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	<title>Arngast - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mef.ellingen: /* Leuchtturm */ wer ist &quot;man&quot;?</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leuchtturm: &lt;/span&gt; wer ist &amp;quot;man&amp;quot;?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arngast&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ursprünglich ein [[Kirchspiel]] und zeitweilig auch eine [[Insel]] im Gebiet des heutigen [[Jadebusen]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:JadeWeser-arngast.png|mini|Fortschreitender Flächenverlust der Insel&amp;lt;br /&amp;gt; siehe [[commons:Jadebusen+Unterweser33%|Gesamtansicht der Region]]]]&lt;br /&gt;
Der Jadebusen entstand als Ergebnis mehrerer [[Sturmflut]]en im [[Mittelalter]], bei denen große Landverluste zu verzeichnen waren. Das Kirchspiel Arngast erlitt während der [[Clemensflut]] vom 23.&amp;amp;nbsp;November 1334 große Schäden und musste aufgegeben werden. Die verlassene Kirche wurde jedoch noch 1428 erwähnt. Spätestens 1509, wohl während der [[Zweite Cosmas- und Damianflut|Zweiten Cosmas- und Damianflut]] am 25./26. September, brach die Verbindung mit dem Festland bei [[Dangast]]. Arngast wurde zu einer Insel im Jadebusen. Mit sechs Quadratkilometern war Arngast zeitweilig die größte von etwa 45 Inseln im Jadebusen, verlor aber immer wieder an Fläche, bis sie annähernd vierhundert Jahre später ganz verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche von Arngast stürzte 1613 ein. 1645 war die Insel nur noch rund zwei Quadratkilometer groß. Reste der Kirche konnten noch 1661 gesehen werden. Um 1800 war Arngast eine schmale Insel von etwa 1½&amp;amp;nbsp;km Länge. Im Jahr 1883 wurde der Jadebusen inklusive Arngast dem [[Reichskriegshafen]] [[Wilhelmshaven]] zugeschlagen. Laut Reichskriegshafengesetz&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[s:Gesetz, betreffend die Reichs-Kriegshäfen und die Feststellung eines Nachtrages zum Reichshaushalts-Etat für das Etatsjahr 1883/84|Gesetz, betreffend die Reichs-Kriegshäfen und die Feststellung eines Nachtrages zum Reichshaushalts-Etat für das Etatsjahr 1883/84. Vom 19. Juni 1883.]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Wikisource]])&amp;lt;/ref&amp;gt; durften „ohne die Genehmigung des Marinestationschefs“ keine Eindeichungen oder Aufschüttungen vorgenommen werden, „welche die Sand- oder Schlickablagerung oder die Verlandung befördern“. Damit durften auch keine Maßnahmen zum Schutz der Inseln im Jadebusen getroffen werden, da mit der Wattfläche auch die [[Gezeiten|Tidenströme]] möglichst groß gehalten werden sollten. 1898 waren von Arngast noch drei kleine Restinseln übrig, Groß Arngast {{Coordinate|NS=53.46806|EW=8.18193|name=Groß Arngast |text=ICON0 |type=isle |region=DE-NI}}, Klein Arngast {{Coordinate|NS=53.45600|EW=8.17207|name=Klein Arngast|text=ICON0|type=isle|region=DE-NI}} und dessen Nebeninsel. Der Abstand zwischen diesen Inseln war fast so groß wie der Durchmesser der zusammenhängenden Insel im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Im Frühjahr 1904 war noch ein schmaler grüner Streifen übrig geblieben, der etwa „60&amp;amp;nbsp;Meter lang, aber nur wenige Meter breit war“, die „Peilbake hing nur noch mit einer Strebe auf der Sandhöhe.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;schuette&amp;quot;&amp;gt;H. Schütte: &amp;#039;&amp;#039;Die untergegangene Insel Arngast&amp;#039;&amp;#039;. In: Naturwiss. Verein Bremen, XIX. Band 3. Heft, 1909, zitiert nach [https://www.baken-net.de/arngast-bake.htm baken-net.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach weiteren Sturmfluten versank die Insel im Winter 1904/1905.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hansjörg Streif]] |Titel=Das ostfriesische Küstengebiet. Nordsee, Inseln, Watten und Marsche |Sammelwerk=Sammlung geologischer Führer |Band=Band 57 |Auflage=2. |Verlag=Gebr. Borntraeger |Ort=Berlin / Stuttgart |Datum=1990 |ISBN=3-443-15051-9 |Seiten=288}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] beschrieb Wilhelm Kuck noch „die langgestreckte Düne von Klein-Arngast, die bei jeder Flut überspült wurde“, sowie Groß-Arngast, das „noch etwa drei Meter aus der gewöhnlichen Flut als sichelförmige Sanddüne“ hervorragte, etwa 150&amp;amp;nbsp;Meter lang und 30&amp;amp;nbsp;Meter breit war und zahlreichen Vögeln als Nistplatz diente.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Kuck: &amp;#039;&amp;#039;Die Straßen von Varel&amp;#039;&amp;#039;. Zitiert nach: [https://www.nwzonline.de/friesland/kultur/arngast-vom-meer-verschluckt_a_1,0,3282379417.html &amp;#039;&amp;#039;Arngast vom Meer verschluckt&amp;#039;&amp;#039;.] [[Nordwestzeitung]], 31. Oktober 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch im Messtischblatt von 1940 sind die beiden Inseln verzeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;messtisch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leuchtturm ==&lt;br /&gt;
In den Jahren 1909/1910 wurde auf einer [[Sandbank]] mitten im Jadebusen der [[Leuchtturm Arngast]] erbaut. Entgegen einer weit verbreiteten Meinung steht er nicht im Bereich der ehemaligen Insel, sondern annähernd doppelt so weit von [[Dangast]] entfernt auf demselben Wattrücken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;messtisch&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://greif.uni-greifswald.de/geogreif/geogreif-content/upload/mtbl/2515Jadebusen1940Kopie.jpg |text=Messtischblatt von 1940 |wayback=20130512032632}} mit den Inseln &amp;#039;&amp;#039;Gr.&amp;amp;nbsp;Arngast&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kl.&amp;amp;nbsp;Arngast&amp;#039;&amp;#039; sowie dem &amp;#039;&amp;#039;Leuchtt. Arngast&amp;#039;&amp;#039;{{Abrufdatum |1=2024-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er dient sowohl Schiffen mit dem Ziel [[Wilhelmshaven]] als Richtungsmarkierung der Innenjade als auch der Orientierung in den [[Fahrwasser]]n (Tonnen- und [[Pricke]]nwegen) nach [[Varel]] und Dangast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ansichten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Frisiae-edited.jpg|[[Ost-Friesland|Ostfriesische Halbinsel]] um 1600&amp;lt;br /&amp;gt;Der Jadebusen hat eine deutlich größere Ausdehnung als heute.&amp;lt;br /&amp;gt;Im Jadebusen ist das Kirchspiel „Arnegast“ als Insel zu erkennen.&lt;br /&gt;
Oberahnesche Felder + Hoben1645.png|Karte von 1645 mit der Insel &amp;#039;&amp;#039;Arne Gaſt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Jadebusen 1805-1814.png|Der Jadebusen im frühen 19. Jahrhundert mit der kleinen Insel Arngast&lt;br /&gt;
Leuchtturm Arngast.jpg|[[Leuchtturm Arngast]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53.46806|EW=8.18193|type=landmark |region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Friesland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Insel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Wilhelmshavens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mef.ellingen</name></author>
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