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	<title>Arminius Hasemann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T16:45:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arminius_Hasemann&amp;diff=1765848&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Weltalf: Bild ergänzt</title>
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		<updated>2026-04-30T08:15:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Eichenstraße 4, Berlin-Alt-Treptow, Bärenskulptur, 452-557.jpg|mini|Der Bär, Portal des ehemaligen Busbetriebshofs der [[Allgemeine Berliner Omnibus AG|Allgemeinen Berliner Omnibus AG (ABOAG)]], heute &amp;#039;&amp;#039;[[Arena Berlin]]&amp;#039;&amp;#039;, Berlin-Treptow, Sandstein und Kunststein]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arminius Hasemann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. September]] [[1888]] in [[Berlin]]; † [[20. August]] [[1979]] ebenda)&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister Standesamt Berlin-Zehlendorf, Nr. 1974/1979&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Bildhauer]] und [[Graphiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Denkmal rauenthaler str Berlin - 1.jpg|mini|hochkant|Mutter-Kind-Brunnen, Wohnanlage Geisenheimer/Laubacher/Rauenthaler Straße, Muschelkalk]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ABOAG-Schaffner linkerhand.jpg|mini|hochkant|Schaffnerrelief am Tor zum Betriebshof der ABOAG in Treptow]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Affengruppe von Arminius Hasemann (1888 - 1979) entstanden nach 1922, 1979 dem Zoo geschenkt - Sandstein - Foto Simone Guski.jpg|mini|hochkant|Affengruppe entstanden nach 1922, 1979 dem [[Berliner Zoo]] geschenkt, Sandstein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Skulptur Leuchtenburgstr 34 (Zehld) Negerin&amp;amp;amp;Arminius Hasemann.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Hockende Negerin&amp;#039;&amp;#039;, Muschelkalk, Leuchtenburgstraße (Zustand 2018)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Skulptur Leuchtenburgstr 35 (Zehld) Faun&amp;amp;Arminius Hasemann.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Stehender Faun&amp;#039;&amp;#039;, Muschelkalk]]&lt;br /&gt;
Arminius Hasemann, Sohn eines Berliner Messinstrumentenbauers, wuchs teils in der Gegend um die Berliner [[Nikolaikirche (Berlin)|Nikolaikirche]], teils im ländlichen [[Berlin-Zehlendorf|Zehlendorf]] auf und erwarb in einem Internat bei [[Wieleń|Filehne]] in der [[Provinz Posen]] das [[Mittlerer Schulabschluss|Einjährige]]. Danach belegte er von 1906 bis 1908 an der [[Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin]] die Fächer Stein- und Holzbildhauerei. Danach studierte er ein Jahr bei [[Hermann Volz (Bildhauer)|Hermann Volz]] an der [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe|&amp;#039;&amp;#039;Großherzoglich Badische Kunstschule in Karlsruhe&amp;#039;&amp;#039;]] und von 1910 bis 1912 an [[Universität der Künste Berlin|Hochschule der bildenden Künste]] in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]] bei [[Gerhard Janensch]]. Das Studium der [[Bildhauerei]] und [[Grafik|Graphik]] begleiteten Aufenthalte bei seinem Onkel, dem Maler [[Wilhelm Hasemann]] in [[Gutach (Schwarzwaldbahn)|Gutach]], in [[Florenz]] und [[Carrara]]. Die jährliche Ausstellung der [[Berliner Secession]] zeigte 1912 zwei Marmorköpfe Hasemanns, &amp;#039;&amp;#039;Condottiere&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Narr&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden zwei Jahre verlebte Hasemann auf Reisen. Als Wandermusikant bereiste er mit zwei [[Violinist]]en die [[Schweiz]] und fuhr über [[Genua]] nach [[Ceuta]]. Eine Fußwanderung von [[Gibraltar]] durch Süd[[spanien]] endete in [[Barcelona]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.reisegeschichte.de/ Archiv zur Geschichte des Individuellen Reisens – AGIR enthält eine Darstellung der Wanderungen Hasemanns, zu ermitteln mit der Suchfunktion]&amp;lt;/ref&amp;gt; Erste künstlerische Erfolge erlaubten weitere Reisen. Der Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] überraschte Hasemann in [[Paris]]. Er kehrte nach Deutschland zurück und nahm am Krieg als Frontsoldat teil. Während des Krieges erschien der Ertrag der Reisen unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Himmel und Hölle auf der Landstraße&amp;#039;&amp;#039; mit 42 Holzschnitten. Das Werk erreichte bis 1922 vier Auflagen und machte Hasemann berühmt.&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Ein eminent ausdrucksvoller mit höchst prägnanten Mitteln arbeitender, echt holzschnittmäßiger Stil einigt sich … mit quellender Phantasie der Erfindung und der scharfen Beobachtung eines genialen Bohémientums und zu z.&amp;amp;nbsp;T. ganz rein abgeklärten künstlerischen Wirkungen.&lt;br /&gt;
 |Quelle=&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Hasemann, Arminius |Band=16 |Seite=100 |SeiteBis=101}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der 1920 erschienenen Mappen &amp;#039;&amp;#039;Der Zirkus&amp;#039;&amp;#039; mit 20 originalen Holzschnitten liegt heute in den [[Fine Arts Museums of San Francisco]]. Nach dem Krieg interessierten Hasemann neben der Graphik plastische Arbeiten im öffentlichen Raum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.eart.de/eigen/displayartist.cfm?ArtistID=675 |wayback=20070106152935 |text=eArt.de}} enthält eine Biografie Hasemanns bis etwa 1925.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hasemann entwickelte seinen Stil aus einer Synthese von [[Expressionismus]] und [[Art déco]]. Beispielhaft sind der &amp;#039;&amp;#039;Mutter- und Kind-Brunnen&amp;#039;&amp;#039; in der [[Künstlerkolonie Berlin]] und die in Zusammenarbeit mit dem Architekten [[Franz Ahrens]] entstandenen Bildhauerarbeiten für den &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Berliner Omnibus AG|Busbetriebshof der ABOAG]]&amp;#039;&amp;#039; in Berlin-Treptow, seit 1995 &amp;#039;&amp;#039;[[Arena Berlin]]&amp;#039;&amp;#039;. Befreundet war Hasemann mit dem Berliner Bauunternehmer [[Adolf Sommerfeld (Bauunternehmer)|Adolf Sommerfeld]], dessen Vater er Anfang der 1920er Jahre in einer Bronzebüste porträtiert hatte, und für dessen Firma er 1930 das Logo entwarf.&amp;lt;ref&amp;gt;Celina Kress: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Bauhaus und Bürgerhaus. Die Projekte des Berliner Bauunternehmers Adolf Sommerfeld. Zur Kontinuität suburbaner Stadtproduktion und rationellen Bauens in Deutschland 1910–1970&amp;#039;&amp;#039; (Diss. TU-Berlin, 2008, S. 51&amp;amp;nbsp;f., Fußnote 179, [https://depositonce.tu-berlin.de/handle/11303/2309 depositonce.tu-berlin.de] PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt; Hasemanns künstlerische Originalität ließ ab etwa 1930 nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Dezember 1932 trat Hasemann der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 1.398.488).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/12751093&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Machtergreifung]] Hitlers „organisierte“ er als &amp;#039;&amp;#039;Kulturwart&amp;#039;&amp;#039;, einer Parteifunktion auf unterster Ebene, angetan mit Dienstmütze und Waffe, im Bereich der [[NSDAP-Ortsgruppe]] Zehlendorf die Künstlerschaft, wo er im Hause seines Vaters lebte und arbeitete. Öffentliche Aufträge erhielt Hasemann in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] jedoch kaum. Obwohl er seine expressionistischen Werke bei Bewerbungen verschwieg, gelang es ihm nicht, seinen jetzt verfemten Stil zu verleugnen und er verarmte. 1943 war er mit einer Porträt-Büste des Komponisten [[Herms Niel]] auf der [[Große Deutsche Kunstausstellung|Großen Deutschen Kunstausstellung]] in München vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gdk-research.de/de/obj19360329.html |titel=Professor Herms Niel — Die Großen Deutsche Kunstausstellungen 1937 – 1944/45 |abruf=2023-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Hasemanns wenigen Werken aus der NS-Zeit ist höchstens eines erhalten, alle anderen sind entweder im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstört oder als [[Bronzeplastik|Bronzebildwerke]] anlässlich der [[Metallspende des deutschen Volkes]] ab 1940 eingeschmolzen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des Krieges eingezogen, geriet Hasemann bei Berlin in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Aus dieser heraus gelangte er 1946 in eine führende Stelle im Baustab zur Errichtung des [[Sowjetisches Ehrenmal (Treptower Park)|sowjetischen Ehrenmals im Treptower Park]]. Nach dessen Fertigstellung im Mai 1949 beschäftigte ihn [[Richard Paulick (Architekt)|Richard Paulick]] ab 1950 beim Wiederaufbau der [[Staatsoper Unter den Linden|Deutschen Staatsoper Unter den Linden]] in [[Ost-Berlin]]. Die Statuen auf der [[Attika (Architektur)|Attika]] des Gebäudes entwarf Hasemann. Der aus britischem Exil nach Deutschland zurückgekehrte Adolf Sommerfeld ließ sich Anfang der 1950er Jahre von ihm in einer Bronzebüste porträtieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Celina Kress: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Bauhaus und Bürgerhaus. Die Projekte des Berliner Bauunternehmers Adolf Sommerfeld&amp;#039;&amp;#039;. (Diss. TU-Berlin, 2008, S. 51&amp;amp;nbsp;f., Fußnote 179, [https://depositonce.tu-berlin.de/handle/11303/2309 depositonce.tu-berlin.de] PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[West-Berlin]], wo sich nach der [[Geschichte Berlins#Teilung der Stadt (1948–1990)|Spaltung Berlins im Jahr 1948]] sein Wohn- und Atelierhaus befand, verschwieg Hasemann gegenüber öffentlichen Auftraggebern in Lebensläufen die Jahre von 1933 bis 1945 und auch sein Wirken für die Sowjetarmee. Als 1965 die Gewerkschaft [[Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr|ÖTV]] eine Gedenktafel am Sterbehaus des SPD-Vorsitzenden und Reichspräsidenten [[Friedrich Ebert]] in der Joachimsthaler Straße in Berlin wünschte, verschaffte sich Hasemann den Auftrag, den von ihm einstmals so geschmähten Politiker mit einem Spätwerk zu ehren. Die Tafel ziert heute das Archivgebäude der [[Friedrich-Ebert-Stiftung]] in [[Bonn]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/ueber-den-bezirk/geschichte/gedenktafeln/artikel.125599.php &amp;#039;&amp;#039;Gedenktafel für Friedrich Ebert&amp;#039;&amp;#039;], Information des Bezirksamts [[Charlottenburg-Wilmersdorf]] mit Abbildung, abgefragt am 11. Januar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter wurde Hasemann, der von einer [[Deutsche Demokratische Republik|DDR-Rente]] lebte, zum Sonderling. Kurz vor seinem Tod im Jahr 1979 vermachte er dem Berliner [[Zoologischer Garten Berlin|Zoologischen Garten]] die Sandsteinskulptur &amp;#039;&amp;#039;Affengruppe&amp;#039;&amp;#039;, die vor dem [[Tropenhaus]] aufgestellt wurde. Wenig später starb Hasemanns Frau. Nach und nach plünderten Einbrecher das zur Ruine gewordene Haus, etwa um die Mitte der 1980er Jahre wurde es abgerissen und das Grundstück geräumt. Das Bezirksamt Zehlendorf stellte auf Initiative von ehemaligen Nachbarn und Freunden Hasemanns zwei dabei aufgefundene [[Freiplastik]]en, die Hasemann mit den Arbeitstiteln &amp;#039;&amp;#039;Faun&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Negerin&amp;#039;&amp;#039; versehen hatte, auf dem gegenüberliegenden Grünstreifen vor dem Grundstück Leuchtenburgstraße 18 auf, und lagerte zahlreiche, auch großformatige, Gipsmodelle Hasemanns ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachleben ==&lt;br /&gt;
2007 zeigte die [[Kunsthalle Recklinghausen]] in der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Zum Sterben schön! Der Tod in der Kunst des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; Werke Hasemanns zusammen mit solchen von [[Joseph Beuys]], [[Käthe Kollwitz]] und [[Andy Warhol]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Schwalm, Ullrich, Ferdinand (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zum Sterben schön? Der Tod in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Begleitbuch zur Ausstellung in der Kunsthalle Recklinghausen vom 11. Februar bis 15. April 2007.&amp;#039;&amp;#039; Goch B.o.s.s. Druck und Medien, Recklinghausen 2007, ISBN 978-3-939753-10-0.&amp;lt;!-- Seiten???--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Hasemanns Grab auf dem [[Friedhof Zehlendorf]] war inzwischen eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2019 beantragte die Fraktion [[Bündnis 90/Die Grünen]] in der [[Bezirk Steglitz-Zehlendorf#Bezirksverordnetenversammlung|Bezirksverordnetenversammlung (BV) von Steglitz-Zehlendorf]] die Entfernung der Plastik &amp;#039;&amp;#039;Hockende Negerin&amp;#039;&amp;#039; und schlug vor, sie dem [[Ethnologisches Museum (Berlin)|Ethnologischen Museum]] zu übergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Diese Nazi-Kunst soll endlich weg von der Straße.&amp;#039;&amp;#039; Meldung in der BZ vom 14. Juni 2019 ([https://www.bz-berlin.de/berlin/steglitz-zehlendorf/diese-nazi-kunst-soll-endlich-weg-von-der-strasse bz-berlin.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr kulturpolitischer Sprecher Carsten Berger begründete das Vorhaben: Die schwarze Frau sei „nackt, affenartig und einfältig“ dargestellt und „stark geeignet, rassistische Stereotypen zu transportieren“. Berger erinnerte an Hasemanns Tätigkeit als Kulturwart der NSDAP ab „1932“ und sagte, dass dieser „nach dem Krieg Anklang und bezahlte Beschäftigung beim SED-Regime fand“. Daher „rechtfertige“ weder „die Skulptur noch die künstlerische Vita Hasemanns ihre Ausstellung und Würdigung“.&amp;lt;ref&amp;gt;Antrag der Fraktion &amp;#039;&amp;#039;Grüne-Fraktion&amp;#039;&amp;#039; vom 8. Mai 2019 ({{Toter Link |datum=2022-10 |url=https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/___tmp/tmp/45081036713898278/713898278/00220602/02-Anlagen/01/1_Version_vom_08_05_2019.pdf |text=berlin.de}} PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem widersprach die Kunsthistorikerin [[Susanne Kähler]]. Die Skulptur aus den 1920er Jahren stelle in der Auffassung des Art déco „in realistischer Art und Weise [eine] ältere, muskulöse, aber gleichzeitig ausgemergelte schwarze Frau“ dar, bekleidet mit einem über den Schultern hängenden Überwurf, deren Blick „stolz erhoben“ sei. Hasemann habe die Afrikanerin „in sehr eigenwilliger Form wiedergegeben“, wobei Kähler auf die „für die Kunst der 1920er Jahre nicht untypische, aus heutiger Sicht rassistische Tendenz“ hinwies. Die Skulptur sei „in ihren bildhauerischen Qualitäten als außergewöhnlich zu bezeichnen“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bildhauerei-in-berlin.de/bildwerk/hockende-n-7043/ Beitrag mit Abbildungen zur Skulptur &amp;#039;&amp;#039;Hockende N*&amp;#039;&amp;#039; auf der Website &amp;#039;&amp;#039;Bildhauerei in Berlin&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die BV folgte im Mai 2020 dem Antrag der Grünen.&amp;lt;ref&amp;gt;Beschluss der BV vom 22. Januar 2020, ({{Toter Link |datum=2022-10 |url=https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/___tmp/tmp/45081036713898278/713898278/00220601/01.pdf |text=berlin.de}} PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor der Antrag verwirklicht werden konnte, schlugen im Juni 2020 in der Leuchtenburgstraße unbekannte Täter der Figur, nach Zeugenaussage mit einem [[Baseballschläger#Verwendung als Waffe|Baseballschläger]],&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.morgenpost.de/bezirke/steglitz-zehlendorf/article229343664/Kopf-von-Negerin-Skulptur-in-Zehlendorf-abgeschlagen.html Kopf von „Negerin“-Skulptur in Zehlendorf abgeschlagen]&amp;#039;&amp;#039;. [[Berliner Morgenpost]] vom 18. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; den Kopf ab und beschmierten sie mit Farbe. Der abgeschlagene und von der alarmierten Polizei nicht gesicherte Kopf ist seither verschwunden. Zur daraufhin von der Kuratorin der Dauerausstellung [[Zitadelle Spandau#Dauerausstellung Enthüllt – Berlin und seine Denkmäler|„Enthüllt“]] in der Spandauer Zitadelle angekündigten Präsentation der beschädigten Figur kam es zunächst nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.morgenpost.de/bezirke/spandau/article230273202/Gekoepfte-Skulptur-soll-nicht-auf-die-Zitadelle-Spandau.html Geköpfte Skulptur soll nicht auf der Zitadelle Spandau.]&amp;#039;&amp;#039; Meldung der [[Berliner Morgenpost]] vom 26. August 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2022 ist sie im Schaudepot der Zitadelle zu sehen. Die ghanaisch-nigerianische Künstlerin Nnenna Onuoha befasste sich 2024 in ihrem Film „The Memory Guardinans“ mit den möglichen Optionenen des Umgangs mit der Skulptur.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zitadelle-berlin.de/ev_event/the-memory-guardians-a-film-by-nnenna-onuoha/ |titel=Eröffnung: The Memory Guardians – A film by Nnenna Onuoha |abruf=2025-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://nnennaonuoha.com/portfolio/the-memory-guardians/ |titel=The Memory Guardians – Nnenna Onuoha |abruf=2025-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Holzschnittbände und -mappen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Himmel und Hölle auf der Landstraße.&amp;#039;&amp;#039; Mit 41 (24 ganzseitigen) Original-Holzschnitten. Behr, Berlin / Leipzig 1915. 28 × 21&amp;amp;nbsp;cm. Illustrierter Original-Pappband. VIII, 118 Seiten&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Zirkus.&amp;#039;&amp;#039; 20 Holzschnitte. Mit Geleitwort von [[Karl August Meißinger]]. Behr und Feddersen, Berlin / Leipzig 1920&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eros Thanatos, ein Totentanz.&amp;#039;&amp;#039; 12 Holzschnitte. R. Seitz, Berlin 1921.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Don Quijote von der Mancha.&amp;#039;&amp;#039; 20 Holzschnitte. Berlin 1922.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Holzschnitte aus den Jahren 1912–1914 ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zigeunermädchen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abschied von den Frauen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Karrner&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Philosophen der Landstraße&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tippelbruders Abschied&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Tod auf der Landstraße&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kokotten am Kai von Luzern&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sturm im Mittelländischen Meer&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Araber, Spanier und Jude in Melilla&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Am wüsten Strande von Andalusien&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fonda bei Sonnenuntergang&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eselsritt durch Kaktushecken&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berliner Kunstwerke im Öffentlichen Raum ===&lt;br /&gt;
* 1922: &amp;#039;&amp;#039;Affengruppe&amp;#039;&amp;#039; in Berlin-Tiergarten, Zoogelände, Skulptur aus Sandstein&lt;br /&gt;
* 1927/1938: Acht Klinkerfiguren, darunter &amp;#039;&amp;#039;Schaffner und Schaffnerin&amp;#039;&amp;#039; in Berlin-Treptow&lt;br /&gt;
* 1927/1938: &amp;#039;&amp;#039;Bär&amp;#039;&amp;#039; in Berlin-Treptow, Torplastik aus Muschelkalkstein und Kunststein&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://bildhauerei-in-berlin.de/bildwerk/baer-7/ Bär]&amp;#039;&amp;#039;. Information auf der Website &amp;#039;&amp;#039;BiB&amp;#039;&amp;#039;, abgefragt am 20. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Um 1927: Brunnen und Portalfigur am Gemeindehaus der [[Kirche Zur Heimat]] in Berlin-Zehlendorf&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://bildhauerei-in-berlin.de/bildwerk/brunnen-und-portalfigur-am-gemeindehaus-der-ev-kirche-zur-heimat/ Brunnen und Portalfigur am Gemeindehaus der Ev. Kirche „zur Heimat“]&amp;#039;&amp;#039;. Information auf der Website &amp;#039;&amp;#039;BiB&amp;#039;&amp;#039;, abgefragt am 20. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Um 1928: &amp;#039;&amp;#039;Mutter- und Kindbrunnen&amp;#039;&amp;#039; in Berlin-Wilmersdorf, Rauenthaler Straße, Skulptur aus Muschelkalkstein&lt;br /&gt;
* Statuen auf der Deutschen Staatsoper in Berlin-Mitte&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sitzender Pan&amp;#039;&amp;#039; im Heinrich-Lassen-Park in Berlin-Schöneberg&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://bildhauerei-in-berlin.de/bildwerk/sitzender-pan/ Sitzender Pan]&amp;#039;&amp;#039;. Information auf der Website &amp;#039;&amp;#039;BiB&amp;#039;&amp;#039;, abgefragt am 20. Juni 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Aufgestellt um 1985 gegenüber seinem ehemaligen Haus in der Leuchtenburgstraße, Zehlendorf, die Muschelkalkfiguren: &amp;#039;&amp;#039;Hockende Negerin&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Stehender Faun&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://bildhauerei-in-berlin.de/bildwerk/stehender-faun/ Stehender Faun]&amp;#039;&amp;#039;. Information auf der Website &amp;#039;&amp;#039;BiB&amp;#039;&amp;#039;, abgefragt am 20. April 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige ===&lt;br /&gt;
* um 1930: &amp;#039;&amp;#039;Vertrauen&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, Skulpturengruppe aus Teak, geölt, 4 Stück&lt;br /&gt;
* um 1930: &amp;#039;&amp;#039;Schwester mit Krankem&amp;#039;&amp;#039;, Holzplastik, Foyer der BG Verkehr Bezirksverwaltung Hamburg (Ottensen)&lt;br /&gt;
* vor 1938: &amp;#039;&amp;#039;Mutter mit Kindern&amp;#039;&amp;#039;, Bronzeplastik, Foyer der Havelschule (ehemals Hans-Schemm-Schule), Brandenburg an der Havel&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.meetingpoint-brandenburg.de/neuigkeiten/artikel/195638-ein-weitgehend-unbekanntes-werk-eines-umstrittenen-kuenstlers Ein weitgehend unbekanntes Werk eines umstrittenen Künstlers].&amp;#039;&amp;#039; Beitrag von Marcus Alert im &amp;#039;&amp;#039;Meetingpoint-brandenburg&amp;#039;&amp;#039; vom 22. Mai 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1965: Gedenktafel für Friedrich Ebert, Bronze, Bonn, Friedrich-Ebert-Stiftung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Hasemann, Arminius |Band=16 |Seite=100 |SeiteBis=101|Kommentar=}}&lt;br /&gt;
* {{AKL|70|51|52|Hasemann, Arminius|Detlef Lorenz}}&lt;br /&gt;
* [[Karl August Meißinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Arminius Hasemanns Holzschnittwerk Himmel und Hölle auf der Landstraße.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des deutschen Vereins für Buchwesen und Schrifttum.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2 (1919), Nr. 11/12, November/Dezember 1919, S. 131–139.&lt;br /&gt;
* Carl-Peter Steinmann: &amp;#039;&amp;#039;Von Karl May zu Helmut Newton Spurensuche in Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Transit, Berlin 2006, ISBN 978-3-88747-213-9.&amp;lt;!-- Seiten?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Detlef Lorenz: &amp;#039;&amp;#039;Auf allen Sätteln, zwischen allen Stühlen. Der Zehlendorfer Bildhauer Arminius Hasemann – ein deutsches Künstlerleben im 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für Zehlendorf 2000.&amp;#039;&amp;#039; S. 73–81.&lt;br /&gt;
* [[Friedemann Spicker]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Wanderer-, Vagabunden- und Vagantenlyrik in den Jahren 1910-1933. Wege zum Heil, Strassen der Flucht &amp;#039;&amp;#039;. de Gruyter, Berlin, New York 1976, ISBN 3-11-004936-8.&amp;lt;!-- Seiten?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Georg Bollenbeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Armer Lump und Kunde Kraftmeier. Der Vagabund in der Literatur der Zwanziger Jahre.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1978, ISBN 3-533-02744-9.&amp;lt;!-- Seiten?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Victor Hadwiger]]: &amp;#039;&amp;#039;Abraham Abt. Das Buch der Felsen. Das Buch der Herberge. Das Buch des Gartens. Das Buch der Sonnenuntergänge und der Sterne.&amp;#039;&amp;#039; (Nachwort von [[Anselm Ruest]]). A. R. Meyer, Berlin 1912.&amp;lt;!-- Seiten?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/fileadmin/Redaktion/Institute/Kunstgeschichte/pdf_Download/Begleithef__Zum_SterbenSchoen.pdf Die Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Zum Sterben schön!&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 2,54&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* [http://deyoung.famsf.org/search-collections Holzschnitte in den Fine Arts Museums of San Francisco, zu finden mit der Suchfunktion]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://bildhauerei-in-berlin.de/creator/hasemann-arminius/ Hasemann, Arminius]&amp;#039;&amp;#039;. Informationen der [[Bildhauerei in Berlin]] (BiB) zu Hasemann&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Christian Hesse Auktionen&amp;#039;&amp;#039;. Katalog einer [[Kunstauktion]] vom 20. Mai 2016 mit Abbildungen von 43 Kunstwerken aus dem Nachlass Hasemanns, [http://hesse-auktionen.de/wp-content/uploads/katalog13/cat13_01.pdf PDF].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1052837468|VIAF=96170607}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hasemann, Arminius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildender Künstler (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler des Expressionismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer des Art déco]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hasemann, Arminius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer und Graphiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. September 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Weltalf</name></author>
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