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	<title>Arno Breitmeyer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T17:40:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arno_Breitmeyer&amp;diff=2898496&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ute Erb: /* Leben und Wirken */ gr, zs</title>
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		<updated>2025-03-26T11:37:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken: &lt;/span&gt; gr, zs&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Arno Breitmeyer.jpg|mini|hochkant|Arno Breitmeyer (um 1933)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arno Heinrich Alexander Breitmeyer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. April]] [[1903]] in [[Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;Geburtsregister StA Berlin XI, Nr. 1087/1903&amp;lt;/ref&amp;gt;; † nach dem 10. Januar 1945&amp;lt;ref&amp;gt;Brief an Generalmajor Dr. Detlev Rudelsdorff, Bundesarchiv N113/5&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Rudern|Ruderer]], [[Sportjournalist]] und politischer Funktionär der [[NSDAP]]. Er bekleidete unter anderem von 1943 bis 1944 das Amt des [[Nationalsozialistischer Reichsbund für Leibesübungen|Reichssportführers]], nachdem er von 1933 bis 1943 stellvertretender Reichssportführer gewesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
In seiner Jugend begann Breitmeyer sich im [[Rudersport]] zu betätigen. Seine größten Erfolge waren dabei der Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Rudern in den Jahren 1926 und 1927 im Achter und Vierer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1921 betätigte Breitmeyer sich auch als Sportjournalist. Zum 1. Mai 1932 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 1.090.031).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/4370433&amp;lt;/ref&amp;gt; Spätestens Anfang 1933 wurde Breitmeyer als „Sportschriftleiter“ Chef der Sportredaktion des &amp;#039;&amp;#039;[[Völkischer Beobachter|Völkischen Beobachters]]&amp;#039;&amp;#039;. Er folgte damit [[Ludwig Haymann (Sportler)|Ludwig Haymann]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1933 wurde Breitmeyer von dem zu dieser Zeit zum Reichssportführer bestellten [[Hans von Tschammer und Osten]] zum Pressereferenten in der Reichssportführung ernannt. Seine Dienststelle war das sogenannte [[Reichssportamt]] in Berlin. Im September 1933 übernahm Breitmeyer zudem das Amt des Stellvertreters des Reichssportführers. In dieser Eigenschaft war er unter anderem in führender Funktion 1936 an der Organisation der Vorbereitungen für die [[Olympische Sommerspiele 1936|Olympischen Sommerspiele in Berlin]] beteiligt. So war er auch Mitglied des offiziellen Organisationskomitees. Im Verwaltungsdienst erreichte Breitmeyer im Rahmen seiner Tätigkeit in der Reichssportführung 1936 den Rang eines [[Oberregierungsrat]]es und 1939 den Rang eines [[Regierungsdirektor]]s im Reichssportamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als stellvertretender Reichssportführer nahm Breitmeyer zahlreiche repräsentative Funktionen wahr. So wohnte er häufig Sportveranstaltungen als Vertreter des Staates bzw. der Organisierung des Sportes bei, übergab Pokale und Medaillen an die Sieger von Wettkämpfen oder zeichnete verdiente Sportler für ihre Leistungen mit grundsätzlichen Auszeichnungen („für seine Verdienste um den deutschen Sport“ und dergleichen) aus. Zusammen mit Hitlers Leibphotographen [[Heinrich Hoffmann (Fotograf)|Heinrich Hoffmann]] begann Breitmeyer 1934 mit der Publikation einer auf vier Bände angelegten Serie von reichlich mit Photographien illustrierten Bildbänden über den Sport im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|NS-Staat]], von denen schließlich nur zwei erschienen. Im Rahmen seiner Einwirkung auf die organisatorische Komponente des deutschen Sports war Breitmeyer „wegen seines scharfen antisemitischen Kurses berüchtigt“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Menora. Jahrbuch für deutsch-jüdische Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, 1994, S. 337.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben war Breitmeyer auch Mitglied der [[Sturmabteilung]] (SA), in der er zuletzt – unter Überspringung mehrerer Ränge – am 20. April 1944 den Rang eines [[NS-Ranggefüge|SA-Brigadeführers]] erreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der [[Reichstagswahl 1938|Reichstagswahl vom April 1938]] kandidierte Breitmeyer erfolglos auf der „Liste des Führers zum Großdeutschen Reichstag“ für einen Sitz im [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] pendelte Breitmeyer zwischen seiner Funktion im Reichssportamt und dem aktiven Einsatz als Angehöriger der [[Wehrmacht]], mit der er am [[Überfall auf Polen]], [[Westfeldzug|Frankreichfeldzug]] und [[Unternehmen Barbarossa|Russlandfeldzug]] teilnahm. Zuletzt erreichte er den Rang eines [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmanns]] und Batteriechefs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Tschammer und Osten im März 1943 wurde Breitmeyer zum neuen (kommissarischen) Reichssportführer ernannt. Mit den Worten Dirk Bitzers handelte es sich bei dieser Ernennung praktisch jedoch nur noch um „eine bloße Formalie: Denn der Sport […] [war] vor dem Hintergrund des totalen Kriegs [zu diesem Zeitpunkt] längst bedeutungslos geworden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Dirk Bitzer: Stürmen für Deutschland, 2003, S. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies betraf jedoch nur den &amp;#039;&amp;#039;internationalen&amp;#039;&amp;#039; Sport. Unter dem Motto &amp;#039;&amp;#039;Leibesübungen jetzt erst recht!&amp;#039;&amp;#039; wurde gerade im Sport versucht, Normalität zu demonstrieren. Deutsche Meisterschaften gab es bis 1944, sodass Breitmeyer als Reichssportführer zunächst viele Organisationsaufgaben hatte, gerade weil der Unterschied zwischen den zerstörten und nicht zerstörten Sportstätten das Tagesgeschäft erschwerte und die Planungssicherheit beeinträchtigte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arnd Krüger]]: &amp;quot;Leibesübungen jetzt erst recht !&amp;quot; Sport im Zweiten Weltkrieg. In: Arnd Krüger, [[Hans Langenfeld]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sport in Hannover - von der Stadtgründung bis heute&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen: Die Werkstatt 1991, 185–188; Arnd Krüger: Germany and Sport in World War II, in: &amp;#039;&amp;#039;Can. Journal of the History of Sport&amp;#039;&amp;#039; 24 (1993), 1, 52 – 62.&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Posten als Reichssportführer behielt er dennoch knapp eineinhalb Jahre bei, bis er sich im September 1944 freiwillig zum Dienst in der [[Wehrmacht]] meldete, in der er den Rang eines Hauptmanns erhielt. Sein Nachfolger als Reichssportführer wurde [[Karl von Halt|Karl Ritter von Halt]], der am 18. September 1944 als letzter Reichssportführer bestallt wurde – und dann nur noch abwickeln konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1943 bis 1944 fungierte Breitmeyer auch als Präsident des [[Deutscher Olympischer Ausschuss|Deutschen Olympischen Ausschusses]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;1936. Die Olympischen Spiele und der Nationalsozialismus. Eine Dokumentation. The Olympic Games and National Socialism. A Documentation.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Reinhard Rürup]]. Argon Verlag, Berlin 1996, S. 48. ISBN 3-87024-350-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Breitmeyers Todesjahr liegen unterschiedliche Angaben vor: [[Wolfgang Niersbach]]&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Niersbach: &amp;#039;&amp;#039;Hundert Jahre DFB&amp;#039;&amp;#039;, S. 293.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Hans Joachim Teichler]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Joachim Teichler: &amp;#039;&amp;#039;Internationale Sportpolitik im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, 1991, S. 48&amp;lt;/ref&amp;gt; geben beide 1945 als Jahr seines Ablebens an, [[Volker Kluge]]&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Kluge: &amp;#039;&amp;#039;Max Schmeling. Eine Biographie in 15 Runden&amp;#039;&amp;#039;, 2004, S. 537.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;!-- am plausibelsten scheint mir der 18. April 45 als Todesdatum --&amp;gt; dagegen das Jahr 1944, das auch im Internet häufig angegeben wird.&amp;lt;!-- Kluge ist mit dem Brief aus dem Bundesarchiv als Quelle widerlegt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
Als Herausgeber:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wesen und Aufbau des deutschen Sports&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bde., Berlin 1934. (zusammen mit P. G. Hoffmann im Auftrage des Reichssportführers unter Mitwirkung von A. Baeumler)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Joachim Teichler: &amp;#039;&amp;#039;Internationale Sportpolitik im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, 1991, v.&amp;amp;nbsp;a. S. 48.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Präsidenten des DOA&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Reichssportführer&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|VIAF=38043791|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2022-07-08}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Breitmeyer, Arno}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ruderer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Meister (Rudern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportfunktionär (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Breitmeyer, Arno&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Breitmeyer, Arno Heinrich Alexander (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ruderer, Sportjournalist und politischer Funktionär der NSDAP&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. April 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=unsicher: 1944 oder 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ute Erb</name></author>
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