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	<title>Arianrhod - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T15:40:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Arianrhod&amp;diff=358851&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dmicha: doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert</title>
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		<updated>2021-04-10T05:51:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Arianrhod&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ar&amp;#039;janṛod}}], ältere Namensversion &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aranrod&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist eine Figur in der [[Keltische Mythologie|keltischen Mythologie]] von [[Wales]]. Sie ist eine Tochter der [[Danu|Don]] und Mutter des [[Llew Llaw Gyffes]] sowie des [[Dylan Eil Ton]]. Ihre Brüder oder Vettern sind [[Gilfaethwy]] und [[Gwydyon]]. Es wird vermutet, dass sie auf eine alte keltische Gottheit zurückzuführen ist. Ihr Spinnrad (oder auch ihr Schloss) soll &amp;#039;&amp;#039;Caer Arianrhod&amp;#039;&amp;#039;, die [[Nördliche Krone]] sein. &amp;#039;&amp;#039;Caer Arianrhod&amp;#039;&amp;#039; wird aber auch in [[Arfon (District)|Arfon]] lokalisiert, und zwar als der Felsen &amp;#039;&amp;#039;Trega&amp;#039;r Anthrag&amp;#039;&amp;#039; gegenüber &amp;#039;&amp;#039;Dinas Dinlleu&amp;#039;&amp;#039;, einer eisenzeitlichen Hügelburg einige Kilometer südlich von [[Caernarfon]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Maier: &amp;#039;&amp;#039;Das Sagenbuch der walisischen Kelten.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;144, Anm.&amp;amp;nbsp;83,15, S.&amp;amp;nbsp;146, Anm.&amp;amp;nbsp;85,28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythologie ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Mabinogion|vierten Zweig des Mabinogi]], &amp;#039;&amp;#039;[[Math fab Mathonwy]]&amp;#039;&amp;#039; („Math, der Sohn Mathonwys“)&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Maier: &amp;#039;&amp;#039;Das Sagenbuch der walisischen Kelten.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;72&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;, lebt Arianrhod am Hofe ihres Onkels [[Math]], des [[König]]s von [[Gwynedd]]. Dessen Füße mussten stets im Schoß einer Jungfrau ruhen, außer er zog in den Krieg. Als nun [[Goewin]], die Jungfrau, die ihm gewöhnlich diesen Dienst erwies, durch einen Trick von Maths Neffen Gwydion durch Gilfaethwy vergewaltigt wird, soll Arianrhod deren Platz einnehmen. &lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Das Mädchen kam herein. „Mädchen“, sprach er&amp;#039;&amp;#039; [Math]&amp;#039;&amp;#039;, „bist du eine Jungfrau?“ „Ich wüßte nicht, dass ich keine wäre.“ Da nahm er die Zauberrute und bog sie. „Tu einen Schritt darüber“, sprach er, „und wenn du eine Jungfrau bist, werde ich es erkennen.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Maier: &amp;#039;&amp;#039;Das Sagenbuch der walisischen Kelten.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;82.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Arianrhod befolgt den Befehl, aber im selben Moment gebiert sie Dylan und Llew und flüchtet augenblicklich, ihre Kinder zurücklassend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dylan verschwindet im Meer, während Llew von Gwydion erzogen und ausgebildet wird. Aus Rache über ihre Blamage gibt Arianrhod Llew drei &amp;#039;&amp;#039;[[Geis (Mythologie)|gessi]]&amp;#039;&amp;#039; (Tabus, Verbote), nämlich dass nur sie ihm einen Namen und Waffen geben und dass er niemals eine irdische Frau haben dürfe. Durch List gelingt es Gwydion, ihr einen Namen für ihren Sohn herauszulocken und ihm aus ihrer Hand Waffen zu verschaffen. Doch von der dritten &amp;#039;&amp;#039;geis&amp;#039;&amp;#039; will sie nicht ablassen.&lt;br /&gt;
:„Nun“, sprach der&amp;#039;&amp;#039; [Gwydion]&amp;#039;&amp;#039;, „du warst schon immer eine böse Frau, und niemand sollte dich unterstützen. Doch soll er gleichwohl eine Frau bekommen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Maier: &amp;#039;&amp;#039;Das Sagenbuch der walisischen Kelten.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit Math zaubert er aus Blütenblättern eine Frau für Llew, nämlich [[Blodeuwedd]], so dass Arianrhod auch hier das Nachsehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einigen [[mittelalter]]lichen Dichtern sind Hinweise auf Arianrhod zu finden, die vermuten lassen, sie sei auch in anderen Sagen präsent gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Maier: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der keltischen Religion und Kultur&amp;#039;&amp;#039;. S.&amp;amp;nbsp;24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den &amp;#039;&amp;#039;[[Trioedd Ynys Prydein]]&amp;#039;&amp;#039; („Triaden der Insel Britannien“) wird sie als Tochter von König [[Beli Mawr]] genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Maier: &amp;#039;&amp;#039;Das Sagenbuch der walisischen Kelten.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;143, Anm.&amp;amp;nbsp;82,1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologische Herkunft und Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Arianrhod wird manchmal als „Silbernes Rad“ (&amp;#039;&amp;#039;Arganto Rota&amp;#039;&amp;#039;, zu [[Kymrische Sprache|kymrisch]] &amp;#039;&amp;#039;arian&amp;#039;&amp;#039;, „Silber“ und &amp;#039;&amp;#039;rhod&amp;#039;&amp;#039;, [[Irische Sprache|irisch]] &amp;#039;&amp;#039;roth&amp;#039;&amp;#039;, beides „Rad“) übersetzt, obwohl der erste Namensteil von einigen Übersetzern als nicht gesichert gesehen wird. Manche  Keltologen sehen in ihr eine [[Mondgottheit]], der Mond ist bei den Kelten aber üblicherweise männlichen Geschlechts, so dass dies eher unwahrscheinlich ist. Auch stellt das Rad stets ein [[Sonnensymbol]] dar.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Mond ist auf Grund des keltischen Geschlechts[[dimorphismus]] bei Gottheiten männlich im Gegensatz zur Sonne gedacht, siehe [[Irische Sprache|irisch]] &amp;#039;&amp;#039;lúan&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;éisce&amp;#039;&amp;#039; (masc.), aber [[Kymrische Sprache|kymrisch]] &amp;#039;&amp;#039;lleuad&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;lloer&amp;#039;&amp;#039; (fem.); Helmut Birkhan: &amp;#039;&amp;#039;Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;577, 581.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine sprachliche Verwandtschaft mit inschriftlich bezeugten, spätantiken [[Keltische Gottheiten|keltischen Gottheiten]] wie &amp;#039;&amp;#039;Argenta&amp;#039;&amp;#039; und [[Rotona]] ist jedoch nicht völlig von der Hand zu weisen. In der irischen Sage entspricht ihr in der Funktion als Mutter des &amp;quot;Sonnengottes&amp;quot; ungefähr die Gestalt der [[Ethniu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helmut Birkhan]]: &amp;#039;&amp;#039;Kelten. Versuch einer Gesamtdarstellung ihrer Kultur.&amp;#039;&amp;#039; 2., korrigierte und erweiterte Auflage. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1997, ISBN 3-7001-2609-3.&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Maier (Religionswissenschaftler)|Bernhard Maier]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Sagenbuch der walisischen Kelten|Das Sagenbuch der walisischen Kelten. Die vier Zweige des Mabinogi]]&amp;#039;&amp;#039;. [[Deutscher Taschenbuch Verlag|dtv]], München 1999, ISBN 3-423-12628-0.&lt;br /&gt;
* Bernhard Maier: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der keltischen Religion und Kultur&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 466). Kröner, Stuttgart 1994, ISBN 3-520-46601-5.&lt;br /&gt;
* Barbara Donley: &amp;#039;&amp;#039;Arianrhod: A Welsh Myth Retold&amp;#039;&amp;#039;. Stone Circle Pr, 1987, ISBN 0-9618699-1-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste keltischer Götter und Sagengestalten]]&lt;br /&gt;
* [[Keltische Religion]]&lt;br /&gt;
* [[Liste inselkeltischer Mythen und Sagen#Mythen und Sagen aus Wales und Britannien|Mythen und Sagen aus Wales und Britannien]]&lt;br /&gt;
* [[Keltische Frauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Walisische Gottheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dmicha</name></author>
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