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	<title>Armsheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T00:48:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Armsheim&amp;diff=718395&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DerMaxdorfer: Verlinkung Zum Heilgen Blut Christi schon bei erster Erwähnung; weitere Wikilinks aktualisiert; weitere Kleinigkeiten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Armsheim&amp;diff=718395&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-21T16:57:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verlinkung Zum Heilgen Blut Christi schon bei erster Erwähnung; weitere Wikilinks aktualisiert; weitere Kleinigkeiten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Armsheim COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/48/28/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 8/3/29/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Armsheim in AZ.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Alzey-Worms&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Wörrstadt&lt;br /&gt;
|Höhe              = 142&lt;br /&gt;
|PLZ               = 55288&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06734&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07331004&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE 3AP&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 2 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Zum Römergrund 2–6&amp;lt;br /&amp;gt;55286 Wörrstadt&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.armsheim.de/ www.armsheim.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Christian Wertke&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Armsheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt im [[Rheinhessisches Tafel- und Hügelland|Rheinhessischen Hügelland]] und hat etwa 2500 Einwohner. Sie ist nach [[Wörrstadt]] und [[Saulheim]] die drittgrößte Gemeinde innerhalb der [[Verbandsgemeinde Wörrstadt]]. Armsheim gehört zum [[Landkreis Alzey-Worms]] in [[Rheinland-Pfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Armsheim liegt mitten in [[Rheinhessen]], etwa 14&amp;amp;nbsp;km von [[Alzey]], 18&amp;amp;nbsp;km von [[Bad Kreuznach]], 25&amp;amp;nbsp;km von [[Bingen am Rhein|Bingen]] und etwa 30&amp;amp;nbsp;km südwestlich von [[Mainz]]. Die Gemeinde gliedert sich in die Ortsteile Armsheim und [[Schimsheim]], zu Schimsheim gehört auch der [[Wohnplatz]] Bahnwärterhaus.{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=1|Stand=2022|Seiten=129}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vor Christus ===&lt;br /&gt;
Seit 40.000 Jahren leben Menschen in der Talaue des [[Wiesbach (Nahe)|Wiesbaches]]. Die offene, von Bachläufen durchzogene Landschaft hatte den [[altsteinzeit]]lichen [[Jäger und Sammler|Jägern und Sammlern]] ideale Lebensbedingungen geboten. Auf dem Gelände der Grundschule entdeckte im Jahr 1995 ein Grundschüler in einer Baugrube Reste einer [[Letzte Kaltzeit|eiszeitlichen]] Feuerstelle, die ein Geweihfragment vom [[Rothirsch]], Knochen und zahlreiche Steingeräte aus verschiedenen lokalen Rohmaterialien beinhaltete. Aufgrund der geologischen Situation und der Fundgegenstände kann der Lagerplatz an das Ende des [[Jungpaläolithikum]]s datiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Welker |Titel=Die Eiszeitjäger von Armsheim (Rheinhessen) und Nußbaum (Nahetal) |Sammelwerk=Schriften des Arbeitskreises Landes- und Volkskunde |Band=6 |Ort=Koblenz |Datum=2007 |ISSN=1610-8132 |Seiten=1–13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit der [[Jungsteinzeit]] (nach 4.000 v. Chr.) war das Land dauerhaft besiedelt. [[Ackerbau]] und [[Vieh]]zucht waren die Lebensgrundlagen. Zahlreiche jungsteinzeitliche, [[Bronzezeit|bronze]]- und eisen ([[Latènezeit|Latène]])-zeitliche Funde belegen die dichte Besiedlung. Einen ihrer Schwerpunkte bildete das Gelände des Neubaugebietes. Oberirdische Zeugnisse dieser frühen Zeit sind die [[Menhir]]e, von denen allerdings nur noch einer in der Nähe seines ursprünglichen Aufstellungsortes steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 5. Jahrhundert v. Chr. befand sich im Bereich der Gemarkung ein [[Kelten|keltischer]] Fürstensitz. Ein dazugehörendes Grab auf dem Laushöbel wurde beim Eisenbahnbau angeschnitten. Kostbare Beigaben – unter anderem Teile eines Wagens, [[Etrusker|etruskisches]] Bronzegeschirr – verraten etwas über die Macht und den Reichtum dieser Fürsten, zu deren Herrschaft vermutlich die keltische Stadt auf dem [[Wißberg]] gehört hatte. Die keltische Zeit endete um Christi Geburt mit dem Beginn der [[Römisches Reich|römischen Herrschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römisches Reich ===&lt;br /&gt;
In den vierhundert Jahren der Zugehörigkeit zum Römischen Reich wurde das Land durch [[Villa rustica|Staatsdomänen]] bewirtschaftet. Wo diese Landgüter lagen, kann aus Bodenfunden und Flurnamen („Weiler“) erschlossen werden. Ein [[Jupiter (Mythologie)|Jupiter-Heiligtum]] lag im Bereich der Armsheimer Kirche, ein [[Diana]]-Heiligtum in der westlichen Gemarkung. In der Suntflur hatte sich bis ins 20. Jahrhundert das durch Grenzsteine markierte Areal einer solchen Villa erhalten. Die römischen Landgüter wurden an der Wende um 400 n. Chr. nach dem Vorstoß [[Germanen|germanischer Stämme]] über den Rhein und dem Abzug des römischen Militärs aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frankenzeit ===&lt;br /&gt;
Die eigentliche Geschichte der beiden Orte beginnt mit der [[Fränkische Landnahme|Besiedlung dieses Landes durch die Franken]] um das Jahr 500. Die Dörfer bestanden aus einer lockeren Gruppierung von Gehöften um ein zentrales Hofgut mit Kirche und Friedhof, nach dessen Eigentümer die Siedlungen benannt wurden. Weitere Einzelhöfe lagen außerhalb. In den unruhigen Zeiten des 12. und 13. Jahrhunderts wurden sie aufgegeben und es kam zu der heute noch sichtbaren stadtähnlichen Verdichtung der Siedlungen, die durch Hecken und Gräben geschützt wurden. Der fränkische Hausmeier [[Pippin der Mittlere]] († 714) schenkte Güter in den drei Orten Wörrstadt (&amp;#039;&amp;#039;Weristet&amp;#039;&amp;#039;), Armsheim (&amp;#039;&amp;#039;Armodesheim&amp;#039;&amp;#039;) und Saulheim (&amp;#039;&amp;#039;Sowelenheim&amp;#039;&amp;#039;) an die [[St. Nikomed (Mainz)|St. Nikomedeskirche]] zu Mainz.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Bonner Jahrbücher|Jahrbücher des Vereins von Alterthumsfreunden im Rheinlande]]&amp;#039;&amp;#039; Heft 74, 1882, S. 157, [https://archive.org/stream/bonnerjahrbcher01bongoog#page/n413/mode/2up/search/Chamunder+Mark en ligne]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.klosterlexikon-rlp.de/rheinhessen/mainz-st-nikomedes/geschichtlicher-abriss.html |titel=Geschichtlicher Abriss des Klosters Nikomedes (Mainz) |hrsg=Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz |werk=Klöster und Stifte in Rheinland-Pfalz – Auf dem Weg zu einem rheinland-pfälzischen Klosterlexikon |datum= |zugriff=2018-04-13 |autor=Reinhard Schmid}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Straßenverlauf und die Bebauung geben wichtige Hinweise auf Entstehung und Entwicklung der beiden Dörfer. Den Ortsmittelpunkt Schimsheims bildet heute der kleine Platz, der durch die hier zusammenlaufenden Straßen gebildet wird. Auf ihm stand der Dorf- und [[Gerichtsbaum]], die legendäre Schimsheimer [[Ulmen|Effe]]. Die gegenwärtig hier wachsende [[Linden (Gattung)|Linde]] wurde in den Hohlraum der Effe gepflanzt, nachdem diese abgestorben war. Ursprünglich war hier der Ortsrand, der zugehörende Brunnen ist wenige Schritte südlich erhalten. Die angrenzende Kirchgasse verweist auf den Standort der im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] zerstörten St. Martins-Kirche. Die Siedlungsstruktur Armsheims zeigt, auf welcher wirtschaftlichen Grundlage die Siedlung basierte und welches die treibenden Kräfte der Ortsentwicklung waren. Im Gegensatz zu der ruhigen Entwicklung Schimsheims war sie durch einen schnellen Aufstieg zu kurzer Blüte und durch einen ebenso schnellen Niedergang gekennzeichnet. Zwei Siedlungsschwerpunkte sind zu unterscheiden, ein nördlich der Durchgangsstraße gelegener mit dem „Freien Platz“, ein südlicher entlang der Mühlstraße. Vieles spricht dafür, dass es sich bei diesem um eine planmäßige Ansiedlung handelt, insbesondere die nahezu quadratische Anlage des Rosenplatzes, der an einen städtischen Marktplatz erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als treibende Kräfte erwiesen sich die St. Remigius-Kirche und die Burg der Ortsherren, der [[Grafschaft Veldenz|Grafen von Veldenz]]. Eine [[Blut Christi|Blutreliquie]] der Remigius-Kirche wurde das Ziel einer überregionalen [[Wallfahrt]] und Anlass zum Bau der [[Zum Heilgen Blut Christi|Wallfahrtskirche „Zum heiligen Blut“]] (1431), die zu den bedeutendsten gotischen Bauwerken am Mittelrhein gehört. Der als [[Wasserburg]] gebaute Herrschaftssitz der Grafen war Mittelpunkt ihrer Besitzungen in diesem Raum. Der Ort erhielt [[Stadtrecht]]e (spätestens 1349) und wurde durch Mauern und Türme befestigt. Armsheim galt als am besten befestigte Stadt im [[Nahegau (Grafschaft)|Nahegau]]. Erhalten haben sich Teile der Stadtmauer zwischen Kirchhof und Neugasse, der Bielgraben sowie unterirdische Gänge. Drei Torwärterhäuser belegen die Ausdehnung des Ortes über lange Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größe und Schönheit der gotischen Kirche verraten noch etwas über die Bedeutung Armsheims als Wallfahrtsort und veldenzische Stadt. Mit dem Aussterben der Veldenzer und der Einführung der [[Reformation]] endete diese Entwicklung: Der Ort kam 1471 an [[Kurpfalz]], die später ein Teil des [[Kurrheinischer Reichskreis|Kurrheinischen Reichskreises]] war. Mauern und Türme wurden geschleift, er verlor die Stadtrechte und wurde dem [[Oberamt Alzey]] unterstellt. Die Reformation brachte 1556 die Zerstörung der Inneneinrichtung der Kirche und das Ende der Wallfahrt. Spuren der Zerstörung zeigen das Grabmal des Pfarrers Odenkemmer im Chor der Kirche sowie die zerschlagene Figur eines Heiligen, die in einem Anwesen in der Hauptstraße vermauert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dorfmittelpunkt Armsheims kann man den kleinen Platz ansehen, an dem das Gemeindebackhaus stand. Unweit davon war der [[Pranger]], später die [[Dorfwaage|Gemeindewaage]]. Nur wenig oberhalb steht das alte Rathaus, von dessen Fassade das Normalmaß stammt, die [[Elle (Einheit)|eiserne Elle]], die jetzt an der Vorhalle der Evangelischen Kirche befestigt ist. Auch der größte Gasthof des Dorfes war nicht weit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb des Ortes lagen an der Straße nach Schimsheim das Hospital für die [[Lepra]]kranken, das „[[Leprosorium|Gutleuthaus]]“, an der Straße nach Alzey das Haus des [[Scharfrichter]]s. Die [[Gewann]]bezeichnung „Galgenberg“ südlich des Bahnhofes verweist auf die alte [[Richtstätte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung Armsheims hatte darauf beruht, Verwaltungssitz und Wallfahrtsort zu sein, war nicht die Frucht von Gewerbe und Handel. Für diese fehlte die Anbindung an ein überregionales Straßennetz. Die Fernstraße von Worms nach Bingen, die „Hohe Straße“ führte über Flonheim westlich des Dorfes vorüber, die „Alte Straße“ von Alzey nach Ingelheim östlich, etwa im Zuge der heutigen Bahnlinie. Hinzu kommt, dass die Ortsgeschichte des 17. und 18. Jahrhunderts durch wiederholte Zerstörungen und Plünderungen gekennzeichnet ist. Wenig blieb bei der Verwüstung der Pfalz durch [[Ludwig XIV.]] im [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg]] erhalten. Eine erste systematische Ortserweiterung erfolgte im 18. Jahrhundert auf dem zugeschütteten Graben (Neugasse), dann vereinzelt seit dem frühen 19. Jh. später an der Landstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ab dem 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Eine neue Epoche der Ortsentwicklung begann mit dem Ausbau der rheinhessischen Landstraßen in den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts und mit dem Bau der [[Bahnstrecke Worms–Bingen Stadt|Eisenbahnstrecken Bingen-Worms (1870)]], [[Hessische Ludwigsbahn|Mainz-Alzey (1871)]], Armsheim-Wendelsheim (1871–1895). Die nach 1870 am Bahnhof entstandene Siedlung war vom Wein-, Kohlen- und Viehhandel sowie durch das Küferhandwerk geprägt. Die Bebauung der Bahnhofstraße (zuvor „Sauweg“) spiegelt die Bedeutung, die die Eisenbahn über hundert Jahre für den Ort hatte. Eine andere Form der Ortserweiterungen liegt im Neubaugebietes (Baubeginn 1983) vor, das die beiden 1969 vereinigten Orte verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Entwicklung der Haus- und Gehöftformen lassen sich die Phasen der Ortsgeschichte seit dem 16. Jh. leicht ablesen. Die typischen fränkischen Gehöfte weisen auf die Landwirtschaft, zum Teil verbunden mit dem Handwerk, als Erwerbsquelle hin. In der Zeit nach 1870 zeigen die Häuser mit ihren Nebengebäuden, wie die vornehmlich aus dem ländlichen Raum stammenden Neubürger eine Verbindung von Lohnarbeit und landwirtschaftlichem Nebenerwerb anstrebten (vor allem Bereich des Bahnhofes). Die Wohnhäuser der dritten Phase schließlich sind überregional und städtisch orientiert und zeigen keinen Bezug zu Landschaft, Ortsgeschichte und Landwirtschaft. Damit ist die Ortsgeschichte in eine kritische Phase eingetreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Gemeinde entstand am 7. Juni 1969 im Rahmen einer [[Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz|Gebietsreform]] durch den Zusammenschluss der Gemeinden Armsheim und [[Schimsheim]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{GemeindeverzeichnisRP |Stand=2016 |Seiten=157}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Religionen == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Armsheim besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem. Bis zur Wahl 2019 waren es 20 Ratsmitglieder, die Senkung auf 16 Ratsmitglieder erfolgte nach [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#Anzahl der Ratsmitglieder|geltendem Wahlrecht]] durch die gesunkene Einwohnerzahl Armsheims.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Wahl || [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] ||style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;| [[Wählergruppe|FL]] ||style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;| [[Wählergruppe|WAS]] ||style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;| [[Wählergruppe|Pro]] || Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 6 || 4 || 6 || – || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/3310600400 |titel=Armsheim, Gemeinderatswahl 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Armsheim |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-08-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 6 || 5 || 5 || – || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/3310600400.html |titel=Gemeinderatswahl 2019 Armsheim |abruf=2019-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 9 || 8 || 3 || – || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wahlen.rlp.de/kw/wahlen/2014/gemeinderatswahlen/ergebnisse/3310600400.html Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen.] Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 7 || 8 || 3 || 2 || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 7 || 7 || 3 || 3 || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* FL = Freie Liste in Armsheim und Schimsheim e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* WAS = Wählergemeinschaft Armsheim-Schimsheim e.&amp;amp;nbsp;V. (W.A.S.)&lt;br /&gt;
* Pro =  Pro Armsheim e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=25em |anzahl=2 |abstand= |liste=* Larius Frensrep (um 1618)&lt;br /&gt;
* Philipus Maul (um 1618)&lt;br /&gt;
* Christoph Wallrab 1. (1791–1797)&lt;br /&gt;
* Johannes Schöfer (um 1796)&lt;br /&gt;
* Ernst Wallrab (1801–1808)&lt;br /&gt;
* Philipp Hausmann (1808–1818)&lt;br /&gt;
* Ludwig Bayer für Armsheim, Schimsheim und Eichloch (1818–1822)&lt;br /&gt;
* Johann Gerlach 1. (1822–1837)&lt;br /&gt;
* Ludwig Göttelmann (1837–1843)&lt;br /&gt;
* Friedrich Krug (1843–1856)&lt;br /&gt;
* Jakob Zimlich 1. (1856–1875)&lt;br /&gt;
* Johann Gerlach 3. (1875–1889)&lt;br /&gt;
* Peter Eibach 4. (1890–1911)&lt;br /&gt;
* Philipp Feldmann 7. (1911–1933)&lt;br /&gt;
* Johann Weintz (1933–1945)&lt;br /&gt;
* Georg Link (1945–1946)&lt;br /&gt;
* Ernst Feldmann (1946–1948)&lt;br /&gt;
* Robert Heinrich Eichberger (1948–1952), Sohn des bekannten Mainzer Dichters und Bildhauers [[Theodor Eichberger]].&lt;br /&gt;
* Karl Feldmann 1. (1952–1964)&lt;br /&gt;
* Wilhelm Corell (1964–1984)&lt;br /&gt;
* Lothar Müller (1984–1994)&lt;br /&gt;
* Herbert Feldmann (1994–1999)&lt;br /&gt;
* Udo Nehrbaß-Ahles – SPD (1999–2005)&lt;br /&gt;
* Peter Starck – Freie Liste Armsheim/Schimsheim e.&amp;amp;nbsp;V. (2005–2014)&lt;br /&gt;
* Axel Spieckermann – SPD (2014–2019)&lt;br /&gt;
* Arno Krätschmann – W.A.S. (2019–2024)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/3310000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |kommentar=siehe Wörrstadt, Verbandsgemeinde, erste Ergebniszeile |abruf=2019-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Christian Wertke – SPD (ab 2024)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/3310600400 |titel=Armsheim, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |hrsg=Der Landeswahlleiter |abruf=2024-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung |Blasonierung=Geteilt von Schwarz und Silber; oben ein wachsender goldener [[Löwe (Wappentier)|Löwe]], rotbewehrt, -gezungt und -gekrönt; unten ein abgewinkelter roter [[Arm (Heraldik)|Arm]] mit [[Hand (Heraldik)|Hand]]. |Quelle= |Begründung= }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
[[Fléville-devant-Nancy]] und Armsheim pflegen seit 1988 eine enge [[Gemeindepartnerschaft|Partnerschaft]]. Fléville hat rund 2.900 Einwohner und liegt bei [[Nancy]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch: [[Liste der Kulturdenkmäler in Armsheim]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kirche Zum Heilgen Blut ====&lt;br /&gt;
Die evangelische Kirche [[Zum Heilgen Blut Christi]] wurde im Jahre 1431 als [[Wallfahrtskirche]] zur „Verehrung des wundertätigen Blutes Christi“ errichtet. Noch heute nennt man sie die „schönste Dorfkirche Rheinhessens“. Ein Kleinod ist die schützenswerte Denkmalorgel des Orgelbauers [[Johann Michael Stumm]] aus dem Jahre 1739. Jährlich bringen Organisten in der Konzertreihe „Armsheimer Orgelsommer“ das Instrument zu Gehör. In der Pause wird von den Konzertbesuchern der „Orgeltropfen“, eine jährliche Sonderabfüllung Armsheimer Weins im sommerlichen Kirchgarten verkostet. Besondere Anziehungskraft für Kunstinteressierte aus der ganzen Region hat das Projekt „Kunst und Kirche“. Jedes Jahr findet mindestens eine Präsentation zeitgenössischen religiösen Kunstschaffens in der alten Wallfahrtskirche statt. Im Jahre 2001 wurde dabei ein Gesamtkunstwerk geschaffen: „Dietrich Bonhoeffer – Versuch einer Annäherung“ durch Bild, Wort und Musik. Unter der Leitung von Prof. [[Guido Ludes]] aus Mainz fanden sich verschiedene Kunstschaffende zu diesem gemeinsamen Projekt zusammen. Anerkennung erfuhr es durch die Mitwirkung von Ministerpräsident Kurt Beck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stellwerk ====&lt;br /&gt;
[[Datei:250216 Stellwerk Nordseite.jpg|mini|[[Museumsstellwerk Armsheim Nord (An)|Museumsstellwerk Armsheim]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nördliche der drei ehemals zum [[Bahnhof Armsheim]] gehörenden [[Stellwerk]]e ist erhalten und heute ein [[Museum]].&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Museumsstellwerk Armsheim Nord (An)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Reine Listen mit Vereinsnamen sind unerwünscht!&lt;br /&gt;
Im Ortsartikel soll die Relevanz der aufgeführten Vereine dargestellt werden. Mindestens folgende Fragen sollen dabei beantwortet werden:&lt;br /&gt;
Was ist das Vereinsziel, welche Aktivitäten werden angeboten? Seit wann existiert der Verein? Wieviele Mitglieder hat er? Warum ist der Verein für den Ort bedeutend/relevant? (WP:FVS)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
* Taekwondo und Allkampf Club Armsheim e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* TSV 1886 e.&amp;amp;nbsp;V. Armsheim-Schimsheim&lt;br /&gt;
* Tennisclub Armsheim e.&amp;amp;nbsp;V.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bahnhof Armsheim}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Armsheim- Bahnhof Armsheim- Bahnsteige- Richtung Süd 25.2.2017.JPG|mini|Die Gleise des Bahnhofs Armsheim, Blickrichtung Alzey und Worms]]&lt;br /&gt;
Mit seinem 1869 in Betrieb genommenen Bahnhof bildet Armsheim einen wichtigen Knotenpunkt in [[Rheinhessen]]. Hier kreuzen sich die beiden Eisenbahnstrecken [[Bahnstrecke Alzey–Mainz|Alzey–Mainz]] und die [[Bahnstrecke Worms–Bingen Stadt|Rheinhessenbahn]] von [[Bingen am Rhein]] nach [[Worms]]. Früher gab es von hier aus auch noch einen Abzweig zur [[Wiesbachtalbahn]] Richtung [[Wendelsheim]] über [[Flonheim]], die aber bereits 1966 für den Personenverkehr aufgegeben wurde. Am Wochenende sowie an Feiertagen sind zwischen Mai und Oktober Fahrten mit dem &amp;#039;&amp;#039;Elsass-Express&amp;#039;&amp;#039; nach [[Weißenburg (Elsass)|Weißenburg]] möglich. Das [[Empfangsgebäude]] ist ein dreigeschossiger spätklassizistischer Typenbau aus der Gründungszeit. Es ist ein [[Kulturdenkmal]] nach dem [[Denkmalschutzgesetz (Rheinland-Pfalz)|rheinland-pfälzischen Denkmalschutzgesetz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die nahegelegenen Anschlussstellen &amp;#039;&amp;#039;Gau-Bickelheim&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Bornheim&amp;#039;&amp;#039; hat Armsheim eine straßenverkehrliche Anbindung an die [[Bundesautobahn 61]] Richtung [[Bingen am Rhein|Bingen]] bzw. Alzey (&amp;#039;&amp;#039;[[Autobahnkreuz Alzey|Kreuz Alzey]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ansässige Unternehmen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Disputation.jpg|mini|Christliche und jüdische Gelehrte beim Disput (Holzschnitt 1483); Johannes Schnitzer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johannes Schnitzer aus Armsheim, Kartograph der [[Geographike Hyphegesis|Cosmographia]] des [[Claudius Ptolemäus]]&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Iffland]] (1871–1944), Politiker (SPD), Oldenburgischer Landtagsabgeordneter für den Landesteil Birkenfeld&lt;br /&gt;
* [[Karl Schilling (Politiker, 1889)|Karl Schilling]] (1889–1973), Politiker (NSDAP) und Arzt&lt;br /&gt;
* Theodor Eichberger (1926–2003), Mundartdichter, Heimatforscher und Ortschronist, Autor des Buches: &amp;#039;&amp;#039;Von Aribosheim über Armsheim bis Armsem – Mosaik eines rheinhessischen Dorfes&amp;#039;&amp;#039; (1992)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen mit Verbindung zum Ort ==&lt;br /&gt;
* [[Markus Conrad]] (* 1973), Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wörrstadt, lebt in Armsheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Arnsheim |Band=5 |Seite=13}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.armsheim.de/ Offizielle Internetpräsenz der Ortsgemeinde Armsheim]&lt;br /&gt;
* [https://www.regionalgeschichte.net/index.php?id=1841 Zur Geschichte von Armsheim.] regionalgeschichte.net&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o33106004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Alzey-Worms}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4671218-5|VIAF=244746750}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Alzey-Worms]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Rheinhessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Rheinland-Pfalz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerMaxdorfer</name></author>
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