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	<title>Arno Berthold - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arno_Berthold&amp;diff=2808354&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Literatur */ Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-25T09:17:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Widerstandskämpfer. Zum Lyriker siehe [[Arno Berthold (Lyriker)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arno Berthold&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. März]] [[1908]] in [[Weißig (Dresden)|Weißig]], Kreis [[Dresden]]; † [[29. Februar]] [[1984]]) war ein deutscher [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]], [[Offizier]] der [[Volkspolizei]] und [[Funktionär]] der [[Gesellschaft für Sport und Technik]] (GST) in der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] (DDR).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Berthold, Sohn eines Arbeiters, besuchte nach der [[Volksschule]] und der Lehre als [[Tischler]] bis 1925 die Ingenieurs- und Meisterschule in Dresden. 1925 trat er dem [[Deutscher Holzarbeiterverband|Deutschen Holzarbeiterverband]] und 1928 der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratischen Partei Deutschlands]] (SPD) bei. Von 1921 bis 1933 war er stellvertretender Vorsitzender der SPD-Ortsgruppe in Weißig. Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme der Nationalsozialisten]] und dem Verbot der SPD unterstützte Berthold die Partei auch in der Illegalität. Im März 1937 wurde er verhaftet und wegen „Vorbereitung zum [[Hochverrat]]“ zu vier Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt, die er bis 1941 im [[Zuchthaus Zwickau]] absaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1941 bis 1945 kämpfte Berthold im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in der [[Wehrmacht]] und erreichte den Rang eines [[Unteroffizier]]s. Gegen Ende des Krieges geriet er in sowjetische [[Kriegsgefangenschaft]] und besuchte eine [[Antifa-Schule]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=25656395 |Titel=Schüsse auf Pappkameraden |Jahr=1953 |Nr=21 |Seiten=10–12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] trat Berthold der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD) bei und war von Mai bis Juli 1945 Bürgermeister der Gemeinde Weißig. Im August und September 1945 war er stellvertretender [[Landrat (Deutschland)|Landrat]]. Im Oktober 1945 ging Berthold zur [[Volkspolizei]] und wurde Kaderleiter der Landespolizei [[Sachsen]]. 1946 wurde er nach der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Zwangsvereinigung von SPD und KPD]] Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands]] (SED) und Leiter der Landespolizeischule Sachsen. 1949/50 war er Leiter der Polizeischule [[Döbeln]] und 1951/52 Kommandeur der [[Volkspolizei-Bereitschaft]] in [[Meiningen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1952 wurde Berthold Mitglied des Initiativausschusses zur Gründung der Gesellschaft für Sport und Technik (GST) und wurde dafür ab August 1952 freigestellt. Von August 1952 bis März 1955 war er der erste Leiter der GST.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/31969889 |titel=Wehrsport nach Feierabend |werk=Der Spiegel |datum=1955-04-13 |seiten=12 |abruf=2023-03-23 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom 16. März 1955 bis zum 8. Juli 1955 war er Schüler an der Bezirksparteischule in [[Halle (Saale)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1956 kehrte Berthold in den aktiven Dienst bei der Volkspolizei zurück und wurde Stellvertreter für politische Arbeit im Vermessungsdienst in [[Dresden]] und war dann von 1958 bis 1960 stellvertretender Abteilungsleiter für Kaderfragen im [[Ministerium des Innern (DDR)|Ministerium des Innern der DDR]]. Von September 1960 bis zu seiner Pensionierung 1968 war er Leiter der Abteilung Nachrichten des Ministeriums des Innern und bekleidete hier den Rang eines Obersts der Volkspolizei. Außerdem war Berthold zeitweise Mitglied der SED-Kreisleitung und Vorsitzender des [[Komitee der Antifaschistischen Widerstandskämpfer|Kreiskomitees der Antifaschistischen Widerstandskämpfer]] in [[Kreis Königs Wusterhausen|Königs Wusterhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1958 [[Medaille für Kämpfer gegen den Faschismus 1933 bis 1945]]&lt;br /&gt;
* 1964 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 6. Oktober 1964&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1978 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Gold&lt;br /&gt;
* 1983 Ehrenspange zum Vaterländischen Verdienstorden in Gold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Ullrich Berger |Titel=Frust und Freude. Die zwei Gesichter der Gesellschaft für Sport und Technik |Auflage=1. |Verlag=GNN Verlag |Ort=Schkeuditz |Datum=2002 |ISBN=3-89819-111-7}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Paul Heider |Titel=Die Gesellschaft für Sport und Technik (1952–1990) |Sammelwerk=Handbuch der [[Bewaffnete Organe|bewaffneten Organe]] der DDR |Verlag=Weltbild |Ort=Augsburg |Datum=2004 |ISBN=3-8289-0555-2}}&lt;br /&gt;
** Lizenzausgabe von: {{Literatur |Autor=Torsten Diedrich, Hans Ehlert, Rüdiger Wenzke |Titel=Im Dienste der Partei |Verlag=Ch. Links |Ort=Berlin |Datum=1998 |ISBN=3-86153-160-7}}&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=arno-berthold|lemma=Berthold, Arno|autor=[[Helmut Müller-Enbergs]], [[Andreas Herbst]] |band=1|idNum=243}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1193150876|VIAF=4566156677160333770001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Berthold, Arno}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (SBZ bzw. DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Berthold, Arno&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher antifaschistischer Widerstandskämpfer und Politiker (SED), Generalmajor der Volkspolizei in der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. März 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Weißig (Dresden)|Weißig]], Kreis [[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Februar 1984&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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