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	<title>Armin Knab - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Armin_Knab&amp;diff=254310&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Leben */ + wikilink</title>
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		<updated>2026-01-09T21:50:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bueste-Armin-Knab.jpg|mini|Büste von Armin Knab im Innenhof des [[Armin-Knab-Gymnasium]]s in [[Kitzingen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuschleichach, Armin-Knab-Haus 1.JPG|mini|Armin-Knab-Haus, Geburtshaus des Komponisten in Neuschleichach]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Armin Knab&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Februar]] [[1881]] in [[Neuschleichach]], heute Ortsteil von [[Oberaurach]], [[Unterfranken]]; † [[23. Juni]] [[1951]] in [[Bad Wörishofen]]) war ein deutscher [[Komponist]], [[Musiker]] und [[Jurist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Im Schulhaus zu [[Kitzingen]], wohin sein Vater als Lehrer und Leiter des katholischen Singknaben-Alumnats ein Jahr nach der Geburt des Sohnes versetzt worden war, wuchs der Junge auf. Er besuchte dort die „Königliche Lateinschule und Progymnasium“. Nach dem Abschluss des Gymnasiums im Jahr 1900 studierte Knab in [[Würzburg]] und [[München]] [[Rechtswissenschaften]] und [[Musikwissenschaften]]. Während seines Studiums wurde er Mitglied der [[AMV Würzburg|Akademisch-Musikalischen Verbindung Würzburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Verband Alter SVer (VASV): &amp;#039;&amp;#039;Anschriftenbuch. Mitgliederverzeichnis sämtlicher Alten Herren. Stand vom 1. Oktober 1937.&amp;#039;&amp;#039; Hannover 1937, S. 229.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1907 legte er das juristische Staatsexamen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1913 bis 1926 war Armin Knab [[Amtsgericht|Amtsrichter]] in [[Rothenburg ob der Tauber]], ab 1927 Landgerichtsrat in Würzburg. Seit Beginn seiner juristischen Laufbahn wurde er von seinen beruflichen Verpflichtungen derart vereinnahmt, dass er wegen der Doppelbelastung, einerseits Jurist und andererseits passionierter Musiker zu sein, in eine Lebenskrise geriet, die er aber überwand. Er entschied sich für die [[Musik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa ab 1920 wurde Armin Knab durch Lieder in der Jugend- und Schulmusikbewegung bekannt. Nach kurzem Wirken in [[Fürth]] kehrte er 1927 wieder nach Würzburg zurück, bis er 1934 nach Berlin berufen wurde. Knab war zwar nicht Mitglied der [[NSDAP]], konnte aber ab 1933 als Mitglied im [[NS-Rechtswahrerbund]] unter dem Regime als Pädagoge, Musiker und Komponist Karriere machen. Als Dozent für Musiktheorie und Komposition (ab 1935 Professor) an der Staatlichen Hochschule für Musikerziehung und Kirchenmusik in [[Berlin]] widmete sich Armin Knab ganz der Musik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Zerstörung seiner Wohnung 1943 in Berlin verbrachte Knab die letzten Kriegsjahre und die Nachkriegszeit in Kitzingen. Als er im Frühjahr 1951 in Würzburg endlich eine Wohnung bekam, konnte er sich nicht mehr einleben. Er starb 1951 während eines Kuraufenthaltes in Bad Wörishofen. Sein Grab befindet sich auf dem Alten Friedhof in Kitzingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Knab ist besonders für seine Klavier- und Lautenlieder, aber auch Chorlieder und [[Oratorium|Oratorien]] bekannt. Außerdem vertonte er Gedichte unter anderem von [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]], [[Friedrich Hölderlin|Hölderlin]] und [[Alfred Mombert]]. Besonders die Wiederverwendung alter [[Musikinstrument]]e und alter [[Volksmusik]], aber auch die Förderung des [[A cappella|A-cappella-Gesangs]] lagen ihm am Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Werke werden immer wieder durch seine persönlichen Eindrücke und Erlebnisse der Landschaft [[Franken (Region)|Frankens]] durchzogen. Dies kommt besonders in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Wanderungen und Reisen in Franken&amp;#039;&amp;#039; zum Ausdruck. Seine Lieder zeichnen sich laut Zuth durch „feinfühliges Eingehen auf die Wortdichtung und durch melodische Schönheit“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Josef Zuth]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Laute und Gitarre.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Zeitschrift für die Gitarre (Anton Goll), Wien 1926 (1928), S. 158.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knab schrieb zwischen 1905 und 1920 mehrere, meist volkstümliche Liedzyklen, die sich wie folgt gliedern:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039; [[Des Knaben Wunderhorn|Wunderhorn]]-Lieder&amp;#039;&amp;#039; (Volkslieder, meist Kinderlieder)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Joseph von Eichendorff|Eichendorff]]-Lieder&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lieder nach neueren Dichtern&amp;#039;&amp;#039; (1923)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verschiedenes ==&lt;br /&gt;
* 1940: Mainfränkischer Kunstpreis, auch „Max-Reger-Preis“, verliehen vom Würzburger Gauleiter [[Otto Hellmuth]] (nicht zu verwechseln mit dem Max-Reger-Kunstpreis des Bezirks [[Suhl]] in der [[DDR]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, S. 316.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1941: Silberne Stadtplakette der Stadt Würzburg anlässlich seines 60. Geburtstages.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Weidisch: &amp;#039;&amp;#039;Würzburg im »Dritten Reich«.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Würzburg.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände, Band I-III/2, Theiss, Stuttgart 2001–2007; III/1–2: &amp;#039;&amp;#039;Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, 2007, ISBN 978-3-8062-1478-9, S. 1273, Anm. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Jahr 1966 erhielt das Gymnasium Kitzingen den Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Armin-Knab-Gymnasium]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Die Witwe Paula Yvonne Knab (1892–1985) gründete 1978 die &amp;#039;&amp;#039;[[Armin-Knab-Stiftung]]&amp;#039;&amp;#039; zur Förderung hochbegabter Studierender der Bereiche [[Sologesang]] und [[Komposition (Musik)|Komposition]]. Die [[Stiftung]] wird von der Musikalischen Akademie Würzburg e.&amp;amp;nbsp;V. an der [[Hochschule für Musik Würzburg|Hochschule für Musik]] verwaltet. Die Stiftung vergibt zudem Auszeichnungen zur Musikförderung an hervorragende Abiturienten des Armin-Knab-Gymnasiums.&lt;br /&gt;
* In Armin Knabs Geburtshaus, der ehemaligen Schule von Neuschleichach-Oberaurach, wurde eine [[Begegnungsstätte]] eingerichtet.&lt;br /&gt;
* Mitglied der [[AMV Würzburg|Akademisch-Musikalischen Verbindung Würzburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgaben ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mitten im Garten.&amp;#039;&amp;#039; Kallmeyer-Verlag, Wolfenbüttel 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grüß Gott, du schöner Maie. Eine Frühlingskantate nach Volksliedern für Jugendchor, Einzelstimmen, Sprecher, Blockflöte und Geige von Armin Knab.&amp;#039;&amp;#039; B. Schott’s Söhne, Mainz-Leipzig 1935, Partitur (Edition Schott 2444), Sing- und Spielpartitur, Chorstimme.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus alten Märchen&amp;#039;&amp;#039;, Suite für Klavier. Tonger, Köln&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Weihnachtsschifflein&amp;#039;&amp;#039;, eine Weihnachtslieder-Suite für Klavier vierhändig. Tonger, Köln&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sonne und Regen&amp;#039;&amp;#039;, achtzehn Klavierstücke und Lieder. Ein „Jugendalbum“ unserer Zeit. Tonger. Köln&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vom Bäumlein das andere Blätter hat gewollt&amp;#039;&amp;#039;. Märchenkantate nach dem Gedicht von [[Friedrich Rückert]] für Vorsängerin, Jugendchor und Orchester. Ludwig Voggenreiter, Potsdam&lt;br /&gt;
* Mombert-Lieder. Für eine Singstimme und Klavier. Opus 6, Heft 1–2. Wunderhorn-Verlag, München 1912&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lautenlieder&amp;#039;&amp;#039; (Gesamtausgabe). Möseler Verlag, Wolfenbüttel/Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ausführliche Informationen über die Werke Knabs und deren Bedeutung sind in der Schriftreihe &amp;#039;&amp;#039;Fränkische Lebensbilder&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg. Gesellschaft für Fränkische Geschichte e.&amp;amp;nbsp;V., Reihe FL, Band V, Seite 282–313) aufgeführt.&lt;br /&gt;
* Armin Knab: &amp;#039;&amp;#039;Wanderungen und Reisen in Franken&amp;#039;&amp;#039;. Stürtz, Würzburg 1966.&lt;br /&gt;
* Oskar Lang, Paula Yvonne Knab: &amp;#039;&amp;#039;Armin Knab – Ein Meister deutscher Liedkunst&amp;#039;&amp;#039;. Echter Verlag, Würzburg 1981, ISBN 3-429-00730-5.&lt;br /&gt;
* {{NDB|12|147|148|Knab, Armin|Franz Krautwurst|118563572}}&lt;br /&gt;
* Franz Krautwurst: &amp;#039;&amp;#039;Armin Knab&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Komponisten in Bayern&amp;#039;&amp;#039;. Band 13. Schneider, Tutzing 1991, ISBN 3-7952-0666-9.&lt;br /&gt;
* Friedrich Zipp: &amp;#039;&amp;#039;Volkslied und Choral im Schaffen von Armin Knab&amp;#039;&amp;#039;. Merseburger Verlag 1991.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Armin Knab.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Kulturlexikon zum Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 316.&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 4021–4031. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.rothenburg-unterm-hakenkreuz.de/armin-knab-sprach-als-amtsrichter-in-rothenburg-13-jahre-lang-recht-komponierte-schon-immer-lieder-und-wurde-im-ns-staat-professor-fuer-musiktheorie-und-komposition-in-berlin/ Armin Knab als Amtsrichter in Rothenburg ]&lt;br /&gt;
* [https://armin-knab-gymnasium.de/Home/leitbild/historie/ Website und Radiofeature des Projektseminars Deutsch/Schulradio 2012/2014 am Armin-Knab-Gymnasium Kitzingen]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118563572}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118563572}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lieder.net/lieder/get_settings.html?ComposerId=4664 Texte zu Liedern Knabs] bei The LiederNet Archive&lt;br /&gt;
* [https://www.fraenkischegeschichte.de/index.html Gesellschaft für Fränkische Geschichte e. V.]&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Knab, Armin|cname=Armin Knab}}&lt;br /&gt;
* [https://opacplus.bsb-muenchen.de/title/BV039729541 Nachlass in der Bayerischen Staatsbibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118563572|LCCN=no91023299|VIAF=17402007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Knab, Armin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im SV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Knab, Armin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Februar 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neuschleichach]], heute Ortsteil von [[Oberaurach]], [[Unterfranken]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Juni 1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Wörishofen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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