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	<title>Arnarstapi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-22T10:29:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arnarstapi&amp;diff=112585&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BurghardRichter: Kleinere formale und sprachliche Änderungen, Formatierung von Einzelnachweisen, Archivlink geprüft, eine hochformatige Abbildung verkleinert, BKS-Link Ballade durch Ballade (Gedicht) ersetzt</title>
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		<updated>2025-10-25T22:58:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinere formale und sprachliche Änderungen, Formatierung von Einzelnachweisen, Archivlink geprüft, eine hochformatige Abbildung verkleinert, BKS-Link &lt;a href=&quot;/index.php/Ballade&quot; title=&quot;Ballade&quot;&gt;Ballade&lt;/a&gt; durch &lt;a href=&quot;/index.php/Ballade_(Gedicht)&quot; title=&quot;Ballade (Gedicht)&quot;&gt;Ballade (Gedicht)&lt;/a&gt; ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort&lt;br /&gt;
|BREITE        = 64/46/11.58/N&lt;br /&gt;
|LÄNGE         = 23/37/20.36/W&lt;br /&gt;
|WAPPEN        = &lt;br /&gt;
|FLAGGE        = &lt;br /&gt;
|EINWOHNER     = &lt;br /&gt;
|STAND         = &lt;br /&gt;
|GRÜNDUNG      = &lt;br /&gt;
|ISO-CODE      = IS-3&lt;br /&gt;
|BILD          = Arnarstapi 2024 (0754).jpg&lt;br /&gt;
|BILD-TEXT     = &lt;br /&gt;
|VE3-NAME      = Snæfellsbær&lt;br /&gt;
|VE3-ART       = Gemeinde&lt;br /&gt;
|MAPTYPE       = relief&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arnarstapi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein kleiner Fischerort in der Gemeinde [[Snæfellsbær]] auf der Halbinsel [[Snæfellsnes]] im Westen Islands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Arnarstapi.jpg|mini|hochkant|Häuser in Arnarstapi]]&lt;br /&gt;
Arnarstapi befindet sich an der äußersten Westspitze von Snæfellsnes etwas östlich von [[Hellnar]]. Der zum Vulkansystem des [[Snæfellsjökull]] zählende Berg [[Stapafell]] (dt. „Der verstopfte Berg“) beherrscht den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gatklettur.JPG|mini|Küste vor Arnarstapi]]&lt;br /&gt;
Arnarstapi liegt auf der Südseite des Vulkans Snæfellsjökull und verfügt über eine auffallend erodierte schwarze Steilküste mit Höhlen und Felsentoren. Diese sieht man besonders gut auf einer etwa 3&amp;amp;nbsp;km langen Wanderung in den Nachbarort Hellnar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Meer hat bei Arnarstapi die Basaltsäulen am Strand umgeformt und unterschiedlichste Buchten und Höhlen gebildet, die unter die Klippen hineinreichen. Einige dieser Höhlen sind oben offen und bei Sturm und hohem Wellengang schäumt es aus ihnen herauf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Felssäulen, ehemalige Lavakanäle und Reste von Kratern stehen im Meer und dienen den zahlreichen Seevögeln als Nistplätze. Vor allem findet man hier [[Mantelmöwe]]n, [[Dreizehenmöwe]]n und [[Eissturmvogel|Eissturmvögel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;handb-151&amp;quot; /&amp;gt; Auch nisten hier viele [[Küstenseeschwalbe]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.nat.is/travelguideeng/plofin_arnarstapi.htm |wayback=20110616092816 |text=&amp;#039;&amp;#039;Arnarstapi&amp;#039;&amp;#039;}}. NAT Travelguide (englisch); abgerufen am 24. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Schon seit dem Mittelalter befand sich hier ein bedeutender Fischereiplatz, zumal Arnarstapi über etliche geschützte Landeplätze für Ruderboote verfügte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In früheren Zeiten lebten mehr Menschen in Arnarstapi, 1707 zählte der Ort 147 Einwohner. Sie verteilten sich auf 28 Bauernhöfe und Katen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;handb-151&amp;quot;&amp;gt;T. Einarsson, H. Magnússon (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Íslandshandbókin. Náttúra, saga og sérkenni&amp;#039;&amp;#039;. 2. bindi. Örn og Örlygur, Reykjavík 1989, S. 151.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort gehörte während des dänischen Handelsmonopols zu den dänischen Handelsplätzen, denen bestimmte Höfe zugeteilt waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;handb-151&amp;quot; /&amp;gt; Außerdem hatten hier ab 1565 hohe dänische Verwaltungsbeamte ihren Sitz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;handb-152&amp;quot;&amp;gt;T. Einarsson, H. Magnússon (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Íslandshandbókin. Náttúra, saga og sérkenni&amp;#039;&amp;#039;. 2. bindi. Örn og Örlygur, Reykjavík 1989, S. 152.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1933, als das Zeitalter der Trawler in Snæfellsnes begann, baute man den Hafen aus. Anlieferungen erfolgten trotzdem noch lange Zeit nur über See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine betonierte Schiffsbrücke entstand hier 1944 und zur selben Zeit baute man auch eine Straße hinunter zum Hafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden in der Gegend nur noch wenige Höfe bewirtschaftet, im Sommer geht man von hier aus auf Fischfang und nutzt den Tourismus als zusätzliche Einnahmequelle. Die zahlreichen Sommerhäuser gehören keineswegs nur Fremden, sondern hauptsächlich Saisonfischern, die im Sommer von hier aus zum [[Kabeljau]]fang aufbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Zwei Dichter stammen aus diesem Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert lebte hier der Volksdichter Guðmundur Bergþórsson (um 1657–1705), dem man seiner Behinderung wegen den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;das Krüppelchen&amp;#039;&amp;#039; gegeben hatte. Er war auffallend klein gewachsen. Guðmundur Bergþórsson hatte sich besonders auf die Balladendichtung ([[Rímur]]) spezialisiert. Um ihn ranken sich auch etliche [[Volkssage]]n, etwa die, dass er von einem [[Zwerg (Mythologie)|Zwerg]] eine Salbe erhalten sollte, um ihn von seiner Behinderung zu erlösen. Allerdings durfte der Zwerg keinen anderen Menschen sehen als ihn. Ein neugieriger Bekannter störte jedoch die Verabredung und so blieb der Dichter behindert.&amp;lt;ref&amp;gt;Einar H. Kristjánsson: &amp;#039;&amp;#039;Lýsing Snæfellsness frá Löngufjörum að Ólafsvíkurenni.&amp;#039;&amp;#039; Árbók Ferðafélags Íslands, 1982, S. 93 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arnarstapi ist auch der Geburtsort von [[Steingrímur Thorsteinsson]] (1831–1913). Steingrímur schrieb Lyrik, übersetzte aber auch viel. So stammt von ihm eine Übersetzung von &amp;#039;&amp;#039;[[Tausendundeine Nacht]]&amp;#039;&amp;#039; ins Isländische. Er übersetzte Märchen von [[Hans Christian Andersen]], aber auch aus dem Deutschen, z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Ballade (Gedicht)|Ballade]] &amp;#039;&amp;#039;[[Lorelei]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Heinrich Heine]]. Er arbeitete als Lehrer und war ab 1904 Direktor der höheren Schule [[Menntaskólinn í Reykjavík]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Meer steht eine Statue von [[Ragnar Kjartansson (Bildhauer)|Ragnar Kjartansson]], die die Sagenfigur [[Bárður Snæfellsás]] darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Island]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Snæfellsnes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Snæfellsbær)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort mit Seehafen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BurghardRichter</name></author>
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