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	<title>Arno Lustiger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arno_Lustiger&amp;diff=109637&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Harvey Kneeslapper am 5. März 2025 um 13:39 Uhr</title>
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		<updated>2025-03-05T13:39:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Arno-Lustiger-2.JPG|mini|hochkant|Arno Lustiger (2007)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arno Lustiger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geb. [[7. Mai]] [[1924]] in [[Będzin]]; gest. [[15. Mai]] [[2012]] in [[Frankfurt am Main]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/13036 Meldung] in der [[Jüdische Allgemeine]] vom 16. Mai 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Historiker]] [[Polen|polnischer]] Herkunft. Lustiger – selbst Überlebender des [[Holocaust]] – hat wesentliche Beiträge zur Erforschung und Aufarbeitung der Geschichte des [[Holocaust#Widerstand und Rettungsversuche|jüdischen Widerstands]] gegen die [[Zeit des Nationalsozialismus|Diktatur des Nationalsozialismus]] geleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Lebensweg bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs ===&lt;br /&gt;
Arno Lustiger wurde 1924 als Kind [[Juden in Polen|polnischer Juden]] in Będzin geboren, wo er auch seine Kindheit verbrachte. Sein Vater David Lustiger war Stadtrat und Besitzer eines Betriebs für Bäckereimaschinen. Nach dem [[Überfall auf Polen|Ausbruch des Zweiten Weltkriegs]] 1939 wurde die Stadt von den Deutschen besetzt und das väterliche Unternehmen „[[Arisierung|arisiert]]“. David Lustiger blieb zunächst als Angestellter weiter beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1943 wurde die jüdische Bevölkerung Będzins im [[Ghetto Będzin]] interniert, die Familie Lustiger verbarg sich in einem Kellerversteck. Im August 1943 wurde das Ghetto geräumt, und seine Bewohner wurden ins [[Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau]] deportiert. Einige Tage später ging die Familie ins [[Zwangsarbeiterlager Annaberg]] in Schlesien, um wenigstens zusammenzubleiben. Dort wurde die Familie jedoch auseinandergerissen. Arno Lustiger kam in das Konzentrationslager [[Ottmuth]] und dann in das [[KZ Blechhammer]], ein [[Liste der Außenlager des KZ Auschwitz I (Stammlager)|Außenlager von Auschwitz]]. Ab dem 21. Januar 1945 wurde Lustiger wegen der anrückenden sowjetischen Truppen im eiskalten Winter von der SS zu einem [[Todesmärsche von KZ-Häftlingen|Todesmarsch]] zum [[KZ Groß-Rosen]] in Niederschlesien gezwungen, den nur 2000 von 4000 Häftlingen überlebten. Dann wurde er zum [[KZ Buchenwald]] transportiert und von dort ins [[KZ Langenstein-Zwieberge]] bei [[Halberstadt]]. Die Lebenserwartung der Häftlinge betrug dort laut Lustiger in der Regel drei bis vier Wochen. Im April 1945 floh Lustiger bei einem weiteren Todesmarsch, als auch dieses Konzentrationslager angesichts der anrückenden amerikanischen Truppen geräumt wurde. Dabei fiel Lustiger Angehörigen des [[Volkssturm]]s in die Hände, konnte abermals entkommen und wurde von amerikanischen Soldaten gefunden und zu einem uniformierten und bewaffneten Dolmetscher der [[United States Army|US Army]] gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater David Lustiger war für kurze Zeit ins KZ Blechhammer verbracht und dann im KZ Auschwitz-Birkenau getötet worden. Arno Lustiger blieb nach dem Krieg in Deutschland. Die Einwanderung ([[Alija]]) nach [[Palästina (Region)|Palästina]] bzw. [[Israel]] war ihm wegen des dortigen heißen Klimas und seiner angegriffenen Gesundheit nicht möglich.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ein Mann, der nie aufgeben wollte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039;, 18. Mai 2012, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Schwester hatte das [[KZ Bergen-Belsen]] überlebt. Sie durfte nicht in die USA einreisen, weil sie an [[Tuberkulose]] erkrankt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach 1945: Unternehmensaufbau und Forschung zur Aufarbeitung des NS-Regimes ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lebte Arno Lustiger in Frankfurt am Main. Als [[Textilindustrie|Textilfabrikant]] baute er dort ein erfolgreiches Unternehmen für Damenmoden auf. Er war Mitbegründer der [[Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main|Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main]] und Vorstandsmitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Henry und Emma Budge-Stiftung|Budge-Stiftung]]&amp;#039;&amp;#039;. Ab dem Ende der 1980er Jahre – nach „40 Jahren des Schweigens“, wie er es selbst formulierte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ&amp;quot;&amp;gt;Joachim Käppner: &amp;#039;&amp;#039;Arno Lustiger über Rettung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 12./13. November 2011, S. V2/8.&amp;lt;/ref&amp;gt; begann Lustiger, zur jüdischen Geschichte vor allem im 20. Jahrhundert zu publizieren. Er widmete sich besonders der [[Geschichte der Juden in Deutschland|deutsch-jüdischen Geschichte]], dem [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]], dem [[Holocaust#Juden|jüdischen Widerstand]] sowie der Verfolgung der [[Juden in der Sowjetunion]] unter [[Stalin]], vor allem in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg. Er war vom Sommersemester 2004 bis zum Sommersemester 2006 Gastprofessor am [[Fritz Bauer Institut]] in Frankfurt am Main.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.fritz-bauer-institut.de/gastprofessur/lustiger.htm#vita |text=Gastprofessur am Fritz-Bauer-Institut in Frankfurt am Main |wayback=20040605101424}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:lustiger2.jpg|mini|Arno Lustiger (2005)]]&lt;br /&gt;
[[File:Grab Arno Lustiger.jpg|thumb|Das Grab von Arno Lustiger auf dem [[Neuer Jüdischer Friedhof (Frankfurt am Main)|Neuen Jüdischen Friedhof]] in Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer viel beachteten Kontroverse widersprach Lustiger dem amerikanischen Historiker [[Raul Hilberg]], der die Position vertrat, der jüdische Widerstand gegen das NS-Regime sei belanglos gewesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Januar 2005 sprach Arno Lustiger anlässlich der [[Gedenkstunde zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus]] zusammen mit [[Wolf Biermann]] vor dem [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]]. Unter anderem wies er auf die fehlende historische Aufarbeitung der [[Todesmärsche von KZ-Häftlingen]] hin, denen mehrere hunderttausend Häftlinge auf den Straßen des Deutschen Reichs zum Opfer gefallen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundestag.de/mediathek?videoid=1505542&amp;amp;url=L21lZGlhdGhla292ZXJsYXk=&amp;amp;mod=mediathek#url=L21lZGlhdGhla292ZXJsYXk/dmlkZW9pZD0xNTA1NTQyJnVybD1MMjFsWkdsaGRHaGxhMjkyWlhKc1lYaz0mbW9kPW1lZGlhdGhlaw==&amp;amp;mod=mediathek Video der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus mit Arno Lustiger und Wolf Biermann vom 27. Januar 2005], abgerufen am 24. August 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arno Lustiger appellierte am 17. Januar 2006 durch einen von ihm verfassten Aufruf an Freunde und Bekannte, die für den 20. Januar 2006 in der Frankfurter [[Heiliggeistkirche (Frankfurt am Main)|Heiliggeistkirche]] geplante Vorstellung des Buches &amp;#039;&amp;#039;Ich will nicht mehr schweigen. Über Recht und Gerechtigkeit in Palästina&amp;#039;&amp;#039; von [[Rupert Neudeck]] zu verhindern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.honestly-concerned.org/Temporary/Lustiger-Aufruf.pdf Aufruf vom 17. Januar 2006] (PDF-Datei; 67&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Aufruf hatte Erfolg, weil die [[Evangelische Kirche in Hessen und Nassau|evangelische Kirche]] den dafür vorgesehenen Saal nicht mehr zur Verfügung stellen wollte. Lustiger bezeichnete die für die Veranstaltung vorgesehenen Redner als „eigentümliche Gestalten“ und hielt sie offensichtlich für Feinde Israels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. September 2006 erschien ein [[Essay]] von ihm, leicht gekürzt, in der &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung|Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. Es trägt den Titel &amp;#039;&amp;#039;Dichtung und Wahrheit? Nein, Schummelei!&amp;#039;&amp;#039; Es handelt sich um Anmerkungen zum jüngsten Buch von [[Günter Grass]]. Lustiger übt darin Kritik an Günter Grass, ohne ihn jedoch zu verdammen.&amp;lt;ref&amp;gt;Der ungekürzte Text ist auf den Seiten des Fritz-Bauer-Institutes zu finden. {{Webarchiv |url=http://www.fritz-bauer-institut.de/texte/essay/Lustiger-Grass_10-09-06.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen zu Günter Grass’ Buch „Das Häuten der Zwiebel“.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20061101125702}} (PDF-Datei)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lustiger wurde Vater zweier Töchter, der Malerin Rina Lustiger und der Schriftstellerin [[Gila Lustiger]]. [[Jean-Marie Lustiger|Jean-Marie Kardinal Lustiger]], der am 5. August 2007 verstorbene Erzbischof von Paris, war sein Cousin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nachruf&amp;quot;&amp;gt;Arno Lustiger: &amp;#039;&amp;#039;Mein Cousin, der Kardinal.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 182 vom 8. August 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine tiefe Freundschaft verband Lustiger mit dem Schriftsteller [[Valentin Senger]], den er auch geistig und in seiner inhaltlichen Arbeit unterstützte. In Interviews und auf Veranstaltungen nannte er Senger seinen „Bruder“, während beide nicht verwandt waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.historische-eschborn.de/berichte/Hessen/Valentin_Senger/valentin_senger.html Ein außergewöhnlicher Mensch FR-Gastbeitrag: Arno Lustiger erzählt von seiner Zeit und tiefen Freundschaft mit Valentin Senger]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wolf Biermann]] schrieb für Lustiger das Lied „Nur wer sich ändert, bleibt sich treu.“&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/kultur/wolf-biermann-afd-ddr-interview-musk-e084823&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Als Autor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Schalom Libertad!“ Juden im Spanischen Bürgerkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Athenäum, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-610-08529-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Sog nit kejnmol“ – Lieder des jüdischen Widerstandes.&amp;#039;&amp;#039; Stadt Frankfurt am Main, Dezernat für Kultur und Freizeit u. a., Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-88270-855-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zum Kampf auf Leben und Tod! Das Buch vom Widerstand der Juden 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 1994, ISBN 3-462-02292-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rotbuch: [[Josef Stalin|Stalin]] und die Juden. Die tragische Geschichte des Jüdischen Antifaschistischen Komitees und der sowjetischen Juden.&amp;#039;&amp;#039; Aufbau-Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-351-02478-9.&amp;lt;ref&amp;gt;Rezensionen: A. Kuchenbecker, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]],&amp;#039;&amp;#039; 3. Dezember 1998; [[Leonid Luks]] in &amp;#039;&amp;#039;FAZ&amp;#039;&amp;#039;, 26. November 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wir werden nicht untergehen. Zur jüdischen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, München 2002, ISBN 3-550-07546-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sing mit Schmerz und Zorn.&amp;#039;&amp;#039; Aufbau, Berlin 2004, ISBN 3-351-02579-3.&lt;br /&gt;
* Renate Kingma: &amp;#039;&amp;#039;Spuren der Menschlichkeit, Hilfe für jüdische Frankfurter im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Geleitwort von Arno Lustiger. CoCon, Hanau 2006, ISBN 3-937774-33-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rettungswiderstand. Über die Judenretter in Europa während der NS-Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, Göttingen 2011, ISBN 978-3-8353-0990-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Als Gesprächspartner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Basil Kerski]], [[Joanna de Vincenz|Joanna Skibinska]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ein jüdisches Leben im Zeitalter der Extreme. Gespräche mit Arno Lustiger.&amp;#039;&amp;#039; Fibre, Osnabrück 2004, ISBN 3-929759-93-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das wird dir niemand glauben.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Martin Doerry]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nirgendwo und überall zu Haus. Gespräche mit Überlebenden des Holocaust.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Verlags-Anstalt, München 2006, ISBN 3-421-04207-1, S. 142–151 (auch als CD).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arno Lustiger erzählt aus seinem Leben: „Ich habe mein ganzes Leben Glück gehabt.“&amp;#039;&amp;#039; In der &amp;#039;&amp;#039;Edition Zeugen einer Zeit&amp;#039;&amp;#039;. [[Aktives Museum Spiegelgasse]] für Deutsch-Jüdische Geschichte e.&amp;amp;nbsp;V., Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-941289-01-7 (1 Audio-CD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Als Herausgeber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Schwarzbuch. Der Genozid an den sowjetischen Juden.&amp;#039;&amp;#039; Mit [[Ilja Grigorjewitsch Ehrenburg|Ilja Ehrenburg]] und [[Wassili Grossman]]. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1994, ISBN 3-498-01655-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1984: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz]] am Bande&lt;br /&gt;
* 1991: [[Johanna-Kirchner-Medaille]] der Stadt Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
* 1994: Bundesverdienstkreuz I. Klasse&lt;br /&gt;
* 1998: [[Wilhelm-Leuschner-Medaille]] des Landes Hessen&lt;br /&gt;
* 1999: [[Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien#Moses Mendelssohn Medaille|Moses-Mendelssohn-Medaille]]&lt;br /&gt;
* 1999: [[Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
* 2000: [[Internationaler Brückepreis]] [[Görlitz]]&lt;br /&gt;
* 2001: [[Heinz-Galinski-Preis]] (gemeinsam mit [[Wolf Biermann]])&lt;br /&gt;
* 2002: Aufbau-Kulturpreis&lt;br /&gt;
* 2003: [[Ehrendoktor]]würde der [[Universität Potsdam]]&lt;br /&gt;
* 2007: [[Professor]]titel des Landes [[Hessen]]&lt;br /&gt;
* 2009: Großes Bundesverdienstkreuz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das wird dir niemand glauben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]].&amp;#039;&amp;#039; 23. Januar 2006, S. 138–142.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sing mit Schmerz und Zorn. Ein Leben für den Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; Aufbau-Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-351-02579-3.&lt;br /&gt;
* David Dambitsch: &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten der Shoah. Gespräche mit Überlebenden und deren Nachkommen.&amp;#039;&amp;#039; Philo Verlagsges., Berlin 2002, ISBN 3-8257-0246-4.&lt;br /&gt;
* David Dambitsch: &amp;#039;&amp;#039;Stimmen der Geretteten. Berichte von Überlebenden der Shoah.&amp;#039;&amp;#039; Der Audio Verlag, Berlin 2002, ISBN 3-89813-213-7 (Audio-CD).&lt;br /&gt;
* Sigismund von Dobschütz: &amp;#039;&amp;#039;Von der Kurstadt ganz begeistert. Professor Dr. Arno Lustiger will nach Bad Kissingen ziehen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Saale-Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 7. Dezember 2007.&lt;br /&gt;
* [[Julius H. Schoeps]]: &amp;#039;&amp;#039;Begegnungen. Menschen, die meinen Lebensweg kreuzten.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2016, ISBN 978-3-633-54278-9, S. 149–164.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Arno Lustiger|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|115639357}}&lt;br /&gt;
* {{Perlentaucher|12661}}&lt;br /&gt;
* [http://library.fes.de/fulltext/historiker/00712001.htm Teildokument: Arno Lustiger: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Kultur in Ostmitteleuropa am Beispiel Polen.&amp;#039;&amp;#039;] In der digitalen Bibliothek der [[Friedrich-Ebert-Stiftung]]&lt;br /&gt;
* [https://www.welt.de/welt_print/kultur/literatur/article5950928/Der-Feldmarschall-hat-zwei-Kugeln-bekommen.html &amp;#039;&amp;#039;„Der Feldmarschall hat zwei Kugeln bekommen.“ Zum Holocaust-Gedenktag: Das Schicksal Österreichs und der Juden im Spiegel dreier Leben.&amp;#039;&amp;#039;] Arno Lustiger über [[Johann Friedländer]] und andere. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039; vom 23. Januar 2010&lt;br /&gt;
* [https://www.juedischesmuseum.de/erkunden/dokumente-fotografien/detail/nachlass-arno-lustiger/ Der Nachlass von Arno Lustiger] im [[Jüdisches Museum Frankfurt|Jüdischen Museum Frankfurt]]&lt;br /&gt;
* [https://www.juedische-allgemeine.de/politik/chronist-des-widerstands/ &amp;#039;&amp;#039;Nachruf. Chronist des Widerstands. Ralph Giordano erinnert sich an seinen Freund Arno Lustiger.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;juedische-allgemeine.de&amp;#039;&amp;#039; 21. Mai 2012.]&lt;br /&gt;
* [https://artsandculture.google.com/story/XAVRH0uPCH6uKA?hl=de &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Jedesmal, wenn ich Zorn kriege, schreibe ich ein Buch.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;] Online-Ausstellung des Jüdischen Museums Frankfurt auf Google Arts &amp;amp; Culture.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=115639357|LCCN=n88659519|VIAF=9973090}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lustiger, Arno}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzeithistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Judentum in Będzin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Wilhelm-Leuschner-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenprofessor des Landes Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Potsdam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Groß-Rosen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Będzin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Fritz Bauer Institut)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lustiger, Arno&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-jüdischer Historiker und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Mai 1924&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Będzin]], Polen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Mai 2012&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Harvey Kneeslapper</name></author>
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