklas am 11. Oktober 2024 um 15:06 Uhr</title>
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		<updated>2024-10-11T15:06:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gedenktafel Oberfeldstr 10 (Biesd) Arno Philippsthal.jpg|mini|Gedenktafel am Haus Oberfeldstraße 10, in [[Berlin-Biesdorf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jüdischer Friedhof Berlin weißensee - 84.jpeg|mini|Ehrengrab]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arno Philippsthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. September]] [[1887]] in [[Güsten]]; † [[3. April]] [[1933]] in [[Berlin]]) war ein deutsch-jüdischer Arzt und eines der ersten Opfer des [[Nationalsozialismus]] in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er besuchte das Gymnasium in Bernburg und studierte von 1907 bis 1912 Medizin in [[Universität München|München]] und Berlin. Nach seiner [[Approbationsordnung|Approbation]] 1913 praktizierte er in [[Rogasen]] ([[Provinz Posen]]). 1916 heiratete er Eva, die ebenfalls jüdischer Herkunft war. Von 1914 bis 1918 nahm Arno Philippsthal als [[Militärarzt]] am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Nach dem Krieg zog er nach Berlin und ließ sich im damaligen Vorort [[Berlin-Biesdorf|Biesdorf]] in der heutigen Oberfeldstraße 10 nieder. Sein soziales Engagement zeigte sich auch darin, dass er seine [[Honorar]]forderungen den finanziellen Möglichkeiten seiner Patienten anpasste. Nachdem 1924 seine erste Ehe gescheitert war, vermählte er sich 1927 mit seiner zweiten Frau Frieda, die keine Jüdin war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er Jahre plante Philippsthal die Gründung einer eigenen [[Krankenhaus|Klinik]], er hatte bereits ein Grundstück erworben. Am 21. März 1933 wurde er jedoch von mehreren [[Sturmabteilung|SA]]-Männern in der Praxis ohne Begründung und Haftbefehl festgenommen. In dem [[SA-Gefängnis Papestraße]] (Kaserne der Feldpolizei) wurde er schwer misshandelt und starb am 3. April 1933 an den Eiterungen beider Gesäßhälften im Stadtkrankenhaus in Berlin-Mitte.&amp;lt;ref name=Raim&amp;gt;[[Edith Raim]]: &amp;#039;&amp;#039;Justiz zwischen Diktatur und Demokratie: Wiederaufbau und Ahndung von NS-Verbrechen in Westdeutschland 1945 – 1949&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg, München, 2013, Zugl.: Augsburg, Univ., Habil.-Schr., 2012, S. 371f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein [[Liste der Ehrengräber in Berlin|Ehrengrab]] befindet sich auf dem [[Jüdischer Friedhof Berlin-Weißensee|jüdischen Friedhof in Weißensee]] (Feld H&amp;amp;nbsp;VIII, Reihe&amp;amp;nbsp;30). Das anhängige Berliner Ermittlungsverfahren wegen „Misshandlungen nach Festnahme durch die Feldpolizei“ wurde am 15. August 1933 durch den preußischen Justizminister [[Hanns Kerrl]] niedergeschlagen. 1948 wurden die neu aufgenommenen Ermittlungen auch wegen des [[Schutzhaft]]befehls gegen den seinerzeitigen Sachbearbeiter bei der Polizeiabteilung im preußischen Innenministerium, [[Hans Mittelbach]], mangels Tatverdachts eingestellt.&amp;lt;ref name=Raim/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1979 trägt das sich in Berlin-Biesdorf befindende Pflegeheim (Einweihung des Neubaus 2000) den Namen &amp;#039;&amp;#039;Dr.&amp;amp;nbsp;Arno Philippsthal&amp;#039;&amp;#039;. In dem parkähnlichen Innenhof des Pflegeheims steht ein Gedenkstein für Philippsthal. Die angrenzende Straße wurde 2002 in &amp;#039;&amp;#039;Arno-Philippsthal-Straße&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=a|bez=21|id=A1066|kaupert=Arno-Philippsthal-Strasse-12683-Berlin|name=Arno-Philippsthal-Straße}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Haus Oberfeldstraße 10, in dem er seine Arztpraxis hatte, befindet sich eine Gedenktafel für Philippsthal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erfahrungen mit Atropinschwefelsäure&amp;#039;&amp;#039;, 1913. (Dissertation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dorothee Ifland: &amp;#039;&amp;#039;Arno Philippsthal 1887-1933&amp;#039;&amp;#039; in: Verfolgte Ärzte im Nationalsozialismus, Dokumentation zur Ausstellung über das SA-Gefängnis General-Pape-Straße, Hrsg.: [[Robert Koch-Institut]] Berlin 1999, ISBN 3-89606-030-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.berlin.de/ba-marzahn-hellersdorf/aktuelles/presse/archiv/20030401.11706.html Biografie] beim Bezirksamt auf berlin.de&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1139142941}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1139142941|VIAF=111150470083204330006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Philippsthal, Arno}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärarzt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Philippsthal, Arno&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher jüdischer Arzt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. September 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Güsten]], Anhalt&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. April 1933&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Miklas</name></author>
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