<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Arkadiusz_Rybicki</id>
	<title>Arkadiusz Rybicki - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Arkadiusz_Rybicki"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arkadiusz_Rybicki&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T23:13:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arkadiusz_Rybicki&amp;diff=1954796&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Tippfehler entfernt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arkadiusz_Rybicki&amp;diff=1954796&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-02T17:44:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gdańsk Cmentarz Srebrzysko – Arkadiusz Rybicki (detal).JPG|mini|hochkant|Arkadiusz Rybicki]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arkadiusz Czesław „Aram“ Rybicki&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Januar]] [[1953]] in [[Gdynia]]; † [[10. April]] [[2010]] in [[Smolensk]], [[Russland]]) war ein [[Polen|polnischer]] Politiker, [[Bürgerrechtler]], Staatssekretär, Vizeminister und Abgeordneter im Sejm in der V. und [[Sejmabgeordnete der VI. Wahlperiode (seit 2007)|VI. Wahlperiode]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Noch bevor Rybicki 1978 sein Geschichtsstudium an der [[Universität Danzig]] beendete, suchte er in der zweiten Hälfte der Siebzigerjahre die Nähe zu Oppositionellen im [[Danzig]]er Küstenraum. Ab 1976 arbeitete er im [[Komitee zur Verteidigung der Arbeiter]] &amp;#039;&amp;#039;(Komitet Obrony Robotników&amp;#039;&amp;#039;, kurz &amp;#039;&amp;#039;KOR)&amp;#039;&amp;#039;, und 1977 gehörte er zu den Gründern des Studentenkomitees von [[Solidarność]] &amp;#039;&amp;#039;([[Studencki Komitet Solidarności]])&amp;#039;&amp;#039; in Danzig. In den Jahren von 1977 bis 1979 war Rybicki in der antikommunistischen &amp;#039;&amp;#039;Bewegung zur Verteidigung der Menschen- und Bürgerrechte&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;([[Ruch Obrony Praw Człowieka i Obywatela]]&amp;#039;&amp;#039;, kurz &amp;#039;&amp;#039;ROPCiO)&amp;#039;&amp;#039; tätig, wo er als Drucker für die [[Pommerellen|pommerellische]] Ausgabe der Schrift &amp;#039;&amp;#039;Opinia&amp;#039;&amp;#039; („die Meinung“) arbeitete. Im Zeitraum von 1978 bis 1980 war er beim [[Kaplan]] der Solidarność-Bewegung Hilary Jastak als [[Archivar]] für die Pfarrbezirke von Gdynia und Danzig angestellt. So ist er Autor größerer wissenschaftlicher Einzeldarstellungen dieser Gemeinden. Ab 1979 war er in der oppositionellen Jugendorganisation [[Ruch Młodej Polski]] tätig, wo er die im [[Samisdat]] verbreitete Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Bratniak&amp;#039;&amp;#039; redigierte. Rybicki arbeitete ebenso eng mit der unabhängigen Gewerkschaft &amp;#039;&amp;#039;Wolne Związki Zawodowe Wybrzeża&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(WZZ)&amp;#039;&amp;#039; sowie mit der Partei [[Konfederacja Polski Niepodległej]] (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Konföderation des unabhängigen Polen&amp;#039;&amp;#039;, kurz &amp;#039;&amp;#039;KPN&amp;#039;&amp;#039;) zusammen. Im [[August-Streiks 1980 in Polen|August-Streik 1980]] half er den protestierenden Arbeitern an der Küste. Gemeinsam mit seinem Schwager Maciej Grzywaczewski, dem späteren Direktor des ersten Programms von [[Telewizja Polska]] (TVP), stellte er eine Tafel mit [[21 Forderungen des MKS|21 Forderungen des überbetrieblichen Streikkomitees]] auf. Dieses Ereignis war eines der Themen beim polnischen Film &amp;#039;&amp;#039;Solidarność, Solidarność ...&amp;#039;&amp;#039; von 2005. Im Jahr 2003 wurde diese Tafel von der [[UNESCO]] in die Liste des [[Welterbe|Weltkulturerbes]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Ereignissen im August 1980 begann Rybicki sich in der Solidarność zu engagieren. So leitete er 1981 das Informationsbüro der Solidarność. Daraufhin wurde er in der Zeit des [[Kriegsrecht in Polen 1981–1983|Ausnahmezustandes von 1981 bis 1983]] im Dorf [[Strzebielinek]] in der [[Woiwodschaft Pommern]] interniert. Nach seiner Entlassung arbeitete Rybicki von 1983 bis 1988 eng mit [[Lech Wałęsa]] zusammen. Im Zeitraum von 1984 bis 1990 arbeitete er nacheinander in der Danziger Bibliothek der polnischen Wissenschaftsakademie [[Polska Akademia Nauk]] (1984–1985), in der Redaktion der katholischen Schrift &amp;#039;&amp;#039;Przegląd Katolicki&amp;#039;&amp;#039; (1985–1986) sowie in der Arbeitsgenossenschaft &amp;#039;&amp;#039;Świetlik&amp;#039;&amp;#039; in Danzig (1986–1990).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1990 bis 1991 war Rybicki Staatssekretär in der [[Kanzlei des Präsidenten der Republik Polen|Präsidentenkanzlei]] von Lech Wałęsa. Anschließend führte er für zwei Jahre ein eigenes Unternehmen, und danach war er für vier Jahre Kreativdirektor in der Filmagentur &amp;#039;&amp;#039;Profilm&amp;#039;&amp;#039;. Von 1999 bis 2001 war Rybicki Vizeminister im &amp;#039;&amp;#039;Ministerium für Kultur und nationales Erbe&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Ministerstwo Kultury i Dziedzictwa Narodowego)&amp;#039;&amp;#039;, unter anderem zuständig für die Zusammenarbeit mit dem Ausland und die [[europäische Integration]]. In den Jahren 2002 bis 2005 leitete Rybicki das &amp;#039;&amp;#039;Ostsee-Zentrum für Kultur&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Nadbałtyckie Centrum Kultury)&amp;#039;&amp;#039; der Kultur-, Sport- und Touristikabteilung im Amt des [[Woiwodschaftsmarschall]]s der [[Woiwodschaft Pommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren von 1998 bis 2005 hatte Rybicki einen Sitz im Stadtrat von Danzig. 1991 war er Mitbegründer der kleinen konservativen Partei &amp;#039;&amp;#039;Koalicja Republikańska&amp;#039;&amp;#039; (Republikanische Koalition). Von 1992 bis 1996 war er stellvertretender Vorsitzender der konservativen Partei &amp;#039;&amp;#039;[[Partia Konserwatywna]]&amp;#039;&amp;#039;, und von 1996 bis 2000 gehörte er zur konservativen Volkspartei &amp;#039;&amp;#039;[[Stronnictwo Konserwatywno-Ludowe]]&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(SKL)&amp;#039;&amp;#039;. Ab 2001 war Rybicki in der [[Platforma Obywatelska|Bürgerplattform]] &amp;#039;&amp;#039;(Platforma Obywatelska)&amp;#039;&amp;#039; als regionaler Vorsitzender in Danzig tätig. Bei den [[Parlamentswahlen in Polen 2005]] und bei den [[Parlamentswahl in Polen 2007|Wahlen von 2007]] errang er für diese Partei ein Abgeordnetenmandat für die V. und VI. Wahlperiode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist Autor vieler Publikationen im Bereich Geschichte, Politik und Kultur sowie von Drehbüchern für Dokumentationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. April 2010 gehörte Arkadiusz Rybicki zu einer polnischen Delegation um Staatspräsident [[Lech Kaczyński]], die anlässlich des siebzigsten Jahrestages des [[Massaker von Katyn|Massakers von Katyn]] zur [[Soldatenfriedhof Katyn|Gedenkstätte]] nach Russland reisen sollte. Bei einem [[Flugunfall von Smolensk 2010|Flugunfall der Delegation]] nahe dem [[Militärflugplatz Smolensk-Nord]] kam er jedoch gemeinsam mit weiteren hochrangigen Repräsentanten Polens ums Leben. Sein Bruder [[Sławomir Rybicki|Sławomir]] war ebenfalls Sejm-Abgeordneter und wurde später Staatssekretär in der [[Kanzlei des Präsidenten der Republik Polen|Präsidentenkanzlei]] und Mitglied im [[Senat der Republik Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
1999 bekam Rybicki die [[Auszeichnung für Verdiente um die polnische Kultur]] &amp;#039;&amp;#039;(Zasłużony Działacz Kultury)&amp;#039;&amp;#039;. 2001 wurde er vom [[Frankreich|französischen]] Präsidenten [[Jacques Chirac]] mit dem nationalen Verdienstorden ausgezeichnet. 2005 bekam er die Medaille zum 25. Jubiläum von Solidarność. [[Postum]] wurde Rybicki am 16. April 2010 das Großkreuz des [[Orden Polonia Restituta|Ordens Polonia Restituta]] &amp;#039;&amp;#039;(Krzyż Wielki Orderu Odrodzenia Polski)&amp;#039;&amp;#039; verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sejm2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Arkadiusz Rybicki}}&lt;br /&gt;
* [http://www.encyklopedia-solidarnosci.pl/wiki/index.php?title=Arkadiusz_Rybicki Nota biograficzna w &amp;#039;&amp;#039;Encyklopedii Solidarności&amp;#039;&amp;#039;] Lebenslauf (polnisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.sejm.gov.pl/poslowie/posel6/326.htm Strona sejmowa posła VI kadencji] Arkadiusz Rybicki  auf der offiziellen Seite des Sejms (polnisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.arkadiuszrybicki.pl/ Arkadiusz Rybicki – strona prywatna] Private Webpräsenz (polnisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;sejm2010&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Biuro Prasowe Kancelarii Sejmu (Pressebüro des Sejms): [http://orka.sejm.gov.pl/webBPKS.nsf/pub/ISOA-84KJF3 &amp;#039;&amp;#039;Komunikat Nr 163/VI kad.&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 18. April 2010&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=105176226X|LCCN=n91102355|VIAF=112918129}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rybicki, Arkadiusz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sejm-Abgeordneter (Dritte Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunalpolitiker (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PO-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archivar (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Polnisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens Polonia Restituta (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des französischen Nationalverdienstordens (Ausprägung unbekannt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Danzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Flugunfalls von Smolensk 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rybicki, Arkadiusz&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rybicki, Arkadiusz Czesław (vollständiger Name); Rybicki, Aram&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Politiker, Mitglied des Sejm, und Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Januar 1953&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gdynia]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. April 2010&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Smolensk]], [[Russland]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>