<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Arkadien</id>
	<title>Arkadien - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Arkadien"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arkadien&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T23:40:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arkadien&amp;diff=77382&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AUTOR.4200: Satzzeichen (Komma) entfernt.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arkadien&amp;diff=77382&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-01T15:05:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Satzzeichen (Komma) entfernt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert die griechische Landschaft und Präfektur Arkadien; zu anderen gleichnamigen Bedeutungen siehe [[Arkadien (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Regionalbezirk Griechenland&lt;br /&gt;
|Name= Arkadien&lt;br /&gt;
|Name-el-Gen= Αρκαδίας&lt;br /&gt;
|Name-el-Nom= Αρκαδία&lt;br /&gt;
|Region= [[Peloponnes (griechische Region)|Peloponnes]]&lt;br /&gt;
|Fläche= 4420.388&lt;br /&gt;
|Einwohner= 77592&lt;br /&gt;
|Bevölkerungsdichte= &lt;br /&gt;
|NUTS= —&lt;br /&gt;
|Gemeinden= 5&lt;br /&gt;
|Website= www.ppel.gov.gr/category/dt-pearkadias&lt;br /&gt;
|Lagebild= Datei:PE Arkadias in Greece.svg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arkadien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Αρκαδία|Arkadia|prefix=1}}, [[Altgriechische Sprache|altgriechische]] Schreibung {{lang|grc|Ἀρκαδία}}) ist eine Landschaft im Zentrum der [[Peloponnes]] und einer der fünf Regionalbezirke der [[Griechenland|griechischen]] Region [[Peloponnes (griechische Region)|Peloponnes]]. Arkadien wurde nach der Unabhängigkeit Griechenlands 1833 als Präfektur eingerichtet und verlor diesen Status durch die griechische [[Kallikratis-Programm|Verwaltungsreform 2010]]. Als Regionalbezirk entsendet Arkadien sechs Abgeordnete in den Regionalrat der Peloponnes, hat darüber hinaus jedoch keine politische Bedeutung. Der Hauptort ist die Stadt [[Tripoli (Griechenland)|Tripoli]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Arkadia idyll Peloponnese.jpg|mini|Arkadien, der Bewuchs der Berge war vollständig abgebrannt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Vor-Vlacherna Arcadia Greece.jpg|links|mini|Typische [[Karst]]landschaft: Meist nur gut für Schaf- und Ziegenbeweidung]]&lt;br /&gt;
Das heutige Gebiet besteht aus dem abgeschlossenen Berg- und [[Hochland (Landschaft)|Hochland]] Arkadien, etwa wie aus der Antike bekannt, und der Küstenlandschaft [[Kynuria]], die den relativ schmalen Zugang zur peloponnesischen Ostküste am Osthang des [[Parnon-Gebirge]]s bildet. Demgegenüber war das Arkadien der Antike nur das Hochland abseits der Küsten und nicht wesentlich südlicher als [[Megalopoli]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region liegt auf durchschnittlich 500&amp;amp;nbsp;m über dem Meer, im Norden reichen Gipfel bis 2376&amp;amp;nbsp;m ([[Ziria]]), 2355&amp;amp;nbsp;m ([[Chelmos]]) und 2224&amp;amp;nbsp;m ([[Olonos]]). Das Gestein ist [[Kalkstein]] mit vielfältigen [[Karst]]erscheinungen. Zwischen Bergrücken finden sich bisweilen [[Endorheisch|abflusslose]] Becken, die teilweise Seen oder Sümpfe bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arkadien ist überwiegend mit [[Nadelbaum|Nadelbäumen]] bewaldet und dünn besiedelt. Die Landwirtschaft in den Tälern ist wenig ertragreich, traditionell wurde die Region durch [[Weidewirtschaft]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arkadien umfasst die Gemeinden [[Gortynia]], [[Megalopoli]], [[Notia Kynouria]], [[Tripoli (Griechenland)|Tripoli]] und [[Voria Kynouria]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
* 1951: 154.361 (Bevölkerungsdichte 34,93/km²)&lt;br /&gt;
* 1961: 134.950&lt;br /&gt;
* 1971: 111.263 (Bevölkerungsdichte 25,18/km²)&lt;br /&gt;
* 1991: 103.840&lt;br /&gt;
* 2001: 102.025&lt;br /&gt;
* 2005: 100.611&lt;br /&gt;
* 2011: {{0}}86.685&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Es sind bislang nur wenige prähistorische Funde in Arkadien gemacht worden. Die Arkader betrachteten sich als das älteste griechische Volk.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KlP-1-594f&amp;quot;&amp;gt;{{KlP|1|593|594|Arkadien|[[Ernst Meyer (Historiker)|Ernst Meyer]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Griechische Mythologie|Griechischen Mythologie]] soll [[Pelasgos (Arkadien)|Pelasgos]] der erste Herrscher dieser Landschaft gewesen sein und den Ureinwohnern erste kulturelle Unterweisungen erteilt haben. Unter den späteren frühgeschichtlich-mythischen Königen wird [[Arkas]] erwähnt, nach dem die Region benannt worden sei. Arkadien soll auch Schauplatz mehrerer Abenteuer des [[Herakles]] gewesen sein. König [[Agapenor]] habe die arkadischen Streitkräfte in den [[Trojanischer Krieg|Trojanischen Krieg]] geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Arkadien.&amp;#039;&amp;#039; In: Edward Tripp (Hrsg.), Rainer Rauthe (Übersetzer): &amp;#039;&amp;#039;Reclams Lexikon der antiken Mythologie.&amp;#039;&amp;#039; 6.&amp;amp;nbsp;Auflage. 1999, ISBN 3-15-010451-3, S. 99 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schwer zugängliche Landschaft wurde nur im Südwesten von der [[Dorische Wanderung|dorischen Wanderung]] gestreift. Die politische und kulturelle Entfaltung Arkadiens, dessen Einwohner ihre hauptsächliche Erwerbstätigkeit als Kleinbauern und Hirten beibehielten, ging von den nördlichen und östlichen Ebenen aus, in denen sich Städte bildeten, so u.&amp;amp;nbsp;a. im Norden [[Alea (Argolis)|Alea]], [[Stymfalia|Stymphalos]], [[Kynaitha]], [[Pheneos]], [[Kleitor (Stadt)|Kleitor]], [[Psophis (Stadt)|Psophis]], [[Thelphusa]] sowie im Osten [[Tegea]], [[Mantineia (Stadt)|Mantineia]] und [[Orchomenos (Arkadien)|Orchomenos]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyer&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Arkadien.&amp;#039;&amp;#039; In: Hellmut Brunner, Klaus Flessel, Friedrich Hiller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Alte Kulturen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1. Meyers Lexikonverlag, Mannheim 1990, ISBN 3-411-07301-2, S. 190.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bedeutendere Gemeinden im Westen waren [[Heraia (Arkadien)|Heraia]] und [[Phigaleia]]. Doch blieb der Großteil Westarkadiens lange ein dörflicher Gauverband; und hier kam es erst um 368/67 v.&amp;amp;nbsp;Chr. zur Gründung einer größeren Stadt, [[Megalopoli]]s. Der Tempel des [[Zeus]] auf dem Gebirge [[Lykaion]] war eine gemeinschaftliche Kultstätte aller Einwohner. Aufgrund der abgelegenen Lage der Landschaft bestanden vor allem auf dem religiösen Sektor sehr lange ziemlich urtümliche Verhältnisse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KlP-1-594f&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Aristokrates (Orchomenos)|Aristokrates]], ein König von Orchomenos, soll in der 2. Hälfte des 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts v.&amp;amp;nbsp;Chr. zur Zeit des [[Messenische Kriege#2. Messenischer Krieg|Zweiten Messenischen Kriegs]] die [[Messenien|Messenier]], welche die Bundesgenossen der Arkader waren, verräterisch in die Gewalt der [[Sparta]]ner geliefert haben und dafür von seinen eigenen Untertanen gesteinigt, das Königtum in Orchomenos aber abgeschafft worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KlP|1|568||Aristokrates 1|Franz Kiechle}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. bemühte sich Sparta, die Hegemonie über Arkadien zu erringen, um sich einen Zugang zum [[Isthmus von Korinth]] zu verschaffen. Um 550 v.&amp;amp;nbsp;Chr. wurde die Landschaft Mitglied des [[Peloponnesischer Bund|Peloponnesischen Bundes]]  und musste sich damit der Vorherrschaft Spartas unterordnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klassisch-griechische Zeit ===&lt;br /&gt;
Im frühen 5. Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. kämpften die Arkader auf Seite der für die Bewahrung ihrer Unabhängigkeit streitenden Griechen. Um 473 v.&amp;amp;nbsp;Chr. versuchten sie sich von der spartanischen Hegemonie zu befreien; nur die Einwohner von Mantineia schlossen sich dem Aufstand nicht an. Die Spartaner errangen aber bei [[Dipaia]] einen deutlichen Sieg über die Arkader. Mantineia und Tegea rivalisierten im 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. ständig miteinander, was die politische Wirksamkeit Arkadiens sehr beeinträchtigte. Nach dem [[Nikiasfrieden]] schloss Mantineia 420 v.&amp;amp;nbsp;Chr. mit [[Athen]], [[Argos (Stadt)|Argos]] und [[Elis]] ein gegen Sparta gerichtetes Bündnis, dessen Truppen aber 418 v.&amp;amp;nbsp;Chr. eine entscheidende Niederlage gegen König [[Agis II.]] in der [[Erste Schlacht von Mantineia|Schlacht von Mantineia]] erlitten. Arkadien geriet damit wieder völlig in die Gewalt Spartas. Danach verdangen sich zahlreiche Arkader in der Fremde als [[Söldner]], wofür sie berühmt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RE|II,1|1118|1137|Arkadia 1|[[Friedrich Hiller von Gaertringen (Epigraphiker)|Friedrich Hiller von Gaertringen]]|RE:Arkadia 1|hier: Sp. 1126 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach der spartanischen Niederlage gegen den [[Theben (Böotien)|thebanischen]] Feldherrn [[Epaminondas]] in der [[Schlacht von Leuktra]] (371 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) konnte Arkadien die spartanische Oberherrschaft abschütteln. Seine Städte schlossen sich zum [[Arkadischer Bund|Arkadischen Bund]] zusammen, dessen Hauptort das kurz danach angelegte Megalopolis wurde. Der fortbestehende Gegensatz zwischen Mantineia und Tegea bewirkte indessen bald eine Spaltung des Bundes, so dass ein Teil von dessen Mitgliedern auf der Seite Spartas, der andere auf der Seite Thebens stand. In weiterer Folge führte dieser innerarkadische Zwist zur [[Zweite Schlacht von Mantineia|Schlacht von Mantineia]] (362 v.&amp;amp;nbsp;Chr.), in der Epaminondas fiel. Danach war Arkadien in einen Nord- und einen Südbund geteilt. Da Megalopolis wiederholt von den Spartanern bekämpft wurde, verbündete es sich mit [[Makedonien]], als dessen Herrscher [[Philipp II. (Makedonien)|Philipp&amp;amp;nbsp;II.]] und danach dessen Sohn [[Alexander der Große]] die Vorherrschaft über Griechenland innehatten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Arkadischer Bund.&amp;#039;&amp;#039; In: Hellmut Brunner, Klaus Flessel, Friedrich Hiller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Alte Kulturen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1. Meyers Lexikonverlag, Mannheim 1990, ISBN 3-411-07301-2, S. 190.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagegen erhob sich der übrige arkadische Bund 331 v.&amp;amp;nbsp;Chr. nach den ersten Erfolgen des spartanischen Königs [[Agis III.]] gegen den makedonischen Feldherrn  [[Antipatros (Makedonien)|Antipater]]. Weil sich Megalopolis nicht beteiligte, wurde es von Agis III. belagert; aber Antipater brachte Entsatz und schlug die Spartaner und deren Verbündete in einer [[Schlacht von Megalopolis|Schlacht]] entscheidend. Megalopolis erhielt eine Kriegsentschädigung von 120 [[Talent (Einheit)|Talenten]] und eine oligarchische Verfassung, um den makedonischen Einfluss zu sichern, während andererseits die letzten Reste der arkadischen Bundesverfassung  beseitigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RE|II,1|1118|1137|Arkadia 1|Friedrich Hiller von Gaertringen|RE:Arkadia 1|hier: Sp. 1131}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hellenistische Epoche und römische Herrschaft ===&lt;br /&gt;
Durch die Kriege, die während der [[Hellenismus|hellenistischen Ära]] ausgefochten wurden, litt Arkadien häufig sehr stark. Während des [[Lamischer Krieg|Lamischen Krieges]] blieben die Arkader ruhig, obwohl sie eine athenische Gesandtschaft zum Anschluss zu bewegen versuchte. Nach Antipaters Tod 319 v.&amp;amp;nbsp;Chr. ergab sich Arkadien dem von Antipater zum Nachfolger bestimmten [[Polyperchon]]. Nur Megalopolis hielt zu [[Kassander]] und wurde deshalb belagert. Kassander eroberte 315 v.&amp;amp;nbsp;Chr. Stymphalos und Orchomenos und sicherte sich im Frieden von 311 v.&amp;amp;nbsp;Chr. den Besitz der ganzen Peloponnes. 303 v.&amp;amp;nbsp;Chr. erschien [[Demetrios Poliorketes]] als Befreier und setzte Kassanders Macht ein Ende. Ganz Arkadien außer Mantineia fiel ihm zu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RE|II,1|1118|1137|Arkadia 1|Friedrich Hiller von Gaertringen|RE:Arkadia 1|hier: Sp. 1131 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Lydiadas von Megalopolis|Lydiadas]] übte seit etwa 244 v.&amp;amp;nbsp;Chr. die [[Tyrannis]] in Megalopolis aus, verzichtete aber nach zehn Jahren freiwillig auf die Herrschaft über die Stadt, die dann ebenso wie die meisten anderen arkadischen Städte Mitglied des [[Achaiischer Bund|Achaiischen Bundes]] wurde. Arkadien kam im 2.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. wie das übrige Griechenland unter [[Römisches Reich|römische]] Herrschaft. [[Strabon]]&amp;lt;ref&amp;gt;Strabon, &amp;#039;&amp;#039;Geographika&amp;#039;&amp;#039; 8, 8, 1, S. 388.&amp;lt;/ref&amp;gt; berichtet, dass die Landschaft in der frühen [[Römische Kaiserzeit|Kaiserzeit]] verödet war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KlP-1-594f&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter und Neuzeit ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|Geschichte der Region in Mittelalter und Neuzeit}}&lt;br /&gt;
Seit der [[Spätantike]] gehörte Arkadien zum [[Byzantinisches Reich|Byzantinischen Reich]]. Zur Zeit der [[Völkerwanderung]] hatte es durch die Einfälle der [[Goten]] viel zu leiden. Im 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde das dünn besiedelte Land von den [[Slawen]] besetzt, die aber allmählich die griechische Sprache annahmen. Im 14. Jahrhundert fand die Einwanderung der [[Albaner]] statt. 1458 kam Arkadien zum [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reich]]. Während des [[Griechische Revolution|Griechischen Unabhängigkeitskampfes]] (1821–29) war die Landschaft wegen ihrer strategischen Wichtigkeit umkämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Mythos}}Mythos Arkadien ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Arkadien (Mythos)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:The shepherds of arcadia.jpg|mini|Poussin, [[Die arkadischen Hirten|Et in Arcadia ego]]]]&lt;br /&gt;
Die Arkader galten im [[Altertum]] als raues [[Hirtenvolk]]. Gewisse Charakterzüge Arkadiens lassen sich durch seine isolierte geographische Lage erklären. Seine Einwohner sehen sich als das älteste griechische Volk überhaupt an. Schon in der Zeit des [[Hellenismus]] wurde Arkadien verklärt zum Ort des [[Goldenes Zeitalter|Goldenen Zeitalters]], wo die Menschen unbelastet von mühsamer [[Arbeit (Philosophie)|Arbeit]] und gesellschaftlichem Anpassungsdruck in einer [[Idylle|idyllischen]] [[Natur]] als zufriedene und glückliche Hirten lebten. Entsprechend etablierte es sich als Topos der antiken [[Bukolische Dichtung|bukolischen Literatur]], beispielsweise der Hirtengedichte [[Vergil]]s. In der antiken lateinischen Literatur wird der ursprünglich in Griechenland befindliche Ort oft nach [[Sizilien]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Wiederbelebung der Gattung in der europäischen [[Renaissance]] wurde um 1480 der Schäferroman [[Arcadia (Dichtung)|Arcadia]] von [[Jacopo Sannazaro]] maßgeblich. Im [[Barock]] und im 16. bis 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert entstanden zahllose Texte und Gemälde mit Motiven im mythischen Arkadien. Zur Rezeption der Idee vom glücklichen Arkadien gehörte auch das Gebiet, über das ein Adliger seine Territorialherrschaft ausübte, als ein neues Arkadien vorzustellen. Auf diese Weise versuchten Aristokraten wenigstens auf der symbolischen Ebene ihr Einflussgebiet der Macht der königlichen Zentralgewalt zu entziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Akadien]]&lt;br /&gt;
* [[Et in Arcadia ego]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
* [[Europastraße 65]]&lt;br /&gt;
* [[Nationalstraße 7 (Griechenland)|Nationalstraße 7]], SW, S, Zen., O&lt;br /&gt;
* [[Nationalstraße 33 (Griechenland)|Nationalstraße 33]], NW&lt;br /&gt;
* [[Nationalstraße 37 (Griechenland)|Nationalstraße 37]], Zen., S&lt;br /&gt;
* [[Nationalstraße 74 (Griechenland)|Nationalstraße 74]], Zen., NW, W&lt;br /&gt;
* [[Nationalstraße 76 (Griechenland)|Nationalstraße 76]], W SW&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== TV ==&lt;br /&gt;
* [[Arkadikí Radióphonia Tileórasi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Reinhard Brandt]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Arkadien in Kunst, Philosophie und Dichtung&lt;br /&gt;
   |Verlag=Rombach&lt;br /&gt;
   |Ort=Freiburg i. Br.&lt;br /&gt;
   |Datum=2005&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7930-9440-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Joachim Fest&lt;br /&gt;
   |Titel=Wunschbild eines neuen Arkadien. Ruhm und Nachruhm Palladios&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Aufgehobene Vergangenheit&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1981&lt;br /&gt;
   |Seiten=194–207}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Berthold Heinecke, [[Michael Niedermeier (Kunsthistoriker)|Michael Niedermeier]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Traum von Arkadien 1. Beiträge zur Tagung in Hundisburg vom 16. bis 18. September 2005&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-00-020890-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Berthold Heinecke, Harald Blanke&lt;br /&gt;
   |Titel=Revolution in Arkadien. Beiträge zur Tagung in Hundisburg vom 19. und 20. Oktober 2006&lt;br /&gt;
   |Ort=Hundisburg&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-00-022454-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Berthold Heinecke, Harald Blanke&lt;br /&gt;
   |Titel=Arkadien und Europa. Beiträge zur Tagung in Hundisburg vom 27. bis 29. April 2007&lt;br /&gt;
   |Ort=Hundisburg&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-00-022455-3}}&lt;br /&gt;
* [[Petra Maisak]]: &amp;#039;&amp;#039;Arkadien: Genese und Typologie einer idyllogischen Wunschwelt&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Europäische Hochschulschriften.&amp;#039;&amp;#039; Reihe 28, &amp;#039;&amp;#039;Kunstgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 17). Lang, Frankfurt am Main/Bern 1981, ISBN 3-8204-7053-0 (Dissertation Universität Köln 1978, 396 Seiten).&amp;lt;!-- {{Literatur|Autor=Petra Maisak|Titel=Arkadien. Genese und Typologie einer idyllischen Wunschwelt|Ort=Frankfurt am Main Bern|Verlag=Peter Lang|Jahr=1981|ISBN=3-8204-7053-0}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Barbro Santillo Frizell: &amp;#039;&amp;#039;Arkadien: Mythos und Wirklichkeit.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln/Wien 2009, ISBN 978-3-412-20307-8 (aus dem Schwedisch übersetzt von Ylva Eriksson-Kuchenbuch).&lt;br /&gt;
* [[Johann-Karl Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Arkadien – Kritik einer Idylle.&amp;#039;&amp;#039; Villingen-Schwenningen 2010, ISBN 978-3-939423-22-5.&lt;br /&gt;
* [[Winfried Wehle]]: &amp;#039;&amp;#039;Arkadien oder das Venus-Prinzip der Kultur.&amp;#039;&amp;#039; In: Roger Friedlein, Gerhard Poppenberg, Annett Volmer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Arkadien in den romanischen Literaturen: zu Ehren von [[Sebastian Neumeister]] zum 70. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Heidelberg 2008, S. 41–71 ([https://edoc.ku-eichstaett.de/1955/1/ArkadienVenus.pdf PDF; 481&amp;amp;nbsp;kB]).&lt;br /&gt;
* Winfried Wehle: &amp;#039;&amp;#039;Menschwerdung in Arkadien: die Wiedergeburt der Anthropologie aus dem Geist der Kunst.&amp;#039;&amp;#039; In: Winfried Wehle (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Über die Schwierigkeiten, (s)ich zu sagen : Horizonte literarischer Subjektkonstitution.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2001, S. 83–106 ([https://edoc.ku-eichstaett.de/2785/1/WiedergeburtAnthropologie2000.pdf PDF; 103&amp;amp;nbsp;kB]).&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Winfried Wehle&lt;br /&gt;
   |Titel=Wunschland Arkadien&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Compar(a)ison&lt;br /&gt;
   |Nummer=2&lt;br /&gt;
   |Datum=1993&lt;br /&gt;
   |Seiten=19–35&lt;br /&gt;
   |Online=https://edoc.ku-eichstaett.de/3946/1/Wunschland_30.pdf&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Winfried Wehle&lt;br /&gt;
   |Hrsg=W. Stempel, K. Stierle&lt;br /&gt;
   |Titel=Arkadien – eine Kunstwelt&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Pluralität der Welten – Aspekte der Renaissance (Romanistisches Kolloquium IV)&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=1987&lt;br /&gt;
   |Seiten=137–166&lt;br /&gt;
   |Online=https://edoc.ku-eichstaett.de/2784/1/kunstweltArkadien.pdf&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=}}&lt;br /&gt;
* {{RE|II,1|1118|1137|Arkadia 1|[[Gustav Hirschfeld]], [[Friedrich Hiller von Gaertringen (Epigraphiker)|Friedrich Hiller von Gaertringen]], [[Konrad Wernicke]]|RE:Arkadia 1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Arcadia, Peloponnese|Arkadien}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gedichte.vu/arkadien.html Gedicht von Novalis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Regionalbezirke Griechenland&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Präfekturen in Griechenland&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=37/30/30/N |EW=22/22/30/E |type=adm2nd |region=GR-J}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4002921-9|VIAF=236776484}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Präfektur (Griechenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Peloponnes)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Utopie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft in Griechenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regionalbezirk (Griechenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Peloponnes (Region)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungseinheit als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--NUTS-3-Region in [[Arkadia (NUTS-Region)]], Abc --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AUTOR.4200</name></author>
	</entry>
</feed>