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	<title>Armin Berg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T08:24:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-06-16T01:10:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Armin Berg (1883–1956) um 1930 Berthold Friedmann.jpg|mini|hochkant=0.80|Aufnahme von [[Berthold Friedmann]] (~1930)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berg Armin.jpg|mini|hochkant=0.80|Grabstätte von Armin Berg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berg, Armin.jpg|mini|Schallplatte von Armin Berg (Wien 1910)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Armin Berg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, gebürtig &amp;#039;&amp;#039;Hermann Weinberger&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Mai]] [[1883]] in Hussowitz, heute Stadtteil von [[Brünn]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[23. November]] [[1956]] in [[Wien]], [[Österreich]]), war ein österreichischer [[Kabarettist]], [[Komponist]], [[Pianist]], [[Schriftsteller]] und [[Schauspieler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Armin Berg war der Sohn von Ignaz Weinberger und Johanna (Hanni) Bass, die aus [[Boskovice|Boskowitz (Mähren)]] stammte. Mit 15 Jahren versuchte er sich erstmals als [[Komiker]] am Stadttheater in [[Leitmeritz]]. Engagements in [[Teplice|Teplitz]], [[Ostrava|Mährisch-Ostrau]] und [[Aussig]] folgten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste größere Erfolge hatte er gemeinsam mit [[Heinrich Eisenbach]] als Mitglied des [[Budapester Orpheum]] in Wien, dem er 17 Jahre lang angehörte. In der Folge trat er in diversen Kabaretts und Lokalen auf, wie dem [[Theater der Komiker]] im [[St. Annahof (Wien)]], an dessen Führung er sich eine Zeit lang beteiligte, und dem [[Ronacher]]. Am 2. Juli 1907 heiratete er die aus [[Vevey]] stammende Artistin Susanne Emilie Flückiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spielte auch in einigen österreichischen Filmproduktionen mit, unter anderem in &amp;#039;&amp;#039;[[Charly, der Wunderaffe]]&amp;#039;&amp;#039; (1915, Regie: [[Joe May]]) und der Verfilmung des [[Hugo Bettauer|Hugo-Bettauer]]-Romans &amp;#039;&amp;#039;[[Die Stadt ohne Juden]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berg flüchtete [[1938]] in die [[USA]], wo er vom Verkauf von Papierwaren notdürftig lebte. Hin und wieder hatte er die Möglichkeit, Vorstellungen zu geben, wie im New Yorker Exilkabarett „[[Kabarett der Komiker]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr nach Wien 1949 war er unter anderem im [[Simpl (Wien)|Simpl]] engagiert und gab einige Gastspiele in [[Amsterdam]] und [[Zürich]]. Nachdem er keine weiteren Engagements hatte, zog er nochmals in die USA. Von 1954 bis zu seinem Tod lebte er wieder in Wien. Seine Grabstelle befindet sich auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]] im neuen israelitischen Teil, Tor IV. Er wurde im Grab seiner 1918 verstorbenen Mutter beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen bekanntesten [[Couplet]]vorträgen zählen „Der Überzieher“ (von [[Otto Reutter]]), „Ich glaub&amp;#039; ich bin nicht ganz normal“, „Mir ist schon alles ganz egal“ und „Was braucht denn der Wiener um glücklich zu sein“ (Texte von Louis Taufstein und Fritz Löhner-Beda).&lt;br /&gt;
Zu seinen Couplets hat er gelegentlich selbst die Musik geschrieben (&amp;quot;Ich glaub, ich bin nicht ganz normal&amp;quot;, &amp;quot;Weil&amp;#039;s finster war&amp;quot;). Er hat Texte und Kompositionen von Otto Reutter interpretiert (&amp;quot;Nimm dich in acht&amp;quot;, &amp;quot;Mach dir nix d&amp;#039;raus&amp;quot;, &amp;quot;Der gewissenhafte Maurer&amp;quot;, der berühmte &amp;quot;Überzieher&amp;quot;) und von Friedrich Holländer (&amp;quot;Ich bin von Kopf bis Fuß&amp;quot;, &amp;quot;Das Tempo kann kein Mensch vertragen&amp;quot;). Heinz Conrads hat bei seinen Vorträgen (&amp;quot;Was gibt es Neues&amp;quot;) fälschlicherweise den Eindruck erweckt, alles sei von Armin Berg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachruf ==&lt;br /&gt;
{{Zitat|Er war ein Possenreißer von klassischem Gepräge, ein ‚Pojazzer‘ so alten (und ehrwürdigen) Stils, daß man statt ‚alt‘ auch ‚zeitlos‘ sagen könnte. Er war kein Jargonkomiker im engeren Sinn, sondern ein Volkskomiker im weitesten, und war es auch im Smoking, auch auf den Vortragspodien der City. Er sprach die universelle Sprache des Humors – eines warmherzigen, wohlgelaunten, ganz und gar unaggressiven Humors. Er hat keinem Menschen je ein Leids getan. Aber er hatte viele Tausende durch viele, viele Jahre hindurch lachen gemacht. [...] Er sang sie [die Couplets] mit einer lebensfroh fettigen, von der Freude an den Späßen des Daseins vibrierenden Stimme, mit zwinkernden Äuglein und meisterhafter Pointierungskunst.|[[Friedrich Torberg]], 1956|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Torberg&amp;quot;&amp;gt;[[Friedrich Torberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Erben der Tante Jolesch: Anhang: Nachrufe: Armin Berg.&amp;#039;&amp;#039; In: Friedrich Torberg: &amp;#039;&amp;#039;Die Tante Jolesch&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Die Erben der Tante Jolesch&amp;#039;&amp;#039; (Doppelband), Verlag Langen/Müller, München 2008, ISBN 978-3-7844-3139-0, S. 626f&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1916: [[Charly, der Wunderaffe]]&lt;br /&gt;
* 1916: [[Sami, der Seefahrer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Simon Usaty: &amp;#039;&amp;#039;„Ich glaub’ ich bin nicht ganz normal“. Das Leben des Armin Berg. Biographie&amp;#039;&amp;#039;. Mit einer Diskographie von Alexander Sieghardt. Theaterspuren, Band 3. Edition Steinbauer, Wien 2009, ISBN 978-3-902494-37-5.&amp;amp;nbsp;– Teilweise zugleich: Diplomarbeit, Universität Wien, Wien 2008 unter dem Titel Simon Usaty: &amp;#039;&amp;#039;O tempora o Zores. Der österreichisch-jüdische Kabarettist Armin Berg&amp;#039;&amp;#039;. [http://othes.univie.ac.at/633/1/04-17-2008_0009509.pdf Volltext online] (PDF; 3,1&amp;amp;nbsp;MB), abgerufen am 8. November 2010.&lt;br /&gt;
* Georg Wacks: &amp;#039;&amp;#039;Die Budapester Orpheumgesellschaft. Ein Varieté in Wien 1889-1919&amp;#039;&amp;#039;. Vorw. von Gerhard Bronner. Verlag Holzhausen, Wien 2002, ISBN 3-85493-054-2.&lt;br /&gt;
* Armin Berg, [[Hans Veigl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Armin Berg, der Mann mit dem Überzieher. Couplets, Conférencen und Parodien aus dem Repertoire.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Kremayr &amp;amp; Scheriau, Wien 1990, ISBN 3-218-00522-1.&lt;br /&gt;
* {{ÖBL2|Armin|Berg|1883|1956|S. Usaty}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://limam.upol.cz/Authors/Detail/129 Eintrag] in der literarischen Landkarte der deutschmährischen Autoren (Palacký-Universität Olmütz)&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|781c8cdd51e74a2fb2c58bc0f798c6f6}}&lt;br /&gt;
* [https://www.phonomuseum.at/includes/content/connectingmemories/musik/weber/Berg_5192ae.mp3 Armin Berg] singt: Da halt ich mich zurück, aufgenommen 1913 (MP3; 4,2 MB)&lt;br /&gt;
* {{ONB-Lit|Typ=p|Pfad=berg-armin-1883-1956/}}&lt;br /&gt;
* [https://www.arminberg.at Armin-Berg-Gesellschaft] Offizielle Homepage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123755883|LCCN=no2007051816|VIAF=20597413}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Berg, Armin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabarettist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stummfilmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Berg, Armin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Weinberger, Hermann (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Kabarettist, Komponist, Pianist, Schriftsteller und Schauspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Mai 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brünn|Hussowitz]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. November 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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