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	<title>Aristau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Dorf (Schweiz) entfernt: laut Diskussion</title>
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		<updated>2024-11-15T06:09:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Dorf_(Schweiz)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Dorf (Schweiz) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Dorf (Schweiz)&lt;/a&gt; entfernt: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2024/November/8&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2024/November/8 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILD = Aristau 304.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Aristau&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Aristau 2012.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Aristau COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Muri|Muri]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Muri&lt;br /&gt;
| BFS = 4222&lt;br /&gt;
| PLZ = 5628&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.28563&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.36236&lt;br /&gt;
| HÖHE = 400&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 8.64&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = Erwin Gerber&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url = https://www.aristau.ch/politik/gemeinderat.html/32| titel = Gemeinderat| abruf = 2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.aristau.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aristau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (in [[hochalemannisch|einheimischer Mundart]]: [{{IPA|ˈɑɾiʒ̊tˌæʊ̯}}])&amp;lt;ref name=zehnder&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | TitelErg=Historische Quellen und sprachwissenschaftliche Deutungen | Sammelwerk=Argovia | WerkErg=Jahresschrift der Historischen Gesellschaft des Kantons Aargau | Band=Band 100/II | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=61–62 | ISBN=3-7941-3122-3}} Angegebene Lautschrift: &amp;#039;&amp;#039;árištàu̯&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Muri]] und liegt im [[Reuss (Fluss)|Reusstal]], an der Grenze zum [[Kanton Zürich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Birri (Aristau) 301.jpg|mini|links|Birri]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besteht aus drei Dörfern, die sich am Rand der ursprünglichen Schwemmebene der [[Reuss (Fluss)|Reuss]] befinden: Althäusern ({{Höhe|418|CH|link=true}}) im Norden, Aristau ({{Höhe|401|CH}}) in der Mitte und Birri ({{Höhe|388|CH}}) im Süden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;swisstopo&amp;quot;&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1130, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einst stark [[Mäander|mäandrierende]] Reuss trat oft über die Ufer und überflutete die Felder. Sie wurde mit der letzten Etappe der [[Melioration]] von 1972 bis 1983 begradigt und vollständig durch [[Hochwasserschutz]]dämme begrenzt. Dem Fluss entlang verläuft der künstlich angelegte Reusskanal. Dieser entwässert die Ebene, die zahlreiche [[Weiher (Gewässer)|Weiher]], Wassergräben und [[Sumpf|Sümpfe]] aufweist. Ein Teil der Ebene steht unter [[Naturschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bändigung der frei fliessenden Reuss war ein lange dauerndes Unterfangen: Ein Entwässerungskanal entlang des Flusses war 1861 fertiggestellt, die Entsumpfung der Ebene bis 1863 abgeschlossen. Dennoch kam es in den folgenden Jahrzehnten immer wieder zu Dammbrüchen und Überschwemmungen. Erst die zweite Reusstalsanierung löste das Problem endgültig. Dabei wurden fast 14&amp;amp;nbsp;km neue Dämme und rund 36&amp;amp;nbsp;km Vorflutkanäle gebaut, der Neubau des [[Kraftwerk Bremgarten-Zufikon|Kraftwerks Zufikon]] sorgte für einen Rückstau und damit eine langsamere Fliessgeschwindigkeit. Unmittelbar westlich der drei Dörfer erstreckt sich der [[Wagenrain (Berg)|Wagenrain]], ein bewaldeter Höhenzug, der das Reusstal vom Bünztal trennt. Im Nordwesten liegt das Murimoos, eine Ebene an der kanalisierten [[Bünz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;swisstopo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 864 [[Hektar]]en, davon sind 134 Hektaren bewaldet und 83 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt befindet sich auf {{Höhe|475|CH}} im Reitwald, der tiefste auf {{Höhe|380|CH}} an der Reuss. Nachbargemeinden sind [[Besenbüren]] und [[Rottenschwil]] im Norden, [[Jonen]] im Osten, [[Ottenbach ZH|Ottenbach]] im Südosten, [[Merenschwand]] im Süden, [[Muri AG|Muri]] im Südwesten sowie [[Boswil]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Aristau-LBS H1-013648.tif|mini|links|Luftbild (1950)]]&lt;br /&gt;
Eine Besiedlung der Gegend ist für die [[Latènezeit]] nachweisbar: Bei der Aristauer Kapelle wurde eine bronzene [[Fibel (Schließe)|Fibel]] ausgegraben. Die ersten urkundlichen Erwähnungen des Orts stammen aus dem 12. Jahrhundert (1153 &amp;#039;&amp;#039;Henrico de Arnestowo, Althüsern&amp;#039;&amp;#039;; vor 1150 [Cop. 14. Jh.] &amp;#039;&amp;#039;Arestouw&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Nokerus de Arestouwe&amp;#039;&amp;#039; … &amp;#039;&amp;#039;Arestǒw etiam et Gerüt&amp;#039;&amp;#039;). Der Ortsname geht zurück auf eine [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutsche]] Zusammensetzung &amp;#039;&amp;#039;*Arnest(es)-ouwa&amp;#039;&amp;#039; und bedeutet «wassernahes Land des Arnest».&amp;lt;ref name=zehnder /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter lag das Gebiet im Einflussbereich der [[Lenzburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Lenzburg]]. Nach deren Aussterben im Jahr 1173 ging die Landesherrschaft an die [[Kyburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Kyburg]] über, 1264 schliesslich an die [[Habsburg]]er. Die wichtigsten Grundherren waren die Herren von [[Baar ZG|Baar]] sowie das [[Kloster Muri]]. Das Kloster übte ab 1285 auch die [[niedere Gerichtsbarkeit]] aus. Die Herren von Baar verkauften 1351 ihre Güter an die Herren von [[Schloss Heidegg|Heidegg]]. In Aristau stand ein mit einer Ringmauer umgebener [[Burg]]turm, der jedoch 1386 von den [[Zürich|Zürchern]] und [[Luzern]]ern nach der [[Schlacht bei Sempach]] zerstört wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1415 eroberten die [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] den Aargau. Althäusern, Aristau und Birri gehörten nun zum Amt [[Muri AG|Muri]] in den [[Freiamt (Schweiz)|Freien Ämtern]], einer [[Gemeine Herrschaft|Gemeinen Herrschaft]]. Der [[Burgstall]], die ehemalige Burg, ging 1429 in den Besitz des Klosters Muri über. Am 2.&amp;amp;nbsp;April 1760 brannte Althäusern fast vollständig nieder, neben vier Toten gab es auch 135 Obdachlose. Der Wiederaufbau nahm drei Jahre in Anspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1798 nahmen die [[Erste Französische Republik|Franzosen]] die Schweiz ein und riefen die [[Helvetische Republik]] aus. Die drei Dörfer gehörten zunächst zum Distrikt Muri im kurzlebigen [[Kanton Baden]], wobei Althäusern und Werd (heute ein Teil von [[Rottenschwil]]) sowie Aristau und Birri je eine Agentschaft bildeten. Nach der Gründung des Kantons Aargau im Jahr 1803 gehörten die Dörfer wieder zur Gemeinde Muri. Doch bereits 1816 schlossen sich Birri, Althäusern und Aristau zu einer neuen Einwohnergemeinde zusammen. Die [[Bürgergemeinde|Ortsbürgergemeinden]], die damals noch einige Verwaltungsaufgaben erfüllten, fusionierten erst 1912. Im Jahr 1864 wurde eine Brücke über die Reuss gebaut und eine neue Strasse von Birri nach [[Ottenbach ZH|Ottenbach]] eröffnet, die Brücke selbst liegt allerdings auf dem Gemeindegebiet von [[Merenschwand]]. 1942 löste sich Aristau von der Pfarrei Muri und bildet seither eine eigenständige Pfarrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aristau Kirche.jpg|mini|hochkant|Katholische Kirche]]&lt;br /&gt;
Die Einwohner der Gemeinde waren bis Mitte des 20. Jahrhunderts hauptsächlich in der Landwirtschaft tätig, daneben sorgte die [[Heimarbeit]] in der [[Strohflechterei|Strohgeflechts]]- und der [[Textilindustrie]] für zusätzlichen Verdienst. In der Reussebene wurde [[Torf]] abgebaut, besonders während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]]. Nachdem die Bevölkerungszahl um 1860 einen ersten Höhepunkt erreicht hatte, nahm sie in der Folge ab und stagnierte dann. Seit Beginn der 1980er Jahre ist jedoch aufgrund der Nähe zu den Städten [[Zürich]] und [[Zug (Stadt)|Zug]] eine verstärkte Bautätigkeit zu beobachten. Seither hat die Einwohnerzahl um mehr als die Hälfte zugenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Aristau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das älteste Gebäude der Gemeinde ist die 1521 erbaute [[Johanneskapelle (Aristau)|Johanneskapelle]], eine frühere Filialkapelle der Pfarrei Muri, zu der Aristau jahrhundertelang gehört hatte. Nach der Gründung der Pfarrei Aristau entstand 1942 die [[Pfarrkirche St. Wendelin (Aristau)|Pfarrkirche St. Wendelin]]. Neben der Johanneskapelle steht der denkmalgeschützte [[Aristauerhof]], erbaut 1797. Ein bedeutender Profanbau in Althäusern ist das [[Landhaus Kapf]], das 1687 als Landsitz der Äbte von Muri erbaut worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «In Rot auf grünem Hügel schwarz gefugter weisser Turm mit drei Zinnen, beseitet von zwei sechsstrahligen weissen Sternen.» Bis 1964 führte die Gemeinde im Wappen die [[Geißelsäule|Martersäule]] Christi, die aber historisch gesehen für die gesamten Freien Ämter Gültigkeit besitzt. Schliesslich wurde das Wappen der Herren von Baar eingeführt, allerdings mit geänderten Farben, gewölbtem statt flachem Boden sowie mit zwei zusätzlichen Sternen. Bis 1990 war das Mauerwerk doppelt gefugt, was aber den [[Heraldik|heraldischen]] Regeln widerspricht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=104 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-08 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 937 || 753 || 714 || 785 || 747 || 714 || 718 || 839 || 1197 || 1290 || 1512&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4222}} Menschen in Aristau, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4222}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 47,0 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]] und 20,4 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]]; 32,6 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-05-10 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja |archiv-bot=2023-03-08 17:45:00 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 94,7 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, 1,1 % [[Portugiesische Sprache|Portugiesisch]], 0,9 % [[Französische Sprache|Französisch]] und 0,8 % [[Englische Sprache|Englisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-08 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aristau Gemeindehaus.jpg|mini|Gemeindehaus]]&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Muri zuständig. Aristau gehört zum Friedensrichterkreis XIII (Muri).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Aristau gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 230 Arbeitsplätze, davon 39 % in der Landwirtschaft, 20 % in der Industrie und 41 % im Dienstleistungssektor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-05-08 |format=Excel, 157&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=ja |archiv-bot=2023-03-08 17:45:00 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mehrheit der Erwerbstätigen sind Wegpendler und arbeiten in der Region [[Muri AG|Muri]] oder in den Agglomerationen von [[Zürich]] und [[Zug (Stadt)|Zug]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa zwei Kilometer westlich von Althäusern befindet sich der nach den strengen Richtlinien des [[Ökologische Landwirtschaft|Biolandbaus]] und der artgerechten Tierhaltung betriebene [[Gutshof]] Murimoos. Er bietet Wohnraum und Beschäftigungsmöglichkeiten für rund 90 betreuungsbedürftige Männer, die psychisch, physisch oder sozial benachteiligt sind. Der Gutshof dient gleichzeitig als Begegnungsstätte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.murimoos.ch/ Gutsbetrieb Murimoos]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch die drei Dörfer der Gemeinde führt die Kantonsstrasse 296 zwischen [[Bremgarten AG|Bremgarten]] und [[Sins]]. Bei Birri kreuzt sie sich mit der Kantonsstrasse 358/359, die von [[Muri AG|Muri]] über die Reuss nach [[Affoltern am Albis]] führt. Birri, Aristau und Althäusern werden durch die [[Postauto]]linien Muri–[[Bahnhof Wohlen|Wohlen]] und Muri–[[Bahnhof Zürich Wiedikon|Zürich Wiedikon]] erschlossen, Birri zusätzlich durch die Postautolinie Muri–Affoltern am Albis. An Wochenenden verkehrt ein Nachtbus von [[Bahnhof Zug|Zug]] über Sins und Muri nach [[Mühlau AG|Mühlau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über einen [[Kindergarten]] und eine [[Primarschule]]. Die [[Sekundarschule]] und die [[Realschule]] können in [[Merenschwand]] besucht werden, die [[Bezirksschule]] in [[Muri AG|Muri]]. Das nächstgelegene Gymnasium ist die [[Kantonsschule Wohlen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Erika Burkart]] (1922–2010), Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Ernst Halter]] (* 1938), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Josef Lang (Politiker, 1954)|Josef Lang]] (* 1954), Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1777|Autor=Anton Wohler}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Georg Germann]] |Herausgeber=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau | Band=Band V: Der Bezirk Muri |Verlag=Birkhäuser Verlag |Ort=Basel |Jahr=1967 |DNB=457321970}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.aristau.ch/ Website der Gemeinde Aristau]&lt;br /&gt;
* [http://www.burgenwelt.org/schweiz/aristau/object.php Burgenwelt: Burgstelle Aristau]&lt;br /&gt;
* [http://www.burgenwelt.org/schweiz/werd/object.php Burgenwelt: Burgstelle Werd]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Muri Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7715622-5|VIAF=8986147270531935700004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 12. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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