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	<title>Aribonen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aribonen&amp;diff=428793&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef J. Jarosch am 19. März 2026 um 20:55 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aribonen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Name einer [[edelfrei]]en [[Sippe]], die zwischen etwa 850 und 1100 in [[Bayern]] und der damaligen [[Marchia orientalis]] bzw. in [[Ostarrîchi]] wichtige Ämter innehatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogie ==&lt;br /&gt;
Die Ursprünge lassen sich in den Raum von [[Freising]] (wohl bei den [[Huosi]], [[Fagana]] und [[Pilgrimiden]] des 8. Jahrhunderts) und von [[Mainz]] zurückverfolgen. Die Bekanntheit des Geschlechts hängt mit seiner Rolle im [[Marcha orientalis|Ostland]] zusammen, in das [[Aribo I. (Ostmark)|Ar(i)bo]], Graf im Raum Freising, 871 nach dem Tod der [[Markgraf|Grenzgrafen]] [[Wilhelm II. (Ostmark)|Wilhelm II.]] und [[Engelschalk I.]] als Verwalter in die [[Donaugrafschaft]]en und in den [[Traungau]] ging und dabei den Titel des Grenz- bzw. [[Markgraf]]en führte. Dabei führte er lange Jahre Kriege gegen die Nachkommen seiner Vorgänger. Als einer der wenigen überlebte er 907 die Niederlage von [[Schlacht von Pressburg|Pressburg]]. Er gilt daher als [[Stammvater]] der Aribonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Ungarnkämpfen fanden sich die Aribonen nicht mehr im östlichen Donauraum, dafür aber jetzt im [[Inntal|Inn-]] und [[Zillertal]] und in der späteren [[Steiermark]]. Durch ihre verwandtschaftlichen Beziehungen mit den Salzburger Erzbischöfen, vor allem mit [[Adalbert II. (Salzburg)|Adalbert II.]], konnten sie ihre Positionen ausbauen und festigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Aribo I.]], Schwiegersohn des bayerischen Pfalzgrafen [[Hartwig I. (Bayern)|Hartwig I.]], folgte diesem im Amt nach und gründete 994 das [[Kloster Seeon]] im [[Chiemgau]] als Hauskloster. Er konnte dafür Reliquien des heiligen [[Lambert von Lüttich]] gewinnen, der als Hauspatron gilt. Aribos Gattin [[Adala von Bayern|Adala]] stiftete 1004 in seinem Namen gemeinsam mit ihrem Sohn [[Aribo (Mainz)|Aribo]] auch das [[Stift Göß|Stift Göss]] in der Steiermark. Dieser Sohn wurde 1021 Erzbischof von [[Bistum Mainz|Mainz]] und gleichzeitig königlicher [[Erzkaplan]]. 1025 wurde er außerdem [[Erzamt|Erzkanzler]] für Italien. Ebenfalls ein Aribone war [[Pilgrim von Köln|Pilgrim]], seit 1021 [[Erzbistum Köln|Erzbischof von Köln]] und seit 1031 [[Erzamt|Erzkanzler]] von [[Italien]], ein Mitkonkurrent Aribos um den politischen Einfluss im Reich. Die Machtstellung, die sich durch diese beiden zentralen Bischofsernennungen ausdrückt, hatten die Aribonen im Wesentlichen durch die [[Ottonen|Sachsen-Kaiser]], namentlich durch [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich II.]], gewonnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1053 Pfalzgraf [[Aribo II.]] und sein Bruder [[Boto von Pottenstein|Boto]], Söhne des jung verstorbenen Pfalzgrafen [[Hartwig II. (Bayern)|Hartwig II.]], sich mit dem Bayern-Herzog [[Konrad I. (Bayern)|Konrad von Zütphen]] gegen [[Heinrich III. (HRR)|Kaiser Heinrich III.]] verbündeten, verloren sie nach dem Scheitern der Rebellion 1055 die Pfalzgrafenwürde (sie ging an [[Kuno I. von Rott]] über), alle Reichslehen und Teile ihrer [[Eigengut|Eigengüter]] in [[Kärnten]]/Steiermark und Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im [[Kirchenreformen des 11. Jahrhunderts|Reformzeitalter]] kam es zu einem neuen Aufschwung. Die Aribonen der pfalzgräflichen Linie gründeten das [[Stift Millstatt|Kloster Millstatt]] (Aribo II. und Boto), das [[Kloster Weißenohe]] (Aribo II.) und machten reiche Zustiftungen an das [[Kloster Theres]] (Boto). Der möglicherweise einer Seitenlinie entstammende [[Kazelin]] gilt als Stifter für das [[Kazelin#Kloster Mosach/Moggio|Kloster Moggio/Mosach]] an der [[Fella]] zwischen [[Villach]] und [[Aquileia]] sowie des Stifts [[Eberndorf]] im [[Jauntal]]. 1099 ging die Pfalzgrafenwürde von [[Rapoto V. von Bayern|Rapoto V. von Vohburg]] wieder an den wohl [[kognatisch]]en Aribonen-Nachfahren Engelbert I. [[Meinhardiner|von Görz]], bevor sie 1116/1120 von den [[Wittelsbach]]ern übernommen wurde, nachdem 1102/1104 die pfalzgräfliche Linie der Aribonen mit Aribo&amp;amp;nbsp;II. und seinem Bruder [[Boto von Pottenstein]] ausgestorben war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere [[Leitname]]n der Sippe sind Kadaloh/Chadaloh/Kadalhoch, Engelbert, Pilgrim, Hartwig, Egilolf und Dietmar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Dersch]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirchenpolitik des Erzbischofs Aribo von Mainz (1021–1031).&amp;#039;&amp;#039; R. Friedrich, Marburg 1899, (Marburg, Universität, Dissertation vom 23. März 1899).&lt;br /&gt;
* Gertrud Diepolder: &amp;#039;&amp;#039;Die Herkunft der Aribonen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 27, 1964, S. 74–119, [https://periodika.digitale-sammlungen.de/zblg/kapitel/zblg27_kap7 Digitalisat].&lt;br /&gt;
* [[Heinz Dopsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Aribonen. Ein führendes Adelsgeschlecht in Bayern und Kärnten während des Hochmittelalters.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1968 (= Wien, Institut für Österreichische Geschichtsforschung, Staatsprüfungsarbeit, 1968).&lt;br /&gt;
* Heinz Dopsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Aribonen, Stifter des Klosters Seeon.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans von Malottki (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kloster Seeon. Beiträge zu Geschichte, Kunst und Kultur der ehemaligen Benediktinerabtei.&amp;#039;&amp;#039; Konrad, Weissenhorn 1993, ISBN 3-87437-346-0, S. 55–92.&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|352||Aribonen|[[Franz Tyroller]]|118630881}}&lt;br /&gt;
* [[Josef Egger (Historiker)|Josef Egger]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Aribonenhaus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für österreichische Geschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 83, 1897, S. 385–525&lt;br /&gt;
* [[Julius von Pflugk-Harttung|Julius Harttung]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte Erzbischof Aribos von Mainz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Monatsschrift für die Geschichte Westdeutschlands mit besonderer Berücksichtigung der Rheinlande und Westfalens.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 4, 1878, {{ZDB|208353-x}}, S. 36–51, (Auch Sonderabdruck. Lintz, Trier 1878), [http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/periodical/pageview/1341249 Digitalisat].&lt;br /&gt;
* [[Josef Heinzelmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogische Randnotizen zu Erzbischof Aribo von Mainz und zu den Aribonen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Familiengeschichtsforschung.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 6, 2002, {{ISSN|1867-5999}}, S. 24–46.&lt;br /&gt;
* Johannes Kippenberger: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte des Erzbischofs Aribo von Mainz (1021–1031).&amp;#039;&amp;#039; Noske, Borna-Leipzig 1909, (Leipzig, Universität, Dissertation vom 17. April 1909).&lt;br /&gt;
* [[Michael Mitterauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Karolingische Markgrafen im Südosten. Fränkische Reichsaristokratie und bayerischer Stammesadel im österreichischen Raum&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Archiv für österreichische Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 123). Böhlau, Wien u. a. 1963, (Zugleich: Wien, Universität, Dissertation, 1962).&lt;br /&gt;
* Richard Müller: &amp;#039;&amp;#039;Erzbischof Aribo von Mainz 1021–1031&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Historische Studien.&amp;#039;&amp;#039; Heft 3, {{ZDB|514187-4}}). Veit, Leipzig 1881, [https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/103200/5/0/ Digitalisat].&lt;br /&gt;
* Markus Naser: &amp;#039;&amp;#039;Weißenohe.&amp;#039;&amp;#039; In: Maria Hildebrandt (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Die Männer- und Frauenklöster der Benediktiner in Bayern&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Germania Benedictina]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. II, 3). Band 3. Neuauflage. EOS-Verlag, St. Ottilien 2014, ISBN 978-3-8306-7657-7, S. 2481–2497.&lt;br /&gt;
* Christof Paulus: &amp;#039;&amp;#039;Das Pfalzgrafenamt in Bayern im Frühen und Hohen Mittelalter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur bayerischen Verfassungs- und Sozialgeschichte. Arbeiten aus der historischen Atlasforschung in Bayern.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 25). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 2007, ISBN 978-3-7696-6875-9 (Zugleich: München, Universität, Dissertation, 2005).&lt;br /&gt;
* Max Pfenninger: &amp;#039;&amp;#039;Kaiser Konrads II. Beziehungen zu Aribo von Mainz, Pilgrim von Köln und Aribert von Mailand. Quellenmäßig beleuchtet&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Beilage zum Programm der Königlichen Oberrealschule zu Breslau.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 210, {{ZDB|1027838-2}}). Lindner, Breslau 1891, [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ulbdsp/periodical/pageview/3472359 Digitalisat].&lt;br /&gt;
* Hubert Pöppel: &amp;#039;&amp;#039;Zur frühen Geschichte des Ortes und Klosters Weißenohe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bericht des Historischen Vereins Bamberg]].&amp;#039;&amp;#039; 149, 2013, S. 93–136.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Prinz]]: &amp;#039;&amp;#039;Bayerns Adel im Hochmittelalter.&amp;#039;&amp;#039; In: Friedrich Prinz: &amp;#039;&amp;#039;Mönchtum, Kultur und Gesellschaft. Beiträge zum Mittelalter. Zum sechzigsten Geburtstag des Autors.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von [[Alfred Haverkamp]] und Alfred Heit. Beck, München 1989, ISBN 3-406-33650-7, S. 17–81.&lt;br /&gt;
* {{LexMA|1|929|930|Aribonen|[[Wilhelm Störmer]]}}&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Störmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Früher Adel. Studien zur politischen Führungsschicht im fränkisch-deutschen Reich vom 8. bis 11. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Monographien zur Geschichte des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 6, 1–2). 2 Bände. Hiersemann, Stuttgart 1973, ISBN 3-7772-7308-2 (Bd. 1), ISBN 3-7772-7314-7 (Bd. 2), Bd. 1, S. 248; Bd. 2, S. 306, 414.&lt;br /&gt;
* Ludwig Sträter: &amp;#039;&amp;#039;Aribo, Erzbischof von Mainz. (1021–1031)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Erzkanzler des Reiches.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 19, {{ZDB|1182918-7}}). Verlag für Kunst und Wissenschaft, Baden-Baden 1953.&lt;br /&gt;
* [[Werner Trillmich]]: &amp;#039;&amp;#039;Kaiser Konrad II. und seine Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Europa-Union-Verlag, Bonn 1991, ISBN 3-7713-0409-1, S. 95 und 103.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Geschichte (Heiliges Römisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aribonen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dynastie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayerisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichische Geschichte (Mittelalter)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef J. Jarosch</name></author>
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