<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Arles</id>
	<title>Arles - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Arles"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arles&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T15:13:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arles&amp;diff=51169&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Windharp: Link angepasst</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arles&amp;diff=51169&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-11T07:32:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die südfranzösische Stadt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arles&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Eine französische Gemeinde in den Pyrenäen heißt [[Arles-sur-Tech]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Arles&lt;br /&gt;
|nomlocale=Arle&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason Arles 13.svg&lt;br /&gt;
|région=[[Provence-Alpes-Côte d’Azur]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Bouches-du-Rhône|Bouches-du-Rhône]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Arles|Arles]] ([[Unterpräfektur]])&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Arles|Arles]]&lt;br /&gt;
|insee=13004&lt;br /&gt;
|cp=13200&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté d’agglomération Arles-Crau-Camargue-Montagnette|Arles-Crau-Camargue-Montagnette]]&lt;br /&gt;
|longitude=04/37/43/O&lt;br /&gt;
|maire=Patrick de Carolis&lt;br /&gt;
|latitude=43/40/37/N&lt;br /&gt;
|alt moy=19&lt;br /&gt;
|alt mini=0&lt;br /&gt;
|alt maxi=57&lt;br /&gt;
|km²=758.93&lt;br /&gt;
|siteweb=[http://www.ville-arles.fr www.ville-arles.fr]&lt;br /&gt;
|image=Arles - Église Saint-Julien.JPG&lt;br /&gt;
|image-desc=Église Saint-Julien&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:FranceArlesSurRhonePanorama-130729.jpg|mini|hochkant=2|Arles (gesehen vom Nord-Ost-Ende von Trinquetaille)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arles&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|aʁl}}]; [[Okzitanische Sprache|okzitanisch]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈaʀle}}], ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Stadt]] mit {{EWZ|FR|13004}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|13004}}) im [[Département]] [[Département Bouches-du-Rhône|Bouches-du-Rhône]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Provence-Alpes-Côte d’Azur]]. Sie ist Sitz der [[Unterpräfektur]] des [[Arrondissement]] [[Arrondissement Arles|Arles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der historische Ortskern liegt am Ostufer der [[Rhone]], 24&amp;amp;nbsp;km vom [[Mittelmeer]] entfernt. Zu Arles gehören ein neueres Stadtgebiet am Westufer (Stadtteil Trinquetaille) und das Gebiet der nördlichen und östlichen [[Camargue]], deshalb ist Arles mit ca. 760&amp;amp;nbsp;km² die flächenmäßig größte Gemeinde Frankreichs (zum Vergleich: Paris 105&amp;amp;nbsp;km²). Links der Rhone liegen die Gemeinden Raphèle, Moulès und Mas Thibert, in der östlichen Camargue Le Sambuc und Salin-de-Giraud, alle südlich des Zentrums von Arles. Zusätzlich liegen noch elf Dörfer und zahlreiche Weiler in bis zu 40&amp;amp;nbsp;Kilometern Entfernung vom Stadtzentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich des Stadtgebietes, in [[Fourques (Gard)|Fourques]] auf dem anderen Rhôneufer, beginnt das Department [[Département Gard|Gard]]. Südlich schließt sich die Camargue an. Die großen natürlichen Sandstrände von Beauduc und Piémanson bieten kilometerlang Dünen und feinsten Sandstrand in einer unberührten Landschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Arles hieß im Altertum &amp;#039;&amp;#039;Arelas&amp;#039;&amp;#039; oder [[Arelate]] (kelt. „sumpfiger Ort“) und wurde wohl zuerst von den [[Salluvier]]n gegründet. An dessen Stelle erbaute die von griechischen Siedlern angelegte Stadt [[Massalia (Marseille)|&amp;#039;&amp;#039;Massalia&amp;#039;&amp;#039;]] (heute [[Marseille]]) im 6. Jahrhundert v. Chr. das [[Emporion]] &amp;#039;&amp;#039;Theline&amp;#039;&amp;#039;. Dieses war seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. Teil des Gebiets von Massalia. Der Ort kam gegen Ende des 2. Jahrhunderts v. Chr. in römischen Besitz und wurde von [[Julius Caesar|Gaius Julius Caesar]] 46. v. Chr. zur römischen [[Colonia (Rom)|Militärkolonie]] &amp;#039;&amp;#039;Colonia Iulia Paterna Arelate Sextanorum&amp;#039;&amp;#039; gemacht. Arelate diente dem römischen Feldherrn auch als Flottenstützpunkt gegen Massalia.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Arelate.&amp;#039;&amp;#039; In: Hellmut Brunner, Klaus Flessel, Friedrich Hiller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Alte Kulturen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, Mannheim 1990, ISBN 3-411-07300-4, S. 175.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort erhob sich bald zu hoher Bedeutung, wurde 22 v. Chr. [[Municipium]], wetteiferte mit Massalia im Handel und erreichte seine Blütezeit unter Kaiser [[Konstantin der Große|Konstantin]], der Arles vergrößerte und ausschmückte. Im 4. und 5. Jahrhundert n. Chr. diente die Stadt mehrmals als Residenz römischer Kaiser und führte zeitweilig den Namen &amp;#039;&amp;#039;Constantia&amp;#039;&amp;#039;. 395 wurde sie Hauptstadt Galliens. Im Jahre 402 wurde dann die Praefectura Galliarum, die oberste Behörde des römischen Westreiches, von [[Trier]] nach Arles verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Arles kreuzte sich die [[Römerstraße]] [[Via Agrippa]] nach [[Lugdunum (Lyon)|Lugdunum]] (Lyon) und weiter nach [[Augusta Treverorum]] bis zur [[Colonia Claudia Ara Agrippinensium]] mit der [[Via Aurelia]], die Massilia mit [[Rom]] verband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arles wurde im 3. Jahrhundert [[Bischofssitz]], im Jahr 400 [[Metropolitansitz]] des [[Erzbistum Arles|Erzbistums Arles]]. Im späten 5. Jahrhundert war die Stadt einige Zeit Residenz des Westgotenkönigs [[Eurich]]. 508 fiel sie an das Ostgotenreich und 536 an das [[Frankenreich]]. 879 wurde Arles Hauptstadt des [[Königreich Burgund|Königreichs Burgund]] und kam mit diesem 1033 zum [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]]. Seit 933 stand die Stadt unter der Herrschaft des [[Erzbischof]]s, wurde 1220 unabhängig von ihm und 1237 für nur zwei Jahre [[Freie und Reichsstadt]]. 1251 unterwarf sich die Stadt [[Karl I. (Neapel)|Karl von Anjou]] und fiel 1481 mit der [[Grafschaft Provence]] an [[Königreich Frankreich (987–1792)|Frankreich]]. Der Erzbischof wanderte später nach [[Aix-en-Provence]] ab. Arles war bis 1801 Bischofssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ort fanden mehrere wichtige [[Konzil von Arles|arelatische Synoden]] statt: so 314 gegen die [[Donatisten]], 354 gegen [[Athanasius der Große|Athanasius]], 452 zur Regelung der [[Selbstdisziplin|Kirchen- und Klosterdisziplin]], 475 gegen den [[Prädestination|Prädestinatianer]] Lucidus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem zu Arles gehörenden Ort [[Saliers]] befand sich von März 1942 bis Herbst 1944 ein Internierungslager für &amp;#039;&amp;#039;Nomades&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Nomades, Tsiganes und Manouches sind im Französischen auch aktuell benutzte Begriffe für Menschen, die im Deutschen zumeist als [[Sinti]] und [[Roma]] bezeichnet werden. Siehe hierzu auch: [https://www.romarchive.eu/de/voices-of-the-victims/france/ Marie-Christine Hubert: Frankreich] auf der Website des [[Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma|Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Internierungslager Camp de Saliers|titel1=Internierungslager Camp de Saliers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:400px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2006&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 41.932 || 45.774 || 50.059 || 50.500 || 52.058 || 50.426 || 51.970 || 50.454&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=Center colspan=9 | Quellen: Cassini und INSEE&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Beschreibung: In Blau ein sitzender hersehender goldener [[Löwe (Wappentier)|Löwe]] mit durch die Beine zurückgeschlagenem Schwanz, ein langstieliges goldenes Labarum ([[Christusmonogramm]] Chi-Rho) mit der Inschrift in schwarzen [[Majuskel]]n „CIV.AREL“ haltend. Der Löwe wird auch als Arlesianer (Wappen-)Löwe bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister von Arles ist seit 2020 Patrick de Carolis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Nennenswert sind die [[Olivenöl]]-Erzeugung und die [[Hausschaf|Schafzucht]] in der Umgebung. Die Werkstätten der Bahn ([[SNCF]]), in denen bis zum Ende des 20. Jahrhunderts ca. 1.200 Arbeiter beschäftigt waren, sowie die Papierfabrik sind geschlossen. Die [[Industrie]] ist wirtschaftlich eher unbedeutend, etwa 2000 Menschen sind hauptsächlich in den Branchen Chemie- und Lebensmittelindustrie beschäftigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Die Haupteinnahmequelle der Stadt ist wie in vielen Gemeinden entlang der Mittelmeerküste der [[Tourismus]]. Außerdem sind einige Verlage ansässig, und ein geringes Handelsvolumen wird über den Hafen abgewickelt. Die [[Arbeitslosigkeit]] im Gemeindegebiet von Arles ist hoch und liegt durchschnittlich bei mehr als 16 Prozent (Stand 2006).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.insee.fr/fr/insee_regions/provence/themes/dossier/territ09/paysarl.pdf Statistische Angaben zu &amp;#039;&amp;#039;Pays Arles&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 2,1&amp;amp;nbsp;MB)], (französisch), abgerufen am 1. August 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Region wirtschaftlich von den zahlungskräftigen Touristen lebe, brächten immer weniger Stadtbewohner Verständnis für die solventen Touristen vor allem aus Paris auf, schrieb die [[Süddeutsche Zeitung]] im August 2021. Es seien nur drei, vier Monate im Jahr, in denen die Touristen scharenweise an die Rhône pilgerten; danach werde Arles wieder zu einer ganz normalen Kleinstadt in der französischen Provinz. Dafür, so sähen es hier viele, müssten sie ihre Stadt opfern und zuschauen, wie sie mehr und mehr zum Spekulationsobjekt und Freilichtmuseum werde.&amp;lt;ref&amp;gt;Niklas Mönch: &amp;#039;&amp;#039;Die zerquetschte Dose.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 27. August 2021. ([https://www.sueddeutsche.de/stil/frank-gehry-tour-luma-arles-architektur-maja-hoffmann-1.5392509 sueddeutsche.de]; abgerufen am 29. August 2021)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Schifffahrt ===&lt;br /&gt;
Die Rhône kann wegen ihrer geringen Tiefe nur von kleineren Schiffen (bis {{nowrap|200 t}}) befahren werden; um dieses Hindernis für die [[Schifffahrt]] zu beseitigen, wurde 1834 der Kanal von Arles nach [[Port-de-Bouc|Bouc]] angelegt und, da auch dieser nicht genügte, 1864 der Kanal St. Louis, der, {{nowrap|60 Meter}} breit und {{nowrap|7,9 Meter}} tief, vom Hafen von Bouc aus die Mündung der Rhône mit ihrer Barre umgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des Ortes [[Salin-de-Giraud]] kann mit der Fähre &amp;#039;&amp;#039;Bac de Bacarin&amp;#039;&amp;#039; die Rhône nach Port Saint Louis du Rhône überquert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eisenbahn ===&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Arles]] war lange Zeit ein [[Eisenbahnknoten]].&amp;lt;ref&amp;gt;Karte des Eisenbahnnetzes um Arles; &amp;#039;&amp;#039;ARLES histoire territoires et cultures.&amp;#039;&amp;#039; S. 858.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben den üblichen Anlagen bestand von 1843 bis 1984 auch eine große Eisenbahnwerkstatt der [[SNCF]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;ARLES histoire territoires et cultures.&amp;#039;&amp;#039; S. 860.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.patrimoine.ville-arles.fr/document/projet-parc-ateliers-sncf-arles.pdf |titel=LE PARC DES ATELIERS D&amp;#039;ARLES |abruf=2024-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bahnstrecke Paris–Marseille|Bahnstrecke Avignon–(Arles)–Miramas–Marseille]] wird 2022 noch befahren. Sie war auch die erste, die Arles erreichte. Geplant und gebaut wurde sie von der [[Compagnie du chemin de fer de Marseille à Avignon]]. Der Abschnitt [[Tarascon]]–(Arles)–[[Saint-Chamas]] wurde am 18. September 1847 eröffnet. Die Gesellschaft wurde später Teil der [[Compagnie du chemin de fer de Lyon à la Méditerranée]], die wiederum 1857 in die [[Compagnie des chemins de fer de Paris à Lyon et à la Méditerranée|PLM]] aufging. Die PLM wurde 1938 Teil der SNCF. Die Strecke ist [[Mehrgleisigkeit|zweigleisig]] angelegt und mit 1500 Volt [[Gleichstrom]] [[Bahnstrom|elektrifiziert]]. Der touristische Verkehr auf der [[Normalspur|normalspurigen]] Strecke von Arles über [[Salon-de-Provence|Salon]] nach [[Fontvieille (Bouches-du-Rhône)|Fontvieille]] wurde 2013 nach 12 Jahren beendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ghislaine Milliet |url=https://france3-regions.francetvinfo.fr/provence-alpes-cote-d-azur/2013/01/13/le-train-des-alpilles-arrete-pour-raisons-economiques-179729.html |titel=Le Train des Alpilles arrêté pour raisons économiques |datum=2013-01-13 |abruf=2021-10-27 |sprache=fr }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Jenseits von Fontvieille ist die Strecke [[Streckenstilllegung|stillgelegt]]. Auch die normalspurige Strecke nach [[Port-Saint-Louis-du-Rhône|Saint-Louis]] wurde stillgelegt und größtenteils abgebaut.&amp;lt;!--Jahr noch unbekannt--&amp;gt; Eine normalspurige Strecke führte nach [[Saint-Gilles (Gard)|Saint-Gilles]]. Die Brücke über die Rhône wurde nach der Zerstörung im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] 1944 nicht wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &amp;#039;&amp;#039;Trinquetaille&amp;#039;&amp;#039; hatte bis 1958 die schmalspurige [[Chemins de fer de Camargue]] ihren Endbahnhof, von dem die Strecke nach [[Saintes-Maries-de-la-Mer|Saintes-Maries]] und [[Salin-de-Giraud]], sowie über [[Bouillargues]] nach [[Nîmes]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;École Nationale Supérieure de la Photographie: &amp;#039;&amp;#039; Die Stadt wurde nicht zuletzt aufgrund des Einflusses des dort heimischen Fotografen [[Lucien Clergue]] (aus dem Bekanntenkreis Picassos) als Sitz der &amp;#039;&amp;#039;École Nationale Supérieure de la Photographie&amp;#039;&amp;#039;, der französischen Hochschule für Fotografie, ausgewählt.&lt;br /&gt;
* Hydrographische Schule&lt;br /&gt;
* Öffentliche Bibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Suedfrankreich-Arles-nahe bei der Rue Ernest Renan.jpg|mini|hochkant=0.3|Gasse nahe der &amp;#039;&amp;#039;Rue Ernest Renan&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
– &amp;#039;&amp;#039;Siehe auch: [[Liste der Monuments historiques in Arles]]&amp;#039;&amp;#039; –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arles gehört zu den sehenswerten Städten der [[Provence]], zumal es zahlreiche Relikte der römischen Antike, nennenswerte Zeugnisse des Mittelalters und moderne Kunst des 20./21. Jahrhunderts besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1981 stehen viele der antiken und romanischen Denkmäler der Stadt auf der [[UNESCO]]-Liste des [[Weltkulturerbe]]s. Die Kirche Saint-Honorat auf dem Alyscamps wird zudem seit 1998 als Teil des Welterbes „[[Wege der Jakobspilger in Frankreich]]“ ausgezeichnet. Arles ist der Startpunkt der [[Via Tolosana]], eines französischen Abschnitts auf dem Jakobsweg nach [[Santiago de Compostela]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;180&amp;quot; heights=&amp;quot;135&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Altstadt Arles.JPG|Altstadtgasse&lt;br /&gt;
  France Arles Place Republique.JPG|Place de la Republique: Hôtel de Ville, Obelisk auf Brunnen, Portal von St. Trophime&lt;br /&gt;
  Café Van Gogh.jpg|Café Van Gogh&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Antike Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Passageway in Roman arena.JPG|mini|hochkant=0.7|Durchgang der Arena]]&lt;br /&gt;
* [[Amphitheater von Arles]], um 90 n. Chr. erbaut; Durchmesser 140 / 103 Meter, mit zwei Geschossen mit je 60 [[Arkade]]n und ca. 25.000 Zuschauern Platz bietend. Im [[Mittelalter]] zu einer Festung ausgebaut, von der noch drei Vierecktürme (12. Jahrhundert) und die Arkadenvermauerung zeugen. Damals lag die ganze Stadt innerhalb der Arena: „Man hatte sie in die Arena hineingebaut, ihre Außenmauern waren auch die Stadtmauern von Arles“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dietrich Schwanitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Bildung – Alles, was man wissen muß.&amp;#039;&amp;#039; Goldmann, München 2002, S. 73.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1825 erfolgte schrittweise die Entfernung der zahlreichen Häuser im Inneren und angrenzend an das Oval. Seit 1846 wird die Arena restauriert und ist gegenwärtig an Festtagen Schauplatz für [[Stierkampf|Stierkämpfe]].&lt;br /&gt;
* Der im südwestlich der Stadt gelegenen Zirkus (Rennbahn) gefundene 15&amp;amp;nbsp;Meter hohe Granit-[[Obelisk]] steht seit 1676 an der Place de la République.&lt;br /&gt;
* [[Römisches Theater (Arles)|Antikes Theater]], unter Kaiser [[Augustus]] um 25 v. Chr. errichtet, von dem sich noch zwei [[korinthische Säule]]n, die [[Orchestra (Kunst)|Orchestra]] und vom Zuschauerhalbrund die untersten der 33 Sitzreihen mit 12.000 Sitzplätzen sowie ein Turm, der noch die ursprüngliche Höhe von drei Arkaden bewahrt, erhalten haben; hier wurde 1651 die berühmte &amp;#039;&amp;#039;Venus von Arles&amp;#039;&amp;#039; aufgefunden, die jetzt im [[Louvre]] in [[Paris]] und als [[Nachbildung|Kopie]] im Treppenhaus des Hôtels de Ville, Place de la République, steht.&lt;br /&gt;
* Reste des römischen Forums mit einem [[Kryptoportikus]] (um 40 v. Chr.), einem unterirdischen Bogengang, Reste der römischen [[Thermalbad|Thermen]] (4. Jahrhundert n. Chr.) und eines [[Palast]]es von [[Konstantin der Große|Konstantin]]; zahlreiche, seit 1995 im &amp;#039;&amp;#039;Musée de l’Arles et de la Provence antiques&amp;#039;&amp;#039; vereinigte Skulpturen (Dianenkopf, Medea, Apolloaltar u. Arles).&lt;br /&gt;
Viele Einzelstücke sind im [[Musée départemental Arles antique]] ausgestellt, siehe auch Abschnitt [[#Museen|Museen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;135&amp;quot; widths=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
FranceArlesArenes 07-2010.jpg|Arena (Amphitheater) von außen&lt;br /&gt;
Arena d&amp;#039;Arles.JPG|Arena von innen&lt;br /&gt;
TheatreArles.jpg|Römisches Theater&lt;br /&gt;
Arles Hotel und Forum 20040828-255.jpg|Reste des römischen Forums&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalterliche Bauwerke ===&lt;br /&gt;
==== Kathedrale Saint-Trophime ====&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;siehe Hauptartikel [[St-Trophime d’Arles]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutendste Bauwerk der Stadt ist die ehemalige Benediktiner-Abteikirche [[Trophimus|Saint-Trophime]] mit berühmtem [[Portal (Architektur)|Portal]] und [[Kreuzgang]]. Bei ihrem Bau wurden Steine vom antiken Theater verwendet. Der hl. [[Trophimus]] [[Christianisierung|christianisierte]] die Provence und war vor 250 n. Chr. der erste [[Bischof]] in Arles; seine Gebeine ruhen in der Kirche, die ihm geweiht ist. In ihr wurde [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich Barbarossa]] am 30. Juli 1178 zum [[Königreich Burgund|König von Burgund]] gekrönt.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Fried: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Barbarossas Krönung in Arles (1178).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 103, 1983, S. 347–371. ([https://www.mgh-bibliothek.de/dokumente/z/zsn2a035733.pdf mgh-bibliothek.de]; PDF; 2,1&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kathedrale ist eine [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] mit einem 20&amp;amp;nbsp;m hohen [[Kirchenschiff#Mittelschiff und Seitenschiffe|Mittelschiff]] und besitzt sowohl [[Romanik|romanische]] als auch [[Gotik|gotische]] Stilelemente. Während Langhaus, Turm und Fassade 1152–80 im romanischen Stil errichtet wurden, entstand der gotische Umgangschor erst 1454–65. Das der Westfassade um 1190 vorgeblendete Haupt-[[Portal (Architektur)|Portal]] mit seinem [[Tympanon (Architektur)|Tympanon]] gilt als Hauptwerk der provenzalischen [[Plastik (Kunst)|Plastik]] der Hochromanik. Das Tympanon zeigt Christus als [[Pantokrator|Weltenrichter]], umgeben von den [[Evangelistensymbole|Symbolen der vier Evangelisten]]. Das Innere der Kirche ist modernisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Kreuzgang]] des [[Kloster]]s wurde in mehreren Bauphasen zwischen 1130 und dem 14. Jahrhundert errichtet. In den vier Galerien – zwei romanisch, zwei gotisch – sind alle Arten des Rund- und Spitzbogenstils zu finden; hier wechseln sich [[Pfeiler]] und [[Säule]]n mit fein gearbeiteten [[Kapitell]]en ab. Die Geviertecken sind figurengeschmückt, z.&amp;amp;nbsp;B. mit einer Trophimusfigur von 1188.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Kapitelsaal]] sind [[Tapisserie|Gobelins]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;180&amp;quot; widths=&amp;quot;135&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
arles kirche st trophime fassade.jpg|St. Trophime, Fassade&lt;br /&gt;
Édouard Baldus - Arles (Bouches-du-Rhône) - Saint-Trophime&amp;#039;s cloister facade - Google Art Project.jpg|Fassade 1851&lt;br /&gt;
St.Michael Arles.JPG|Erzengel Michael, Detail aus der Fassade der Kirche St. Trophime&lt;br /&gt;
Daniel in der Löwengrube Arles.JPG|Daniel mit Löwen, Detail aus der Fassade der Kirche St. Trophime&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;140&amp;quot; widths=&amp;quot;193&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Arles, Saint Trophime, Westportal.jpg|Portal von St. Trophime&lt;br /&gt;
Arles St Trophime night.jpg|Portal von St. Trophime bei Nacht&lt;br /&gt;
France Arles St Trophime Portal Detail.jpg|Tympanon des Portals&lt;br /&gt;
Arles St Trophime Kreuzgang 20040828-240.jpg|Kreuzgang im Kloster St. Trophime&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Portal ist zwischen 1150 und 1200 errichtet worden und gilt neben dem von [[Saint-Gilles (Gard)|St-Gilles]] als das bedeutendste romanische Portal der Provence. Es handelt sich um ein vorgesetztes, giebelbekröntes Doppelportal. Zwischen den Freisäulen an den Seiten stehen überlebensgroße Standbilder der Apostel. 1998 wurde es gereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Anlage ist ein eindrucksvolles Beispiel für die [[Antikenrezeption]] in Südfrankreich im 12. Jahrhundert, also für die Rückbesinnung auf antike Gestaltungsformen. So ist man beim Portal von St-Trophime von der damals traditionellen Gestaltung einer [[Fassade]] abgewichen und hat das antike Motiv eines römischen [[Triumphbogen]]s aufgegriffen. Während das übrige Portal in die Fassade integriert ist, scheint es hier durch die Vorblendung ein deutliches Eigenleben zu führen, das den Blick des Betrachters allein auf sich zieht. Über den gesamten Türsturz zieht sich ein reliefierter Kämpferfries hin, der u. a. die zwölf [[Apostel]] in sitzender Haltung zeigt. Das [[Ikonographie|ikonographische]] Programm des Portals, aber auch des Kreuzganges erinnert mit der Präsentation von Charaktergesichtern der Plastiken stark an die Antike.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeitliche Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaushalle Arles.JPG|mini|Rathausempfangshalle in Arles]]&lt;br /&gt;
Das klassizistische Rathaus (Hôtel de Ville) am Place de la République wurde 1673–1675 gebaut. Besonders sehenswert ist sein Gewölbe in der Eingangshalle, das perfekte Fugen aufweist und deshalb als ein Besuchsort französischer Maurergesellen auf ihrer Gesellenfahrt, der sogenannten Tour de France galt.&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Tschirner: &amp;#039;&amp;#039;DuMont-Reiseführer Provence.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. 2014, S. 154.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moderne Kunst ===&lt;br /&gt;
Auf dem ehemaligen Eisenbahngelände entstand seit 2014 (Grundsteinlegung) [[LUMA Arles|&amp;#039;&amp;#039;LUMA&amp;#039;&amp;#039;]], gefördert von [[Maja Hoffmann (Kunstsammlerin)|Maja Hoffmann]]. Ihr war es ein Anliegen, der Stadt und der Region nicht nur kulturelle Vielfalt, sondern auch wirtschaftlichen Auftrieb zu geben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.monopol-magazin.de/luma-tower-arles-frank-gehry Traum einer schweizer Milliardärin]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Architekt [[Frank O. Gehry]] schuf dafür einen 56 Meter hohen kantigen Spiegelturm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.luma.org/fr/arles.html |titel=LUMA Arles |sprache=fr |abruf=2024-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außerhalb der Stadtmauern ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Les Alyscamps.JPG|mini|Die Nekropole Les Alyscamps mit der Kirche Saint-Honorat]]&lt;br /&gt;
* [[Alyscamps]] (&amp;#039;&amp;#039;Elysii campi&amp;#039;&amp;#039;, deutsch [[Elysion|„Elysische Felder“]], in der [[Französische Sprache|Langue d’Oil:]] „Champs-Elysées“) ist eine lange Allee vor der südöstlichen Ecke der Stadtmauern zur unvollendeten Kirche &amp;#039;&amp;#039;Saint-Honorat&amp;#039;&amp;#039; (12. Jahrhundert). Die einstige römische Begräbnisstätte wurde später ein christlicher Friedhof. Von den zahlreichen frühmittelalterlichen [[Sarkophag|Steinsarkophagen]] sind nur noch einige schmucklose an der &amp;#039;&amp;#039;Allée des Tombeaux&amp;#039;&amp;#039; zu sehen, während die schönsten, soweit sie sich erhalten haben, heute im Musèe d’Arles Antique stehen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Montmajour-VueGénérale1.jpg|mini|Gesamtansicht von Montmajour]]&lt;br /&gt;
* Abtei [[Montmajour]], Ruine der Klosteranlagen und die Kapelle [[Ste-Croix (Arles)|Sainte-Croix]] befinden sich nordöstlich der Stadt, an der Grenze zu [[Fontvieille (Bouches-du-Rhône)|Fontvieille]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* [[Musée Réattu]]&lt;br /&gt;
** Werke des namengebenden Malers [[Jacques Réattu]] aus der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
** [[Pablo Picasso]], 1971: Schenkung von 57 seiner Zeichnungen, eine Art „Tagebuch“ des Malers&lt;br /&gt;
** Neuere Exponate, oft Fotografien&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;135&amp;quot; widths=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jacques Réattu - Liberty Traveling the World.jpg|Jacques Réattu im Musée Réattu: &amp;#039;&amp;#039;Die Freiheit reist um die Welt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Salle calendale du Museon Arlaten.jpg|Historischer Wohnraum im Museon Arlaten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das [[Museon Arlaten]] im &amp;#039;&amp;#039;Palais de Laval-Castellane&amp;#039;&amp;#039; (16. Jahrhundert) gilt als die bedeutendste Sammlung zur provenzalischen [[Volkskunde]].&lt;br /&gt;
* Das 1995 eröffnete [[Musée départemental Arles antique]] ist das Antikenmuseum von Arles. Es zeigt und behandelt die Geschichte der Besiedelung von Arles und seiner Umgebung von der Frühgeschichte bis zum Ende der Römerzeit.&lt;br /&gt;
* [[Museum der Camargue]], Freilichtmuseum im &amp;#039;&amp;#039;Mas du Pont de Rousty&amp;#039;&amp;#039;, etwa 10&amp;amp;nbsp;Kilometer vom Stadtzentrum entfernt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunst und Kultur ==&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Belle Arlésienne&amp;#039;&amp;#039; hat [[Prosper Mérimée|Mérimée]] zum Libretto für die von [[Georges Bizet]] komponierte Oper [[Carmen]] angeregt. Auch [[Hugo von Hofmannsthal]] bemerkt „die feierliche römische Schönheit, die [[Kamee]]nprofile und den königlichen Gang“ der Frauen von Arles.&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert nach [http://www.frankreich-sued.de/Bauwerke/arles/arles.htm Bauwerke in Frankreich - Arles -]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Vincent van Gogh]]: Einer der (heute) berühmtesten Einwohner von Arles war 1888/89 der Maler Vincent van Gogh. Während dieser Zeit porträtierte er Arles und die Umgebung hundertfach. Die heute an seine Gemälde erinnernden Stellen in Arles wurden allerdings in den 1990er Jahren nach seinen Gemälden für den Tourismus dekoriert. Typisches Beispiel hierfür ist das [[Caféterrasse am Abend|Restaurant Van Gogh am Place Forum (Caféterrasse am Abend)]]. Weil der Maler von der Bourgeoisie aus der Stadt faktisch vertrieben wurde, besitzt die Stadt kein einziges von seinen Gemälden. Das von ihm bewohnte Haus an der Place-La-Martine (Maison Jaune, „Gelbes Haus“) wurde im Zweiten Weltkrieg bei einem Bombenangriff zerstört. Zwar hat eine der zahlreichen Zugbrücken in der Umgebung den Maler zu den Bildern &amp;#039;&amp;#039;[[Brücke von Langlois|Die Brücke von Langlois]]&amp;#039;&amp;#039; angeregt, doch ist die heute als &amp;#039;&amp;#039;Van-Gogh-Brücke&amp;#039;&amp;#039; ausgeschilderte an der Montcalde-Schleuse zwar eine gleichartige, aber nicht die von ihm gemalte Brücke, die rund 800&amp;amp;nbsp;Meter entfernt lag.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Muenchen Neue Pinakothek van Gogh Arles.jpg|[[Vincent van Gogh]]: Blick auf Arles&lt;br /&gt;
Vincent Willem van Gogh 030.jpg|Vincent van Gogh: Die Brücke von Trinquetaille&lt;br /&gt;
Le café de nuit (The Night Café) by Vincent van Gogh.jpeg|Vincent van Gogh: [[Das Nachtcafé]]&lt;br /&gt;
Vincent van Gogh (1853-1890) Caféterras bij nacht (place du Forum) Kröller-Müller Museum Otterlo 23-8-2016 13-35-40.JPG|Vincent van Gogh: [[Caféterrasse am Abend]]&lt;br /&gt;
ArlesFondVanGogh-160726.jpg|Fondation van Gogh.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Pablo Picasso]], der einige Jahre in [[Vauvenargues]] bei [[Aix-en-Provence]] verbrachte, war mit dem damaligen Direktor des [[Musée Réattu]] befreundet. Eine ganze Etage des Museums zeigt – oft wenig bekannte – Werke des Meisters, die er aus dieser Konstellation heraus geschaffen hat.&lt;br /&gt;
* [[LUMA Arles|Luma]], ein Kultur-Campus, der sich zeitgenössischer Kunst und den neuen Medien widmet, wurde auf dem ehemaligen Bahngelände, westlich vom Stadtzentrum errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.luma-arles.org/en/luma/about/About-Luma.html |titel=Luma |abruf=2019-08-23 |sprache=en }}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Maja Hoffmann (Kunstsammlerin)|Maja Hoffmann]] hat mit der LUMA-Stiftung das Projekt privat initiiert. [[Frank Gehry]] hat den 56 Meter hohen LUMA-Turm entworfen. Das ehemalige Industriegelände wurde vom belgischen Landschaftsarchitekten [[Bas Smets]] umgestaltet, inspiriert von der Umgebung Arles, wie der [[Camargue]] oder der Kalksteinkette [[Alpilles]]. Der 1,2 Hektar große Rasen ist von einer Pflanzenvielfalt umgeben und steht der Öffentlichkeit offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regelmäßige Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
* Die Fotoausstellung [[Rencontres d’Arles]] findet seit 1969 in der zweiten Juliwoche bis Ende August statt und beinhaltet zahlreichen Einzelausstellungen. Sie zeigt den Stand der jeweils aktuellen Kunstphotographie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Chronologisch sortiert nach Geburtsjahr --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Konstantin II. (Rom)|Konstantin II.]] (316–340), römischer Kaiser&lt;br /&gt;
* [[Trophime Bigot]] (1597–1650), Maler des Barocks&lt;br /&gt;
* [[Louis d’Aube de Roquemartine]] (1630–1713), Bischof&lt;br /&gt;
* [[Pierre-Antoine Antonelle]] (1747–1817), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Victor Jean]] (1874–1953), Jurist und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Jeanne Calment]] (1875–1997), Altersrekordlerin, Ältester Mensch der je gelebt hat&lt;br /&gt;
* [[Achille Philip]] (1878–1959), Organist und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Henri Bernard]] (1899–1986), Jurist&lt;br /&gt;
* [[Louis Féraud]] (1920–1999), Modeschöpfer und Maler&lt;br /&gt;
* [[Lucien Clergue]] (1934–2014), Fotograf&lt;br /&gt;
* [[Christian Lacroix]] (* 1951), Modeschöpfer&lt;br /&gt;
* [[Anne-Marie David]] (* 1952), Sängerin&lt;br /&gt;
* [[Gilles Renne]] (* 1954), Jazzmusiker&lt;br /&gt;
* [[Juan Bautista]] (* 1981), Matador&amp;lt;!-- [[:fr:Juan Bautista]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Djibril Cissé]] (* 1981), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Gaël Givet]] (* 1981), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Antonin Trilles]] (* 1983), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Mehdi Savalli]] (* 1985), Matador&amp;lt;!-- [[:fr:Mehdi Savalli]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Fanny Valette]] (* 1986), Schauspielerin&lt;br /&gt;
* [[Lloyd Palun]] (* 1988), gabunisch-französischer Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Serhou Guirassy]] (* 1996), guineisch-französischer Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Ismaël Bennacer]] (* 1997), algerisch-französischer Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Clément Chidekh]] (* 2001), Tennisspieler&lt;br /&gt;
* [[Mathieu Grujicic]] (* 2007), deutsch-französischer Basketballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen mit Bezug zur Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Honoratus von Arles]] († 430), Bischof von Arles&lt;br /&gt;
* [[Caesarius von Arles]] (470–542), Erzbischof von Arles&lt;br /&gt;
* [[Jean Marie du Lau d’Allemans]] (1738–1792), seliger Erzbischof von Arles&lt;br /&gt;
* [[Paul Gauguin]] (1848–1903), französischer Maler, lebte mit van Gogh für zwei Monate in Arles&lt;br /&gt;
* [[Vincent van Gogh]] (1853–1890), niederländischer Maler, malte und lebte 1888/1889 in Arles&lt;br /&gt;
* [[Pablo Picasso]] (1881–1973), spanischer Maler, Grafiker und Bildhauer, lebte und malte 1912 und Ende der 1930er Jahre für mehrere Monate in Arles&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.arlestourisme.com/de/picasso.html |titel=Pablo Picasso in Arles in Frankreich |abruf=2024-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Maja Hoffmann (Kunstsammlerin)|Maja Hoffmann]] (* 1956), Schweizer Kunstsammlerin, Filmproduzentin und Unternehmerin&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://newsv2.orf.at/stories/2449927/ |titel=Hip statt antik: Milliardärin erfindet Arles neu |datum=2018-08-15 |sprache=de |abruf=2024-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
* {{DEU|#}} [[Fulda]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
* {{ESP|#}} [[Jerez de la Frontera]], [[Spanien]]&lt;br /&gt;
* {{GRC|#}} [[Kalymnos]], [[Griechenland]]&lt;br /&gt;
* {{RUS|#}} [[Pskow]], [[Russland]]&lt;br /&gt;
* {{MRT|#}} [[Sagné]], [[Mauretanien]]&lt;br /&gt;
* {{ITA|#}} [[Vercelli]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
* {{BEL|#}} [[Verviers]], [[Belgien]]&lt;br /&gt;
* {{GBR|Wisbech|Wisbech}}, [[Vereinigtes Königreich]]&lt;br /&gt;
* {{USA|#}} [[York (Pennsylvania)]], [[USA]]&lt;br /&gt;
* {{CHN|#}} [[Zhouzhuang (Kunshan)|Zhouzhuang]], [[Volksrepublik China]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Erzbistum Arles]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RE|II,1|633|635|Arelate 1|[[Maximilian Ihm]]|RE:Arelate 1}}&lt;br /&gt;
* (Direction Générale) Jean-Maurice Rouquette, (Direktion Scientifique) Paul Allard, Régis Bertrand, Marc Heijmans, Jean-Maurice Rouquette; &amp;#039;&amp;#039;ARLES histoire territoires et cultures&amp;#039;&amp;#039;, Imprimerie nationale Editions Paris 2008, ISBN 978-2-7427-5176-1 (Die einzelnen Kapitel und Abschnitte haben jeweils einen vermerkten Hauptautor).&lt;br /&gt;
* Celina Plag: &amp;#039;&amp;#039;Wie viel Paris darf es denn sein?&amp;#039;&amp;#039; 2020. ([https://www.faz.net/aktuell/stil/quarterly/wie-viel-paris-darf-es-sein-arles-eine-stadt-der-kultur-16775518.html faz.net]) (Arles entwickelt sich zu einem modernen Zentrum für Kunst und Kultur, wo sich nicht nur Intellektuelle aus der Hauptstadt gerne treffen. Das gefällt nicht allen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokus ==&lt;br /&gt;
* zdf.de: [https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/superbauten-der-antike-die-roemer-in-arles-100.html &amp;#039;&amp;#039;Superbauten der Antike: Die Römer in Arles&amp;#039;&amp;#039;] (43 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.arlestourisme.com/ arlestourisme.com]&lt;br /&gt;
* [https://www.ville-arles.fr/ ville-arles.fr]&lt;br /&gt;
* {{Weblink Welterbe |Nummer=164}}&lt;br /&gt;
* Nicolas-Marie-Joseph Chapuy: &amp;#039;&amp;#039;Vues pittoresques de la cathédrale de Arles&amp;#039;&amp;#039;. Paris 1829. ([http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/chapuy1829/ digi.ub.uni-heidelberg.de], Digitalisat eines Tafelbands)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Welterbe Via Tolosana&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Arles&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Arles&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4085928-9|LCCN=n79089381|VIAF=293632224}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arles| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Provence-Alpes-Côte d’Azur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Rhone]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Jakobsweg (Via Tolosana)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterpräfektur in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Windharp</name></author>
	</entry>
</feed>