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	<title>Armin Meili - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T11:37:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Armin_Meili&amp;diff=1819667&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;LoopyLuzern: Geburt- und Hauptwirkungsstätte (Büro) in Luzern</title>
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		<updated>2025-01-08T18:35:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Geburt- und Hauptwirkungsstätte (Büro) in Luzern&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Armin Meili&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. April]] [[1892]] in [[Luzern]]; † [[21. Oktober]] [[1981]] in [[Zürich]]) war ein [[Schweiz]]er [[Architekt]] und [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Berufsbiografie ==&lt;br /&gt;
Armin Meili war Sohn des Architekten [[Heinrich Meili-Wapf|Heinrich Meili]] (1860–1927) und der Pianistin [[Emilie Meili-Wapf]]. Nach der humanistischen Matura studierte er ab 1911 an der [[ETH Zürich]] Architektur, wo er 1915 während des 1914 begonnenen [[Aktivdienst]]es sein Diplom bei [[Gustav Gull]] machte. Von 1915 bis 1917 war Meili Assistent am Lehrstuhl von [[Karl Coelestin Moser|Karl Moser]]. Nachdem er unter 160 Teilnehmern den Wettbewerb zur [[Reformierte Kirche Solothurn|reformierten Kirche Solothurn]] 1917 gewinnen konnte,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| titel = Solothurn. Evangelische Kirche| datum = 1917| werk = Die Schweizerische Baukunst, Band 7/Jg. 9| seiten = 76| url = http://www.e-periodica.ch/digbib/view?rid=wbw-001:1917:9::186| abruf=2021-04-11 | offline = | archiv-url = https://web.archive.org/web/20160402110001/http://www.e-periodica.ch/digbib/view?rid=wbw-001:1917:9::186| archiv-datum = 2016-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war er Partner im Architekturbüro seines Vaters, das er ab 1924 allein weiterführte. 1936 wurde er zum Direktor für die [[Schweizerische Landesausstellung#1939 in Zürich (Landi)|Schweizerische Landesausstellung 1939]] berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meilis Wirken als Direktor der Landesausstellung («Landi»), die als Ausdruck der [[Geistige Landesverteidigung|Geistigen Landesverteidigung]] galt, wurde zeitgenössisch sehr positiv bewertet. Im 1945 erschienenen Werk &amp;#039;&amp;#039;Schweizerköpfe der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039; wird Meili als «Zauberer, der in genialer Intuition und Planung diese gewaltige Landesschau geschaffen hatte» bezeichnet und seine «organisatorische und künstlerisch unübertreffliche Gestaltung dieser grossen nationalen Kundgebung» gerühmt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;koepfe&amp;quot; /&amp;gt; Kritisch hinterfragt hat diese Bewertung in neuerer Zeit insbesondere der Publizist [[Charles Linsmayer]]. Er bezeichnet Meili in einem Artikel in der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Der Bund]]&amp;#039;&amp;#039; 1997 als einen Mann, der «dem [[Faschismus|faschistischen]] Denken in vielen Punkten sehr nahestand»&amp;lt;ref name=&amp;quot;linsmayer&amp;quot;&amp;gt;Charles Linsmayer: &amp;#039;&amp;#039;Wie die Landi zum «nationalen Heiligtum» wurde.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Bund.&amp;#039;&amp;#039; 22. November 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt; und vertritt die Auffassung, dass mit dem Konzept der Landesausstellung letztlich einer Geisteshaltung zugearbeitet wurde, die man zu bekämpfen vorgab. Meili schloss die damalige [[Avantgarde]] der Kunst bewusst von der Mitarbeit an der Landesausstellung aus, so [[Le Corbusier]], den Meili zu den «anationalen grossen Gestalten» zählte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;linsmayer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1939 bis 1955 war Meili [[Nationalrat (Schweiz)|Nationalrat]] der [[Freisinnig-Demokratische Partei|FDP]]. Er befasste sich als solcher vor allem mit Fragen der [[Raumordnung]] und [[Regionalplanung]]. 1940 erhielt er einen [[Ehrendoktor]]titel der [[Universität Zürich]]. In der [[Schweizer Armee]] leistete Meili seinen Dienst in der [[Artillerie]] und im [[Generalstab]], ab 1938 bekleidete er den Rang eines [[Oberst]]en, wo er 1940 zum &amp;#039;&amp;#039;Beauftragten für Festungsbauten&amp;#039;&amp;#039; ernannt wurde. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem [[Friedhof Friedental]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektonisches Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Solothurn - Reformierte Kirche.jpg|mini|[[Reformierte Kirche Solothurn]]]]&lt;br /&gt;
Schon vor Fertigstellung  der reformierten Stadtkirche in [[Solothurn]], die 1925 ausgeführt wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meili, Armin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schweizer biographisches Archiv.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. EPI, Zürich 1952.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden unter seinem Namen im Büro seines Vaters eine Vielzahl von Projekten publiziert, von denen die kleine Arbeiter- und Angestelltensiedlung &amp;#039;&amp;#039;[[Siedlung Daheim|Daheim]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Malters]] und die Wohnsiedlung &amp;#039;&amp;#039;Friedberg&amp;#039;&amp;#039; in Luzern Eingang in die Fachliteratur gefunden haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hannes Ineichen, Tomaso Zanoni: &amp;#039;&amp;#039;Luzerner Architekten. Architektur und Städtebau im Kanton Luzern 1920–1960.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Werk, Zürich/Bern 1985, S. 34–35.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1926 stellte er in der Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Werk, Bauen + Wohnen|Das Werk]]&amp;#039;&amp;#039; auch bereits sein eigenes Wohnhaus vor, dem bereits 1930 ein weiteres folgte, das nun vormoderne Traditionen mit den Prinzipien des [[Neues Bauen|Neuen Bauens]] zu versöhnen suchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1920er Jahre gewann er die beiden bedeutendsten Wettbewerbe, die in der Zeit nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] in [[Luzern]] ausgelobt worden waren, und prägte so die weitere Stadtentwicklung Luzerns mit: 1929 den Wettbewerb für den Stadtbauplan Luzern, der 1933 nach Überarbeitung in Kraft gesetzt wurde, und 1930 den Wettbewerb für das Kunst- und Kongresshaus, das bis 1933 errichtet wurde. Von Meilis ursprünglicher Gestaltung des Areals sind noch der [[Wagenbachbrunnen]] von 1934 und die [[Landungsbrücke 1 (Meilihalle)]] von 1936 erhalten. Das Kunst- und Kongresshaus dagegen, 1970–72 von Meili selbst erweitert, wobei die klare Bauform verloren ging, wurde 1996 abgerissen und durch das neue [[Kultur- und Kongresszentrum Luzern]] von [[Jean Nouvel]] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meili erbaute zahlreiche weitere Kirchen, Wohn- und Geschäftshäuser, Hotelbauten, Fabriken und Militärgebäude. [[Schweizer Reformierte Kirchen|Reformierte]] Kirchengebäude von Meili stehen neben Solothurn in [[Wolhusen]], [[Reiden]], [[Dagmersellen]] und [[Beinwil am See]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;koepfe&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Armin Meili.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schweizerköpfe der Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Zürich 1945.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| titel = Reformierte Kirche Beinwil am Hallwilersee: Arch. Armin Meili, Luzern| datum = 1937| werk = Schweizerische Bauzeitung, Band 109/110| seiten = 6–8| url = https://www.e-periodica.ch/digbib/view?rid=sbz-002:1937:109::375 | zugriff = 2009-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von Meili in Zusammenarbeit mit dem italienischen Architekten [[Giovanni Romano]] von 1949 bis 1952 errichtete [[Centro Svizzero]] in [[Mailand]] gilt als «eines der bedeutendsten Werke nicht nur des Architekten, sondern der Schweizer Nachkriegsmoderne insgesamt».&amp;lt;ref&amp;gt;{{archINFORM|projekte|11231|Centro Svizzero, Mailand|2009-11-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeinschaftshaus Baden ABB Meili 01.JPG|mini|Das [[Gemeinschaftshaus Martinsberg]] der BBC in Baden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lorbeeren und harte Nüsse. Aus dem Werk- und Tagebuch eines Eidgenossen.&amp;#039;&amp;#039; Artemis, Zürich/Stuttgart 1968.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bauliche Sanierung von Hotels und Kurorten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Architektur, Erlenbach-Zürich 1945.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landesplanung in der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; NZZdruck, Zürich 1941.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Philippe Carrard&lt;br /&gt;
   |Titel=Meili, Mailand und das Hochhaus&lt;br /&gt;
   |TitelErg=&amp;#039;&amp;#039;Das Centro Svizzero di Milano 1949 - 52&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |Verlag=gta&lt;br /&gt;
   |Ort=Zürich&lt;br /&gt;
   |Datum=2002&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-85676-108-X}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|6509|Armin Meili|Autor=Katja Hürlimann}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hannes Ineichen, Tomaso Zanoni&lt;br /&gt;
   |Titel=Luzerner Architekten&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Architektur und Städtebau im Kanton Luzern 1920-1960&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Werk &lt;br /&gt;
   |Ort=Zürich/Bern&lt;br /&gt;
   |Datum=1985&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-909145-06-X}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Isabelle Rucki, Dorothee Huber&lt;br /&gt;
   |Titel=Architektenlexikon der Schweiz&lt;br /&gt;
   |TitelErg=19./20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
   |Verlag=Birkhäuser&lt;br /&gt;
   |Ort=Basel&lt;br /&gt;
   |Datum=1998&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7643-5261-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Martin Schwander, Hans-Peter Wittwer&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Architekt Armin Meili (1892–1981) und das Kunst- und Kongresshaus Luzern&lt;br /&gt;
   |TitelErg=anlässlich der Ausstellung 1933–1993: 60 Jahre Kunstmuseum Luzern im Meili-Bau im Kunstmuseum Luzern, 20. April bis 2. Mai 1993&lt;br /&gt;
   |Verlag=Kunstmuseum Luzern&lt;br /&gt;
   |Ort=Luzern&lt;br /&gt;
   |Datum=1993&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-906700-60-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=119134322}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119134322}}&lt;br /&gt;
* {{archINFORM|arch|21163}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119134322|LCCN=n82250036|VIAF=7637776}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meili, Armin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalrat (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Luzern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meili, Armin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Architekt und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. April 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Luzern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Oktober 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;LoopyLuzern</name></author>
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